Julia Seeliger
  • taz-Abo, my ass!

    70
    11. March 2010 | Trackback | Internet ausdrucken
    scissors

    Ihr bescheuerten Pisser (und Wichserinnen), die mich ständig auf Twitter für jegliches, was die taz tut (vermutlich auch für den Diekmann-Schwanz, die Rudi-Dutschke-Straße und die tazze) verantwortlich machen:

    Eröffnet doch Interpretationsspielräume.

    Es interessiert mich nicht, ob ihr morgen euer taz-Abo kündigt, Genossin werdet, “damit es bessere Recherche gibt” oder einen bösen Brief an Ines Pohl schreibt. Ja, dann schreibt doch, kündigt oder macht meinetwegen eine Demo – verzeiht, natürlich einen Flashmob, … Yeah! – gegen die taz. Macht das, soviel ihr wollt – aber hört auf, mir ständig derartiges mitzuteilen.

    Es führt nämlich zu nichts. Seitdem ich im September 2009 den Artikel “Die Freiheit, die wir meinen” verfasste, sah ich mich einem Mob gegenüber, dem man auch nur mit Worten wie “geh kacken” “Halts Maul” etc entgegnen konnte.

    Diese Wortwahl gegenüber unsachlichen Piraten-Kritikern (nicht gegendert) habe ich beibehalten und ich sehe keine Veranlassung, diese Sprache nicht mehr zu verwenden. Ich habe keine Zeit für langes Erklären der alten Geschichten aus dem letzten Jahr. Wer mir blöd kommt, fliegt raus: Nach einer eventuellen Publikumsbeschimpfung wird dann von mir selbstverständlich auch konsequent geblockt. Das schafft mir selbst ein schönes Umfeld. Wem das nicht gefällt, der/die sollte es unterlassen, folgendes zu tun:

    • Ankündigung der Abo-Kündigung (ihr lest doch eh nur im Netz)
    • Behauptung, es würde nicht korrekt recherchiert (eure Lieblingsblogs recherchieren schlechter)
    • Beleidigungen
    • Unterstellung, es würde “Wahlkampf für die Grünen” betrieben

    Kleine Unterrichtung zum taz-Selbstverständnis: Bei uns schreibt jede und jeder, was er/sie will. Bei uns gibt es keine “Order von oben”, was geschrieben wird – und auch ich bin nicht für das verantwortlich, was meine Kollegen schreiben. Und schon gar nicht bin ich die Piraten-Müllhalde für un-unkritische taz-Artikel.

    Ach ja: Hier, das taz-Redaktionsstatut, nehmt das und lest!


    Bildnachweis: Kate Ferrara – Lizenz: CC-BY



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70 Responses to “taz-Abo, my ass!”

  1. Huch, mein RSS-Feed sah auf einmal so wütend aus.

    Aber wer dich nicht beschimpft muss sich nicht angesprochen fühlen, hoffe ich?

  2. Naürlich nicht. Wird auch nicht geblockt.

    😛

  3. Das geht jetzt aber echt zu weit!!1 Habe mein RSS-Abo gekündigt und werde diesen Thunderbird-Betreibern mal einen gesalzenen Brief schreiben.
    Dass die mir sowas in meinen Feedreader tun also echt mal.

    Wir Piraten sind übrigens Post-Kritik. Ficken. Hihi.

  4. Angst führt zu Zorn, Zorn führt zu Hass, Hass führt zur dunklen Seite der Macht.

  5. Lass die Kinder doch ihren Sandkasten. Indem Du nennenswert auf sie reagierst, bestätigst Du Menschen, dessen Äusserungen nicht einmal ein Mittelfinger wert wären. Einfach mal alles so laufen lassen, die hasszerfressenen Hetzer sich selbst zerstören lassen und das Leben genießen. Letztlich ist jeder dieser radikalen Spinner nur ein Beweis für die gute Arbeit, die die TAZ Tag für Tag macht.

  6. Man kann es vielleicht folgendermaßen erklären:

    Es treiben aufgrund des “everything goes”-Charakters der Piratenpartei auch cholerische Spinner (teils sogar paranoide Verschwörungstheoretiker) im Parteifahrwasser herum, und ich verstehe bisher nicht, warum dies von vielen so achselzuckend hingenommen wird. Vielleicht ist es eine gewisse Harmoniesucht.

    Die besten Köpfe sind eigentlich nach wie vor diejenigen, die sich eben nicht sofort, laut und aggressiv zu jedem sich gerade anbietenden Thema äußern, sondern erstmal ein wenig abwarten und Tee trinken. Diese teilen meiner Ansicht nach auch oft die Kritik an der “Piratencholera”(also den Cholerikern 😉 Leider sind sie bei entsprechenden Themen logischerweise auch nicht so laut – ein wenig mehr Paroli von dieser Seite fände ich daher gut. Und wenn die Zeitrafferin erst zeigen muss, wie das geht, dann sei es eben so. Da geht bestimmt noch was.

    PS: Ich hätte auch einfach per Twitter zugestimmt, aber da bin ich geblockt.

