Julia Seeliger



4 Responses to “Wolkenkuckucksheimpolitik”

  1. Mal wieder ein klasse Artikel, ich jeden Monatsanfang lieber die Beilage als die Tageszeitung (Le Monde Dipl. und Taz). Sie ist in ihrer Meinung unabhängig, interessant und verbreitet nicht nur die “alles-wird-immer-schlimmer”-Ansicht die in der linken Angesichts der konservativen Übermacht so verbreitet ist.
    Im letzten Monat war auch ein Artikel zu Copyrights/Musikindustrie/MixtapesDJ’s in den USA der lesenswert war.

  2. ich kaufe ein “lese” zwischen “ich” und “jeden”

  3. Zuerst mal ein Disclaimer: Ich find alternative Energien ne tolle Sache – wenn sie das bringen was sie versprechen.

    Was mich zur Anmerkung bringt: Ich wage doch stark zu bezweifeln, dass es derzeit möglich ist ein Industrieland ohne Kohle und Atom mit ausreichend Energie zu versorgen. Und demenstprechend bezweifle ich, dass Energieautonomie des Landes Hessen in naher Zukunft eine realistische Sache ist. Aber ich lass mich gern vom Gegenteil überzeugen.

  4. Nach kurzem Googlen etwa diesen Satz im “Ultramodernen Pilotprogramm” gefunden. Auf das Argument, erneuerbare Energien seien leider meist nicht grundlastfähig wird unter anderem so geantwortet(S.13):

    Hinzu kommen die Möglichkeiten des Lastmanagements, um nichtprioritäre Anwendun-
    gen (z.B. Waschmaschinen) zu verschieben, …

    Wunderschöner Bürokrateneuphemismus für Stromrationierung. Mit anderen Worten: Wenn der Strom knapp wird, nichtpropriäres -was ein tolles Wort- wie Waschmaschine, Fernseher oder Computer aus, mal die Unterhose zweimal tragen, nicht so viel Bloggen und früher schlafen gahen.

    Unter ultramodern stell ich mir was andere vor. Aber vielleicht bin das nur ich.