Julia Seeliger



17 Responses to “Heimat: Problem gelöst”

  1. Ganz ganz wunderbar!

  2. So, und wie machen wir das jetzt mit Frieden und Menschenrechten (inklusive sozialer Menschenrechte) in der globalisierten Welt? Da sind ja noch weitere Probleme zu lösen …

    … ach, machen wir erst mal ein paar Tage frei, wa? :-)

  3. das ist wirklich eine sehr schöne definition von heimat.

  4. Hmm .. für mich ist Heimat da, wo ich mich wohl fühle, wo ich meine Leute habe.
    Ich glaube nicht, dass ich die Welt retten kann. Ich kann sie vielleicht etwas verbessern. Und das kann ich am besten in meinem kleinen sozialen Umfeld. Und eben da fühle ich mich zu hause. Da ist Heimat.
    Wenn ich die Sprache meiner Stadt höre oder die imposante Kirche sehe in Köln, dann spüre ich Heimat.
    Auch im Netz spüre ich Heimat. Auch da habe ich “meine Leute”. Auch hier im Blog spüre ich Heimat. Hier fühle ich mich wohl. Hier ist ein Stück von mir und für mich. Oder in OpenSource Communities wie WordPress. Da macht Leben Spaß und Sinn. Da gehöre ich hin und kann mich entfalten und Dinge beitragen.
    Da wo ich das Gefühl habe hin zu gehören, da ist Heimat für mich.

  5. Ich glaube nicht, dass ich die Welt retten kann.

    Will, nicht kann

  6. Ups. Stimmt, ein wichtiger Unterschied.

  7. Manueller Trackback: http://janinmty.blogspot.com/2008/12/heimat.html

    Mit Dank für die Lösung.

  8. Meine heimat ist da wo die Menschen sind die mir wichtig sind: Zur Zeit in Monterrey/Sao Paulo, in Kürze in Darmstadt, in Eschborn/Ts und noch an vielen Orten mehr auf der Welt

  9. “Heimat ist da, wo ich die Welt retten will.”

    Die Welt retten? Ohne Vaddi Staat können “Linke” — sorry für die Pauschalisierung, aber das ist nun mal ideologieinhärent — sich nicht mal die Schuhe zubinden. Und ohnehin ist es so, dass “linke” Politik, wie Politik an sich, völlig unmoralisch ist. Ich wüsste schließlich nicht, was an der Drohung mit bzw. der Initiierung von Zwang und Gewalt moralisch sein könnte.

  10. Hallo Marco,

    Erst habe ich deinen Beitrag (wie auch deinen Blog) für Satire gehalten – leider scheint beides ernstgemeintes neoliberales Brechmittel.

    Unglaublich. Gruselig.

    Liebe Grüße

    Hauke

  11. Lieber Marco,

    ich verstehe dieses “Welt retten” als “den Wunsch verspüren, sich in das Geschehen um sich herum einzumischen”. Ich meine nicht, dass dies ein Monopol der Linken ist. Auch Konservative und Liberale wollen ihr Umfeld (politisch) gestalten.

  12. Hauke,

    drauf geschissen. Lass Dir als “kritischen” (hahaha) Linken doch mal was neues einfallen, als nur die Mitläuferphrasen zu dreschen. “Neoliberal”. Du weisst doch gar nicht, was das bedeutet. Mich als einen solchen zu bezeichnen, hat das bewiesen. [Okay, ich bin ja Menschenfreund, daher ignoriere ich mal die Tatsache, dass Dir’s wohl eh egal sein wird. Speziell für Dich zum mitmeisseln: Neoliberale (z.B. Ludwig Erhard) – Staat, ja; Ich – Staat, nein.]

    Julia,

    zu erst mal, Du brauchst ‘ne E-Mail-Benachrichtigungsfunktion für Deinen Blog. Inhaltlich: Sein Umfeld gestalten (wollen) wollen, okay. Das macht man ja ohnehin jeden Tag. Hier geht’s aber um Politik. Und dann diese schon lächerliche Pathos, das dabei durchkommt. Wobei ich gegen das Pathos eigentlich nix habe, sondern gegen das, was damit bemäntelt werden soll: Zwang und Gewalt. Bei “Euch” eben so, wie bei Liberalen (damit meinste wohl die pomadeüberzogenen FDP-Warmduscher, richtig?) und Konservativen (CDU-Spacken?).

  13. Marco Kanne, willst du spammen? Dein Beitrag stellt wirklich kaum eine inhaltliche Ergänzung dar, geschweige denn zum Thema. Deswegen: Lass es doch einfach. Deine Argumente sind hohl und öden an.

    Ach ja: Mach dir deine E-Mail-Benachrichtigungsfunktion selbst.

  14. Ist doch nett. Wenn er was will, dann ruft er doch nach den Autoritäten.

  15. Julia,

    komm, lass es. Gott sei Dank unterstütze ich euch Politspinner nicht mehr.

    P.S. Auf Deine fünf Links kann ich getrost verzichten, zumal deren Qualität ja nicht besonders hoch ist. Was da kommt, lässt sich schwerlich an meinen Blog binden. Da müsste man nämlich zur (selbst)kritischen Reflexion der eigenen Vorurteile und Dogmen bereit sein.

  16. Als Edgar Reitz auf der Suche nach einem Namen für seinen Fernsehepos war, hat Fassbinder (der eine Mini-Nebenrolle in der ersten Staffel hat) Reitz vorgeschlagen, es doch Heimat zu nennen. = Wiederversöhnung der Linken mit dem (einem neuen, kritischen) Heimatbegriff. “Heimat” ist einfach wunderbar:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Heimat_(Reitz)

    Ein Kritiker der Zeit schrieb dazu: „Heimat übersetzt die große deutsche Geschichte in eine Dimension, in der sie der Größe entkleidet wird, nämlich die der kleinen Leute, die ihr Leben in Würde auch ohne Größe führen. Reitz lenkt seinen Film durch den Wärmestrom der Geschichte: ein seltener Glücksfall!“

  17. […] zeitrafferin