  7. Für eine Professionelle absolut unangemessen und peinlich.

  8. Jaja.
    So schreibt eine Journalistin mit Stil.

    Hätte so einen Blogeintrag von L. Podolski erwartet, der sich über Kritiker und Vereinsschwarzmaler aufregt – aber sowas…

    Wahnsinn…

    Rotzen sie auch den Leuten in der Einkaufsstraße vor die Füße?

  9. @el_nikolo Nein. Ich kaufe selten ein.

    @Frank Begründung?

    @NDM hab dich präventiv geunblockt.

    @wii1and Danke Yoda/Arvid.

    @andere Ja.

  10. Ich schließe mich Frank an. Beschämend.

  11. @Ricardo Nun, auch von Ihnen erwarte ich etwas mehr Begründung. So allein wirkt das doch mehr als “es gefällt mir nicht, weil ich andere Werte habe”.

  12. @Julia: Dass es “zu nichts führt”, wenn dir jemand schreibt, dass sie taz-Genossin wird, ist eine Sache, aber dass es dafür von dir ein peinliches “Halts Maul” mit block gibt, eine andere. Auch wenn du es offenbar anders lieber hättest, ist es nicht immer ein Angriff auf deine Person, wenn dir jemand etwas über seine Meinung zur taz erzählt. Und wieso macht das jemanden zu einem “bescheuerten Pisser” oder einer “Wichserin”. Äh?

  13. (Wäre übrigens nett, wenn du mich bei Twitter ent-blocken würdest^^)

  14. Es sicher nicht einfach ist, den eindeutig vorhandenen “Mob” stets und ständig gegen sich zu haben und dieses Niveau Tag für Tag erleben zu müssen, ich kann die Reaktion durchaus nachvollziehen und hätte da innerhalb kurzer Zeit absolut keinen Bock mehr, weils sowieso zu nichts führt.

    Andererseits ist ja auch das hier wieder Futter für die Trolle (vielleicht irr ich mich auch, bisher sind ja erstaunlicherweise keine da). Daumen drücken. ^^

    Es werden allerdings tatsächlich auch Accs bei Twitter von @zeitrafferin geblockt, die nicht beleidigen, aber als piratennah erkannt wurden. Vernünftige Diskussion sieht auch irgendwie anders aus.

  15. @Ricardo

    Weil es langsam mal reicht und ich hundertmal bei Twitter und anderwo erklärt habe, dass ich nicht für die taz-Artikel verantwortlich bin. Hier biete ich ein Kompendium, wie das mit den Artikeln bei der taz funktioniert und ich erhoffe mir durch die drastische Wortwahl, nach Möglichkeit in Zukunft nicht mehr von irgendwelchen journalismus-unkundigen Menschen/Accounts mehr gebasht zu werden.

    Natürlich gibt es Menschen, die sich mit dem Sachverhalt auskennen, insbesondere regelmäßige Leser/innen dieses Blogs oder meine fleißigen Follower bei Twitter.

    Ich möchte auch denjenigen, die sich bei Twitter über meine Wortwahl echauffieren, ein Zeichen geben, dass dies völlig normal ist und dass sie, wenn sie mit mir einen Umgang pflegen möchten, sich damit abfinden sollten – oder mich halt unfollown.

    So oder so – ich bin nicht mehr bereit, mich zum hundertsiebenundvierzigsten Mal mit denselben Argumenten auseinanderzusetzen.

    @wii1and okay, probieren wir es noch mal!

  16. Ich finds klasse,
    und irgendwann muss das auch mal raus :)

  17. Da hier ja gerade meine Meinung zur Taz diskutiert wird:

    Ich hab das “Ansonsten hab ich euch immer noch sehr lieb <3" im Genossenschaftsformular ernst gemein. Vielleicht hast du´s überlesen, oder als Ironie oder mitleidiges Belächeln fehlinterpretiert. Das war es nicht. Ich lese die taz seit meinem 13. Lebensjahr durchgängig täglich. Ich halte sie für die beste Tageszeitung, die wir haben. Ich glaube tatsächlich, dass ihre Piratenrecherche oft unzureichend ist, aber ich liebe sie nichtsdestotrotz innig und gehe im Panthershirt zu Piratenanlässen. Nicht umsonst habe ich den Link zur Genossenschaft noch mit ins Twitpic gepackt.

    Das war als liebevoll-ironisches Zwacken unter Freunden intendiert und ist scheinbar ziemlich falsch rübergekommen. Das tut mir leid. (Die paar Male, die wir uns persönlich unterhalten haben – im Piratenpressesprecherinnenkontext, am Demorand, bei der Böllstiftung) wirktest du übrigens nicht wie eine "Halt´s Maul" Person. Deshalb hat mich dein Tonwechsel auch etwas… überrascht. Das Blocken auch.

