Julia Seeliger



7 Responses to “Mal wieder Schauermärchen: SPIEGEL ONLINE übers Kiffen”

  1. > Damit würden Sie mich und meine
    > drogenpolitische Arbeit sehr viel weiterbringen.

    Schreibst Du sowas immer in Deine Leserbriefe rein? Vielleicht liegt es daran, dass Du keine Antwort bekommst. Als normaler Leser würdest Du vielleicht eine Antwort auf die Frage bekommen, aber wenn Du explizit darum bittest, dass die Journalisten Dich bei Deiner drogenpolitischen Arbeit unterstützen, dann denken die sich vielleicht: Ist doch nicht meine Aufgabe. Nicht, dass ich der antworte und hinterher schreibt sie in ihr Blog, dass der Spiegel sie in ihrer drogenpolitischen Arbeit unterstützen würde.

  2. Kann sein, das ist meine Resignation mit Leserbriefen.

    Zeitungen sollten mal 2.0iger werden. Dann haben sie auch ne Zukunft.

  3. Was mich in dem Artikel aber jetzt wirklich ärgerte, war der letzte Satz: “Kiffen löst Schizophrenie aus”.

    Wo steht denn dieser Satz? Ich hoffe, du meinst damit nicht den Satz, der mit “…und psychische Störungen wie etwa Schizophrenie zumindest mit auslösen kann.” endet. Schließlich unterscheiden sich die beiden Aussagen doch erheblich und du zitierst in Anführungsstrichen, also wörtlich.

  4. Zeitungen sollten mal 2.0iger werden. Dann haben sie auch ne Zukunft.

    Das halte ich für einen inhaltsleeren Modebegriff.
    Die Medien sollten stattdessen wieder ordentlicher und ausgewogener recherchieren.

  5. Christoph, ich meine damit vernetzte Kommunikation anstatt Top-Down.

  6. Web 2.0 ist ein Begriff, den sich so Marketingtypen mit zu hohem Kaffekonsum ausgedacht haben. An der Technik ist nichts neues dran, selbst die “Idee” gibt es schon seit WWW und http (was Vernetzung bzw. Verknüpfung der Infos angeht). Kommunikation gab es schon lange vor dem WWW.

  7. differenziert zu cannabis und psychosen vgl. z.b. http://www.vorarlberg.biz/cms/files/userdocs/Cannabis_Consensuspapier_OEGPP_1.pdf
    (State of Art-Paper der Österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie)