Julia Seeliger



5 Responses to “Der gute Tagesspiegel!”

  1. Vielleicht peile ich es wirklich nicht, aber warum verwendet die CDU den Satz “Ich bin ein Berliner” (von JFK) um Tempelhof zu retten?

    Anhalter

  2. habe den tagesspiegel artikel auch soeben gelesen und fand ihn super. dieses “klassenkampf” ding fand ich bei der anti- tempelhof aktion von anfang an daneben. dass seyfried und die grünen so super weg kommen finde ich toll! ich hätte nie gedacht dass diese plumpe “blasse” aktion mit dem wirklich lächerlich wirkenden berlin- akzenten drin vom goldenen hirschen ist…tiefpunkt, du sagst es!

  3. [...] Ich verwies dann noch darauf, dass die CDU garantiert ein genauso polemisches Volksbegehren wie bei Tempelhof starten würde, wenn es im Berliner Abgeordnetenhaus eine Mehrheit für die flächendeckende [...]

  4. Wer übrigens am Wahltag nicht anwesend ist: Man muss sich die Briefwahlunterlagen nicht schicken lassen, sondern kann diese persönlich im Wahlamt “abholen” und bei dieser Gelegenheit gleich wählen und spart sich somit den Gang zum Briefkasten. Die Bürgerämter haben eigene Büros für die Wahl bereitgestellt, man muss also NICHT an der normalen Bürgeramtschlange anstehen, sondern kann direkt reingehen. Wahlbenachrichtigung mitnehmen, Ausweis, Kreuz bei nein machen und wieder gehen, ist eine Sache von 5 Minuten.

  5. Da sind Sie vielleicht nicht alt genug dazu :-) Der Spruch des amerikanischen Präsidenten “Ich bin ein Berliner” und seine Rosinenbomber, die über den Flughafen Tempelhof während der Blockade durch die Russen Berlin am Leben erhielten, sind bei älteren Berlinern sicher unvergessen und sehr emotional besetzt. JFK, dieser Satz und Berlin Tempelhof gehören untrennbar zusammen. Kalter Krieg in seiner reinsten Form. Aber wie man sieht, können viele Menschen nichts (mehr) damit anfangen … warum auch, lang vorbei. Keine gute Idee, eine Kampagne so rückwärtsgerichtet und rein emotional aufzuziehen.