    Trotzdem herzliche Grüße,
    die zitierte neue Genossenschaftlerin

  18. @Arte Povera

    :-)

  19. Hey Julia,

    ich kann deine Reaktion gut nachvollziehen, nicht zuletzt wenn ich mir einige Kommentare hier anschaue.
    Ich bin auf einen interessanten Blogartikel gestoßen wo “lantzschi begründet warum sie alles löscht, was sie nicht mehr als höflich empfindet: http://medienelite.de/2010/02/05/halt-den-ball-flach-schlampe/” (via http://maedchenblog.blogsport.de/2010/02/23/frauenhass-im-netz/)

    Für mich auch eine sehr verständliche und akzeptable Vorgehensweise für jegliche privaten Blogs, gleich ob explizit feministisch oder nicht.

    liebe, konstruktive Grüße

    Michael

    PS: Ist es möglich eine Vorschaufunktion für die Kommentare zu bekommen? Ich kenne mich damit leider nicht so aus…

  20. hallo
    die einzige “beleidigung” die ich dir zukommen hab lassen war die dass dein stil dem vieler piraten gar nicht so unähnlich ist. hab das eher versöhnlich gemeint, aber trotzdem nen block geerntet. schade
    schüß

  21. @korbinian

    Das war im letzten Jahr. Ich erinnere mich. hab vergessen, dich zu unblocken.

  22. Sympathisch!

    Da Twitter ein Dienst ist, den ich nicht benutze, habe ich zwar nicht mitbekommen, was da da abgelaufen ist, manchmal reicht es aber die die Kommentare auf anderen Blogs und Seiten zu lesen. Einige müssen einfach mal erwachsen werden.

    Schön zu sehen, dass Politiker und Journalisten auch nur Menschen sind.

    Kopf hoch!

  23. Schön zu sehen, dass Politiker und Journalisten auch nur Menschen sind.

    Ja, richtig, genau!

  24. fazit – Julia ist menschlich und wahrscheinlich piratiger als sehr viele piraten.

    das posting hat mich an ein video erinnert: http://bit.ly/l6ojB

    greetz 😉

  25. eventuell solltest du mal ein-zwei wochen urlaub am strand machen, so komplett ohne computer, schreibmaschien, kommunikation, …

    dürfte dir gut tun.

  26. “ich bin nicht für das verantwortlich, was meine Kollegen schreiben”

    Das ist richtig und manche übersehen das,
    aber DU kippst diese Artikel auf Twitter
    (mit #piraten hashtag).

    Warum tust du das,um Piraten zu informieren?
    Ich unterstelle dir, dass du damit provozieren willst. :)

    Der Wunsch mein Taz-Abo online zu kündigen ist ernst gemeint. (ICH lese die Taz auch auf Papier)

    Wenn ich mal die Zeit finde, werde ich bei den Piraten eine Initiative anstossen, damit Aboverträge, die online abegeschlossen werden, auch genauso einfach online gekündigt werden können.

  27. Vielleicht aboniere ich die taz ja doch noch!

    Zur Erbauung:

    Heidemarie Hecht im Blättchen 1/1997 über Siegfried Jacobsohn, Gründer und Herausgeber der Weltbühne, der “Ich-Sager”:

    “Leisetreter”, rief er in den “Antworten” einem seiner unzufriedenen Leser zu, “Sie beklagen sich über den Ton meines Blattes? Da weiß ich Ihnen ein sicheres Mittel: befreien Sie mich von Ihrem Lesertum, und das schnellstens”, einem anderen hartnäckigen Meckerer sagte er: “Mich wundert nur eins: woher Sie den Mut nehmen, Ihre Unzufriedenheit mit meiner Redaktionsführung anders auszudrücken, als durch lautlose Abbestellung des Blattes. Spüren Sie nicht, daß jede sonstwie geartete Kritik eine Unverschämtheit ist?” Und er forderte ihn kurz und bündig auf, “das Abonnement nicht zu erneuern”.

    http://u5l.de/hm

  28. Mein Tweet hatte übrigens nicht die Absicht dich für die inhaltlichen Fehler des letzten Artikels verantwortlich zu machen. Wenn das so rübergekommen ist, tut’s mir Leid.

    Ich hatte eigentlich zuerst versucht eine Korrektur als Kommentar unter den Artikel zu setzen, aber die TAZ-Seite war hartnäckig der Meinung ich hätte nicht alle Pflichtfelder ausgefüllt. o_0

    Wie auch immer, falls wir uns mal in echt sehen sollten, geb ich ‘nen Free Hug aus. 😉

  29. eventuell solltest du mal ein-zwei wochen urlaub am strand machen, so komplett ohne computer, schreibmaschien, kommunikation

    Ach was, du überziehst .. zwar habe ich in der Tat lange keinen “Urlaub” gemacht, gleichwohl hatte ich viele urlaubige Zeiten in den letzten Jahren.

    aber DU kippst diese Artikel auf Twitter

    Ja, um zu infomieren/Traffic zu bekommen.

  30. “Ja, um zu infomieren/Traffic zu bekommen.”

    Du bist ehrlich, das ehrt dich 😉

  31. Social comments and analytics for this post…

    This post was mentioned on Twitter by DerSchulze: Kann dir da irgendwie voll und ganz beipflichten, hmm RT @zeitrafferin: Publikumsbeschimpfung: taz-Abo, my ass! http://u.nu/3z5p7 #piraten…

  32. Huch was poltert mir denn da aus meine RSS-Reader entgegen? Du musst ja einigen Müll zu ertragen gehabt haben! Trotzdem find ich deine Reaktion Scheisse.

