Julia Seeliger



9 Responses to “Gender-Blogging: Nur Männer inner Blogroll”

  1. Apropos zu wenig aktive Frauen..
    Du hättest vielleicht gleich für den Parteivorsitz kandidieren sollen! Schon gesehen:
    “Die Grünen und die Schwarzen Witwen” in

    http://www.forum-ds.de/newsletter.php?id=727

  2. Hmm, die Mischung aus Computeraffinität und Politikaffinität scheint tatsächlich die Beteiligung von Frauen deutlich zu senken. Ich dachte bisher, dass das bei Blogs etwas anders sei als bei anderen digitalen Medien, aber scheint wohl auch hier zuzutreffen. Zum Beispiel sind von den etwa 180 Kommentaren, die es inzwischen bei Grundsicherung-bw gibt, vielleicht 30 von Frauen, ähnlich schlecht sieht das Verhältnis bei den eigentlichen Blogbeiträgen aus (ohne dass ich jetzt nachgezählt hätte).

  3. In Göttingen startet jetzt ein Blog, in dem sich je zwei VertreterInnen von solid, GRÜNE JUGEND, jusos, julis und ju zu politischen Debatten äußern werden (nach Vorbild der Politiker WG der Zeit). Und wer wirds erraten? Die Einzige Frau, die da schreiben wird, wird von der GJ sein. Wir haben lange versucht, auf eine Quote zu bestehen, aber bei der Gesellschaft war das leider unmöglich. Kompromiss wird sein, dass das erste Thema, was in dem Blog besprochen wird, die Frauen- bzw. Männerproblematik sein wird. Da dein Blogroll, wohl nicht nur ein politischer, sondern auch ein grün-alternativ-politischer ist, finde ich es echt erschreckend und schade, dass so wenig Frauen drin sind. Aber man kann ja auch nicht erzwingen, dass mehr Frauen blogen. Bleibt nur festzustellen, dass man sich – auch als Grüner – nicht auf den bisherigen Erfolgen in Sachen Gleichberechtigung ausruhen darf. In diesem Sinne: Emanzipierte Grüße,
    Christoph

  4. Bei Radio Fritz (www.fritz.de) läuft derzeit die Sendung Trackback von Jonny Häusler, der auch über Deutschlands zweitpopulärstes Blog http://www.spreeblick.com bekannt ist.

    Thema der Sendung: Mädchenblogs.

    Die Sendung wird – nachdem sie in ca. 50 Minuten endet – per Podcast abrufbar sein. Analysiert wird unter anderem auch die weibliche Beteiligungsquote und Art des veröffentlichten Inhalts.

    http://spreeblick.com/trackback/2007/02/24/protokoll-2422007/

  5. Ich höre gerade den “Trackback”-Podcast.
    Übrigens, Julia: Die Zeitrafferin steht schon länger auf meiner Blogliste und in dieser Liste ist das Verhältnis Frauen zu Männer 3:1. (Naja, mein Blog ist halt ein feministischer…;))
    LG von
    Anja

  6. @Anja,

    das ist ja klasse! ich klick dann einfach mal bei mir rein. Meine Blogroll ist allerdings auch so … dass sie sich aus Leuten zusammensetzt, die ich “aus der Politik” kenne …

  7. an Bernd Meier:
    Dem Leserbrief kann ich nur zustimmen.

    an Christoph Müller:
    Wie heißt denn der Blog? URL?

    an Niels:
    Da würd’ mich mal interessieren, was der populärste Blog ist.

    …so, ich gehe jetzt mal meine blogs auf der rolle checken.

  8. Arndt, na das Bildblog ist Deutschlands populärstes Netztagebuch.

    Quelle: http://www.deutscheblogcharts.de/

  9. Die Grünen und die schwarzen Witwen … interessanter Artikel.
    Da hat Rossmann wohl auch seinen Journalisten-Schmerz Ausdruck verliehen:

    Die beiden trauen sich noch nicht einmal, einen einzigen Satz zu sagen, wenn sie ihn nicht anschließend autorisieren dürfen.

    Bitter für die armen Journalisten … Der Journalist vom Kölner Stadt Anzeiger beklagte mir gegenüber genau das selbe, das gäbe es nur in Deutschland, dass man alles noch mal autorisieren muss. Interessant, finde ich dies – insbesondere in Bezug auf die Rolle des Journalismus innerhalb der Demokratie.