Julia Seeliger
  • NDR hat’s getan: Eva ist gefeuert

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    9. September 2007 | Trackback | Internet ausdrucken
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    Sonntag morgen um halb zehn hatte ich noch eine Presseerklärung zum Thema herausgegeben – jetzt ist es amtlich: Der NDR hat Eva Herman gefeuert. SPIEGEL ONLINE berichtet und zitiert Volker Herres, der Fernsehprogrammdirektor des NDR:

    “Frau Herman steht es frei, ihren ‘Mutterkreuzzug’ fortzusetzen, aber mit der Rolle einer NDR-Fernsehmoderatorin ist dies nicht länger zu vereinbaren”, erklärte Herres. Ihre Äußerungen wirkten polarisiernd. “Das Ergebnis spürt unsere Redaktion: Gäste sagen ihren Auftritt bei ‘Herman und Tietjen’ ab oder stehen von vornherein nicht zur Verfügung.”

    Die WELT zitiert meine Presseerklärung:

    Die Grünen-Politikerin Julia Seeliger sagte: “Wer wie Eva Hermann derart penetrant die Bevölkerungspolitik der Nazis lobt, ist als Mitarbeiterin eines öffentlich-rechtlichen Senders nicht länger tragbar.“ Schon die in ihrem vorigen Buch “Das Eva-Prinzip” vertretenen Thesen könnten nur in eine Ecke mit der Nazi-Bevölkerungspolitik gestellt werden, so Seeliger.

    Auch im TAGESSPIEGEL erschien ein Zitatfragment:

    Wer derart penetrant die Bevölkerungspolitik der Nazis lobe, sei als Mitarbeiterin eines öffentlich-rechtlichen Senders nicht länger tragbar, empörte sich nicht nur Julia Seeliger, Frauen- und geschlechterpolitische Sprecherin im Landesvorstand B90/Grüne Berlin.

    PRESSEMITTEILUNG – JULIA SEELIGER
    ————————————————–
    Datum: 09.09.07
    Thema: Eva Herman, Emanzipation
    ————————————————–

    Eva Herman ist nicht mehr tragbar
    Der NDR muss endlich handeln!

    Anlässlich der jüngsten Äußerungen Eva Hermans, die im Hamburger
    Abendblatt zu lesen waren, fordert Julia Seeliger aus dem Parteirat
    von Bündnis 90/Die Grünen:

    “Jetzt reicht’s! Herman hat abermals einen raufgelegt: Im Hamburger
    Abendblatt wurde sie mit der Bemerkung zitiert, ‘im Dritten Reich sei
    vieles sehr schlecht gewesen, zum Beispiel Adolf Hitler, aber einiges
    eben auch sehr gut. Zum Beispiel die Wertschätzung der Mutter.’

    Wie lange lässt sich der NDR derartige Ausfälle noch bieten? Wer wie Eva Herman derart penetrant die Bevölkerungspolitik der Nazis lobt, ist als Mitarbeiterin eines öffentlich-rechtlichen Senders nicht länger tragbar. Nun muss der NDR auch die Konsequenzen ziehen und Eva Herman endlich feuern!

    Schon die in ihrem vorigen Buch “Das Eva-Prinzip” vertretenen Thesen können nur in eine Ecke mit der Nazi-Bevölkerungspolitik gestellt werden. In der Tagesschau ist Herman seitdem richtigerweise nicht mehr zu sehen.

    Doch der NDR, wo Herman ebenfalls beschäftigt ist, scheint sich noch zu zieren. Warum eigentlich, die Sache ist doch klar: Hätte Herman Hitler gelobt, weil er so schöne Autobahnen baute, gäbe es keine lange Debatte mehr.”


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71 Responses to “NDR hat’s getan: Eva ist gefeuert”

  1. und es beginnt genauso wie ich es eben beschrieben habe. Es wird alles so kommen, dauert kein zwei Tage, da könnt ihr die Herman in der BILD oder der Welt lesen. Und dann die Talk-Shows usw. Man sollte über diese saudoofen Äusserungen von E.H. wirklich kein Wort verlieren, alles andere steigert nur den Verkauf dieses grässlichen Buches!

  2. Äh Hallo?

    Kannst du, Marco, das mal konkreter fassen?

    Warum sollten “wir” Menschen “bestrafen”, die Kinder möchten? Im Gegenteil: Ich finde es toll, wenn sich Leute für Kinder entscheiden, ich wünsche mir aber auch eine (solidarische) Gesellschaft, in der Kinder vernünftig und ohne Armut und mit viel Liebe und guten Startchancen aufwachsen können. Dahin ist es noch ein langer Weg.

  3. @Zauberberg

    Ich finde es gut, dass die Frau nicht mehr beim NDR beschäftigt ist! Zwar sind Hermans Thesen auch in der Mitte der Gesellschaft gar nicht so unverbreitet, aber das ist ja auch genau das Problem. Die Kritik war genau richtig, das “Maß war voll” und der NDR hat richtigerweise die Konsequenzen gezogen.

    Man muss nicht jeden Dreck hinnehmen, wenn niemand kritisiert, weil man nichts “aufwühlen” will, dann wird sich auch nichts ändern!

  4. Das war nicht dreckig. Es war eine ziemlich normale Aussage, die etwas unglücklich formuliert wurde. Genau das hier ist wieder so ein Beispiel, warum ich diese links-rechts-Schubladendenke für infantile Spielereien simpler Gemüter halte. Mit Vernunft und nüchterner Beurteilung der Sachlage hat das nichts zu tun. Aber so ist das in der Politik – es geht nie um die Sache an sich.

  5. @ Julia, natürlich finde ich es auch gut, dass sie nicht mehr beim NDR ist. Ich finde es auch gut, dass man diesen Dreck von ihr kritisiert. Trotzdem sollte jetzt eigentlich Schluss damit sein, sie überhaupt auch nur zu erwähnen. Das wird leider nicht passieren und genau darum, kann sich Eva Herman nun freuen, beim NDR rausgeflogen zu sein. Ich denke, EH hat ihre Äußerungen genau kalkuliert. Es war einfach ne Kosten/Nutzenrechnung. Sie wird mit dem neuen Buch nun mehr Geld verdienen und mehr Aufmerksamkeit bekommen als sie jemals beim NDR hätte verdienen/erhalten können.
    Das ist das große Dilemma bei dieser Sache. Auf der einen Seite macht sie mich total wütend und ich würde ihr am liebsten die Augen auskratzen, aber auf der anderen Seite würde sie damit wahrscheinlich noch Mitleid von den Boulevardmedien bekommen.
    M.E. braucht EH dringend eine Therapie, um das (in ihren Augen) verkorkste Privatleben zu verarbeiten. Vielleicht sollte man dies in der Öffentlichkeit stärker hervorheben, anstatt sich ernsthaft mit ihren seltsamen Thesen auseinanderzusetzen. Mich würde übrigens interssieren, ob sie ne Putzfrau hat oder selber putzt. Kann EH eigentlich kochen?

  6. @ Zauberberg: Mit Büchern kann man kein Geld verdienen (außer man heißt Joanne K. Rowling).

  7. @ Tobias dann frage ich mich, wovon mein Nachbar lebt

  8. > Es war eine ziemlich normale Aussage, die etwas unglücklich formuliert wurde.

    Wahrscheinlich gilt das deiner Meinung auch für die durchschnittliche NPD-Landtagsrede.

  9. NPD-Landtagsreden interessieren mich nicht. Rechtsradikales Gedankengut interessiert mich nicht. Politik an sich interessiert mich nicht. Daher fällt mir die Einordnung dieser an sich harmlosen Aussage als “Dreck” auch so schwer. Ich bin da vermutlich etwas unvoreingenommener und kann noch frei über diese Thematik nachdenken, wo andere einen Haufen roter Tücher sehen.

  10. […] Im Blog der Grünen-Politikerin Julia Seeliger entfacht sich zum Thema eine größere […]

  11. @earl ich kann über Familie und Rollenmodelle auch gerne und lange diskutieren. Allerdings finde ich EH letzte Aussage ziemlich bescheuert, weil sie sich
    1. jeglicher historischer entzieht
    2. so offensichtlich provozierend ist, dass es schon peinlich ist.
    Eva Herman ist schließlich nicht irgendein komischer Provinzpolitiker, dem “sowas mal rausrutscht” (um mal einen eben solchen zu zitieren), sondern eine Frau, die einen Medienberuf hat und somit auch weiß, welche Wirkung derlei Aussagen haben. Daher sage ich, EH will damit nur auf ihr Buch aufmerksam machen. Und für Werbung eignen sich derlei Vergleiche schon mal gar nicht.

