Julia Seeliger



10 Responses to “Schwarz-Grün: Paula und ich in der taz”

  1. dass die Basis mit einem solchen Schritt nur schwer klarkommen würde.

    Die Basis hätte damit wohl weniger Probleme als manche in der mittleren Funktionärsebene. Die ist nämlich oft fälschlich gemeint, wenn von “Basis” gesprochen wird. Die echte Basis ist den Spitzenleuten viel näher. Das beobachtet man generell in Parteien.

  2. “…gilt Zion als Sprachrohr der Grünen-Basis. Nun kämpft er dafür, dass die Grünen den eingeschlagenen Linksruck fortführen: “Schwarz-Grün wäre gegenläufig zu unseren jüngsten Parteitagen. Da haben wir uns wieder klar in der Sozial- und Friedenspolitik profiliert.”

    Als ob bei den jüngsten Parteitagen 99% der Delegierten der Meinung von Robert Zion gewesen wären! Die Signale, so wie sie auch (!) in der Öffentlichkeit insbesondere zu Afghanistan gesehen wurden, halte ich nach wie vor für problematisch.

    Mir ist es jedenfalls sehr viel lieber, mit vernünftigen Leuten aus der CDU Fragen einer möglichen Zusammenarbeit z.B. in der Verbraucher-, Umwelt- und Bürgerrechtspolitik auszuloten, als sich wie Robert Zion und den Fans von der sog. Grünen Friedensinitiative mit völlig verantwortungslosen Dummschwätzern wie O. Lafontaine bzw. seinen Ex-Kommunisten und Stasileuten in ein Koalitionsbett zu legen.

  3. Die echte Basis ist den Spitzenleuten viel näher. Das beobachtet man generell in Parteien.

    Beleg? Also, hier die Berliner Basis ist nicht so für schwarz-grün.

  4. Im Prinzip sehe ich das ähnlich wie Christoph, wobei Landesverbände natürlich unterschiedliche Grundausrichtungen haben können und es auch auf die soziokulturellen Umstände (Großstadt / Land) ankommt.

    Zu schwarz-grün: Wo wären denn die schlechten bundespolitischen Signale??? Es haben wohl einige Leute nicht begriffen, dass wir Grüne nirgendwo eine absolute Mehrheit haben. Und wenn man gestalten will (könnte eine Kernfrage sein, ob das einige überhaupt wollen oder lieber klug schwätzen), dann nur in Koalitionen. Und die Vergangenheit hat mir gezeigt, dass es aus zwei Gründen falsch ist, sich auf die Nibelungentreue zur SPD einzulassen.
    1.) Die SPD ist oftmals nicht besser als die CDU. Es kommt ganz auf die politischen Themen an, die gerade angegangen werden müssen, sowie natürlich die lokalen Besonderheiten.
    2.) Es ist strategisch einfach nur dumm, sich Optionen von vornherein zu verbauen. Gibt es nur Rot-Grün, sind wir in jeglichen Koalitionsverhandlungen mit der SPD erpressbar. Könnte man CDU und SPD gegeneinander ausspielen, dann könnte man mehr durchsetzen.

    Mittlerweile bin ich echt der Meinung: Wenn Leute meinen, man könne eh nur mit der SPD koalieren, dann sollen sie doch zur SPD gehen und die inhaltlichen Auseinandersetzungen dort auf Parteitagen führen.

  5. Achja, wenn Robert Zion der neue Sprecher der grünen Basis ist, dann zähle ich mich jetzt mal nicht zur Basis dazu.
    Der Größenwahn nimmt nicht bedrohliche sondern Mitleid erregende Formen an…

  6. [...] fand ich, als Paula und ich nach “Timo Hoffmann”, dem taz-Redakteur, der uns zu Schwarz-Grün in Hamburg befragt hatte, recherchierten, einen Text über das Kir, verfasst von Timo Hoffmann anlässlich des [...]

  7. [...] klar. Während wir von der Grünen Linken uns traditionalistisch im Verteidigungsgedribbel geübt haben, wagt Cohn-Bendit den Angriff aufs Tor – auch wenn das rotrotgrüne und auch das [...]

  8. “Ich habe gesagt, dass uns das bundespolitisch sehr schaden würde und unser Image als Öko-FDP festigen würde.”

    Immer noch der Meinung?

  9. Ja. Blöde Frage, oder?

    Altkluger Nervsack!

  10. [...] Brief bezieht sich auf das taz-Interview von vor ungefähr einen Monat, wo sich Paula, ich und Robert Zion geäußert hatten. “Brief [...]