    Du scheinst jetzt nicht in der Stimmung zu sein um das hören, aber deine Liste, was zu unterlassen sei, hat eine komischen Beigeschmack.

    Vorweg noch, unser liebes Internet und eben auch die Piratenpartei ist voll mit Mackern und wie alle Macker laufen die zur Hochform auf, wenn sie sich sicher fühlen – und im Netz kann ihnen Mami eben nix. Ich spreche dir wirklich nicht das Recht ab diese Idioten aus deinen Kommunikationsströmen rauszuwerfen, da hast du meine volle Sympathie.

    Trotzdem deine Liste?! Abo-Kündigungen – ja egal; Beleidigungen, du scheinst ja auch ganz gut auszuteilen, aber ja, ab einem bestimmten Grad block die Ärsche.

    Die anderen beiden “don’t”s sind mein Problem. Erstens hat die tazleider immer wieder eine kritische Distanz zu den Grünen fehlen lassen. (Erinner dich mal an die Berichterstattung im Jugoslawienkrieg, gru-se-lig.) Du bist aber nun mal Grünenmitglied, ehemalige Funktionärin und jetzt eben taz, da ist eine kritische LeserInnenschaft wichtig. Unangebrachte Kritik, mag dich ärgern, aber verbitte dir doch nicht kategorisch jegliche Kritik.

    Dasselbe gilt für die Recherche-Kritik. Wir wissen doch alle wie hoch der (Zeit-)Druck beim schreiben ist und du kannst mir nicht erzählen, dass du dich nicht auch schon über Artikel von KollegInnen gärgert hast, weil nicht ordentlich recherchiert wurde. Wieder kann unangebrachte Kritik auf die Palme bringen, aber irgendwie ist es doch ein gutes Zeichen, dass Leute noch Ansprüche and Artikelqualität haben. Und solange du weisst, dass die unrecht haben und gut recherchiert wurde ignorier es, aber verdamm doch nicht direkt alle Kritik.

    Sorry, das war jetzt zu lang, aber du siehst, dein Post hat mich beschäftigt,
    felix

  33. @Julia:

    Deine Begründung, wieso du Leute, die die taz kommentieren, beleidigen musst, ist ziemlicher Unsinn. Es gibt keinen sinnvollen Grund dafür, sich so zu verhalten. Weil du so viele taz-Kommentare abbekommst ist natürlich keiner. Warum muss der Einzelne deine schlechte Laune abbekommen?

  34. Übrigens, falls dich das tröstet: Wir haben auch unter jeder zweiten Pressemitteilung und jedem fünften Homepageartikel Beschwerden von unzufriedenen Piraten, die jetzt aber wirklich aus der Partei austreten!!!!einself.
    Damit muss man wohl leben und es ist manchmal ja auch hilfreich, jede Form von Feedback ist immerhin Feedback.

  35. Hejho,

    die Lösung ist ganz einfach: Es müssen mehr Mitarbeiter der taz twittern. Dann verteilt sich die Last… 😉

    hanfig-grüne grüße

  36. *meine sonst stille Sympathie ausdrück*

    Der Umgang mit dem Pack ist auch alternativlos, wenn man Mensch bleiben und kein professionelles Wrack werden will.

  37. Ich kann mich zur Begründung voll und ganz meinem Vorschreiber Felix anschließen. Austeilen aber selbst nichts wegstecken können, zeugt von keiner guten Diskussionskultur. Natürlich können Sie dass beibehalten, für Ihre Professionalität spricht es aber nicht.

  38. hihi, du hast ja exakt das Gleiche Problem, wie “die Piratenpartei” mit ihren Mitgliedern. Dein Satz mal auf die PP bezogen:

    Ihr bescheuerten Pisser (und Wichserinnen), die die Piratenpartei ständig für jegliches, was vermeintliche Mitglieder im Internet schreiben (vermutlich auch Trolle im Piratenforum, “Postgenderer” und anonyme Drohbriefeschreiber), verantwortlich machen: Fickt euch.

    Genau das fühlen die Piraten, die sich über die taz beschweren. Insofern ein gegenseitiges Einverständnis.

  39. Haihai,

    irgendwie hab ich diesen Artikel ja vor 6 Monaten erwartet. Da ich mich vor einiger Zeit mit einem dieser Spinner auseinander gesetzt habe, der sich ein persönliches Julia-Seeliger-Erziehungsprojekt auferlegt hat, kann ich mir bei dieser Reaktion etwa hochrechnen, was da noch so an Verstrahlten rumrennen muss. Ohne das ist dieser Eintrag für Außenstehende schwer verständlich, da z.B. meine Wahrnehmung eher gewesen wäre, dass es sehr ruhig um deine Person geworden ist. So kann man sich irren. Ok, jetzt keine Moral von der Geschicht’, einfach mal weiter machen ;-).