  12. Hochinteressant, wie auch hier im Blog der Mob fleucht. Was bitte ist an der Aussage “harmlos”? Sie ist nun einmal grundlegend falsch. Es gab keine “Hochschätzung” der Mutter im Dritten Reich. Das kannst du mit Belegen in jeder VÖ der Bundeszentrale für politische Bildung nachlesen. Wenn also eine in der Öffentlichkeit stehende Person etwas aus dem Dritten Reich gutheißt, obwohl der Vergleich frei erfunden ist (ja, Haider hat ebenfalls unrecht, die Beschäftigungspolitik war ebenfalls mies, und zwar nach sozialistischem wie nach kapitalistischem Maßstab), damit also zugibt, dass sie tatsächlich noch im Jahr 2007 der Propaganda Goebbels nähersteht als den Fakten, dann ist das keine harmlose Aussage. Sie ist auch nicht nur dumm. Man könnte sicherlich wissenschaftlichere Begriffe finden, aber “Dreck” finde ich eine relativ gute Qualifizierung.

    @Tobias: Kapiere nicht ganz, was solch klugscheißerischer Unsinn in dieser Diskussion soll. Meine Freundin arbeitet im Piper-Verlag, deswegen kenne ich ungefähr die Vergütungen. Wer viele Bücher verkauft, verdient sehr wohl Geld damit, und der wirre Unsinn von Frau Herman scheint sich ja nicht schlecht zu verkaufen.

    Übrigens: Amazon veröffentlicht unter http://www.amazon.de/Das-Prinzip-Arche-Noah-Herman/dp/3866121334/ tatsächlich Meinungen, obwohl an die Stelle eigentlich Rezensionen gehören. Also fleißig mitdiskutiert!

    Und ich werbe für ein vernachlässigtes Gemüse, den Mangold! Esst mehr Mangold!

  13. Wer den Rauswurf von Eva Herman befremdlich findet: er ist meines Erachtens nur konsequent in einem Land, was sich einem Kampf gegen rechts verschrieben hat und damit sein Problem mit der gelebten Demokratie beweist. Jährlich mehrere tausend Strafverfahren wegen des §130 STGB richten sich gegen Meinungsäußerungen national eingestellter Menschen. Wer diese Verfahren begrüßt, muß sich nun nicht wundern, wenn im Kampf gegen rechts auch Menschen wie Frau Herman ausgegrenzt werden, die sich für konservative Familienwerte einsetzen.Was mit dem Rausschmiß von Hohmann aus der CDU begann, ist mit der Entlassung von Frau Herman noch lange nicht zu Ende. Unter den gegebenen Umständen ist die NPD-sicher weniger aus liberalen denn aus speziell nationalen Motiven heraus-die Partei, die sich für Meinungsfreiheit einsetzt.

  14. Auch wenn sich das Thema weniger zur parteipolitischen Profilierung eignet (denn bei Frau Hermann handelt es sich – soweit ich sehe – um eine Privatperson), so begrüße ich den Rauswurf durch den NDR sehr. Lange Zeit hatte ich ja ihre Thesen (v.a. im Frühjahr) als Satire verstanden, aber neuerdings überspannt sie den Bogen doch etwas… man darf gespann sein, wie sich die Sache weiter entwickelt…

  15. … aber die Autobahnen.

  16. @III. Zeitrafferin (Julia)

    Schön. Dann schlage ich vor, die Grünen bzw. die Grüne Jugend setzt sich für die Abschaffung möglichst vieler Steuern, die Beschneidung der Bürokratie und die Entstaatlichung möglichst vieler Bereiche, besonders im Bildungs- und Erzeihungswesen ein. Dann kann jeder frei entscheiden, welchen Lebensentwurf er wählt und muss dann naürlich auch die Verantwortung für seinen Leben tragen. Die Auslebung eines Lifestyles auf dem Rücken anderer, besonders von Familien, ist dann nicht mehr möglich. Das wäre wirklich eine gerechte, weil freie Gesellschaft.

  17. Die Auslebung eines Lifestyles auf dem Rücken anderer, besonders von Familien, ist dann nicht mehr möglich.

    Nur um evtl. Missverständnissen vorzubeugen: Der Satz sollte besser so lauten:

    Die Auslebung eines Lifestyles auf dem Rücken anderer, besonders zu Lasten von Eltern und Familien, ist dann nicht mehr möglich.

  18. > Hochinteressant, wie auch hier im Blog der Mob fleucht. Was bitte ist an der Aussage “harmlos”? Sie ist
    > nun einmal grundlegend falsch.

    Earl Mobileh ist der Mob. Der trägts ja schon im Namen. 😉 Also wurde Frau Herman wegen einer Falschaussage gekickt? Oder überhaupt des Vergleiches mit dem Dritten Reich wegen? Weil sie sich erdreistet hat, irgendetwas der NS-Zeit gutzuheißen? Oder weil sie nicht nur unzeitgemäße Ansichten vertritt, sondern sie auch noch mit dem empfindlichsten Punkt der deutschen Geschichte in Zusammenhang bringt?

    Sobald dieser Punkt in Deutschland erwähnt wird, brennt der Baum. Einerseits ist das gut, andererseits geht das Geflame aber auch tierisch auf die Nerven. Mir field auch spontan der Hohmann ein, den Thomas erwähnt. Damals hab ich auch nicht verstanden, wo genau das Problem liegt. Mir scheint, es wird regelmäßig gnadenlos überreagiert.

  19. @Earl

    Oder weil sie nicht nur unzeitgemäße Ansichten vertritt, sondern sie auch noch mit dem empfindlichsten Punkt der deutschen Geschichte in Zusammenhang bringt?

    Mag sein, aber das sei ihr doch gelassen, warum auch nicht. Problematisch an diesem Falle ist doch, dass der Staat bzw. staatliche Institutionen in diesen Fall verwickelt sind. Hätte RTL2 so gehandelt, es gäbe nichts daran auszusetzten, denn RTL2 kommt nicht und zwingt mich, Geld für ihr Programm zu zahlen, ob ich will oder nicht. Der “öffentlich-rechtliche” = staatliche Rundfunk tut dies aber. Ich habe damit als Endkunde doch gar nicht die marktwirtschaftlichen Möglichkeiten, dieses Verhalten des Senders zu sanktionieren, wenn mir die Entscheidung nicht passt. Bei RTL2 kann ich wegschalten. Und wenn ich dann noch andere davon überzeugen kann, dass diese es mir gleich tun, dann merkt das RTL2 schon, weil dies nämlich a) Umsatzverlust und b) Image-Schaden verbunden mit Umsatzverlust bedeutet. Der Staatsglotze hingegen ist das doch egal, ob ich deren Scheiße gut finde oder nicht, mein Geld nehmen die sich trotzdem – gegen meinem Willen, versteht sich. Ich kann wirklich nur dazu raten, keine GEZ mehr zu bezahlen. Soll die doch die Polizei holne. Nee, der ist wirklich krank, dieser linksrepressive Staat.

  20. @Marco
    ich habe nur darauf gewartet, wie lange es dauert, bis jemand sagt “dieser linksgerichtete Staat, dessen Fernsehprogramme alle von den 68ern gesteuert werden”.
    Ich schwöre hiermit feierlich, dass es keine Woche dauern wird, bis exakt DAS auch EH sagen wird: “Ich bin ein Opfer von den ganzen bösen, wertelosen 68ern, die alle haschischrauchend in den Rundfunkräten ihr Unwesen treiben!” EH sollte dann zurück zum Bayrischen Rundfunk gehen, wo sie auch herkommt.

  21. Jetzt kommen schon die Ratten aus den braunen Löchern in diesen Blog gekrochen. Ein Thomas Kurbjuhn wirbt für die Wahl der NPD.

    Ob es sich um den Vatermörder Thomas Kurbjuhn handelt?
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/Brandenburg;art128,2095511

    Und Mobileleh kapiert nicht, warum man den Rechtsextremen Hohmann rausgeschmissen hat.

    Und Marco fabuliert von Lebensstilen, die auf dem Rücken von Familien ausgetragen werden.

    Oh Mann, was kriecht denn hier auf einmal für eine Brut rum?

  22. Ich kann nur für den Mobileh sprechen. Der ist einfach nur desinformiert. Als Brut sieht er sich nicht. Und mit den anderen beiden Herren möchte er nichts zu tun haben.

  23. Die Frage, die sich für mich stellt, ist in erster Linie die, wie man nun bewerkstelligen kann, dass E.H. keinen Fuss mehr auf den Boden bekommt.

  24. Das ist doch alles künstliche Aufregung. Die Frau ist kein Nazi oder ähnliches. Die ist einfach nur naiv und blöd oder aber berechnend (Kohle winkt!). Fände eher die Argumentation gut, dass man Leute, die so offensichtlich einen an der Waffel haben, nicht auch noch medial bloßstellen sollte. Naja, Hauptsache, sie ist weg. Diese grüne Empörung (auch von dir, Julia) geht mir aber auch auf die Eier. Die Frau war in dem Moment, als das Zitat rauskam, erledigt. Da muss man nicht auch noch geil darauf sein, sich in der Zeitung zu lesen…

    Sehr interessant und lustig übrigens ein Text aus Wikipedia:
    “Herman ist zum vierten Mal verheiratet und hat einen Sohn. 1983 heiratete Eva Feldker den Autohändler Werner Herrmann, den sie 1980 kennengelernt hatte. Nach der Scheidung 1988 behielt sie dessen Nachnamen, verkürzte aber die Schreibweise um je ein „r“ und „n“. 1989 heiratet sie den Fernsehjournalisten Horst-Wolfgang Bremke, der wie Herman beim NDR arbeitete. Die Ehe wurde 1992 geschieden. Von 1991 bis 1994 war Herman mit dem Moderator Uwe Bahn liiert. 1995 heiratete sie den Produzenten und Regisseur Tom Ockers. 1997 wurde der gemeinsame Sohn geboren. 2002 erfolgte die Scheidung von Ockers. Nebenbei arbeitet Eva Herman auch für den Pharmakonzern Hoffmann-La Roche und dessen bundesweite Kampagne „Durch die Brust ins Herz“. 2005 heiratete Herman den Hotelier Michael Bischoff.”

