zeitrafferin
Julia Seeliger-
23. Oktober 2009 | 2 Kommentare | Trackback | Internet ausdrucken

Anlässlich des Porn Film Festivals und der Verleihung des feministischen Pornofilmpreises organisierten mein Ressort und ich die Porno-Serie auf taz.de.
Danke an Mela Eckenfels, Tina Lorenz und Torsten Kleinz (sowie das Kultur-Ressort für das Interview) für die Artikel! Hier eine Übersicht über die einzelnen Elemente der Serie.
- Torsten Kleinz: Youporn und die Sexfilm-Industrie – “Die Legende vom Amateur-Porno“
- Tina Lorenz: Queerfeministischer Porno via Twitter und Facebook – “no girls – only women“
- Mela Eckenfels: Netz-Sex von den 90ern bis heute – “Die Freiheit der Unmoralischen“
- Interview mit der Pornofilmerin Anna Span: “Heute weiß man, was eine Klitoris ist“
Einsortiert: gender, medien, netz
Verschlagwortet: frauen, gender, porno, queer, sex, taz -
10. Oktober 2009 | 5 Kommentare | Trackback | Internet ausdrucken

Jetzt werden gar die Konzerne Yahoo und Google Opfer von Fisting-Attacken.
Der ZDF-Sprecher weist Freud’sches arg von sich, wie sich in den Kommentaren bei Youtube findet.
Ein Faux-Pas, und ganz sicher keine Freud’sche Fehlleistung, wie Elmar Bartel, die wohl bekannteste Stimme des ZDF, beteuert: “Ich hatte in meinem Kopf irgendwie die Begriffe ‘Philister’ oder ‘Sophisticated’ mit ‘Phishing’ in Verbindung gebracht.
Sicher sicher, das klingt plausibel …
Ob es sich bei Fisting um eine eher mehr oder eher weniger verbreitete Sex-Spielart handelt, konnte ich bisher nicht ermitteln. In der Durex-Studie (PDF) zu sexueller Zufriedenheit (Kapitel “Im Schlafzimmer”) fand ich “Fisting” nicht gesondert aufgeführt.
Zum Weiterlesen
5 Kommentare
Einsortiert: kultur
Verschlagwortet: ficken, fisting, sex -
18. Oktober 2008 | 8 Kommentare | Trackback | Internet ausdrucken

Eben hörte ich (mal wieder) das (neue) Lied “Stilberatung” von Peter Licht – ich meine es schon mal in dem Konzert, das ich im Januar 2007 besuchte, gehört zu haben – und dachte dann:
Schön, das ist eine progessive Art, Werte zu formulieren.
Die Stuttgarter Zeitung schreibt hierzu
8 KommentareSo gebe es auf dem neuen Album auch ein richtiges Protestlied. “Damit möchte ich dann auch die Welt retten, so wie das eins zu eins benannt ist in ‘Stilberatung/Restsexualität’”, sagt er. In dem Lied ruft er dazu auf, doch bitte keine Sexualität mehr in den Medien zu zeigen. “Bedeckte Körper sind in Ordnung” singt er – was ja durchaus auch Programm für seine eigene Verhüllungsstrategie ist.
Einsortiert: musik
Verschlagwortet: peter licht, sex, sexualisierte werbung, stilberatung, werbung -
2. November 2007 | 23 Kommentare | Trackback | Internet ausdrucken

Mit Freier Liebe hat ja “Monogamie ist keine Lösung” eigentlich gar nicht so viel zu tun. Trotzdem nett, dass die taz das Zitat in ihrem Artikel “Du und ich und ich und er” aufgriff. Da geht’s um Polyamory – das ist, wenn sich mehr als zwei lieben. Und das auf die Reihe bekommen.
23 KommentareIn den USA ist aus den Polyamoren eine kleine Bewegung geworden. Sie fordert rechtliche Gleichbehandlung. Dazu gehören: gemeinsames Sorgerecht für Kinder, Regeln für die Erbfolge, Krankenhausbesuche, alles, was monogamen Paaren eben auch zusteht.
Auch Karin und Rainer hätten nichts gegen eine rechtliche Gleichstellung mit monogamen Lebensformen. Aber das ist Zukunftsmusik. Einmal hielt Julia Seeliger von der Grünen Jugend eine Rede mit dem Titel “Ist Monogamie die Lösung?”. Das sorgte für ein bisschen medialen Wirbel und war dann schnell wieder vorbei. Und die Landrätin Gabriele Pauli (CSU) verharrte mit ihrem Vorschlag, die Ehe auf sieben Jahre zu begrenzen, beim Konzept der seriellen Monogamie.
Einsortiert: familie, sozialstaat
Verschlagwortet: ehe, liebe, monogamie ist keine lösung, polyamory, sex
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