Julia Seeliger



19 Responses to “Geschlecht 2.0”

  1. DAS ist Biologismus, Julia, nicht das insistieren auf der Wichtigkeit von bestimmten langkettigen Fettsaueren fuer das Immunsystem des Menschen.

  2. …wurde wohl nicht von “einer echten Frau” betrieben

    Eine “echte Frau”: Was ist das eigentlich?

  3. Äh Moment mal
    was ist hier Biologismus?

    Zum Glück hat der Kommentarmensch Nummer zwei hier eine weiter an dem Thema diskutiert, ich meine ja nicht, dass man sich sein Geschlecht digital signieren lassen müssen soll, sondern im Gegenteil, dass Geschlechterrollen im digitalen Raum möglicherweise noch mehr aufgebrochen werden.

  4. Ich empfehle, nochmals gründlich zu recherchieren! Es reicht sogar aus, bei bondea nachzulesen! mfg

  5. Aus Zeitrafferin wird Nixrafferin…

  6. @elle e. und Tim

    Wäre es nicht netter, das hier direkt hineinzuposten? Sonst muss ich vermuten, dass Ihr einfach nur FreundInnen oder gar Angestellte von Bondea seid. Achja, wenn Ihr das seid, wäre es um so netter, mich über die genauen Umstände aufzuklären. Dann wisst Ihr ja am besten bescheid!

    Und drüber hinaus: Das mit dem biologischen Geschlecht im digitalen Zeitalter bzw Geschleteridentitäten im digitalen Zeitalter finde ich immer noch höchst interessant … :)

  7. Esra Ygdrasir

    Julia, du bist so doof, dich beißen sogar die Schweine, wie man bei mir Zuhause sagt.

    Du willst zu einer gewissen Schlussfolgerung kommen, also werden alle gegenteiligen Fakten ignoriert. Leb weiter in deiner Lalawelt.

  8. Hallo Esra,

    kannst du mal die gegenteiligen Fakten nennen, dann raffe (!) ich es vielleicht. Ein paar Links wären auch gut, ihr alle scheint ja in der Debatte recht gut drin zu sein, da dürfte sowas doch eigentlich kein Problem sein …

    Danke.

  9. ..nicht dein beitrag, Julia, dieser bondea-Schmarrn ist ein haarstraeubender Biologismus und ich bin auch nicht optimistisch, dass der digitale Raum fuer eine weitere Dekonstruktion des Geschlechterbegriffs hinreicht, der digitale Raum ist in Gechlechterfragen, und nicht nur hier, regressiv, meienr Meinung nach deshalb, weil er ein normierendes Element aufweist, das der Dekonstruktion zuwiderlaeuft, siehe ‘studivz’.

  10. Das mit den zukünftigen Kindern ist nett. Mama und Papa sollen deine zukünftigen Kinder erziehen? Also bei Oma und Opa abgeben? Davon abgesehen stellen sich dass so wohl alle Frauen vor. Die Realität sieht anders aus. Und daran werden auch die Milliardenversprechungen der Bundesregierung nichts ändern. Weil sie am System nichts ändern, dass sehr unflexibel auf die Lebenswirklichkeiten der Familien reagiert.

    @Andreas
    Richtig. Damit hat sich nämich auch die neugierige Frage von Julia erledigt. Aber das hätte Julia auch gemerkt, wenn sie mal ein paar blogs von weiblichen Web2.0-Professionals und- Beraterinnen abgesurft wäre. Gegen die dort geschilderten Erlebnisse mit dem “Berufsumfeld” sind schlagende Verbindungen geradezu gender mainstreaming-Veranstaltungen. Wenn sich Frauen in rosa Nischen wie bondea abdrängen lassen, ist es ärgerlich, aber auch verständlich, Die Ausgangsfrage müsste daher nicht lauten “Welche Rolle spielt das biologische Geschlecht…” sondern “Welche Rolle spielen Frauen…”. Aber das wäre ja Feminismus, was bei Jungpolitikerinnen ja “bäh” ist.

  11. Also ich als Mann fühle mich da entsprechend den §§19, 20 AGG (http://www.gesetze-im-internet.de/agg/__19.html) ungleich behandelt und klage gleich mal auf Zugang. Aber bevor ich das mache, muss ich bei der Flirt-Webseite meine Klage noch beenden, da klage ich nämlich ebenfalls auf Gleichberechtigung: Weil ich nicht so hübsch bin wie andere bekomme ich immer viel weniger Ansprachen, da muss ich mich doch diskriminiert fühlen…

    Es werden nicht die Menschen oder ihre Eigenschaften sein, die das Internet letztlich prägen: Es wird der Gesetzgeber sein (weltweit), der das Internet zur Farce verkommen lässt und es werden die Juristen sein, die es soweit einschränken, dass es keinem mehr Spass macht. Wartet nur ab LOL

  12. Bisschen Gaga?

    > Welche Rolle wird das biologische Geschlecht in den Zukünften des digitalen Raums spielen?