    Das hätte es bei Adolf aber nicht gegeben, so ein Luder! Und wie findet die zwischen den ganzen Scheidungsterminen und Lesungen eigentlich noch Zeit für ihre Kinder? Eine richtige Powerfrau…! :-)

  25. Martin, ich wette mit Dir gerne um ein 5L-Fass Frueh, dass E.H. in spaetestens 2 Jahren wieder eine Talkshow o.ä. hat.

  26. Also, Matthias ich weiß ja nicht… möglich wäre das durchaus, aber wäre das so schlimm? Es gibt soviele hohle Nüsse im Fernsehen, da kommt es auf eine mehr oder weniger nicht an. Wenn die parallel dazu halt ihren “Mutterkreuzzug” führen will, dann soll sie das halt machen. Wichtig ist eben nur: Sie ist kein Nazi oder sonstwie in die Ecke zu stellen.

    Übrigens, da ja hier einige Grüne unterwegs sind, mal zwei Grundsätze, die man eigentlich hochhalten sollte:

    Art. 5 Abs. 1 S. 1 GG:
    Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.

    In diesem Land muss man nicht einmal nachdenken, bevor man etwas sagt…

    § 1 AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz):
    Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder WELTANSCHAUUNG, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.

    Nehme mal an, dass die Kündigung von Frau Herman eindeutig gegen das Antidiskriminierungsgesetz verstößt….

    In diesem Zusammenhang mal folgender Gedanke: Wie würden die Grünen reagieren, würde ein deutscher Fernsehmoderator in einem Interview Che Guevara loben und seine Politikmethoden als gut befinden (Zitat: “Der Hass als Faktor des Kampfes, der unbeugsame Hass dem Feind gegenüber, der den Menschen über die natürlichen Grenzen hinaus antreibt, und ihn in eine wirksame, gewaltsame, selektive und kalte Tötungsmaschine verwandelt. Unsere Soldaten müssen so sein.”)? Proteste? Wütende Pressemitteilungen? Kündigungsforderungen?

    Nun ja, nicht vergleichbar? Warum nicht?

  27. Das ist deshalb nicht vergleichbar, weil linke Argumente in Deutschland automatisch als gut gelten, auch wenn sie vom Inhalt her menschenverachtend sind.
    Interessanterweise wird der Kampf gegen rechts durch Beschweigen nationaler Argumente und vor allem durch Verbot von Meinungen geführt. Argumente dagegen fehlen, das spürt vor allem die proletarische Jugend und wendet sich von den etablierten Parteien ab und der NPD zu.
    Nehmen wird zum Beispiel das von der NPD geforderte Rückführungsgesetz. Die sich in den Großstädten schon anbahnenden bürgerkriegsähnlichen Verhältnisse lassen diese Forderung sehr sinnvoll erscheinen. Ziel ist meines Erachtens nicht ein ausländerfreies Deutschland, sondern ein Migrantenanteil von 5-10% der Bevölkerung, der überwiegend wirtschaftlich leistungsfähig sein sollte.
    Das “Gegenargument” der deutsche Mittelschicht zu dieser Überlegung besteht in einem Beschweigen des Problems und in einem Wegzug in “bessere” Stadtviertel, ” wegen der Schulbildung der Kinder”.Deshalb begrüße ich, daß die NPD mit ihrem Volksgemeinschaftsgedanken diese mittelschichtige Tabuisierung eines Problems durchbricht und damit zu einer Problemlösung für das ganze Volk beiträgt.

  28. @Thomas, also hier in Köln hersscht kein Bürgerkrieg. Bei einem von Euch vielleicht?

  29. Olé, olé, was diese Nationalisten verzapfen hört sich immer gleich nach Kaderschulung an… lustig…

    1.) Dass linke Argumente automatisch gut seien, wäre mir neu. So eine Auffassung lässt sich wohl nur mit Verfolgungswahn begründen. Oder mit einer kleinen Fehlverortung: Wenn gesunder Menschenverstand links ist, dann ist dieser für einen NPDler natürlich ein Problem…
    2.) Die “proletarische Jugend” geht zur NPD? Halte ich für Wunschdenken. Unsere “proletarische Jugend” geht mehrheitlich zum Mäcces, hört Bushido und lädt sich Klingeltöne runter.
    3.) In welcher Großstadt herrschen bürgerkriegsähnliche Verhältnisse? Anscheinend hat da jemand die Bedeutung des Wortes “Bürgerkrieg” nicht ganz verstanden.
    4.) Wenn die 5-10 % Migranten alle wirtschaftlich leistungsfähig sein sollen, dann doch bitte auch die für mich nicht genau zu beziffernde Anzahl an Volksdeutschen, die nicht wirtschaftlich leistungsfähig sind, rauswerfen. Dann hätte die NPD direkt ein einige Mitglieder weniger…
    5.) Tabuisiert wird hier gar nix. Da wird nur vernünftig diskutiert. Eine Tabuisierung gibt es nicht deshalb, weil die NPD meint, da wäre eine.

  30. *g*

  31. sehr richtig, Martin!

    :)

  32. > Das ist doch alles künstliche Aufregung. Die Frau ist kein Nazi oder ähnliches. Die ist einfach nur naiv und blöd oder aber berechnend (Kohle winkt!)

    Herman bekennt sich aber zu Nazi-Positionen. Das genügt. Man hätte sie feuern sollen, als diese angefangen hat, diese Positionen lautstark zu vertreten und nicht erst nach ihrem explizitiem Bekenntnis zum Dritten Reich. Insofern ist die Debatte verlogen. Dass sie bestimmt keine konsequente Anhängerin von NS-Ideologie ist, sondern sie vor allem auch blöd und geldgeil ist, bestreite ich nicht. Aber das galt damals auch für den Großteil der NSDAP-WählerInnen und -FunktionärInnen.

    > ie Frau war in dem Moment, als das Zitat rauskam, erledigt. Da muss man nicht auch noch geil darauf sein, sich in der Zeitung zu lesen

    Doch, man muss öffentlich Stellung beziehen. Und Julia hat das Richtige und Notwendige gesagt. Das ist auch ihre Aufgabe.

    > Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten

    Richtig, und ich bin für wenige Ausnahmen. Ich bin auch nicht einmal für ein Verbot NS-lastiger Aussagen, obwohl es Grenzen geben muss. Hier geht es aber darum, ob eine öffentlich-rechtliche Anstalt eine solche Person vor die Kamera stellt und bezahlt. Das darf nicht sein.

    > Nehme mal an, dass die Kündigung von Frau Herman eindeutig gegen das Antidiskriminierungsgesetz verstößt….

    Martin Metz kämpft gegen die ‘Diskriminierung’ von Menschen, die das Dritte Reich loben. Sieh her.

  33. 4.) Wenn die 5-10 % Migranten alle wirtschaftlich leistungsfähig sein sollen, dann doch bitte auch die für mich nicht genau zu beziffernde Anzahl an Volksdeutschen, die nicht wirtschaftlich leistungsfähig sind, rauswerfen. Dann hätte die NPD direkt ein einige Mitglieder weniger…

    Ich “fuerchte” fast, dass wir dann in diesem Land gar keine NPD mehr haetten …

    😉

  34. koodoo, irgendjemand muss die dämlichen NPD-Reisekader doch bezahlen!

  35. > Herman bekennt sich aber zu Nazi-Positionen. Das genügt. Man hätte sie feuern sollen, als diese angefangen hat, diese Positionen lautstark zu vertreten und nicht erst nach ihrem explizitiem Bekenntnis zum Dritten Reich. Insofern ist die Debatte verlogen. Dass sie bestimmt keine konsequente Anhängerin von NS-Ideologie ist, sondern sie vor allem auch blöd und geldgeil ist, bestreite ich nicht. Aber das galt damals auch für den Großteil der NSDAP-WählerInnen und -FunktionärInnen.

