Julia Seeliger
  • Creative Commons – Wie funktioniert das eigentlich?

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    26. Mai 2008 | Trackback | Internet ausdrucken
    scissors

    Nun starte ich meine Diplomarbeit - “Gestaltung eines Webauftritts zum Thema Creative Commons”. Das nur als Erklärung, warum es aktuell etwas lahmer in meinem Blog aussieht.

    Und – natürlich, liebe Community, wenn mir jemand helfen mag, Ideen geben oder Tipps, her damit!

    Ein paar genauere Infos:

    Ich möchte gerne eine Seite machen (ja, Design und Aufsetzen sind auch Teil der Aufgabe), die Creative Commons einmal ganz genau “für Unkundige” erklärt. Ob ich da kleine Bildchen mit Collagen reinmache, habe ich noch nicht entschieden, es könnte aber in diese Richtung gehen. Vielleicht surft hier ja ein Comiczeichner oder eine Grafikerin vorbei, die hierfür tolle Ideen hat.

    Dann wird es natürlich einen umfassenden Info-Teil mit langen, hoffentlich nicht langweiligen Texten zum Hintergrund (Geschichte, Rechtliches, Politik) geben. Auch eine News-Rubrik wird nicht fehlen.

    Insgesamt soll das ein Projekt werden, das Lust macht auf eine offene Wissensgesellschaft, konkret aufs Creative-Commons-Lizensieren und -Benutzen. Die Zielgruppe sind Leute, die noch nicht so viel Ahnung vom Thema haben und auch nicht so genau wissen, wie sie ihr Werk – frei – lizensieren können.

    Also, Ideen zum Content-Management-System (bisher bin ich bei Drupal, habe es aber noch nicht ausprobiert und würde, wenn die Zeit nicht reicht, im Zweifelsfall ein WordPress nutzen, was ja eigentlich schade wäre), zu “netten kleinen Features” und auch zu Hintergrundmaterial für mich?

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13 Responses to “Creative Commons – Wie funktioniert das eigentlich?”

  1. Finde ich zunächst einmal toll.

    Allerdings wüsste ich gerne, was dich am Creative Commons FAQ stört – zu viel Text ?

  2. Genau.

    Dasselbe Problem wie mit Verschlüsseln und grafischen Oberflächen.

  3. CMS. Einfach und Simpel. Zumindest das Aussehen. Nicht zuviel unnötiger Ballast – Textpattern. http://textpattern.com

    Dazu einige wenige Plugins, um den Komfort ein wenig zu erweitern – z.b. ein WYSIWYG editor für die Text.

    Erfordert allerdings ein wenig Zeit bis alles funktioniert.

    Dafür aber nur 339kb statt 1,01mb -> weniger Code, welcher fehlerhaft sein kann.

    Ansonsten. Viel Spass!

    Textpattern im Einsatz: z.b. http://www.gj-gifhorn.de

    Zur Farbwahl:
    http://www.colourlovers.com/
    Für tolle Popup-Bilder mit Java:
    http://vikjavev.no/highslide/

  4. Was spricht gegen WordPress als CMS-Ersatz? Für so ein Projekt wäre das doch völlig okay (ich würde ja sogar sagen, dass das was ist, was sich auch mit statischem HTML lösen lassen würde, aber vielleicht ist das ein wenig zu 1.0).

    Knifflige Fragen, auf die ich bei so einer Seite gerne eine Antwort hätte …

    * Was genau bedeutet eigentlich Share-Alike? Bzw. was ist das Werk, wenn zum Beispiel ein Flickr-CC-BY-SA-Bild in einem größeren Blogeintrag verwendet wird, der unter einer deutlich restriktiveren Lizenz steht? (Ich hatte immer im Kopf, dass -SA virulent ist, aber das scheint zumindest nicht so gehandhabt zu werden …).

    * Was ist mit den unterschiedlichen Versionen und länderspezifischen Lizenzwerken — wie kompatibel ist ein US-CC-… mit einem DE-CC-…?

    * Was kann eigentlich alles CC-lizenziert werden, wie sieht’s z.B. mit Layouts aus?

    Und dann wäre irgendwie sowas in Richtung interaktives Tutorial/eLearning-Modul gar nicht so blöd. Vielleicht auch ein bißchen aufgemotzt. Nur mal so als Idee.

    Comics fände ich gut.

  5. (gut dass ich meiner kleinen Schwester riet, unter KEINEN Umstaenden jemals eine Fachhochschule zu besuchen, damit endet man in der Diskussion solcher Trivialitaeten und fuehlt sich womoeglich noch schlau dabei, zu prollig diese Leute, antiintellektuelle Germanen, hoechstwahrscheinlich)

  6. Deswegen bin ich an ner Fachhochschule und du bist Mathematiker. Menschen sind verschieden – und deswegen ist man gut beraten, sie nicht in Schubladen zu stecken.

  7. frag mal bei http://www.beetlebum.de/ wegen der comics und so, könnte ich mir gut vorstellen, das er sogar schon so ein paar sachen gemacht hat. veröffentlicht auch selbst unter cc.

  8. super, ich bin endlich mal ZIELGRUPPE!

  9. Ich finde das sehr pessimistisch – um asymetrische Kryptografie zu verwenden braucht man heutzutage echt kein Abi – Anleitung lesen genügt.

  10. Mir wurde kürzlich anderes erzählt. Angeblich ist es immer noch sehr kompliziert, und angeblich ist “den Entwicklern” auch nicht zu vermitteln, warum man etwas entwickeln sollte, was einfach – jeseits der Konsole, zB automatisch und pädagogisch aufbereitet mit Thunderbird – funktioniert.

  11. Mir wurde kürzlich anderes erzählt.

    Thunderbird ? Schau dir doch mal Enigmail an, das nutzt sogar ein Bekannter von mir, der mit Mathe und formaler Logik gar nicht kann / will.

    Und auch Evolution (das nutze ich, ist ja bei Ubantuh dabei) kann sowas recht einfach – ich muss “nur” ein Passwort mehr pro Email eingeben.

  12. Java != JavaScript. Ersteres wäre Overkill.

    (Nur damit jetzt niemand Angst bekommt.)

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