zeitrafferin
Julia Seeliger-
16. February 2008 | 2 Kommentare | Trackback | Internet ausdrucken

Nicht die schlechteste Mischung: Radiohead geremixt.

Produziert wurde das Album – kostenlos herunterladbar – vom Rapper Amp_Live. Rolling Stone bewertet es als spannender als das Ursprungsalbum “In Rainbows”
“Wow. California MC Amplive slices and dices a (let’s face it, kind of bloodless) new Radiohead song and turns it into a sleek and simmering hip-hop track.”
Abermals ein Beispiel für den Reichtum der Remix-Kultur. Bis das Album kostenlos im Netz verfügbar sein konnte, gab es aber einige Auseinandersetzungen mit Radiohead und deren Label. Musikexpress berichtete
Die von DJ Amplive angekündigten IN RAINBOWS-Interpretationen “Raindayz Remixes” liegen vorläufig auf Eis, nachdem Radioheads Verlag Warner/Chappell gegen die für Käufer von IN RAINBOWS kostenlose Veröffentlichung eingeschritten ist. Amplive hofft nun auf ein persönliches Eingreifen Radioheads zu seinen Gunsten.
Inzwischen haben sich die Probleme aber geklärt: Amplive hätte den Eindruck erweckt, Radiohead seien selbst in das Projekt involviert. Mit einem Thom-Yorke-Foto zu werben und “In Rainbows”-Kaufbelege als Eintrittskarte zum Remix-Download zu verwenden, da wäre Amplive entschieden zu weit gegangen. Er hätte ja einfach mal fragen können, sagte Radioheads Manager
2 KommentareAmplive had never even come to the band telling them about his idea, which would have been nice. I know he had good intentions, but I just think he’s misled people.
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16. February 2008 | 12 Kommentare | Trackback | Internet ausdrucken

Dennis Bartel, ehemaliges Mitglied der “Linken” und heute beim grünen KV Gelsenkirchen, begleitet in seinem Blog immer wieder die Querelen bei der “Linken”. Jetzt hat sich Andrè Brie in der WELT geäußert und kluge Sätze gesagt wie “Die Linke wird die Republik nur dann dauerhaft verändern können, wenn sie realistische Politikkonzepte vorlegt. Daran mangelt es uns derzeit.”
Nestbeschmutzung? Einige ganz Parteihörige sehen das so, so auch Niema Movassat aus dem NRW-Landesvorstand der Linkspartei. Brie hat offenbar Post von Movassat bekommen – wie es sich gehört, wurde die Beschimpfung auch in der “Jungen Welt” publiziert.
Dies wäre ja nicht alles so schlimm. Wenn da nicht diese konzeptionslose, total destruktive Forderung nach einem Mindestlohn wäre. Ein Mindestlohn von 8,50 Euro. Pah! Wer soll denn das bezahlen?! Außerdem ist das konzeptlos und natürlich realitätsfern. Nachher mag uns die SPD nicht mehr, wo wir doch so gerne mit denen regieren wollen.
Ziemlich effektheischerisch-rotzig das Ganze, auch ein SPD-Beitrittsformular fehlt nicht. Einschmeichelei bei den Parteioberen, sagt Dennis Bartel:
Das Letzte, was die Partei gebrauchen kann, sind parteiinterne Kritiker. Und so findet sich in der LINKEn auch schnell jemand, der auf den kritisch Denkenden eindrischt – und sich damit lieb Kind im Karl-Liebknecht-Haus macht?
Die Linke fordert übrigens einen Mindestlohn in Höhe von acht Euro, nicht 8,50. Peinlich, peinlich – aber was sind schon 50 Cent, andere SpitzenpolitikerInnen haben ja schon Millionen und Milliarden verwechselt.
Über die Querelen rund um die Linksjugend-Gründung hatte ich damals berichtet. Eine relevante Zahl der ehemaligen [‘solid]-NRW-Mitglieder waren nach der “Normierung” des Jugendverbandes ausgetreten.
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16. February 2008 | Comments Off on 3 Tage feiern | Trackback | Internet ausdrucken

Polylux hat einen leicht romantisierten, aber dennoch sehenswerten Beitrag zum Berliner Partyleben gesendet. Romantisiert, weil: Das mit den illegalen Partys ist jetzt nicht so die geheime Schnitzeljagd, wie das in dem Beitrag dargestellt wird, in Zeiten des Internet muss sich niemand konspirativ vom S-Bahnhof Ostkreuz abholen lassen und in Bezugsgruppen zum Partyort gehen, für solche Zwecke gibt es Mailinglisten und Internetseiten.
Seis drum, worum geht’s? Allegra, ihre Mutter Anna, deren Freund Marco und Allegras Freundin Steffi werden drei Tage beim Feiern in Berlin begleitet. Ergebnis: Es kommen Feierfreudige aus allen Gesellschaftsschichten, illegalisierte Drogen sind auch im Spiel und Spaß scheint das ganze auch noch zu machen!
Feierfreundin Allegra im illegalen PartybunkerSteffi, Allegras Freundin Es ist Wochenende und wir genießen das. Warum denn nicht, warum soll ich denn am Wochenende Kuchen backen und Kaffee trinken, wer sagt denn das?
Pablo, Partyorganisator: Die Art von Menschen, die hierher kommt, ist irgendwie in ihrer Entwicklung stehen geblieben …. und will einfach nicht erwachsen werden.
Anna, Allegras Mutter Du kannst jemand auf der Tanzfläche an die Hand nehmen und du guckst ihn an … und du weißt, der empfindet gerade genau das, was du auch empfindest … du tanzt mit dem zusammen … diese Sehnsucht nach Nähe, nach Intimität … nach dieser Gemeinschaft, die wir ja eigentlich völlig verloren haben …
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14. February 2008 | 19 Kommentare | Trackback | Internet ausdrucken

Das Bundesnetzwerk Drogenpolitik bei Bündnis 90/Die Grünen teilt mit:
In seiner 841. Sitzung am Freitag, den 15. Februar 2008, wird der Bundesrat auf Antrag der Bundesregierung sehr wahrscheinlich auch die 21. Betäubungsmittelrechtsänderungsverordnung beschließen.
Diese Verordnung beinhaltet unter anderem auch die Aufnahme des mexikanischen Zaubersalbeis (Salvia divinorum), der in fast allen Staaten Europas und der Welt legal ist, in die Anlage 1 des Betäubungsmittelgesetzes, womit eine rechtliche Gleichstellung mit z.B. Heroin erfolgen würde. Weiterlesen »
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