  40. Also irgendwie habe ich das Gefühl, dass du da alles bisschen ZU ernst nimmst. Ich wollte heute zB einfach nur deinen Tweet RT und habe mir einen sarkastischen Spruch dazu erlaubt – Zack, Ausrastung deinerseits. Ok, wenn ich das oben lese, dann ist mir klar woher das kommt, aber…die Art und Weise finde ich doch sehr heftig. Du stürzt dich da auch irgendwie sehr rein….vielleicht bin ich auch einfach zu zynisch und das Medium Twitter zu frei interpretierbar, als das meine Art ordentlich rüberkommt … das tut mir glatt leid o.0 Habe dann dementsprechend reagiert … Angriff, Gegenangriff, etc.

    Vulgäres finde ich prinzipiell angemessen. haha. Soviel zum Thema Genderdebatte in der Piratenpartei: http://wiki.piratenpartei.de/Vielfalt_statt_Grabenkaempfe

    Und eigentlich kämpfen wir auf der gleichen Seite ….

  41. Och Julia! Ohne dickeres Fell geht das aber garnicht!

    Du bist eifrige Twitterin, hast den Mut, spontan mal beim Piratenradio anzurufen, sagst weiter oben was von Traffic und dann beschwerst du dich dass du zur semi-offiziellen taz-Tante gestempelt wirst? Sei doch stolz.

    Lern doch bitte mal, die Dinge in eine vernünftige Perspektive zu setzen. Es scheint mir dass du jeden pointierten Kommentar, also jeden Tweet der nicht nach Blumen duftet gleich in denen mentalen Hatemail-Folder packst.

    Über Dich wurden einige Kübel Scheisse ausgekippt, du hast jedes Recht dich dagegen zu wehren und vermutlich kriegst du echte Hasstweets und -Mails. Kacke, aber so what? Das ist kein Grund wie “dieser eine Spinner” zu klingen.

    Ich habe deinen ersten Artikel in der taz über die Piraten mal kommentiert und sachlich auf ungenauigkeiten hingewiesen,das getwittert und zack war ich geblockt. Fand ich doof. Seitdem lasse ich gerne mal alberne (gesittete) Stänkertweets über dich ab, mit dem Entblocken wird das also wahrscheinlich nix 😉

    Ja, nee, mal im ernst: Wie willst du journalistisch hochwertige Kritik an den Piraten üben (das haben sie bitterst nötig!) wenn du selbst unfähig bist die Kritik, die durch deinen Twitteraccount rauscht, einzuordnen?

    Weitermachen.

    PS: Ich lese die Autorennamen über den taz-Artikeln

  42. @Felix

    Du scheinst jetzt nicht in der Stimmung zu sein um das hören, aber deine Liste, was zu unterlassen sei, hat eine komischen Beigeschmack.

    Wer mit mir Kontakt pflegen will, sollte sich halt die Liste durchlesen.

    Ich spreche dir wirklich nicht das Recht ab diese Idioten aus deinen Kommunikationsströmen rauszuwerfen, da hast du meine volle Sympathie.

    So ist die Liste gemeint: Wer nicht geblockt werden will, sollte sich die Liste durchlesen.

    dass du dich nicht auch schon über Artikel von KollegInnen gärgert hast, weil nicht ordentlich recherchiert wurde

    Ja. Dann aber bitte Kritik an meine Kolleg/innen – und nicht an mich.

    Unangebrachte Kritik, mag dich ärgern, aber verbitte dir doch nicht kategorisch jegliche Kritik.

    Hab ich nicht. Ich schlechte Artikel = Kritik an mich. Andere schlechte Artikel = Kritik nicht an mich.

    @sumosu

    Es scheint mir dass du jeden pointierten Kommentar, also jeden Tweet der nicht nach Blumen duftet gleich in denen mentalen Hatemail-Folder packst.

    Nein, dann wird geblockt. Ich habe keine Zeit, jeden Kommentator zu checken, ob er das wohl doch “sarkastisch” meinte.

    Wie willst du journalistisch hochwertige Kritik an den Piraten üben

    Das habe ich bereits gemacht.

    Zurzeit sehe ich hierzu keine Veranlassung, da ich davon ausging, dass die Piratenpartei jetzt erstmal ihre Partei aufbaut und innere Konflikte löst. Es ist allerdings richtig, dass es interessant wäre, mal wieder was zu schreiben, gerade zur sich verändernden Mitgliederstruktur.

    Aber ich habe schlichtweg keine Zeit. Ihr müsst also noch etwas warten auf den nächsten Artikel über die Piraten.

    So lange unterlasst es bitte, mich für die taz oder einzelne Autoren verantwortlich zu machen. Danke.

  43. Dafür das Sie für etwas beschimpft wurden was Sie nicht geschrieben haben nehmen Sie das ganze aber recht persönlich.

    Man sollte – und das gilt für Piraten wie für Sie – lernen mit Kritik (selbst wenn sie falsch/untergeschoben ist) gelassen umzugehen und/oder sachlich zu bleiben.

    Denn das ist es prinzipiell was Sie (Presse generell) von den Piraten erwarten und umgekehrt ebenso. Die partielle/eigene Wahrnehmung das man zu Unrecht angegangen wird ist zwar nachvollziehbar und vermutlich meist auch korrekt. Ich glaube jedoch nicht, das man mit Eskalation weit kommt. Piraten erreichen damit nur, das man in Zeitungen zwei Mal überlegt ob man überhaupt was schreibt (und wenn, dann was und von wem?) und auch Redaktionen können nicht wirklich scharf darauf sein das zu einem Dauerzustand werden zu lassen.