    Noch einmal: Diese Frau hat mit Nationalsozialisten nix am Hut. Bitte mal genau auf meine Formulierung achten… Es ist ein Unterschied, ob jemand ein Nazi ist (und evtl. deshalb eine bestimmte Meinung hat) oder ob jemand nun einmal eine Meinung hat, die Nazis auch hatten. Es ist nicht jeder ein Nazi, der für eine Erhöhung der Militärausgaben ist. Es ist auch nicht jeder ein Nazi, der gegen das Großkapital ist. Es ist nicht jeder ein Nazi, der mehr Autobahnen bauen will. Es ist nicht jeder ein Nazi, der Frauen als fleißig gebärende Garanten des Fortbestandes einer Gesellschaft sieht. Und vor allem: Das sind noch nicht einmal Nazi-Positionen. Diese Positionen kann man auch haben, ohne ein Nazi zu sein. Oder noch einmal sehr einfach: Wenn Adolf einen Pfurz gelassen hat, dann ist das Lassen eines Pfurzes nicht gleich nationalsozialistisch. Anders ist es, wenn jemand sagt, er pfurze, weil der Adolf das auch gemacht habe…

    >Richtig, und ich bin für wenige Ausnahmen. Ich bin auch nicht einmal für ein Verbot NS-lastiger Aussagen, obwohl es Grenzen geben muss. Hier geht es aber darum, ob eine öffentlich-rechtliche Anstalt eine solche Person vor die Kamera stellt und bezahlt. Das darf nicht sein.

    Ach, Gottchen. Auch Moderatoren des öffentlich-rechtlichen Fernsehens haben Meinungsfreiheit innerhalb der Grenzen der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Und wenn ich mir die Definition dieses Begriffs ansehe, dann kann ich absolut nicht feststellen, dass Eva Herman mit der FDGO irgendwie nicht konform gehe. Wenn Leute so ein Familienbild haben, dann ist das halt so, dann sind sie nicht gleich Nazis und müssen entfernt werden. Anders, wenn sie offensichtliche Blödheit offenbaren und Nazi-Vergleiche anstellen, dann muss man Konsequenzen ziehen. Ob das direkt eine Entlassung sein muss, wage ich zu bezweifeln… (s.u.).
    Es ist ja großzügig, Christoph, dass du noch nicht einmal für das Verbot NS-lastiger Aussagen bist. Mal unabhängig davon, dass das aus o.g. Gründen unmöglich wäre, wäre es auch gegen unsere FDGO. Denn da gibt es wie gesagt das Recht auf freie Meinungsäußerung. Und wenn Frau Herman der Meinung ist, die Wertschätzung der Mütter wäre in der Zeit der Nationalsozialisten besser gewesen, dann soll sie diese Meinung haben und auch sagen dürfen. So ist das nunmal im Rechtsstaat, das ist keine Rosinenpickerei nach dem Motto “Meinungsfreiheit, ja, aber nur, wenn uns die Meinung passt”.

    >Martin Metz kämpft gegen die ‘Diskriminierung’ von Menschen, die das Dritte Reich loben. Sieh her.
    Bin immer wieder erstaunt, was es für hohle Nüsse gibt, und damit meine ich jetzt nicht Eva Herman. Noch einmal: Wir leben in einem Rechtsstaat mit Meinungsfreiheit. Und wenn jemand aufgrund seiner Weltanschauung, die er öffentlich verbreitet hat, entlassen wird, dann fällt das definitiv unter das von rot-grün beschlossene AGG. Was anderes, wenn die Diskriminierung deshalb erfolgt, weil jemand gesetzeswidrig gehandelt hat, z.B. Volksverhetzung oder so betrieben hat. Aber das war hier definitiv nicht der Fall. Auch was das AGG angeht (gegen das ich übrigens bestimmte Vorbehalte habe – eben aus solchen Gründen), so geht hier keine Rosinenpickerei. Da fallen auch Skins drunter. Wenn ein Skinhead, der offensichtlich eine nationalsozialistische Position hat, an einer Großdisko steht und wird nicht reingelassen, dann ist das höchstwahrscheinlich Diskriminierung nach AGG und damit rechtswidrig. So ist das nun einmal im Rechtsstaat, gleiches Recht für alle. Finde es ehrlich gesagt ziemlich fragwürdig, dass hier Leute auftreten, die (richtigerweise) permanent gegen Schäuble schießen mit dem Argument “Rechtsstaat”, aber dann offensichtlich so rechtsstaatswidrige Ansichten vertreten.

    Summa summarum: Eva Herman hat ihre abstruse Meinung gesagt. Sie ist Moderatorin des ÖRR. Ihr Arbeitgeber hat sie deshalb entlassen. Das ist diskriminierend und m.E. nicht verhältnismäßig. Zwar bin ich froh, dass die Frau nicht mehr im Fernsehen ist, aber auch rechtsstaatlicher Perspektive ist das alles doch eher fragwürdig.

  36. @ Zauberberg: Also, hier in Bad Lippspringe auch kein Bürgerkrieg, so weit ich das überblicken kann!

  37. @ Martin Metz
    Der Besuch von Fastfoodrestaurands und auch Teilnahme am Konsum schließen NPD-Wahl nicht aus.
    Über sich anbahnende bürgerkriegsähnliche Verhältnisse schreibt öfter mal die Tagesspiegel-Autorin Katja Füchsel, seit die Kids der Gutmenschbürger in Berlin gelegentlich auf dem Schulweg zusammengekloppt werden von Gangs mit Migrationshintergrund.
    Auch den dümmeren Teil der autochthonen Bevölkerung möchte die NPD im Sinne des Volkgemeinschaftsgedankens als wertvollen Teil der Bevölkerung ansehen. Nur muß man die soziale Integrationsfähigkeit einer Gesellschaft nicht noch zusätzlich belasten durch eine schwerpunktmäßig unterschichtige Immigration. In früherer Zeit hatte die dümmere Unterschicht eine wichtige Aufgabe in der Gesellschaft, nämlich die Ausführung harter körperlicher Arbeit. Diese hätte sie teilweise noch heute, wenn der Extremkapitalismus diese Arbeiten nicht ins Ausland ausgelagert hätte, übrigens zu dort menschenfeindlichen Bedingungen. Für die Zukunft sind sicher neue Ideen gefragt zwecks Intelligenzsteigerung der Gesellschaft , z.B. auch durch genetische Veränderungen, ich kann mir hier theoretisch viel vorstellen. Im Moment sinkt aber die Intelligenz der Gesellschaft bedingt durch die starke Vermehrung des eher weniger intelligenten muslimischen Anteils.Die Antwort der ( grünen) Mittelschicht besteht im Moment noch im schweigenden Wegziehen in ” bessere” Wohnviertel, in Kürze wird man feststellen, daß es keine ” besseren” Viertel mehr gibt und die Rütlischule überall ist. Dann wird auch die Mittelschicht sich nationalen Ideen zuwenden, so daß die ” dümmeren” deutschen Unterschichtler der Gesellschaft einen großen Dienst erweisen, wenn sie bei der Renationalisierung Deutschlands vorangehen.

  38. Der hats drauf, der Martin. Find ich gut. Endlich mal Kommentare die ich unterschreiben kann. Hab mich schon fast für nen Nazi gehalten. :( Oder ist der Martin auch Nazi? :O

  39. > So ist das nunmal im Rechtsstaat, das ist keine Rosinenpickerei nach dem Motto “Meinungsfreiheit, ja, aber nur, wenn uns die Meinung passt”.

    Lieber Martin, ich bin weder gegen Meinungsfreiheit noch für Berufsverbote. Ich befürworte aber durchaus die “wehrhafte Demokratie” insofern, als ich die aus bitterer historischer Erfahrung eingerichteten Mechanismen gegen Extremismus grundsätzlich für richtig halte.
    Auch wenn sie inkonsequent ist. In der Tat müssen sich alle AnhängerInnen gerade genannter Position von den VertreterInnen der US-amerikanischen Variante der Meinungsfreiheit Inkonsequenz vorwerfen lassen. Beispiel Verbot verfassungswidriger Symbole. Aber genau diese Inkonsequenz, die du auch in deinen Beiträgen hier sezierst, halte ich für notwendig. Ich halte diejenigen Einschränkungen für notwendig, die Hakenkreuz-Aufmärsche in diesem unserem Lande verhindern.

    Im vorliegenden Fall geht es gar nicht um schwere Geschütze. Da trennt sich eine öffentlich-rechtliche Anstalt von einer freien Mitarbeiterin. Das ist noch nicht einmal als Entlassung zu werten. Es geht also um Selbstreinigungsmechanismen am öffentlichen Leben Beteiligter. Ich bin froh, dass diese noch halbwegs funktionieren, s. Hohmann.

    Wäre ich Auftraggeber von Eva H., ich hätte sie sofort abgeschossen, als sie mit ‘Frauen an den Herd’ anfing. Dann soll sie doch mit ‘gutem’ Beispiel vorangehen statt Erwerbsarbeit zu betreiben.

