Julia Seeliger



9 Responses to “Studie: Unterschichtskinder haben mehr Zukunftsangst”

  1. Thomas Kurbjuhn

    Könnte ein Vorteil des skandinavischen Bildungssystems vielleicht darin liegen, im Land eine andere Ausländerstruktur zu haben mit aus genetischen Gründen bildungsbefähigteren Ausländern?

  2. So viel Bullshit von einer einzelnen Person kann es doch gar nicht geben…

  3. Klar du Hirni

    Da wohnen die wahren Arier. Blond und Besser. /zyn off

  4. Der ist doch Realsatire oder?

  5. Zum Thema zurück:

    Ich warne vor dem Gebrauch des Begriffes “Unterschicht”. Der ist erst wieder in Mode gekommen durch prekäre und zukunftsängstliche AkademikerInnen, die sich von irgendwem abgrenzen wollen.
    Die Zukunftsangst ist ganz sicher mehr als berechtigt, aber man sucht sich jemandem, dem sich überlegen fühlen will z.B. in Sachen Lebensstil.

  6. Nein, ich finde es verlogen, Realitäten nicht so zu benennen, wie sie sind. Man erinnere sich noch an die unselige Debatte im vergangenen Jahr über das “Prekariat”.

    Das sind keine Abgrenzungstendenzen. Es gilt ja, diese Zustände zu überwinden, zB durch ein vernünftiges Bildungssystem oder durch eine wirksame Vermögens- und Erbschaftssteuer.

  7. Dass du das so meinst, ist mir schon klar.
    Dennoch ist “Unterschicht” heute ein zweifelhafter Modebegriff, den man aus ebenso zweifelhaften Gründen aus der Mottenkiste geholt hat, wo man ihn wissenschaftlich zurecht schon vor längerem abgelegt hat.

    Als Sozialwissenschaftler kann ich eben nicht so gedankenlos mit Begriffen umgehen, wie es PolitikerInnen und Massenmedien gerne tun.

  8. Christoph, dann ist deine Kritik verständlicher,

    soll man mehr in Millieus reden und denken, oder wie?

  9. Der Begriff des Milieus ist jedenfalls adäquater und auf der Höhe der wissenschaftlichen Durchdringung dieses Themas.

    Die Milieu-Einteilung ist komplexer, wodurch sie der Realität gerechter wird und diverse soziokulturelle Unterschiede berücksichtigt. Ob eine arme 21 Jahre junge Studentin dem gleichen Milieu angehört wie ein 59jähriger Hartz-IV-Empfänger, kann man aber erst nach näherem Hinschauen sagen.