Julia Seeliger



5 Responses to ““I wouldn’t steal””

  1. Für mich wirkt “I wouldn’t steal X” eher entgegengesetzt zu “But I do download Y” – als sollte damit ausgesagt werden, dass dass Herunterladen von urheberrechtlich geschütztem Material eben kein Stehlen ist.

  2. Ja. Man muss das Wort “Stehlen” aber gar nicht in den Mund nehmen.

  3. Diese Kampagne verstehe ich als Gegenpropaganda.
    Die Verbindung zwischen „Kopieren“ und „Stehlen“ ist bereits in den Köpfen so vieler vorhanden. Sie ist da. Sie wurde von vielen einfach übernommen, ohne je kritisch reflektiert worden zu sein. Wenn etwas nur oft genug wiederholt wird, wirkt es irgendwann wie selbstverständlich. Und dieses wird ja wohl mehr als oft genug wiederholt.
    Diese Kampagne baut gewiss keine neue Verbindung auf, sondern sie arbeitet mit dem, was (leider) schon vorhanden ist und setzt es in ein anderes Licht.
    Ich halte diese Kampagne für sehr gelungen!

  4. Jau,

    mal sehen, ob wir nicht mit den Grünen hier auch mal wieder was in diese Richtung auf die Reihe bekommen. Copy4Freedom war ja gut, aber man muss mal wieder was auf die Beine stellen, diese Kampagne von damals ist ja auch schon fast vier Jahre her, die war gut, aber jetzt braucht es mal wieder was neues bzw der Zeit angepasstes. Damals gabs ja auch noch kein Youtube und wir waren mit copy4freedom die ersten bei den Grünen, vielleicht auch innerhalb aller Parteien, die so richtig auf Blogs setzten. Wir kannten uns aber damals selbst noch nicht so damit aus – zumindest die Masse von uns – und hatten das damals noch nicht so richtig genutzt.

    Das wäre heute anders.

  5. Nicht sehr überzeugend. Und der Spruch ist im Gegensatz zu diesem anarchokapitalistischen Klassiker wohl auch ziemlich lahm …

    “Don’t steal — The government hates competition.”