  40. .. das eigentliche Problem ist doch: die Linken haben kein Argument gegen die Faktizitaet sowohl des biologistischen Arguments (‘Muslime machen Gesellschaft dumm’) als auch gegen die ‘invertierte Toleranzforderung’: Toletranz gegen die Intoleranten. Hier fehlt es an theoretischem Unterbau, der abseits des Selbstbezugs argumentative Schlagkraft haette. Martins Argument bzgl. des AGG etwa traefe zu, wenn Eva Herman ihren Feldzug fuer die Gebaerfaehigkeit der Frau abseits rechtlich fragwuerdiger Bezuege geaeussert haette, genau deshalb war sie bis heute auch beim NDR beschaeftigt, unser Rechtssystem funktioniert also fraglos. Ihre neueren Ausfuehrugen lassen sich aber fraglos im Rahmen des §130 StGB lesen, dort findet sich:

    “(3) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine unter der Herrschaft des Nationalsozialismus begangene Handlung der in § 6 Abs. 1 des Völkerstrafgesetzbuches bezeichneten Art in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, öffentlich oder in einer Versammlung billigt, leugnet oder verharmlost. ”

    Die ‘Frauenpolitik’ der Nazis stand direkt im Kontext von Rassenhygiene, Uebermenschenwahn, Eugenik und rassisch motviertem Massenmord, insofern verharmlost Eva Herman die kohaerente dialektische Kehrseite des Massenmords der NS-Zeit auf eklatante Art und wuerde sie das noch einige Male in dieser Form aeussern, staende ihr ein diesbezuegliches Verfahren gut zu Gesicht.

    Was an alldem in Wirklichkeit irritiert ist die Tatsache, dass mit Herman eine Frau plakativ dafuer verantwortlich gemacht wird, eine Sichtweise zu vertreten und zu popularisieren, die das Korrelat einer kaum zu uebersehenden regressiven patriarchalen Struktur der deutschen Gesellschaft schlechthin ist, die hiesigen (maennlichen) Aeusserungen sprechen ja Baende. Wie im Falle des Kopftuches sind die Frauen die oeffentlichen Kristallisationspunkte und Buesser einer im verborgenen arbeitenden, dabei aber allgegenwaertigen maennlichen Machtmechanik, eines Dispositivs der Machtsaettigung.

  41. “Mehr als zwei Drittel der registrierten Straftaten verübten Jugendliche mit Migrationshintergrund. Am stärksten ist der Bezirk Neukölln betroffen: Zu den aggressivsten Jugendbanden zählen die Neuköllner Ghetto Boys (NGB) und die Köllnische Heide Boys (KHB).”
    Zitat aus diesem Artikel in der heutigen Morgenpost,
    http://www.morgenpost.de/desk/1176762.html
    Wer sich über die sich anbahnenden Verhältnisse näher informieren möchte, bitte lesen. Die Verschweiger und Verdränger können sich auch noch einige Jahre mit dem Frieden in ihrer Landgemeinde trösten, in 10 Jahren sind die geschilderten Verhältnisse überall. Und zwar dank der Grünen, aber auch dank defensiv-konservativer CDU-Wähler, denn diese Partei hat die geistig-moralische Wende nie eingeleitet. Wer was ändern will, wählt rechtsradikal, denn Argumente gegen nationales Denken sind ja wohl nicht vorhanden, wie mein(e) Vorredner(in) richtig ausführt.

  42. Hallo Liebe Nazis,

    ich halte ja nichts von Denkverboten und bin für Diskurs, aber könntet ihr es mal lassen, hier zur Unterstützung oder zur Wahl von Nazi-Parteien /-Organisationen aufzurufen?

    Danke.

  43. Ganz prima, früher waren es die Juden, jetzt halt die Muslime…

    Tätervolk ick hör dir trapsen.

  44. Typisch Mottenpost:

    “bei Körperverletzungen verzeichnet die Direktion 6 (Treptow-Köpenick, Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg) noch mehr Fälle. “

    Ein Satz, der vage andeutet, dass auch brave Deutsche anderen gerne mal den Schaedel einschlagen, um dann im Widerspruch zu diesem Faktum sich spaltenlang wieder ganz auf die boesen Auslaender als die eigentlichen Boesewichter zu konzentrieren.

  45. @Nazi: dass den Linken mitunter wenig Argumente einfallen heisst nicht dass es diese nicht gaebe- es gibt sie wie Sand am Meer. Hier ein einfaches Beispiel zum Warmwerden: ungeachtet der Tatsache, dass die Morgenpost ihren Lesern offenbar mit einigem Recht keine Grundrechenfaehigkeiten zutraut (denn diese sind wohl, was man in NYC: ‘white trash’ nennen wuerde), koennte man bemerken, dass die Bezirke FH/Kreuzberg und Neukoelln mit zusammen fast 600.000 Einwohnern fast ein fuenftel der Gesamtbevoelkerung Berlins stellen, da zudem FH/Kreuzberg und Neukoelln mit zu den ‘juengsten’ Bezirken gehoeren, ergibt sich, dass ihr Anteil an der Grundgesamtheit der untersuchten Gruppe, naemlich der Jugendlichen, mit guter Sicherheit 1/4 betragen duerfte: exakt ihr Anteil an der Gesamtzahl der Delikte. Beruecksichtigt man noch, dass mit guter Sicherheit mehr als die Haelfte der Jugendlichen in diesen Bezirken Migrationshintergund haben, folgt die kaum erstaunliche Tatsache, dass ihr Anteil an den Delikten ebenso 2/3 ist, Realitaet kann oft ueberraschend einfach sein. Btw.: alle Studien zur Gewalt an Schulen kamen bisher zu dem Ergebnis dass die genannten Bezirke: Lichtenberg, Hellersdorf/Marzahn und Treptow/Koepenick bezogen auf die Anzahl der Schueler die gewalttaetigsten sind-Lichtenberg mit grossem Abstand zu Neukoelln und Wedding.

    Wie erklaert sich das nur?

  46. [youtube 3ApJn0Kl2Yw]

  47. Hallo Frau Seeliger! Ich habe den Eindruck, daß es nun problematisch wird für Sie mit Gewährung von Meinungsfreiheit für nationale Argumente auf ihrem Blog.
    @d’artagnan: Die Angabe, zwei Drittel der Jugendkriminellen Berlins hätten einen Migrationshintergrund, geht klar aus dem Morgenpostartikel hervor, bitte nochmal lesen. In den Problembezirken ist der Migrantenanteil an der Kriminalität vermutlich noch deutlich höher als zwei Drittel. Manch Intellektueller denkt so scharf, daß er sich selbst daran schneidet bzw. die einfachen Wahrheiten und Zusammenhänge nicht sieht. Ein Vorteil, wenn man wie ich Hilfsarbeiter ist.

  48. Ich habe den Eindruck, daß es nun problematisch wird für Sie mit Gewährung von Meinungsfreiheit für nationale Argumente auf ihrem Blog.

    Richtig erkannt, Sie sind ja ein richtiger Schlaumeier!
    Bei Nazi-Argumenten hört mir die Meinungsfreiheit auf. Da ich in meinem Blog Hausrecht hab, kann ich sehr wohl darauf dringen, dass so etwas unterbleibt.

  49. Natürlich können Sie darauf dringen, Rausschmisse bin ich gewöhnt, siehe http://tkurbjuhn.blogspot.com/2007/09/das-hauptstadtblog-ist-verzweifelt.html
    Nur zeigt das dann einen gewissen Widerspruch zu http://www.julia-seeliger.de/regeln/ , denn da steht nichts von Meinungseinschränkungen gegen rechts. Vielleicht sollten Sie nochmal in sich gehen und entscheiden, was sie denn nun wollen. Im Bloggerzeitalter fällt es halt auf, wenn die Selbstdarstellung in Richtung Toleranz, das wirkliche Verhalten aber in Richtung Meinungseinschränkung geht.
    Ein Beispiel für die beginnenden bürgerkriegsähnlichen Verhältnisse durch Täter mit Migrationshintergrund stellt die Polizei gerade per Video vor:
    http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/85113/index.html
    Ich habe ja wieder Verständnis, daß deutsche Mittelschichtler aus Provinzstädten sich ungern aus ihrer linksalternativen Friedensseligkeit reissen lassen. Aber das ist die Wirklichkeit, und wesentliche Teile der nicht auf gehobene Schulen gehenden deutschen Jugend bekommen die Gewalt täglich zu spüren. Und deshalb wenden sie sich einer Partei zu, die ihre Interessen vertritt und sie nicht als Menschen zweiter Klasse sieht, die wegen der deutschen Vergangenheit kein Recht auf ein körperlich unversehrtes Leben haben. Das im Video dargestellte Tatopfer sieht übrigens eher wie ein Anhänger der Linken aus als wie ein Anhänger der Rechten. Vielleicht hat dort ein mittelschichtig geprägter Jungendlicher mit Illusionen über den Frieden zwischen den Rassen Erfahrungen mit der Gewalttätigkeit in Berlin gemacht, die laut Statistik eben schwerpunkmäßig von jugendlichen Migranten ausgeht.

  50. Ich kann hier ja wohl deutlich machen, dass ich hier nicht möchte, dass hier Nazi-Meinungen stehen. Ich lösch die ja nicht. Außer, sie sind strafrechtlich relevant. Das steht auch so in den Regeln.

