Julia Seeliger



7 Responses to “Singen und Tanzen gegen den Klimawandel”

  1. Moin moin,

    stark, ich war zwar nicht dabei, aber durch die ganzen Diskussionen in Zeitung, Radio & CO kam ich zumindest gestern einfach nicht um das Thema “Klimaerwärmung” herum. Gutes Zeichen, denn anderen müßte es genauso gegangen sein.
    Zu der Diskussion hätte ich trotzdem noch drei Anmerkungen:

    1)DaimlerChrysler: Kann sein, daß der Smart eine Randerscheinung ist. Letzten Endes ist dies aber nicht die Schuld des Konzerns, sondern die des Kunden: DC kann schließlich niemandem irgendwas aufzwingen. Gut ist, daß DC das verbrauchssparsamste Serienauto der Welt zu einem bezahlbaren Preis anbietet und dafür z.B. über Liveearth wirbt.

    2)Atomkraft-Ausstieg: Sehr problematisch. Ein AKW emmitiert eine zu vernachlässigende Menge an CO2. Es ist auf eine Laufzeit von ca.40 Jahren ausgelegt. Es nach 25 Jahren abzuschalten, würde einer unvorstellbar hohen Energie-Verschwendung gleichkommen.
    Es ist zwar gut möglich, daß mensch (eine hohe Investition vorrausgesetzt) den Gesamtausstoß an CO2 auch dann um 40% senken kann, wenn mensch alle AKW abschaltet. Aber: Wie groß wäre die Einsparung bei gleicher Investition, wenn mensch die AKW stehen lassen würde? Aha…

    3)Selbst-Energie-Sparen: Möglich, indem mensch sich z.B. einen neuen Kühlschrank einer besseren Energie-Effizienz-Klasse kauft. Was viele nicht beachten: Nahezu alle Haushaltsgeräte (das Auto übrigens auch) benötigen für die Produktion mehr Energie als sie jemals während ihrer Lebenszeit verbrauchen. Es bringt also nix, jedes Jahr einen neuen Kühlschrank zu kaufen, weil der wieder 3Watt weniger zieht…

  2. Henric Dierkes

    Ich fand das Interview mit Julia im DLF am Samstag klasse. Habe es mir mehrmals angehört und bin begeistert. Toll. Total autentisch. Ich wünsche Julia alles Beste auf ihrem politischen Weg.

  3. > Ich fand das Interview mit Julia im DLF am Samstag klasse. Habe es mir mehrmals angehört und bin begeistert.

    Sehr authentisch und geradeaus, so wünscht man sich mehr PolitikerInnen-Interviews.
    Ein bißchen klang’s – sympathischerweise – wie nach durchzechter Nacht zu früh aus dem Bett geklingelt ;-)

  4. Oh nein, kann man es online finden?
    Aber danke für das positive Feedback, ich hab auch eine Mails bekommen, wo sich jemand über zu viele “Ähs” beschwerte. Deswegen überhaupt hab ich diesen Artikel geschrieben, weil ich dachte, mein Anliegen wäre vielleicht nicht ganz rübergekommen.

    War ja auch mein erstes Live-Interview beim “großen” Deutschlandfunk ….

  5. Henric Dierkes

    Also hier ist der Stream: http://ondemand-mp3.dradio.de/podcast/2007/07/07/dlf_200707070650.mp3

    Ich denke das wird nicht dein letztes Interview im wahrlich grossen DLF gewesen sein. Bitte keine zu abgeglättete Rethorik. Das passt so schon!

  6. dieses live-earth-Gesuelze wird passend nur vom String-Theoretiker und medium-Rassisten (-Frauenfeind,-Menschenfeind) und eifrigen wikipedia-Autoren Lubos Motl aus (noch) Harvard passend kommentiert, er trifft hier den Nagel auf den Kopf, wenn die globale Erwaermung auf dem Level von schlechter Musik, Mus im Kopf und Wohlstands-Heuchelei angelangt ist, kann man nur das schlechteste fuer die Zukunft erwarten.

  7. “Where’s the global warming? It’s freezing here.”
    B. Dylan