    Effektiv ist man jeweils auf den anderen (mal mehr, oft weniger) angewiesen.

    Nur so “am Rande” angemerkt. Kommt bestimmt von Konfuzius. Oder vermutlich eher von Edward Bernays *g*.

    Grüße
    ALOA

  44. Sehr schöner Text! Ich könnt mich glatt in dich verlieben! Naja, so schnell gehts auch nicht, aber der Text ist trotzdem gut und so wahr!

  45. Ach. Also, ich bin sehr vorsichtig mit derartigen Kontakten über das Netz, aber danke für das Kompliment!

  46. Danke für das Statement. Funktioniert seltsamerweise auch anders herum: Als ehem. Abonent habe ich dank Deiner Artikel und Statements mal wieder die taz gekauft. Die taz lebt wenigstens noch. Und Journalisten mit fundiertem Durchblick bei den Piraten sind auch rar.

    Mir machen ja weniger die Blogeinträge von König & Co. Angst, sondern mehr das Echo aus der Piratenpartei voller chauvenistischer Ressentiments multipliziert mit Verschwörungstheorien.

    Nach mehreren Monaten Vorschussvertrauen gegenüber den sich organisierenden PiratInnen kriegen die an entscheidenden Stellen immer noch keine gemeinsame inhaltliche Positionierung hin. Kakophonie und Ideologiefeindlichkeit wird zum Programm und endet in Sätzen wie “Ich finde Wahlprogramme ja eh blöd und unnötig.” Wie soll ich die denn ernst nehmen?

  47. Jürgen Z. Ambruster

    Wenn du einen Artikel twitterst, wirst du dich kaum über Kritik daran beschweren können. Das gilt insbesondere dann, wenn du dir die Aussage zu eigen machen scheinst und wenn es ein Artikel der Zeitung, für die du arbeitest, ist.
    http://twitter.com/zeitrafferin/status/10277833726

  48. “Kleine Unterrichtung zum taz-Selbstverständnis: Bei uns schreibt jede und jeder, was er/sie will. Bei uns gibt es keine “Order von oben”, was geschrieben wird”

    Hmm… erinnert mich an die Piraten ^^

    Dass Bashing dass du als @zeitrafferin andauernd abbekommst kann ich nicht nachvollziehen. Was bin ich froh, dass ich ein low profile twitterer bin.

    Ich persönlich neige aber (gerade im Netz) auch zu eher extremen Meinungsäußerungen und kritisiere viel mehr als ich positives Feedback gebe.

    Daher: Die Katzenohren an deinem Twitteravatar sind nett ,,,^._.^,,,

  49. Möchte den Vorschlag eines “Sandkastens” aufwerfen. Niggemeier hat die erfolgreich praktiziert. Eine sandkiste für Piraten und andere…

  50. Frank Schmieder

    Ich bezweifel, dass die größte Kritik an der Julia Seeliger von Piraten kommt. Die meiste Kritik (besonders die unverschämte) kommt von irgendwelchen Trollen aus dem Umfeld der Piraten.

    Und nicht mit Kritik umgehen zu können ist ja mal äußerst schwach. Ich finde es sogar feige einfach Leute zu sperren, die nicht die gleiche Meinung vertreten. Wer nicht kritikfähig ist hat im Netz nichts verloren.

  51. Wenn du einen Artikel twitterst, wirst du dich kaum über Kritik daran beschweren können.

    Beschwerst du dich auch bei all denjenigen, die tagesschau.de-Artikel, BILD-Artikel etc. twittern?

    Ich finde es sogar feige einfach Leute zu sperren, die nicht die gleiche Meinung vertreten. Wer nicht kritikfähig ist hat im Netz nichts verloren.

    Vielleicht liest du diesen Artikel noch einmal. Ich blocke Leute, die unsachlich (und beleidigend) kritisieren oder sich bei mir für etwas beschweren, wofür ich nicht verantwortlich bin. Zweitens ist das Maß langsam voll. Drittens empfinde ich das Blocken bei Twitter (bzw. Spam-Ordner) als sinnvolle Herangehensweise.

    Wer glaubt, alles im Netz für bare Münze nehmen zu müssen, der hat da nichts verloren.

  52. Liebe Julia Seeliger,

    wer austeilt muss auch einstecken können! Sie können anscheinend nicht verstehen das einige Ihrer zum Teil provokanten Twittertweets über die Piraten auch Reaktionen hervorrufen. Als ich in höflicher Form versuchte Ihnen verständlich zu machen, das man aufgrund der TAZ-Berichterstattung und Ihrem Verhalten, der Eindruck für manch einen entstehen könnte, Sie und die TAZ sind nur auf’s “Piraten-Bashing” aus, reagierten Sie sofort ungehalten. Sie behaupteten ich wolle Ihnen etwas unterstellen und Sie für die TAZ-Artikel verantwortlich machen. Und damit war ich geblockt.