  51. ..nun, Sie Scharfsinniger, die Angabe in der Morgenpost ist, wie es sich fuer solche Schundblaetter gehoert, bewusst unklar, die 2/3 beziehen sich auf Friedrichshain/Kreuzberg und Neukoelln, also die Polizeidirektion 5, ich habe das fuer 2005 im Originalbericht verifiziert, der fuer 2006 ist aus irgendwelchen Gruenden password-geschuetzt, die Zahlen sind aber vermutlich aehnlich. ‘Auslaender’ schliessen hier im uebrigen auch Deutsche nicht-deutscher Abstammung ein, ihr Gesamtanteil bei Straftaten von Jugendlichen in Berlin unter 21 Jahren betraegt nach dem Bericht 42%, bei Jugendgruppengewalt ist die Zahl sogar kleiner, etwa 38%, die Zahlen sind zudem stark ruecklaeufig seit 2002, waehrend die Anzahl der Straftaten der ‘autochtonen’ Jugendlichen in Berlin, also des Komplements der obigen Menge, konstant ist bzw. leicht ansteigt. Aus dem Bericht geht nicht hervor, wie gross die Grundgesamheit der ‘nicht-Deutschen’ oder ‘Deutschen nicht-deutscher Herkunft’ in Berlin ist, der Anteil duerfte nicht deutlich unter ~30 % liegen, die angebliche starke relative Haeufung von Straftaten von Jugendlichen nicht-deutscher Herkunft ist also tatsaechlich eher eine Legende. Aussagekraeftiger ist evtl. die sog. ‘Taeterbelastungszahl’, die nur fuer nicht-Deutsche und Deutsche getrennt erhoben wird, die Zahl ist fuer nicht-Deutsche etwa doppelt so hoch wie die fuer Deutsche inkl. der Deutschen ‘nicht-deutscher’ Herkunft, angesichts der Tatsache der schlechten wirtschaftlichen Situation vieler in Berlin nur geduldeter Libanesen etwa wundert das aber nicht, es duerfte sich zu groesstem Teil um Diebstahldelikte handeln, ich kann das gern belegen, man kann aber auch selbst mal einen Blick in die Statistik werfen.

  52. ..im uebrigen sind (u.a.) DAS die Argumente, die man auch linker Seite nie hoert: dass die Tatsachen nicht einviertel so bemerkenswert oder alarmierend sind wie von jenen entweder der Grundrechenarten unkundigen oder latent fremdenfeindlichen Autoren der hiesigen Presse in Auswertung solcher Statistiken vermittelt wird. Dass die Anzahl der Straftaten insbesondere muslimischer jugendlicher Deutscher oder nicht-deutscher in Berlin zwischen 2004/2005 um bis zu 40% sank, war niemandem eine Erwaehnung wert, sicherlich kann das ein statistischer ‘Ausrutscher’ sein, trotzdem werden solche Zahlen nicht publik. Insofern stimme ich voellig mit Nazi ueberein: das Fehlen der Argumente innerhalb der Linken weist weniger auf Dummheit oder intellektuelle Faulheit denn auf Zustimmung hin, denn man muss ja ein hohes Mass an Emphatie fuer die fragliche Gruppe mitbringen, um Zeit aufzuwenden, in solche Statistiken zu schauen, informiert zu sein und diese tumbe Morgenpost- oder Tagesspiegel-Propaganda zu entkraeften, dass das i.A. niemand ausser mir tut (und es auch niemanden interessiert [ausser Nazi]), deutet darauf hin dass die NPD und Nazi recht haben: die Mehrheit ist mit der NPD, was das ‘Fremde’, zumindest aber was die Muslime anbelangt, auf einer Linie.

  53. Ich scroll jetzt mal nach oben…
    …ach die Herman wurde gefeuert. Wurde aber auch Zeit

    *SCNR*

  54. (Wirklichkeit kann kompliziert sein)

  55. @Julia Seeliger: Ihre double-bind Ausführungen, mich zum verlassen ihres Blogs aufzufordern aber gleichzeitig, um bei ihrer Anhängerschaft den Eindruck der Toleranz zu hinterlassen, meine Kommentare zu tolerieren, reicht nicht, um mich loszuwerden. Da müssen Sie Sich schon eindeutig positionieren.
    @d’artagnan: Die Morgenpost-Zahlen wurden von Ihnen bisher überhaupt nicht widerlegt. Der Tagesspiegel vom letzten Jahr bezeugt ebenfalls, daß die Polizei die Migrantenkriminalität steigen sieht, der Rückgang der Kriminalität sei nur auf sinkende Kriminalität der deutschen Jugendlichen zurückzuführen. http://www.tagesspiegel.de/berlin/;art270,2093723

  56. Also bei XXXVI. wäre ich mir hinsichtlich der strafrechtlichen Relevanz nichtmal so ganz sicher…
    Unterirdisch.

  57. Die Stunde der Opportunisten

    Am Montag veröffentlichte das Statistische Bundesamt die Geburtenzahl für 2006. Wieder sackte sie auf einen neuen Negativwert. Gegenüber dem Höchststand von 1.357.304 Geburten 1964 sank die Zahl der Geburten im vergangenen Jahr auf das Rekordtief von 672.724. Davon geht bereits ein Drittel auf das Konto von Bürgern mit „Migrationshintergrund“. Es wurden 148.000 mehr Todesfälle registriert als Geburten.

    Diese das Schicksal unserer Nation entscheidenden Zahlen müßten die „politische Agenda“ beherrschen. Von morgens bis abends. Statt dessen wird ausgewichen. Die familienpolitische Debatte wird von Lobbygruppen diktiert, die ihre Sonderinteressen durchsetzen wollen. Der Normalfall sollte nach wie vor die Familie mit lebenslang verheirateten Eltern und nur einem berufstätigen Elternteil sein. Dennoch gibt es eine Protegierung des Ausnahmefalls, zerbricht sich der Staat primär den Kopf über die Behütung der zerrütteten Familien, der alleinerziehenden Mütter.

    Es war eine Provokation der politisch-medialen Klasse, als die Vorzeige-Moderatorin Eva Herman im vergangenen Jahr demonstrativ eine Rückkehr zu traditionellen Werten und zum traditionellen Familienmodell forderte. Die feministische Intelligenzija hat alles versucht, um sie der Lächerlichkeit preiszugeben. Alice Schwarzer tobte über Hermans Attacke und setzte alle Hebel in Bewegung, um diese Gegenspielerin aus dem Weg zu räumen. Von einer Hofierung Eva Hermans konnte überhaupt keine Rede sein. Es gehörte selbst in „bürgerlichen“ Blättern zum guten Ton, sich über sie lustig zu machen. Um die Frau jedoch, die mit ihrer menschenverachtenden Kampagne zur Freigabe der Abtreibung geistig dem millionenfachen Massenmord an ungeborenen Kindern entscheidend den Weg bereitet hat – seit 1974 sind in Deutschland schätzungsweise acht bis zehn Millionen Kinder im Mutterleib aufgrund des von Feministinnen aufgeweichten § 218 getötet worden –, nämlich Emma-Herausgeberin Schwarzer, buhlen die Schirrmachers, di Lorenzos und Beckmanns der Republik. Sogar das Busenblatt Bild biederte sich jüngst bei ihr an, um ihr Gesicht für eine Werbekampagne verwenden zu dürfen. Bild hat auch von Anfang an alles getan, um zur Demontage Hermans beizutragen. Das Massenblatt mit dem am besten trainierten opportunistischen Riecher hat früh erkannt, wie die politischen Gewichte verteilt sind.

    Sicher: Eva Herman hätte als Medienprofi wissen müssen, daß diejenigen, die sie mit ihren Thesen provoziert hatte, über großen Einfluß verfügen und auf ihren Rauswurf beim NDR systematisch hinarbeiten würden. Sie hätte wissen können, daß nur noch nach einem kampagnentauglichen Satz gefahndet wird, mit dem man sie über die Klinge springen lassen kann.

    Wir sehen in diesen Tagen den medialen Betrieb zur Kenntlichkeit entstellt. Gestanzte und rituelle Sätze werden in die Mikrofone gesprochen. Niemand wagt zu sagen, daß es eine Sensation ist, wenn eine prominente Fernsehfrau aus dem feministischen Mainstream ausschert, und daß der eigentliche Skandal darin besteht, wie Menschen mundtot gemacht werden, die von dieser Einheitsmeinung abweichen.

    ________________________________________________________________________________________________

    Die Jagd ist eröffnet …

    Zur Debatte stehen: Eva Herman, ihr neues Buch, die Familienpolitik unter Hitler und die Frage, was wirklich gut daran zu nennen ist. Um die Wahrheit zu sagen: Vieles davon ist äußerst mangelhaft. Es bleibt ein großer Rest. Der ist hervorragend und verdient, Einzug zu halten in die familienpolitische Diskussion. Zur Not auch mit Pauken, Trompeten und unter Schmährufen. Die Rede ist, klar, von Hermans neuem Buch „Das Prinzip Arche Noah“.

    Es ist zunächst eine Zumutung. Einmal deshalb, weil es sich wenigstens auf den ersten sechzig Seiten um den bereits zweiten Aufguß jener antifeministischen Fibel aus gleicher Feder handelt, die 2006 über 100.000 Mal verkauft wurde. Ungezählte Journalisten haben sich am „Eva-Prinzip“ abgearbeitet, Lästerzungen gewetzt und gutbezahlte Finger wundgeschrieben, um Hermans konservatives Plädoyer für eine „Neue Weiblichkeit“ in Bausch und Bogen zu verdammen.

