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	<title>Kommentare zu: WAZ über mich</title>
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	<description>Julia Seeliger</description>
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		<title>Von: Oliver Luksic</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/waz-uber-mich/comment-page-1/#comment-29198</link>
		<dc:creator>Oliver Luksic</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Dec 2006 10:51:24 +0000</pubDate>
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		<description>Die Aussagen zu Sexualität und Lebenspartnerschaften sind gut. 

Nur der Rest von dem Antrag der GJ ist ein Rückfall in pseudo-alternative 68er Rhetorik.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Aussagen zu Sexualität und Lebenspartnerschaften sind gut. </p>
<p>Nur der Rest von dem Antrag der GJ ist ein Rückfall in pseudo-alternative 68er Rhetorik.</p>
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		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/waz-uber-mich/comment-page-1/#comment-29195</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Dec 2006 00:33:29 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Julia,

wer hoch steigt, fällt tief - vor allem mit Fußballtrikot und kurzem Rock. Ich wünsche Dir trotzdem eine weiche Landung. Irgendwie mag ich Menschen, die mit ihrem Betreiben genau das Gegenteil erreichen - Danke! *g*

@ Eismann: Trittbrettfahrer - aber Charakter, was?


Beste Grüße an alle 68er...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Julia,</p>
<p>wer hoch steigt, fällt tief &#8211; vor allem mit Fußballtrikot und kurzem Rock. Ich wünsche Dir trotzdem eine weiche Landung. Irgendwie mag ich Menschen, die mit ihrem Betreiben genau das Gegenteil erreichen &#8211; Danke! *g*</p>
<p>@ Eismann: Trittbrettfahrer &#8211; aber Charakter, was?</p>
<p>Beste Grüße an alle 68er&#8230;</p>
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		<title>Von: Johannes</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/waz-uber-mich/comment-page-1/#comment-29194</link>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Dec 2006 23:31:58 +0000</pubDate>
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		<description>@Kurt:

&gt;Möge die Verdrängung real-politischer Themen bei den Grünen weiter wachsen und gedeihen, mögen die wenigen seriösen Politiker der Grünen auch weiterhin durch Girlies, die den gesetzlichen Schutz der Familie aushebeln wollen, ersetzt werden.

Was die Drogenpolitik angeht, so fehlt mir ehrlich gesagt die inhaltliche Kompetenz. Aber was die Entwicklung familiärer Lebensformen betrifft, da riskiere ich wenig wenn ich voraussage, daß sie sich noch ganz schön wundern werden. Das Thema ist einfach dran. 

Abgesehen davon, daß die lebenslange ausschließliche Zweierbeziehung in Wirklichkeit eine ziemliche Ausnahme geworden ist und daß heute zu viele Leute versuchen, so zu tun, als würden sie dieser Normvorstellung folgen - in vielleicht 15 Jahren werden vielfältige und bunte Formen des familären Zusammenlebens so alltäglich geworden sein wie es heute eine größere studentische WG ist. Die heutigen Normen werden so miefig und altbacken aussehen, wie es uns heute vorkommt, wenn man liest daß in den Fünfzigern Leute wegen Kuppelei (ehemaliger § 180 StGB) belangt wurden, wenn sie eine Wohnung an ein unverheiratetes Paar vermieteten.

Und die Herren von der Bild sind etwa so nah am Puls der Zeit, wie Windows 95 gut fürs Internet und Firmennetzwerke ausgestattet war.