    Wer einen Kommunikationsstil pflegt, der nur kongruente Meinungen zulässt und missliebige Argumente oder Anregungen auf unterstem Niveau abqualifiziert und sofort ignoriert, dem kann ich nur jegliche Fähigkeit zur sozialen Netzkompetenz absprechen.

    Ich habe Sie immer als gute Journalistin geschätzt, doch diese Ausfälligkeiten sind einfach nur traurig. Da fehlt Ihnen meiner Meinung nach eine ordentliche Portion von zwischenmenschlicher Empathie und Toleranz.

    Gruß

    marax79

  53. Ich denke viele polarisiernde Künstler oder Politiker müssen sich noch mit weit heftigeren und häufigeren Kritiken, Beschimpfungen oder gar Morddrohungen rumschlagen (wenn auch nicht unbedingt öffentlich über twitter).
    Sicher nicht erfreulich. Wenn du den Leuten aber zeigst,dass sie dich stressen oder beleidigen können, gönnst du ihnen schon einen kleinen Sieg.
    Mein ungefragter Rat: Ignorieren und sich nicht auf das Niveau des Gegners herablassen. Durch Gegenbeleidigungen machst du dich als Journalistin nicht unbedingt seriöser.
    Könntest du dir vorstellen, dass z.B. Heribert Prantl oder G di Lorenzo so reagieren würden?

  54. Ich denke viele polarisiernde Künstler oder Politiker müssen sich noch mit weit heftigeren und häufigeren Kritiken, Beschimpfungen oder gar Morddrohungen rumschlagen

    Beleg? Einfach so daherlabern kann ich auch. Bei mir zu Hause stand auch schon ein Spinner vor der Tür (Offline). Also bitte mal halblang.

    Könntest du dir vorstellen, dass z.B. Heribert Prantl oder G di Lorenzo so reagieren würden?

    Herzlichen Dank für den Vergleich, aber ich meine, das Ganze ist auch eine Generationenfrage.

  55. Jürgen Z. Ambruster

    “Beschwerst du dich auch bei all denjenigen, die tagesschau.de-Artikel, BILD-Artikel etc. twittern?”

    Manchmal, wenn in dem Artikel Unsinn steht, und auch dann, wenn der Twitterer nicht bei der Tagesschau arbeitet und manchmal auch dann, wenn der Artikel sich nicht zueigen gemacht wurde, sondern nur ein neutraler Hinweis ist.

  56. @Jürgen

    Und du kündigst den Leuten dann an, dein Süddeutsche/tagesschau.de/BILD-Abo (hahaha) zu kündigen?

    Ist ja stark.

  57. @Julia

    Beleg (bist du schon wikipediaverseucht ? :-) )

    Ich erledige nicht die Korrespondenz für Prominente, aber frag mal Schäuble oder Lafontaine…….

    Sowas wird, wie z.B. Selbstmörder bei der Bahn, die sich vor Züge werfen, möglichst unter der Decke gehalten, um keine Nachahmer zu ermutigen. Du scheinst aber lieber eine andere Strategie zu verfolgen…..

  58. Ich hab mal ne Frage, die du hoffentlich nicht in den falschen Hals bekommst. Wie wird in der Redaktion eigentlich reagiert, wenn es so massive Kritik an einem Artikel gibt?

    Soll keine Kritik an der taz sein (die ich sehr lieb habe) und erst recht nicht an dir.

    Aber, wie wird zum Beispiel mit solchen (heftigen) Artikeln und den Reaktionen umgegangen? Wird das diskutiert? Werden da überhaupt Konsequenzen draus gezogen? Wenn ja, welche?
    http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/pilgerfahrt-nach-auschwitz/

  59. Über diesen Beitrag wurde diskutiert, natürlich.

    Es wird auch eine Antwort darauf folgen. Ist im Meinungs-Ressort meines Wissens schon eingetütet. (Zum Glück!)

  60. ..yeah, das rockt doch einmal wirklich, Julia. Mach sie fertig, die Neo-Patriarchen aus der (gaenzlich kulturfernen) ‘Internetfraktion’.

  61. Persona – was Julia Seeliger mit Marcel D’Avis verbindet…

    Ich schreibe diesen Beitrag einmal provisorisch in meine Kategorie ‘Blog’, aber es könnte genau so gut auch in die Kategorie ‘Politik’, ‘Piraten’, in das Tag ‘privacy’ oder in eine andere Klassifizierung passen. Was ich mit meinem Blog und alle…

  62. Hallo Julia,
    deine Reaktion auf unterirdische Kommentare, Tweets und Mails kann ich gut nachvollziehen. Irgendwann reicht´s einfach mal und dann muss “es” raus. Dass sich dabei die Wortwahl mal etwas den Empfängern anpasst, ist dabei kaum zu vermeiden, selbst wenn man sich sonst gepflegter auszudrücken vermag.
    Der Artikel aus dem Lawblog http://www.lawblog.de/index.php/archives/2009/09/18/beissreflexe-einer-mailingliste/ vom 18.9.2009 stimmt irgendwie immer noch. Schade.
    LG, eine Piratin

  63. Pwnt.

  64. Hey Jule.
    Ich kann mich voll und ganz mit dem Inhalt deines Blogbeitrags identifizieren und stelle mich dementsprechend mal solidarisch dazu.

