2. Juni 2010 | 82 Kommentare | Trackback | Internet ausdrucken
Ursula von der Leyen soll Bundespräsidentin werden. In der Netzcommunity gehen die Hüte hoch, denn von der Leyen ist dort ein rotes Tuch, seit sie im Jahr 2009 (mit dem Argument, sie wolle Kinderpornografie bekämpfen) Internetsperren propagierte. Das sorgte (mit Recht!) für viel Empörung, es formierte sich eine Massenbewegung für Freiheit im Netz – gegen “Zensursula” (Kunstwort aus “Ursula von der Leyen” und “Zensur”).
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Ursula von der Leyen soll Bundespräsidentin werden. In der Netzcommunity gehen die Hüte hoch, denn von der Leyen ist dort ein rotes Tuch, seit sie im Jahr 2009 (mit dem Argument, sie wolle Kinderpornografie bekämpfen) Internetsperren propagierte. Das sorgte (mit Recht!) für viel Empörung, es formierte sich eine Massenbewegung für Freiheit im Netz - gegen "Zensursula" (Kunstwort aus "Ursula von der Leyen" und "Zensur").
Jetzt also geht es wieder gegen "Zensursula". Schon gibt es eine Kampagne "Not my president", die aber eher deren Anhänger blamiert. Dass es bei "Not my president" keine/n Gegenkandidat/in gibt, ist zu verschmerzen - im Notfall könnte man ja auch noch eine Lolcat aufstellen. Das eigentlich kritikwürdige: Sollte es nicht eigentlich so sein, dass einem auch andere Themen als nur die Netzpolitik wichtig sind? Im Übrigen sollte man noch mal kurz drüber nachdenken: Es gibt neben den Von-der-Leyen'schen Netzsperren noch andere Gesetze: Zum Beispiel das BKA-Gesetz und die Vorratsdate
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Einsortiert: demokratie
Verschlagwortet: notmypresident, zensursula