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Julia Seeliger
  • 3. September 2010 | 10 Kommentare | Trackback | Internet ausdrucken
    scissors

    die REFORMER: Inhalte statt Macht

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  • 7. June 2008 | 20 Kommentare | Trackback | Internet ausdrucken
    scissors

    Es gibt jetzt schon einen Artikel in der taz. Manche würden mich ob meines Zitats als “Kriegstreiberin” bezeichnen, gleichwohl schließt sich die Bemerkung konsequent an die Kritik an, die ich an dem Juso-Papier geäußert hatte.

    Jetzt auch auf stern.de. Unter anderem mit folgendem Zitat von mir: “Aus meiner Sicht ist die SPD schon noch eine Volkspartei. Aber vielleicht wird es ja auch irgendwann mal eine progressive Politik ohne die SPD geben, weil es die SPD irgendwann mal nicht mehr gibt.”

    Und beim Hamburger Abendblatt: (“Wo bitte geht’s nach Links?”) Julia Seeliger (Grüne), der einzigen alterprobten Linken, platzt dann doch irgendwann der Kragen. Sie geht Jan Korte an denselben: “Jetzt reicht’s mir aber wirklich”, schimpft sie. “Ich bin kritisch mit den Grünen. Warum kannst du nicht kritisch mit der eigenen Partei sein? Antisemitismus, fehlende Rechtsstaatlichkeit, Kommunisten – an der Basis wird davon gesprochen, dass es bei euch viele gibt, die dafür stehen. Auch dass behauptet wird, die DDR sei ein Rechtsstaat gewesen.”

    Morgen werde ich beim Juso-Kongress “Für eine Linke der Zukunft” zu Gast sein. Zusammen mit Jan Korte und Franziska Drohsel werde ich über Perspektiven linker Politik diskutieren. Dafür habe ich mir auch das Papier “Für eine Linke der Zukunft” (PDF) durchgelesen.

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  • 2. April 2008 | 23 Kommentare | Trackback | Internet ausdrucken
    scissors

    In der heutigen Parteiratssitzung fiel mir ein Begriff ein, um meine Wahrnehmung von der politischen Ausrichtung von Bündnis 90/Die Grünen zu beschreiben:

    “Solidarischer Individualismus”

    Der “Individualismus” substantiviert, also stark innerhalb des Wortdoppels, “solidarisch” als Ergänzung und als Abgrenzung zum “Egoistischen Individualismus”. Laut Google – Internet gibt’s auch im Parteirat, ich checkte während der Sitzung schnell mal gegen – ist dieser Begriff vor allem durch Ulrich Beck ins Gespräch gebracht. Sonderlich viele Hits zu diesem Begriff gibt es aber nicht.

    Reinhard Bütikofer bezeichnete das – grundsätzlich zustimmend – als “Latein”. Sehr ehrenvoll! Immerhin ist Bütikofer in meinen Kreisen als Meister der verschleiernden Worte bekannt. Auch die meisten anderen fanden den Begriff ganz gut.

    Was denkt ihr – voll verschwurbelt oder sinnvoller Begriff?

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  • 30. November 2007 | 33 Kommentare | Trackback | Internet ausdrucken
    scissors

    Kommenden Mittwoch wird wieder die Koordinationskreis Nachwuchspolitik der Partei tagen. Ich sitze da auch drin, denn ich mache mir natürlich auch große Sorgen um die Zukunft unserer Partei, auch wenn mich die letzten beiden Parteitage, sowie die Tatsache, dass in allen Ländern auch jüngere Leute Ämter und Mandate erringen, optimistisch stimmen.

    Dennoch gibt es vielerorts – gerade in ländlicheren Regionen – Probleme. Beispielsweise ist die Fluktuation junger Leute dort höher, sie engagieren sich bis zum Schulabschluss und danach ziehen sie zum Studieren in die Universitätsstädte. Zweites, nicht überall auftretendes Problem ist die Tatsache, dass viele den “Bruch” vom aktionsorientierten Grüne-Jugend-Engagement zum Engagement im Kreisverband bzw. in der Partei an sich nicht überstehen.

    Nach meiner Auffassung ist eine gute Förderung der Grünen Jugend – ob vor Ort oder auf Landes- und Bundesebene – die beste Nachwuchsarbeit. In dieser Einstellung wurde ich auch erst jetzt auf dem Parteitag wieder bestätigt, als ich mit einem Menschen aus Sachsen sprach, der genau diese These aufstellte. Man müsse aber aufpassen, dass die dann nicht “den Kreisverband übernähmen”, denn für die ganz praktische Partei-Orga fehle dann doch noch das entscheidende Quäntchen Realismus und die nötige Kontinuität – Stichwort Uni-Wechsel. Deswegen, an dieser Stelle ein Münte-Zitat

    “Politik ist Organisation”

    Ohne Organisation läufts ja auch nicht.

    Habt ihr noch Ideen, was die Partei mit ihrer Nachwuchsförderung besser machen könnte? Ich schreibe im folgenden mal ein paar Stichpunkte hin, an denen wir die Diskussion starten können.

    • Frauenförderung
    • Anleitungen für Kreisverbände, wie man nett mit jungen Menschen umgeht
    • Vergewisserung für alle Sitzungs-TeilnehmerInnen, dass Neue die interne Partei-Geheimabkürzungssprache nicht verstehen
    • Tipps und Tricks zur Gründung einer Grüne-Jugend-Basisgruppe
    • Junge Leute in Kreisvorstände
    • Junge Leute in Fraktionen
    • Mitgliederwerbung
    • Analysen / Umfragen zum Thema

    “Nachwuchs” bedeutet natürlich nicht automatisch “jung”. Es ist eventuell auch eine gute Idee, sich zu überlegen, wer in welcher Lebensphase Lust bekommen könnte, sich bei den Grünen zu engagieren.

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