    Liebe Grüße aus GE

  65. Liebe Julia,

    Deine Berichterstattung in der Wahlkampfzeit war für mich als Pirat schon sehr hart an der Grenze des Erträglichen. Ich gebe zu, auch ein paar fiese replies auf twitter geschickt zu haben (“Sammlung für VHS Kurs: Kreative Schreiben”).

    Andererseits machst Du es Dir seitdem auch nicht zu einfach, insofern gibts von mir mittlerweile Respekt für Deine Arbeit (deine Person steht und stand ausser Frage).

    Ich weiss auch: Beleidigungen zu ignorieren ist keine Lösung. Es staut sich auf und man frisst es in sich hinen. Ich mag auch Klartext.

    Und jetzt schreibe ich noch meinen Senf zum Thema Piraten:

    Versuche als technisch versierte Anwenderin einer komplett altmodischen Person den Zugang zum Internet, Twitter, Facebook etc. zu erklären. Du wirst erstaunt sein, wie schwer es ist, sich in Anfänger hinein zu versetzen, den kleinsten gemeinsamen Wissens-Nenner der (technischen) Kommunikation zu finden.

    Genau das passiert mir als IT-Experte täglich.

    Nun zu den Piraten: Piraten sind komplette Politik-Noobs. Eine ganze Generation. Auch ich. Wir haben davor oft noch nie etwas politisches gemacht, uns nicht mehr in Vereinen oder anderen gewachsenen, formellen Gruppen organisiert.

    Kurzum: Großes Chaos. Gut gemeinte aber vollkommen abwägige Dinge und Aktionen sind passiert. Für manche halte ich meine Hand ins Feuer (Andi), andere würde ich *persönlich* sofort hochkant rauswerfen (Thiesen, König, …).

    Kommt man, wie Du, aus der professionellen Politik, so denkt man sich: Was sind das für Vollspasten und warum reagieren sie so amateurhaft und emotional im Mob? Warum kennen Sie nicht die kleinsten gemeinsamen Nenner der politischen, journalistische, strategischen Arbeit?

    Es kribbelt in den Fingern, weil man weiss: Die fliegen so garantiert aufs Maul. Ich sehe es kommen. “Jetzt — gleich — da, schau — PENG. Hah, ich habe es kommen sehen!”

    Weil es Anfänger sind, aber jeder ist einmal Anfäger gewesen. Noch gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass aus Fehlern gelernt wird.

    Die ganze Gender-Diskussionen sind aber beispielsweise totaler Mist: Piratinnen sollen sich doch einfach so nennen, wie sie möchten, Ämter übernehmen und ihre Probleme/Ziele als Satzungsänderungsanträge einbringen, sie dann verteidigen und bewerben. Findet sich eine Mehrheit: Bingo.

    Diese stunkschaffende über-Blog-Kommunikation, hinter der ein Flügelkampf inbesondere der Berliner Piraten zu stehen scheint, führt zu nichts. Die Schreihälse auf beiden Seiten hauen sich wie damals im Sandkasten, aber am Ende kommt nichts bei raus.

    Ordentliche Mitglieder “ohne Frontmandat” sind einfach nur genervt von solch Trollerei.

    Bei den Grünen war irgendwann auch Mal ein Konsens gefunden oder zumindest hatte keiner mehr große Lust am tagelangen Streiten auf Parteitagen?

    Das muss den Piraten erst noch passieren/gelingen. Ich bin skeptisch, ob die zielorientiert Sachlichen nicht früher hinwerfen, so wie ich auch.

    In Deutschland gewinnt das “ich”, das “wir” verliert – in allen Bereichen.

  66. Haha, man kann sich schon selbst vorführen. Da wird die ach so etablierte, gestandene Journalistin richtig ausfallend. Ich mein, wie kann das sein: Feedback auf meine geistigen Ergüsse — von Leuten die nicht mal 10 Fingerschreiben können, geschweige denn anständig Journalismus studiert haben. Wo kommen wir da hin?

    Qualitätsjournalismus wohin das Auge blickt. Naja, ihr Berufsstand wird es auch noch merken.

  67. Mal ganz ehrlich. Wer keine eigenen Argumente hat und nur sagt “boah ist das scheiße” der hat doch nichtmal die Mühe verdient ihn zu erwähnen oder auch nur länger als 3 sekunden über seinen Post nachzudenken. Wer dagegen fachlich was gegen Texte hat wird das sowieso eher in sachlicher Art und Weise tun.. von daher: Einfach ignorieren 😉 garnicht aufregen. Die haben alle keinen Plan von garnix, die da beleidigen und Luftabos kündigen.

    Ich mag auch nicht alles was du schreibst oder was in der TAZ(-Online) steht, aber ich würds mir sehr gründlich überlegen bevor ich dich wegen irgendwas angreife.

    So long,
    Ingo

  68. Ich kenn nur Karl Nagel

  69. Kindergarten.

  70. http://www.youtube.com/watch?v=qS7nqwGt4-I