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zeitrafferin

Julia Seeliger
  • 15. Oktober 2009 | 5 Kommentare | Trackback | Internet ausdrucken
    scissors

    Für den “Falter” habe ich einen Debatten-Beitrag verfasst. Hintergrund ist der Leitartikel des Falter-Chefredakteurs Armin Thurnherr “Warum ich mich weigere, das Internet als Medium wirklich ernst zu nehmen”. Jetzt hat der Falter hierzu eine Debatte gestartet und auch mich um einen 2000-Zeichen-Artikel gefragt.


    Jenseits des Papiers

    Selbstverständlich provokativ formulierte Armin Thurnherr die Titelzeile „Warum ich mich weigere, das Internet als Medium ernst zu nehmen.“ Ich vermute, der geschätzte Kollege meinte mit dieser Formulierung nicht die Kabel und Server, die das Internet ausmachen, sondern Online-Medien – Blogs, Webseiten, oder Dienste wie Twitter.

    In der Netzwelt sind so einige zuhause, die meinen, dass die Informationsproduktion dort schon heute den klassischen Journalismus ersetzen kann. Das ist nicht richtig, da hat Armin Thurnherr recht. Zu gutem Journalismus gehört nicht nur das Verfassen flotter Texte, sondern auch eine umfassende, aufwändige und meist sehr teure Recherche, die sich nicht in der Benutzung der Suchmaschine Google erschöpft.

    Gleichwohl ist zweierlei zu konstatieren. Erstens: Journalismus wird sich verändern müssen, wenn er im Post-Papier-Zeitalter noch wettbewerbsfähig sein will. Zweitens: Das Netz birgt großen Reichtum, der täglich weiter wächst. Eine Debatte jenseits der Beschränkung auf das so genannte „Geistige Eigentum“ muss ernsthaft geführt werden.
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  • 23. Juni 2009 | 22 Kommentare | Trackback | Internet ausdrucken
    scissors
    Das Bild via dpa

    Das Bild via dpa

    FRFAZSüddeutscheHamburger AbendblattBILDtaz

    Das Bild im Piratenwiki

    Das Bild im Piratenwiki

    Piratenwiki


    Da konnte wohl jemand nicht mit Creative Commons umgehen. Die Frage ist: Wer?

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  • 12. September 2008 | 31 Kommentare | Trackback | Internet ausdrucken
    scissors

    Meine Flickr-Fotogalerie zur Aktion

    taz: “Kopiert wird ständig”
    Süddeutsche: “Der Widerspenstigen Zähmung”
    Futurezone: “70.200 Formulare für einen Song”

    Heute war die lang erwartete Aktion von Johannes Kreidler, Aktionskünstler und Komponist. Heute morgen um elf fuhr er bei der GEMA am Berliner Wittenbergplatz vor, um der Verwertungsgesellschaft sein Werk “product placements” anzumelden. “product placements” enthält über 70.000 Zitate auf Einzelstücke anderer Musiker.

    Ein ganzer Batzen Papier also. In der folgenden Pressekonferenz ging es um die Aktion an sich – müssen wirklich die 70.000 Stücke angemeldet werden, oder aber nur diejenigen, die in der Komposition “erkennbar” sind?

    Die GEMA-Presseleute bemühten sich redlich, den anwesenden Aktivist/innen und Musiker/innen klarzumachen, dass es sich doch eigentlich nur um ein großes Missverständnis handele. Die GEMA sei doch nur für die finanzielle Verwaltung der Stücke zuständig, alles andere müssten die Urheber untereinander aushandeln.

    Es ging aber auch ziemlich schnell ans Eingemachte – im wahrsten Sinne des Wortes. MP3s wurden mit Pflaumen auf einem Pflaumenkuchen verglichen. Die Leute von der GEMA machten noch einmal deutlich, dass sich Creative Commons und GEMA-Mitgliedschaft diametral widersprächen. Über die Kulturflatrate würde “auf Vorstandsebene” diskutiert, eine “Arbeitsgruppe” zur Kulturflatrate gebe es nicht, weil die GEMA nicht in derartigen arbeite.

    Und immer wieder: Schuld sei ja eh der Gesetzgeber. Auf konkrete Nachfrage, was für eine Urheberrechtskonzeption denn dann von der GEMA präferiert würde, man hätte da doch sicherlich Vorstellungen, mussten sie dann doch einräumen: Die GEMA findet das aktuelle Urheberrecht prima.

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  • 21. Februar 2008 | 2 Kommentare | Trackback | Internet ausdrucken
    scissors

    Muss jetzt nach Putbus. So sieht’s da offenbar (im Sommer) aus.

    Putbus
    Urheber / Lizenz

    Zu meckern:

    • Kein IC nach Rostock
    • Keine Steckdosen im Regionalexpress
    • Kein Zug abends zurück

    Wird hoffentlich schön dort. Kann ja auch alles seine Vorteile haben.

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