zeitrafferin
Julia Seeliger-
5. February 2008 | 7 Kommentare | Trackback | Internet ausdrucken

Die von CDU, CSU und SPD eingeführte Vorratsdatenspeicherung führt, so der AK Vorratsdatenspeicherung in einer Pressemitteilung, in weiten Bereichen zurück in die Zeit, als es weder Telefon noch Internet gab. Dies ist das Ergebnis einer nicht repräsentativen Umfrage des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung unter 8.000 Personen Ende Januar 2008, die nach beobachteten Auswirkungen des Gesetzes fragte.
Ein Journalist berichtete etwa, ein Informant aus einer Sicherheitsbehörde habe ihm bereits in der Neujahrsnacht mitgeteilt, er möchte “ab heute nie mehr unter dieser Nummer” angerufen werden. Auch SMS mit “Sitzungsergebnissen” erhalte der Journalist seit Jahresbeginn nicht mehr.
Ein Steuerberater teilt mit, seine Mandanten würden seit Jahresanfang telefonische Rückfragen bei ihm scheuen. Er befürchte, “dass sich die Mandanten mangels Beratung strafbar machen” könnten.
Ein Unternehmer aus Süddeutschland klagt, seine Kunden würden “sicherheitsrelevante Beschreibungen” nur noch persönlich übergeben wollen, was dem Unternehmen große Schwierigkeiten bereite. Seine Firma habe dadurch vor wenigen Tagen “einen Großkunden verloren”, was den Verlust von 2-3 Arbeitsplätzen nach sich ziehen werde.
Drogenberater und Psychotherapeuten beklagen, dass Anrufe ausbleiben oder inhaltslos verlaufen.
Ein Rettungsassistent berichtet gar von einem Patienten, der nicht wollte, dass sein Zustand telefonisch an die Klinik durchgegeben wird, in die er eingeliefert werden sollte.Wer sich nicht mit der Pressemitteilung zufriedenstellen lässt, sondern mehr zu der Umfrage wissen will, surfe schnell zum anonymisierten Schriftsatz mit ausgewählten Einzelberichten von Betroffenen (PDF).
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Verschlagwortet: vorratsdatenspeicherung -
5. February 2008 | 45 Kommentare | Trackback | Internet ausdrucken

Jahrelang wurde mit den Kosten für das Gesundheitssystem argumentiert, wenn es mal wieder gegen die Raucher oder gegen die Dicken ging – nun ist es auf SPIEGEL ONLINE zu lesen, es gibt eine neue Studie, die Gegenteiliges vermuten lässt.
Wissenschaftler um Pieter van Baal vom niederländischen Institut für öffentliche Gesundheit und Umwelt haben im Auftrag des niederländischen Gesundheitsministeriums ausgerechnet, wie hoch die Kosten durch Raucher und Fettleibige tatsächlich sind? Das Ergebnis:
45 KommentareDie Raucher kamen den Staat am billigsten. Im Alter von 20 bis zu ihrem Tod verursachten sie durchschnittlich rund 220.000 Euro an Behandlungskosten. Die Übergewichtigen kosteten 250.000 Euro. Die gesunde, schlanke Gruppe war am teuersten: 281.000 Euro.
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Verschlagwortet: ernährung -
5. February 2008 | Comments Off on Ausgehöhlt. | Trackback | Internet ausdrucken

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5. February 2008 | 11 Kommentare | Trackback | Internet ausdrucken

Über Reformer Müllers Blog habe ich eine Online-Enzyklopädie der frischen Art gefunden – die Boskopedia.
Das Selbstverständnis der Boskopedia:
Die Boskopedia ist ein Propagandawerkzeug der Front Deutscher Äpfel und geschaffen worden, um den boskopistischen Gedanken in der Welt zu verbreiten, unser Wissen mit euch zu teilen und fremdes Wissen auszulöschen!

Zufällig ausgewählte Artikel
Christian Worch ist ein Hamburger Fallobst. Oft sehr adrett gekleidet versucht er der FDÄ mit seinem Haufen an Matschäpfeln zumindest im Aussehen nachzueifern, was ihm in internen Kreisen (Boskopistischer Geheimdienst) auch den Decknamen “Pink Worch” einbrachte.
Axel Reitz – Beruflicher Werdegang:
Axel Reitz arbeitet als Sozialschmarotzer und lebt von dem Geld, das ehrliche Menschen aufbringen, um Fallobst wie ihn am Leben zu erhalten. Er bezeichnet sich als Berufsdemonstrant und verschmäht auf diesen Demos andere, die genau wie er von Arbeitslosengeld leben. Allerdings ist Reitz alles andere als Arbeitslos! Er betätigt sich auf diesen Demonstrationen fast Ehrenamtlich und hat auch im Vorfeld genug damit zu tun, Fallobst vom Komposthaufen zu sammeln, damit seine Demos so aussehen, als würden viele Leute hingehen. Meistens gelingt ihm das nicht, aber die Mühe allein ist lobenswert!
Menschenrechte – eine Bezeichnung, die mit der Vereinigung des Boskopismus absolut nicht vereinbar ist. Menschenrechte sehen vor, dass jeder Mensch ein gewisses Recht auf verschiedene Dinge hat und selbst der Führer ihm in diesen Dingen keine Vorschriften machen kann. Die Idee zu den auch oft sog. “Grundrechten” kam stark aus einer antiboskopistischen Bewegung und ist bis heute stark kritisiert. Unter anderem beinhaltet dieser Überbegriff auch die Meinungsfreiheit und die Gleichbehandlung aller Menschen (auch der Südfrüchte).
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