Julia Seeliger



6 Responses to “Dokumentation: Frauen in den Medien”

  1. “Nicht zuletzt durch die häufige Darstellung in Fernsehserien ist der Beruf der Krankenschwester wieder begehrter. Hier setzt das Fernsehen positive Impulse.”

    wie furchtbar, so einen Nonsense habe ich lange nicht gehoert, die ‘Krankenschwester’ ist ungefaehr das Heimchen-Dual zur Kindergaertnerin und der Schrecken jedes aufgeklaerten Patienten. Koennte man nicht eine Petition zur Abschaffung des Berufbildes ‘Krankenschwester’ initialisieren: wir werden wir diese ahnungslosen, Autoritaets-fixierten, RTL2-glotzenden Krankenschwestern los. Die Arzthelferin ist ein typischer Beruf aus der Wilhelminischen Aera, all das koennte man WEGRATIONALISIEREN.

    Schon die Medizinabsolventen kommen ueber einen Durchschnitts-IQ von 115 nicht hinaus, wieviel Raum bleibt denn da fuer die Krankenschwestern? Koennte man als Patient nicht einfach seine Ruhe haben im Krankenhaus, waere das moeglich?

  2. Jener Satz fiel mir auch auf, meine Erklärung: Es scheint in NRW viel zu wenige Menschen (Frauen) zu geben, die Krankenpfleger/in werden möchten.

    Was nichts daran ändert, dass die saumäßig schlechte Bezahlung dieser Berufsgruppe verbessert werden muss.

  3. meiner Meinung nach koennte man das verheerende Image dieser Berufsgruppe nur dadurch steigern, dass man konsequent auf eine Maennerquote achtet, maennliche Krankenpfleger sind zwar i.a. noch schlimmer, d.h. brutaler, noch autoritaetshoeriger etc., das liegt aber nur daran, dass die gesamte Ausbildungskonzeption murks ist. Wuerden da Maenner auftauchen, wuerde man sich innerhalb seiner Stereotypie evtl. darauf besinnen, dass Krankenpfleger all das machen koennten, wozu Aerzten die Zeit fehlt, es koennte eine psychologische Ausbildung her, ein paar profunde Physiologie- und Molekularbiologie-Kurse, Soziologie- und Literatur-Seminare etc., am besten ein Bachelor-Studium fuer jede(n) KrankenpflegerIn, all das wuerde dieses aeh-junger-Mann-jetzt wird-aber-geschlafen und der-Doktor-hat-aber-gesagt-Image der Krankenschwestern endlich tilgen.

  4. Solche und ähnliche Berichte lese ich schon seit Jahren. Ich glaube nicht, dass man eine echte Änderung mit einem an den kulturellen Mainstream apellierenden, quotenabhängigen Fernsehen überhaupt noch hinbekommt.

    Stärken wir lieber die Alternativen! Es gibt gerade im Netzzeitalter mehr als genug Wege, an Unterhaltung in Video-Form zu kommen.

  5. Ich persönlich ärgere mich immer, wenn Arzthelferinnen/bzw. neu Medizinische Fachangestellte in Serien und sonst. Berichten als Sprechstundenhilfen tituliert werden. Das karteikartentragende, kaffekochende, teilweise etwas naiv dargestellte Helferlein in der Arztpraxis. Die Medien haben sich noch nicht mit der Weiterentwicklung unserer Berufe auseinandergesetzt und leider haben die einen großen Einfluß auf die öffentliche Meinung. Unsere Berufe haben sich in den letzten 45 Jahren rasant weiterentwickelt. Viele von uns sind hoch qualifiziert und vielfach fort- und weitergebildet.
    Im Gegensatz zu den Pflegeberufen, in denen jetzt doch häufiger Männer zu finden sind, überwiegen in den Arzt- und Zahnarztpraxen die Frauen.
    Helferin kommt von Frauenarbeit, Ehrenamt umsonst und so wird sie vielfach noch vergütet. Viele Ärzte halten sich nicht mal an den Tarif und was noch besser ist, die Zahnärzte haben es bis auf wenige Kammern überhaupt nicht nötig, Tarifverhandlungen zu führen.
    Viele meiner Kolleginnen müssen von dem bisschen Geld auch noch Ihre Familien über Wasser halten, teilweise trotz Fulltime-Job Unterstützung vom Staat beantragen.
    Armes Deutschland.

  6. [...] fernsehener liegt dass eigentliche Problem des Deutschen Schulsystems: > Das > einzigste was von den Schuelern verlangt wird ist stures > Auswendiglernen und das wortwoertliche Widergeben des vom Lehrer > vorgegeben Inhalts. Vom Verstaendniss der Materie, oder gar > kritischen > Umgang mit der Materie dass wird nicht verlangt. Interesse und > eigne > Nachforschungen in einem Fach werden sogar bestraft! Nur als > Beispiel, > habe ich eine schlechtere Note auf ein Referat in Chemie bekommen > weil > ich dem Lehrer unbekannten Inhalt presentierte die er nicht > wahrhaben > wollte (Supraleitfaehigkeit von Nanotubes). Klar das kein Schueler > Interesse entwickelt, und den Unterricht als Nutzlos und oft sogar > as > Schikane ansieht. Schade, dass du diese Erfahrungen machen musstest. Es ist allerdings wenig angebracht, dass du deinE LehrerIn und deren Unterricht nun stellvertretend für *alle* LehrerInnen und den gesamten Unterricht in Deutschland anführst… Wenn deine Erfahungen “nur als Beispiel” gemeint sind, so halte ich dagegen: so weit ich weiß, steht in keinem Lehrplan das Lernziel *Auswendiglernen* als maßgeliches Ziel an oberster Stelle. Im Gegenteil… Hauptziele sind: die Entwicklung von Teamfähigkeit, die Entwicklung von Lernstrategien, der kritische Umgang mit a) Medien b) Quellen, usw. Andreas [...]