    Bitte, welches Geschlecht? Das Biologische?
    Bitte, welche Zukünfte? Und nur ein digitaler Raum?

    ‘Zeitrafferin’ kriegt da aber einen ganz hübschen ‘Nix Schnall’ Geschmack…

  13. @Markus
    In 2,5 Jahren sitzt Julia im Bundestag, wetten dass? Noch fragen zur Politik in Deutschland heute und in den Zukünften?

  14. bondea will also vor allem “interessierte Frauen” zusammenbringen, damit ein Netzwerk von Frauen entsteht. Bei soviel Innovation im Spiel muß ich ganz rosa im Gesicht werden vor … nein, nicht vor Respekt ob der tollen Idee, sondern weil mir gerade leicht übel wird wegen dieser fröhlich zur Schau gestellten Ignoranz für bereits vorhandene Netzwerke. Oder im BWL-Deutsch: echte Marktforschung würde klare Aufschlüsse über die angepeilte Zielgruppe hervorbringen, mußte hier aber leider im Sinne eines Cost-Managements entfallen.

    Da draußen existieren schon viele professionelle Frauennetzwerke auf den unterschiedlichsten Ebenen, die bestimmt mehr Erfahrungen haben und vor allem schon Erfolge für ihre Teilnehmerinnen aufweisen können. Allerdings posaunen sie das nicht mittels eines eher ergebnislosen Wettbewerbs in die Gegend, sondern betreiben vor allem persönliche Basisarbeit.

    Ein Bloggerinnen-Wettbewerb ist daher wohl die logische Konsequenz gewesen aus den Anforderungen “minimales Marketing-Budget, winzige Marktkenntnis, maximaler Medien-Recall”. Die Unternehmens-Gründerin und Inhaberin hat wenigstens an dieser Stelle echtes Gespür bewiesen. Kostenlose Besprechungen in Blogs landauf, landab (und seien es auch nur Verrisse …) zeigen, daß sie die AIDA-Formel schon ganz gut beherrscht. Bloß was kommt nach dem ersten Strohfeuer?

    Den Einwand mit der ungefragten Verhackstückung der kindlichen Erstlinge in Bild & Ton halte ich auch für sehr wichtig. Hier werden bereits frühzeitig Persönlichkeitsrechte strapaziert, über deren Auswirkungen weder die Macherin noch die künftigte Nutzerinnenschaft bisher hinreichend genau Auskunft geben können.

    Der sinnlose Steinhöfel-Text (blah, blah, 1998, blah) ist im Impressum enthalten, hingegen fehlt eine Datenschutzrichtlinie vollkommen. Auch die Unternehmensgründung als englisch Limited baut kein Vertrauen auf – wer mag schon mit jemand zu tun haben, der seine Haftung ganz radikal gegenüber dem Kunden begrenzt hat?

    Resümee: Spar’ ich mir, mir reichen die Fakten …

  15. Sowohl Frauencommunities als auch digitale Geschlechterverwirrungen sind eigentlich nicht so neu; Sherry Turkles “Life on the screen” (in dem es ausführlich auch um gender bending on the net geht), ist irgendwann Mitte der 1990er erschienen, und reine Frauennetze — da allerdings eher mit “Emma” als mit “Brigitte” oder gar “Allegra” als Leitbild — gab es schon im /CL-Netz (also einem Mailboxnetzwerk aus der Zeit vor der populären Verbreitung des Internets).

  16. Ach so, was ich noch sagen wollte: spannender als die Rosa-Eltern=Mütter=Frauen-Website finde ich genderblog.de, aber da hat Julia ja auch schon mal was zu geschrieben.

  17. ((Ach so: das ist übrigens auch rosa …))

  18. Hallo Julia,

    dein Blog ist jung und lebendig. Außerdem ist es das wohl authentischste Blog aller mir bekannten Grünen-Funktionäre. Dennoch habe ich schon häufiger bedauert, dass du manchmal ganz seltsame Abkürzungsformen verwendest. So auch in diesem Beitrag. Für “zum Beispiel” ist “z. B.” die einzige richtige Abkürzung. Du weißt: Mein beruflicher Hintergrund.

    Viele Grüße

    Niels

  19. dbH?

    :)