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zeitrafferin

Julia Seeliger
  • 8. August 2010 | 79 Kommentare | Trackback | Internet ausdrucken
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    Kürzlich schrieb ich auf taz online den Beitrag “Schwarzer schlägt zu“. Mein Anlass war ein Artikel auf Schwarzers Website, wo sie sich über eine E-Mail von Jörg Kachelmann lustig machte und Kachelmanns Sexualpraktiken in eine Reihe mit Vergewaltigung stellte. Mir erschien dies als unangemessene Vermischung, zudem bin ich der Meinung, dass in dieser Debatte zu viel vorverurteilt wird. Dabei sollte doch ein Richter oder eine Richterin klären, ob Kachelmann schuldig ist – vorher sollte er, so wie es in einem Rechtsstaat üblich ist, als unschuldig gelten.

    Was ich in dem Beitrag falsch gemacht habe: ich rekurrierte auf Schwarzers Alter. Das war unfair, dumm und ich hätte das so nicht stehenlassen sollen. Weiterlesen »

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  • 4. August 2010 | 41 Kommentare | Trackback | Internet ausdrucken
    scissors

    Für taz online habe ich heute einen Kommentar zu Schwarzers “Post an Kachelmann” geschrieben. Die Verdienste Schwarzers in Paris mögen unbestritten sein, großartig natürlich auch die Gründung der Emma. Ich habe allerdings seit längerem ein Problem mit Schwarzers autoritärer Art.

    Was allerdings unter der Gürtellinie war: Der Verweis auf Schwarzers Alter. Das ziehe ich zurück. Ansonsten bleibe ich bei meiner Argumentation.

    Andere Meinungen gern in den Kommentaren. Ich bin gespannt, welche Beleidigungen folgen werden. Der bisherige Knaller in meinem Leben war “die denkt eh nur an Sex” (ich interpretiere dies als “ist mit den Männern im Bett”).

    Ach ja, wer noch mehr (aktuell) Unterirdisches von Schwarzer lesen will: “Parade der Liebe” (zur Love-Parade: “Unter den 21 Toten sind acht Männer und dreizehn Frauen.”) Ein weiterer Tiefpunkt aus meiner Sicht auch der FAZ-Text zu Burma.

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  • 23. Oktober 2009 | 2 Kommentare | Trackback | Internet ausdrucken
    scissors

    Anlässlich des Porn Film Festivals und der Verleihung des feministischen Pornofilmpreises organisierten mein Ressort und ich die Porno-Serie auf taz.de.

    screenshot taz.de

    screenshot taz.de

    Danke an Mela Eckenfels, Tina Lorenz und Torsten Kleinz (sowie das Kultur-Ressort für das Interview) für die Artikel! Hier eine Übersicht über die einzelnen Elemente der Serie.

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  • 6. März 2009 | 15 Kommentare | Trackback | Internet ausdrucken
    scissors

    Endlich ergreifen die Männer das Ruder in der Geschlechterpolitik: Auf Jan Albrechts Initiative hin fordern grüne Männer – unter ihnen zahlreiche Spitzengrüne – die Männer zu mehr Engagement für Gleichstellungspolitik auf.


    Trotz auf dem Papier überwundener Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern verdienen Frauen in der Europäischen Union noch immer im Durchschnitt 16 Prozent weniger als Männer – in Deutschland sind es sogar 23 Prozent weniger. Sei es durch offene Lohndiskriminierung oder auf Grund des Engagements für Familie und Kinder. Diese dramatische Ungleichbehandlung auf Grund des Geschlechts wollen wir nicht länger akzeptieren. Männer dürfen zu dieser Ungerechtigkeit nicht länger schweigen. Deshalb fordern wir alle Männer auf, sich am internationalen Frauentag offen zu einer tatsächlichen Gleichberechtigung zu bekennen und an den Aktionen zum Frauentag teilzunehmen.

    Die nach wie vor überwiegend von Frauen – zunehmend aber auch von einigen Männern – geleistete Familienarbeit wird von der Gesellschaft nicht als gleichwertige Leistung anerkannt. Durch Erziehung und gesellschaftliche Vorurteile werden Frauen immer noch in ganz bestimmte, meist schlecht bezahlte Berufsfelder gedrängt, wohingegen den Männern eine einseitige Ernährerrolle aufgezwängt wird. Die notwendige – nicht nur formale sondern tatsächliche – Gleichberechtigung von Mann und Frau kann daher nur mit einem gesellschaftlichen Diskurs einher gehen, der festgefahrene Rollenbilder und Vorurteile aufbricht. Hierzu möchten wir vor allem die Männer ermutigen.


    Unterzeichner:

    Jan Philipp Albrecht (Europakandidat von Bündnis 90/Die Grünen aus Niedersachsen) – Henning von Bargen (Leitung Gunda Werner Institut in der Heinrich Böll Stiftung) – Cem Özdemir (Bundesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen) – Malte Spitz (Bundesvorstandsmitglied von Bündnis 90/Die Grünen) – Ralf Fücks (Vorstand Heinrich Böll Stiftung) – Tarek Al-Wazir (Parteiratsmitglied von Bündnis 90/Die Grünen und Grüner Fraktionsvorsitzender im Landtag Hessen) – Volker Ratzmann (Parteiratsmitglied von Bündnis 90/Die Grünen und Grüner Fraktionsvorsitzender im Berliner Abgeordnetenhaus) – Arvid Bell (Parteiratsmitglied von Bündnis 90/Die Grünen) – Max Löffler (Bundesvorstandssprecher GRÜNE JUGEND) – Dr. Robert Habeck (Schriftsteller und Landesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen Schleswig-Holstein) – Arndt Klocke (Landesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen Nordrhein-Westfalen) – Daniel Mouratidis (Landesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen Baden-Württemberg) – Daniel Köbler (Landesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen Rheinland-Pfalz) – Prof. Dr. André W. Heinemann (Landesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen Bremen) – Christoph Erdmenger (Landesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen Sachsen-Anhalt) – Jürgen Suhr (Landesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen Mecklenburg-Vorpommern) – Stefan Gelbhaar (Landesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen Berlin) – Anjes Tjarks (stv. Landesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen Hamburg) – Sven Lehmann (Landesvorstandsmitglied Bündnis 90/Die Grünen Nordrhein-Westfalen) – Markus Ganserer (Bündnis 90/Die Grünen Bezirksvorstand Mittelfranken) – Florian Braunreuther (Geschäftsführer Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen Erlangen)


    Ich unterstütze das! Schon länger hatte auch ich mich dafür eingesetzt – das war nicht unumstritten – Männer einzuladen, sich für Frauen- und Geschlechterpolitik zu engagieren. Dabei soll es nicht (nur) um “Väterrechte” gehen. Männer sollen sich, so wie Ober-Feminist Zapatero, aktiv für die Gleichstellung von Frauen einsetzen, denn nur so kann es klappen, endlich Dinge wie einen gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit, die Abschaffung des Ehegattensplittings, verbindliche Frauenrechte auch international und eine noch gerechtere Teilung der Familienarbeit voranzutreiben. Mal schauen, was die Jungs auf die Beine stellen werden – Ich freue mich sehr, jetzt wird endlich gender-gearbeitet!

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