Johannes</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Kurt:</p>
<p>&gt;Möge die Verdrängung real-politischer Themen bei den Grünen weiter wachsen und gedeihen, mögen die wenigen seriösen Politiker der Grünen auch weiterhin durch Girlies, die den gesetzlichen Schutz der Familie aushebeln wollen, ersetzt werden.</p>
<p>Was die Drogenpolitik angeht, so fehlt mir ehrlich gesagt die inhaltliche Kompetenz. Aber was die Entwicklung familiärer Lebensformen betrifft, da riskiere ich wenig wenn ich voraussage, daß sie sich noch ganz schön wundern werden. Das Thema ist einfach dran. </p>
<p>Abgesehen davon, daß die lebenslange ausschließliche Zweierbeziehung in Wirklichkeit eine ziemliche Ausnahme geworden ist und daß heute zu viele Leute versuchen, so zu tun, als würden sie dieser Normvorstellung folgen &#8211; in vielleicht 15 Jahren werden vielfältige und bunte Formen des familären Zusammenlebens so alltäglich geworden sein wie es heute eine größere studentische WG ist. Die heutigen Normen werden so miefig und altbacken aussehen, wie es uns heute vorkommt, wenn man liest daß in den Fünfzigern Leute wegen Kuppelei (ehemaliger § 180 StGB) belangt wurden, wenn sie eine Wohnung an ein unverheiratetes Paar vermieteten.</p>
<p>Und die Herren von der Bild sind etwa so nah am Puls der Zeit, wie Windows 95 gut fürs Internet und Firmennetzwerke ausgestattet war.</p>
<p>Johannes</p>
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		<title>Von: Malin</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/waz-uber-mich/comment-page-1/#comment-29192</link>
		<dc:creator>Malin</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Dec 2006 22:14:38 +0000</pubDate>
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		<description>Eine Anerkennung alternativer Lebensweise schafft die Ehe nicht ab und der Wunsch, mit mehr als einem Partner zusammenzuleben, hat nichts mit 68er-Komunen, in denen die Frauen herumgereicht wurden, zu tun. 
Die Forderungen gelten einfach nur einer öffentlichen und politischen Anerkennung einer schon längst existenten sozialen Realität</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Anerkennung alternativer Lebensweise schafft die Ehe nicht ab und der Wunsch, mit mehr als einem Partner zusammenzuleben, hat nichts mit 68er-Komunen, in denen die Frauen herumgereicht wurden, zu tun.<br />
Die Forderungen gelten einfach nur einer öffentlichen und politischen Anerkennung einer schon längst existenten sozialen Realität</p>
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		<title>Von: Kurt</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/waz-uber-mich/comment-page-1/#comment-29190</link>
		<dc:creator>Kurt</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Dec 2006 22:02:08 +0000</pubDate>
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		<description>Nun ja, die Grünen wollen doch zu ihren Wurzeln zurückkehren und dazu gehört gemäß Fr. Seeliger die Wiederbelebung der Langhans-Kommune und der gesetzlich gestattete Zugriff auf Drogen.
Ich betrachte das als ausgesprochen erfreuliche Entwicklung der Grünen und wünsche dieser Partei noch recht viele Julia Seeligers. Möge die Verdrängung real-politischer Themen bei den Grünen weiter wachsen und gedeihen, mögen die wenigen seriösen Politiker der Grünen auch weiterhin durch Girlies, die den gesetzlichen Schutz der Familie aushebeln wollen, ersetzt werden.
Herzlichen Glückwunsch Bündnis 90/ Die Grünen zu der Wahl von Fr. Julia Seeliger in das angeblich wichtigsten Parteigremium der Grünen. Weiter so!
Noch schöner kann eine Partei nicht dokumentieren, dass sie mit einem solchen Schmarrn nicht einmal auf die Oppositionsbank gehört.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ja, die Grünen wollen doch zu ihren Wurzeln zurückkehren und dazu gehört gemäß Fr. Seeliger die Wiederbelebung der Langhans-Kommune und der gesetzlich gestattete Zugriff auf Drogen.<br />
Ich betrachte das als ausgesprochen erfreuliche Entwicklung der Grünen und wünsche dieser Partei noch recht viele Julia Seeligers. Möge die Verdrängung real-politischer Themen bei den Grünen weiter wachsen und gedeihen, mögen die wenigen seriösen Politiker der Grünen auch weiterhin durch Girlies, die den gesetzlichen Schutz der Familie aushebeln wollen, ersetzt werden.<br />
Herzlichen Glückwunsch Bündnis 90/ Die Grünen zu der Wahl von Fr. Julia Seeliger in das angeblich wichtigsten Parteigremium der Grünen. Weiter so!<br />
Noch schöner kann eine Partei nicht dokumentieren, dass sie mit einem solchen Schmarrn nicht einmal auf die Oppositionsbank gehört.</p>
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		<title>Von: Eismann</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/waz-uber-mich/comment-page-1/#comment-29175</link>
		<dc:creator>Eismann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Dec 2006 10:04:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.julia-seeliger.de/waz-uber-mich/#comment-29175</guid>
		<description>Mal im ernst: Das, was hier vorgeschlagen wurde, ist doch nur die Akzeptanz der gesellschaftlichen Realität. Nicht die des durchschnittlichen Bild-Publikums, aber die für den größten Teil der nach 1970 geborenen urbanen formal hoch gebildeten Bevölkerung. 
Die Grünen sind in ihrer soziokulturellen Verortung wie die FDP halt die Partei der sozialen Gewinner - im Unterschied zur FDP halt die mit dem schlechten Gewissen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mal im ernst: Das, was hier vorgeschlagen wurde, ist doch nur die Akzeptanz der gesellschaftlichen Realität. Nicht die des durchschnittlichen Bild-Publikums, aber die für den größten Teil der nach 1970 geborenen urbanen formal hoch gebildeten Bevölkerung.<br />
Die Grünen sind in ihrer soziokulturellen Verortung wie die FDP halt die Partei der sozialen Gewinner &#8211; im Unterschied zur FDP halt die mit dem schlechten Gewissen.</p>
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		<title>Von: Kolia Ohmann</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/waz-uber-mich/comment-page-1/#comment-29167</link>
		<dc:creator>Kolia Ohmann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2006 21:50:56 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde es gut das die grüne Jugend mal neue frische Ideen in die Diskussion einbringt! Ich werde da halb keine grün wählen da ich schon gelb bin aber eventuell kann man bei uns auch mal eine paar kreative Anträge einbringen, nur so um die Konservativen innerhalb der FDP zuschocken. Ich bin zwar für eine Ehe als Lebensplanung für Zwei Menschen welche sich lieben und es durch eine Eheschließung beweisen möchten, aber ich bin nicht der Meinung das es dafür einen Staat braucht. 

