Julia Seeliger



8 Responses to “Protestmailer: Stoppt den Chemiecocktail”

  1. Weil es Wichtigeres gibt als das Drogen-Design… Wie soll ich solche Debatten den Wähler erklären? Schade, du bist arbeitslos, aber wir haben erstmal Hanf auf der Agenda.

  2. Experten gehen davon aus, dass die Verfolgung von Cannabis-KonsumentInnen eine Milliarde Euro pro Jahr kostet. Allein in Deutschland.

  3. Außerdem würde die Legalisierung von Coffeeshops zahlreiche legale Arbeitsplätze schaffen.

  4. lol

    Die Legalisierung des Tötens würde auch zahlreiche legale Arbeitsplätze schaffen.

  5. Hi Marion,

    bist du der Meninung, das Grasanbau gleichzusetzen ist mit “Töten” ?

  6. wie wenn dem arbeitslosen wähler wirklich geholfen werden würde in diesem land, so eine dumm dreiste ausrede. abgesehen davon, wieviel der wahlberechtigten sind arbeitslos und wieviel konsumieren cannabis? also bitte, es gibt keine stichhaltigen argumente mehr für die illegalisierung von cannabis produkten. die vorschläge von julia sind gut und zu unterstützen. hoffentlich wird dem thema mal ein laengeranhaltendes und breites medienecho gegönnt.

    vielleicht auch mal dem drogenkonsum hier zu lande allgemein, des ist nicht mehr auszuhalten mitzuerleben wie die kinder mit allem moeglichen dreck (sprech nicht von cannabis, obwohl kinder das auch nicht in die finger bekommen sollten!!) schon in jungen jahren abhängig gemacht werden und zwangsweise als außenseiter der gesellschaft enden, wozu natürlich jeder schweigt und auf der andern seite mitzuerleben wie die politik ständig die drogen dämonisiert, eben auch gegenüber denen die bewusst mit ihrem konsum umgehen können und sich selbst ständig und ohne skrupel daran bereichert.

  7. @benji

    Sehr richtig, ich meine, dass auch mal über den (legalen) “Pillenkonsum”in unserer Gesellschaft – Stichwort: Was wirft sich Mama am Nachmittag so ein? Und was bekommen die Kinder eingeworfen – geredet werden müsste. Wie geht unsere Gesellschaft mit legalen und illegalen Drogen um? Mündig ist das nicht gerade.

    Das Strafrecht nützt beim Enagement gegen Drogensucht auch nichts. Studien zeigen zB, dass es keinen Unterschied macht, ob man KonsumentInnen illegaler Drogen stark verfolgt – so wie in Frankreich – oder ob man eine liberale Linie fährt – so wie in den Niederlanden. Viel von dem Geld, das für die Verfolgung von Drogendelikten ausgegeben wird, wäre sinnvoller in der Aufklärung und auch in der Präventionsarbeit angelegt.

    Aber bis sich hier etwas bewegt, werden wohl noch viele Liter koksverseuchtes Wasser den Rhein herunterlaufen. Kaum ein Thema ist “durchideologisierter” als die Drogenpolitik.

  8. [...] Bündnis 90/Die Grünen haben kürzlich im Bundestag eine “Kleine Anfrage” zu gestrecktem Gras gemacht. Ich hatte bereits kürzlich über die Gefahren desselben berichtet: Deutschland wird derzeit von gestrecktem Gras überschwemmt. Kriminelle mischen Sand, Glas, Zucker und Plastik in die Rauchware und gefährden damit die Gesundheit von vier Millionen CannabiskonsumentInnen. [...]