    Es folgte „Liebe Eva Herman“, das ein Forum bot für jene Mütter, Haus- und zweifelnde Karrierefrauen, deren Stimmen die Medienöffentlichkeit beharrlich verschweigt. Hier durfte das Hermansche Credo (das bis dahin ein im Wortsinne unerhörtes darstellte) nachgebetet und ergänzt werden. Soweit: absolut gerechtfertigt! „Endlich sagt’s mal eine!“ seufzte es durch diverse Meinungsplattformen.

    Nun sagt sie es aber das dritte Mal, und eben im gleichen süßlichen Ton larmoyanter Aufregung. Langsam geht’s doch an die Nieren, diese frauchenhafte Leutseligkeit, mit der gouvernantenhaft „unbequeme Wahrheiten“ verkündet werden wie die, daß „Männer keine Monster“ seien, wenn wir sie nur als „andersartige Wesen respektieren“ würden; daß in „jeder Beziehung, auch in langjährigen Partnerschaften“ (allein die Wortwahl gruselt!) „ein Rest Geheimnis“ bleiben müsse. Geheimnisvoll etwa bleibt, wie der Mann „täglich neu spüren“ soll, „daß er ein Held ist“, oder warum uralte Fragen zur Sprache kommen müssen wie die, ob frau sich in den Mantel helfen lassen dürfe. „Schöne Wäsche kaufen“, „als empfindende Menschen miteinander sprechen“, „wahre Gefühle leben“, in einer „Vertrauenskultur“ die „Kultur des Herzens“ entdecken: Die kluge Hausfrau hat dieses Übermaß an Weichspüler doch gar nicht nötig. Mit der inflationären Verwendung alarmistischer Signalwörter wie „unerträglich!“ oder „erschreckend!“ läßt sich schwerlich der Hund hinterm Ofen (vulgo: Frau hinterm Laptop) hervorlocken.

    Gut wird Herman, wenn sie die Gefühligkeit im Bauch beläßt und zur Sache redet. Dann wird’s „spannend“ (auch so ein Hermansches Lieblingswort), um nicht zu sagen – gefährlich. Selten ist jemand mit der Garantie öffentlicher Beachtung so hart mit der Familienpolitik Ursula von der Leyens ins Gericht gegangen. Das Thema der ministeriell empfohlenen frühkindlichen Sexualerziehung, bereits von Gabriele Kuby und in dieser Zeitung publik gemacht (JF 27/07), wird auch von Herman scharf in den Blick genommen.

    Ohnehin läßt sie kein gutes Haar am aktuellen politischen Kurs. Sie deckt gezielte Desinformationen zu den angeblich erfolgreichen schwedischen Vätermonaten und zum allseits hochgelobten Krippenangebot in Frankreich auf. Die Familienministerin – Herman verdeutlicht das eindrücklich – wird ihr zur Vollstreckerin einer schieren Wirtschaftspolitik.

    Während ihrer Buchvorstellung (siehe untenstehenden Beitrag) hat die Autorin bekundet, im „Dritten Reich“ sei „vieles sehr schlecht gewesen, zum Beispiel Adolf Hitler“. Selbst in dieser Zeit jedoch habe es eine höhere Wertschätzung von Familie und Mutterschaft gegeben. Auf der Pressekonferenz sah sich keiner der anwesenden Journalisten darob zu kritischen Nachfragen veranlaßt.

    NDR-Programmdirektor Volker Herres genügten die Aussagen Hermans zur NS-Familienpolitik trotzdem, der Moderatorin die Kündigung auszusprechen. Wortlaut: „Es steht Eva Herman frei, ihren Mutterkreuzzug fortzusetzen, aber mit der Rolle einer NDR-Fernsehmoderatorin ist dies nicht länger zu vereinbaren.“ Klar, Meinungsfreiheit! Aber „nicht mit uns“, den Meinungsmachern, denen Hermans Thesen lang schon ein Dorn im Auge sind.

    Längst stand alles bereit. Die Reflexe (NS-Schuldkult) sowieso, Politiker von SPD und Grünen (Claudia Roth, Renate Künast), auch entsprechende Lobby-Strukturen (als Scharfmacher profilierten sich die NDR-Rundfunkrätin Sara-Ruth Schumann sowie Michael Fürst, beide Vorsitzende jüdischer Gemeinden). Der direkte Draht zur Presse (Titelzeile der Bild am Sonntag: „Eva Herman lobt Adolf Hitlers Familienpolitik“) funktionierte bereits in der Hohmann-Affäre. Bislang hatte allein ein Stichwort gefehlt, das nun genügen soll, Herman unmöglich zu machen.

    Dabei hatte sich Herman schon früh in der Initiative „Laut gegen Nazis“ engagiert. Im neuen Buch erwähnt sie ihre homosexuellen, ausländischen, jüdischen etc. Freunde und distanziert sich von keinerlei Gruppierungen („Für mich gilt der Einzelmensch“) außer links -und rechtsradikalen Gruppen, die sie „aus tiefster Überzeugung“ ablehne.

    Was in der heißlaufenden Diskussion um Hermans Frauenbild untergeht, ja womöglich gerade verschleiert werden soll: Während das „Eva“- bzw. das neuformulierte „Arche Noah“-Prinzip maximal (!) auf eine Wiederbelebung jenes Frauenbildes setzen, das in den sechziger Jahren aktuell war, hat die NS-Familienpolitik vieles von dem vorexerziert, was maßgeblich zur von der Leyenschen Propaganda gehört: eine unverhohlene Gebäroffensive (die freilich eine weitgehend allseitige ist) gepaart mit der Maxime „Frauen in die Produktion“. In kaum einem anderen Land war – noch vor Kriegsbeginn – eine so hohe Frauenerwerbsquote erreicht wie in Deutschland.

    Bereits im „Eva-Prinzip“ hatte Herman in aller Ausführlichkeit auf jene „Lufthoheit über Kinderbetten“ hingewiesen, die durch den NS-Staat per Einflußnahme auf den vormals privaten Bereich von Mutterschaft und Kindespflege angestrebt wurde. Die Kinder früh unter staatliche Kontrolle zu bringen, die Mütter (ideologisch entsprechend angefüttert) für Belange der Wirtschaft zu verheizen: Es ist Krippenministerin von der Leyen, die heute ein verdächtig ähnliches Programm fährt.

    Mit der brutalstmöglichen Diskreditierung Hermans (gibt es ein schärferes Argument als eine auch nur angedichtete Nähe zum Nationalsozialismus?) soll das gesamte Familienbild obsolet gemacht werden, für das ihr Name steht. Die Erfahrung zeigt, daß Ideologien auf der Höhe ihrer Zeit (hier: die umfassende Gender-Offensive mit ihrem sozialistischen Kinderentfremdungsbegehren) argumentativ an Geschmeidigkeit verlieren. Wer sich in den Weg stellt (naiv oder bewaffnet – die vermutete Tragweite entscheidet), wird weggeknüppelt – da darf die Keule gern die härteste sein, die zur Verfügung steht.

    Hier wurde ein Exempel statuiert. Keine soll es mehr wagen, sich bei Hermans kritischen Thesen zu bedienen. Sachlichkeit spielt keine Rolle. Finanziell mag der Schlag gegen Herman ihr nicht sonderlich schaden. Die Durchdringungskraft ihrer Argumente jedoch liegt fortan in der Waagschale.

  58. Hallo Leute

    könnt ihr es mal lassen, eure Artikel hier zu posten? Ich fang sonst an zu löschen, da hab ich jetzt echt keinen Bock drauf, hier ein Forum für Nazi-Meinungen aufzumachen.

    Schönen Tag

    Julia

  59. Ihre double-bind Ausführungen, mich zum verlassen ihres Blogs aufzufordern aber gleichzeitig, um bei ihrer Anhängerschaft den Eindruck der Toleranz zu hinterlassen, meine Kommentare zu tolerieren, reicht nicht, um mich loszuwerden. Da müssen Sie Sich schon eindeutig positionieren.

    Kein Problem, wenn es mir zu braun wird, kann ich auch eindeutig löschen.