Und da man eine  liberalere Drogenpolitik vorschlägt, das kann ich nur unterstützen. 

Nur was die Eingriffe in die wirtschaftliche Freiheit da hoffe nicht ganz erst gemeint ist denn selbst in der Politik haben es Frauen geschafft sich ohne Quote durch zusetzen, wenn sie gut waren (damit meine ich jetzt nicht unbedingt Inhalt da sind viele Männer genauso schlecht - ist ja auch Ansichtssache). 
Denn wenn eine Firma einen besser Qualifizierten  nur auf Grund des Geschlechts ablehnt oder nimmt schadet sie sich selbst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde es gut das die grüne Jugend mal neue frische Ideen in die Diskussion einbringt! Ich werde da halb keine grün wählen da ich schon gelb bin aber eventuell kann man bei uns auch mal eine paar kreative Anträge einbringen, nur so um die Konservativen innerhalb der FDP zuschocken. Ich bin zwar für eine Ehe als Lebensplanung für Zwei Menschen welche sich lieben und es durch eine Eheschließung beweisen möchten, aber ich bin nicht der Meinung das es dafür einen Staat braucht. </p>
<p>Und da man eine  liberalere Drogenpolitik vorschlägt, das kann ich nur unterstützen. </p>
<p>Nur was die Eingriffe in die wirtschaftliche Freiheit da hoffe nicht ganz erst gemeint ist denn selbst in der Politik haben es Frauen geschafft sich ohne Quote durch zusetzen, wenn sie gut waren (damit meine ich jetzt nicht unbedingt Inhalt da sind viele Männer genauso schlecht &#8211; ist ja auch Ansichtssache).<br />
Denn wenn eine Firma einen besser Qualifizierten  nur auf Grund des Geschlechts ablehnt oder nimmt schadet sie sich selbst.</p>
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	<item>
		<title>Von: Till Westermayer</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/waz-uber-mich/comment-page-1/#comment-29164</link>
		<dc:creator>Till Westermayer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2006 19:42:12 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Frau Held -- witzigerweise gelten all die beschriebenen Nachteile (z.B. ALG II) auch für mich und meine Freundin, die wir unverheiratet mit Kind zusammenleben. Nur -- ein Steuersplitting könnten wir nicht in Anspruch nehmen. Es geht nicht um Ehe vs. Singles. Es geht um &quot;verheiratete Heterosexuelle&quot; und &quot;alle anderen Formen des Zusammenlebens&quot;. Und nur ersteres (und mit ganz vielen Einschränkungen: das verpartnerte Zusammenleben zweier Homosexueller) wird staatlich unterstützt, alles andere wird bezüglich irgendwelcher Nachteile gerne gleichbehandelt, sonst nicht. Wo bleibt da die Freiheit?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Frau Held &#8212; witzigerweise gelten all die beschriebenen Nachteile (z.B. ALG II) auch für mich und meine Freundin, die wir unverheiratet mit Kind zusammenleben. Nur &#8212; ein Steuersplitting könnten wir nicht in Anspruch nehmen. Es geht nicht um Ehe vs. Singles. Es geht um &#8220;verheiratete Heterosexuelle&#8221; und &#8220;alle anderen Formen des Zusammenlebens&#8221;. Und nur ersteres (und mit ganz vielen Einschränkungen: das verpartnerte Zusammenleben zweier Homosexueller) wird staatlich unterstützt, alles andere wird bezüglich irgendwelcher Nachteile gerne gleichbehandelt, sonst nicht. Wo bleibt da die Freiheit?</p>
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	<item>
		<title>Von: Dagmar Held</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/waz-uber-mich/comment-page-1/#comment-29162</link>
		<dc:creator>Dagmar Held</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2006 18:13:25 +0000</pubDate>