  60. Ich halte mal fest: die einzigen verlinkten und damit nachprüfbaren Quellen zur Migrantenkriminalität sind der Morgenpost- und der Tagesspiegelartikel. In beiden wird die Polizei zitiert mit der Feststellung, daß die Kriminalität jugendlicher Migranten deutlich höher ist als die autochthoner Jugendlicher. Zitat aus dem Tagesspiegel:
    ” Besorgniserregend sei vor allem der steigende Anteil junger ausländischer Straftäter, hatte Innensenator Ehrhart Körting im Frühjahr bei der Vorstellung der Kriminalstatistik (PKS) für 2005 gesagt. „Während 2005 jeder achte männliche deutsche Jugendliche mit einer Straftat in Erscheinung trat, war dies bei männlichen nichtdeutschen Jugendlichen jeder Dritte“, heißt es in der PKS. Die insgesamt erfreuliche Verringerung der Jugendkriminalität sei nur auf den Rückgang der Delikte deutscher Täter zurückzuführen.”
    Hallo Frau Seeliger, daß diese Wahrheiten und meine Persönlichkeit, die auf bewußte Provokation des politischen Gegners in seinem Wohlfühlraum setzt, Sie irritieren, kann ich verstehen. Wären Sie eine Privatperson, hätte ich mich gemäß Ihrer Bitten schon lange aus Ihrem Blog zurückgezogen. Sie aber sind Politikerin, und bei denen entlarve ich gern Verlogenheit. Ihre Verlogenheit besteht darin, bei Ihren Anhängern als super-tolerant gelten zu wollen, gleichzeitig aber die Illusion einer gar nicht vorhandenen rechtsradikalen Argumentation hervorzurufen und dann im Kampf gegen rechts zu behaupten, diese Rechten seien alle dumpfe Schläger. Und das läuft nicht im Blog-Zeitalter und vor allem läuft das nicht in einer Diskussion mit mir.

  61. sagen Sie mal Nazi: koennen Sie nicht einmal auf links klicken, ist Ihnen der rechte Fuehrrer-Arm schon steif geworden? Aber ich weiss Sie klicken niemals auf links, nur auf Verweise. Von Originalberichten halten Sie zudem nicht viel, die sind viel zu lang und kompliziert, da ist es doch besser seine Bildung aus germanischen Schundblaettern zu beziehen. Sie rechte Gurke.

  62. @d’artagnan: Bisher haben Sie keine Verweise in diese Diskussion eingebracht,nur die Behauptung, daß in Kriminalstatistiken etwas anderes stünde als Morgenpost und Tagesspiegel berichten. Legen Sie Ihre Quellen nachvollziehbar offen. So kann ich nur vermuten, daß ihre Behauptungen Teil einer rabulistischen Diskussionskultur gegen rechts sind, aber das verfängt bei mir nicht.

  63. ..sorry, das wurde geloescht:

    http://www.berlin.de/imperia/md/content/polizei/kriminalitaet/pks/jugenddelinquenz_2005.pdf

  64. ne, wenn kams in den spamfilter.

    gelöscht wird hier nicht

  65. Ihr Link bestätigt doch die Angaben von Morgenpost und Tagesspiegel:
    “Auffällig ist die Belastung der „nichtdeutschen“ Tatverdächtigen. Als Erklärungsansätze sind
    hier Integrationsschwierigkeiten, Bildungsmangel, ethnische Probleme, finanzielle Not und
    Perspektivlosigkeit auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu sehen.
    Bei den deutschen Tatverdächtigen ist ein Rückgang, bei den nichtdeutschen
    Tatverdächtigen ein Anstieg zu verzeichnen.”
    Wie Sie darauf kommen, hier eine Fehlinformation durch die ja nicht als NPD-Zeitungen bekannten Blätter Morgenpost und Tagesspiegel zu behaupten, bleibt ihr Geheimnis.

  66. mein lieber Nazi, die Zahlen der Morgenpost sind falsch, der Tagesspiegel hat eine aehnliche Tendenz, Werte, die sich auf Neukoelln etc. beziehen, als Werte die sich auf GESAMT-Berlin beziehen, zu verkaufen. Ich habe das oben detailliert ausgefuehrt, ich muss mich hier nicht wiederholen. Dass die tatsaechlich nicht-deutschen Jugendlichen in Berlin eine knapp doppelt so hohe Tatverdaechtigenbelastungszahl aufweisen, habe ich oben erwaehnt, das halte ich aufgrund derer oft schlechter wirtschaftlicher Situation nicht fuer verundernswert. ‘Deutsche mit nicht-deutscher Herkunft’ sind im uebrigen deutlich schwaecher belastet, was den Erfolg von formaler Integration und wirtschaftlich besserer Stellung aufzeigt. Insgesamt liegt der Anteil der Straftaten beider Gruppen zusammen bei ~42%, nicht bei 66%, ihr Anteil an der Gesamtbevoelkerung jener Altergsgruppe wird wohlweislich verschwiegen, er betraegt etwa ~27%, Jugendliche mit Migrationshintergrund werden also allenfalls eineinhalb mal so haeufig straffaellig wie die von ihnen gepriesenen ‘autochtonen’. Legt man den Bildungslevel zugrunde und vergleicht innerhalb diesem, und die Abdraengung der Migranten in Hauptschulen u.ae. ist ein vielzitiertes Phaenomen, kaeme man ganz zweifellos auf gar keine Haeufung, im Gegenteil zeigt sich hier nach den Berichten der Schulverwaltungen ein Bild, das diverse Ostbezirke stark belastet.

  67. Ihre Ausführungen sind von der Kriminalstatistik überhaupt nicht gedeckt, es sind Milchmädchenrechnungen, die ein gewünschtes Resultat herbeibeschwören sollen. Die Kriminalstatistik gibt nur eines her, nämlich die zitierte Schlußfolgerung aus nämlicher Kriminalstatistik, die jeder dort auf Seite 10 nachlesen kann:
    “Auffällig ist die Belastung der „nichtdeutschen“ Tatverdächtigen. Als Erklärungsansätze sind
    hier Integrationsschwierigkeiten, Bildungsmangel, ethnische Probleme, finanzielle Not und
    Perspektivlosigkeit auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu sehen.
    Bei den deutschen Tatverdächtigen ist ein Rückgang, bei den nichtdeutschen
    Tatverdächtigen ein Anstieg zu verzeichnen.”
    Bezüglich Ihrer Milchmädchenrechungen vermute ich eher, daß die Kriminalitätsrate von autochthonen Deutschen nochmal deutlich niedriger wäre, wenn man aus dieser die deutschen Jugendlichen mit Migrationshintergrund herausrechnen würde.
    Das Problem lösen wir mit der Abschiebung von kriminellen Ausländern und mit dem Ausländerrückführungsgesetz. Ziel sollte meines Erachtens eine Migrantenquote von 5-10% der Bevölkerung sein, wobei diese Migranten überwiegend wirtschaftlich leistungsfähig sein sollten.

  68. Daß in der Rubrik ” kriminelle Deutsche” einige Kriminelle mit Migrationshintergrund erfaßt sind, illustriert übrigens dieser bekannte Fall sehr gut:
    http://www.handelsblatt.com/News/Journal/Vermischtes/_pv/_p/204493/_t/ft/_b/1322990/default.aspx/polizei-nimmt-mutmasslichen-messerstecher-fest.html

  69. ..nun, Nazi, ich bemerke dass ich fuer gewoehnlich in solchen Erhebungen weit davon entfernt bin , die Texte zu lesen, die blondierte Tippsen in der Senatsverwaltung als Kommentare verfasen- es gibt keine Tabelle, die die allgemeine Jugendkriminalitaet nach Jahren und ‘Herkunft’ aufschluesseln wurde, auch die ‘Tatverdaechtigenbelastungzahl’ wurde nicht nach ‘Herkunft’ oder Nationalitaet getrennt nach Jahren aufgeschluesselt, insofern kann ich hier auch keinen Kommentar dazu abgeben, worauf sich die Prosaiker bei der Polizei beziehen.

    Eine Aufschluesselung nach Herkunft UND Jahren findet sich nur zur Jugendgruppengewalt (Seite 27), ich empfehle diese Tabelle, sich davon zu ueberzeugen, dass die Jugendgruppengewalt insbesondere muslimischer Taeter zwischen 2004/2005 nachdem 2003/2004 ein Maximum erreicht wurde, ueberproportional sank: fuer nicht-Deutsche um ~40%, fuer Deutsche nicht-deutscher Herkunft um 21%, fuer ‘autochtone’ nur um 11%, waehrend sie in der Gruppe der ‘autochtonen’ Kinder sogar anstieg, wo sie bei den ‘nicht-autochtonen’ Kindern sank. Anyway, ich habe alles andere oben gesagt, insbesondere dass die Kriminalitaetsrate ‘Deutscher nicht-deutscher Herkunft’ niedriger ist als derer ohne deutsche Staatsangehoerigkeit, anderes behauptete ich hier nicht, nochmal genau lesen, rechte Gurke.

    Im uebrigen, nur um das zu erwaehnen, sind ca. 95% aller Graffitidelikte ‘deutsch’.

  70. […] Eva Herman hatte ich eine Presseerklärung heraus gegeben und das ganze vor und nach dem Rauswurf in meinem Blog […]

  71. Liebe Julia,
    es war schon vor einem Jahr alles gewesen. Ein der Disputtanten hier meinte damals DIE JAGT IST ERÖFFNET. Da muss logischerweise eine saisonale Erscheinung sein. Weit gefehlt: die Jagd ist immer noch da, sogar nach offzielle gerichtliche Rehablitierung von 1. Oktober 2008 durch Landesgericht Hamburg.
    Lesen Sie bitte, was sagt Eva Herman ein Jahr danach im meinem Interview just zum “Jahrestag”:

    «Es ist ganz offensichtlich, dass es in unserem Land eine öffentliche- und eine veröffentlichte Meinung gibt.