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		<description>@ Herr Westermayer: Grau ist doch alle Theorie! Wir sind beide erwerbstätig, haben außer unseren Kinderfreibeträgen keinerlei steuerliche Vorteile, dafür eine ganze Reihe von Nachteilen, zum Beispiel bei der Rangfolge der Vergabe für einen Kindergartenplatz! Würde einer von uns arbeitslos würde das Einkommen des Ehegatten angerechnet. Ein Single bekommt, wenn er nicht sofort wieder Arbeit findet, nach einiger Zeit Arbeitslosengeld II. Mein Mann bekäme nichts, wenn er eine Frau hat, die verdient. Ist es da wirklich so ungerecht, wenn ich in Lohnsteuerklasse III wechseln kann, da ich ja die Kosten zu tragen habe, die bei einem Alleinstehenden der Staat übernimmt? Es gibt inzwischen auch genug Nachteile der Ehe, und trotzdem würde ich wieder heiraten. Die Einverdiener-Ehe ist schon aufgrund der heutigen Lebenshaltungskosten ein rückläufiges Modell.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Herr Westermayer: Grau ist doch alle Theorie! Wir sind beide erwerbstätig, haben außer unseren Kinderfreibeträgen keinerlei steuerliche Vorteile, dafür eine ganze Reihe von Nachteilen, zum Beispiel bei der Rangfolge der Vergabe für einen Kindergartenplatz! Würde einer von uns arbeitslos würde das Einkommen des Ehegatten angerechnet. Ein Single bekommt, wenn er nicht sofort wieder Arbeit findet, nach einiger Zeit Arbeitslosengeld II. Mein Mann bekäme nichts, wenn er eine Frau hat, die verdient. Ist es da wirklich so ungerecht, wenn ich in Lohnsteuerklasse III wechseln kann, da ich ja die Kosten zu tragen habe, die bei einem Alleinstehenden der Staat übernimmt? Es gibt inzwischen auch genug Nachteile der Ehe, und trotzdem würde ich wieder heiraten. Die Einverdiener-Ehe ist schon aufgrund der heutigen Lebenshaltungskosten ein rückläufiges Modell.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Till Westermayer</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/waz-uber-mich/comment-page-1/#comment-29160</link>
		<dc:creator>Till Westermayer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2006 17:47:59 +0000</pubDate>
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		<description>@Frau Kretschmar und Frau Held: Die spannende Frage ist ja nicht, ob der Staat es Menschen verbietet, etwas anderes zu tun, als &quot;eigentlich&quot; vorgesehen (also z.B. eben nicht zu heiraten), oder ob der Zwang dazu subtilere Formen annimmt. Wenn jede und jeder soviele Beziehungen und PartnerInnen haben kann, wie er/sie will -- aber nur die staatlich registrierte, am besten noch kirchlich gesegnete -- Hochzeit zwischen einem (1) Mann und einer (1) Frau auf Lebenszeit mit Steuervorteilen, Bonuspunkten bei der Referendariatsplatzvergabe, Ausländerrecht etc. beglückt wird, wird es eben eine Tendenz dazu geben, staatlich abgesegnet zu heiraten -- ob das jetzt das Interesse der Menschen ist oder nicht. Eine tatsächlich freie Entscheidung zwischen verschiedenen Lebensformen findet dagegen eher statt, wenn solche staatlichen Beglückungen für genau eine Lebensform entweder abgeschafft oder auf alle möglichen Formen des Zusammenlebens und Bezogenseins ausgedehnt werden. Das ist doch eigentlich logisch, oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Frau Kretschmar und Frau Held: Die spannende Frage ist ja nicht, ob der Staat es Menschen verbietet, etwas anderes zu tun, als &#8220;eigentlich&#8221; vorgesehen (also z.B. eben nicht zu heiraten), oder ob der Zwang dazu subtilere Formen annimmt. Wenn jede und jeder soviele Beziehungen und PartnerInnen haben kann, wie er/sie will &#8212; aber nur die staatlich registrierte, am besten noch kirchlich gesegnete &#8212; Hochzeit zwischen einem (1) Mann und einer (1) Frau auf Lebenszeit mit Steuervorteilen, Bonuspunkten bei der Referendariatsplatzvergabe, Ausländerrecht etc. beglückt wird, wird es eben eine Tendenz dazu geben, staatlich abgesegnet zu heiraten &#8212; ob das jetzt das Interesse der Menschen ist oder nicht. Eine tatsächlich freie Entscheidung zwischen verschiedenen Lebensformen findet dagegen eher statt, wenn solche staatlichen Beglückungen für genau eine Lebensform entweder abgeschafft oder auf alle möglichen Formen des Zusammenlebens und Bezogenseins ausgedehnt werden. Das ist doch eigentlich logisch, oder?</p>
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