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11. March 2010 | Trackback | Internet ausdrucken
taz-Abo, my ass!
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Ihr bescheuerten Pisser (und Wichserinnen), die mich ständig auf Twitter für jegliches, was die taz tut (vermutlich auch für den Diekmann-Schwanz, die Rudi-Dutschke-Straße und die tazze) verantwortlich machen:
Es interessiert mich nicht, ob ihr morgen euer taz-Abo kündigt, Genossin werdet, “damit es bessere Recherche gibt” oder einen bösen Brief an Ines Pohl schreibt. Ja, dann schreibt doch, kündigt oder macht meinetwegen eine Demo – verzeiht, natürlich einen Flashmob, … Yeah! – gegen die taz. Macht das, soviel ihr wollt – aber hört auf, mir ständig derartiges mitzuteilen.
Es führt nämlich zu nichts. Seitdem ich im September 2009 den Artikel “Die Freiheit, die wir meinen” verfasste, sah ich mich einem Mob gegenüber, dem man auch nur mit Worten wie “geh kacken” “Halts Maul” etc entgegnen konnte.
Diese Wortwahl gegenüber unsachlichen Piraten-Kritikern (nicht gegendert) habe ich beibehalten und ich sehe keine Veranlassung, diese Sprache nicht mehr zu verwenden. Ich habe keine Zeit für langes Erklären der alten Geschichten aus dem letzten Jahr. Wer mir blöd kommt, fliegt raus: Nach einer eventuellen Publikumsbeschimpfung wird dann von mir selbstverständlich auch konsequent geblockt. Das schafft mir selbst ein schönes Umfeld. Wem das nicht gefällt, der/die sollte es unterlassen, folgendes zu tun:
- Ankündigung der Abo-Kündigung (ihr lest doch eh nur im Netz)
- Behauptung, es würde nicht korrekt recherchiert (eure Lieblingsblogs recherchieren schlechter)
- Beleidigungen
- Unterstellung, es würde “Wahlkampf für die Grünen” betrieben
Kleine Unterrichtung zum taz-Selbstverständnis: Bei uns schreibt jede und jeder, was er/sie will. Bei uns gibt es keine “Order von oben”, was geschrieben wird – und auch ich bin nicht für das verantwortlich, was meine Kollegen schreiben. Und schon gar nicht bin ich die Piraten-Müllhalde für un-unkritische taz-Artikel.
Ach ja: Hier, das taz-Redaktionsstatut, nehmt das und lest!
Bildnachweis: Kate Ferrara – Lizenz: CC-BY
Einsortiert: julia, medien, netz
Verschlagwortet: piratenpartei, taz
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70 Responses to “taz-Abo, my ass!”
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Huch, mein RSS-Feed sah auf einmal so wütend aus.
Aber wer dich nicht beschimpft muss sich nicht angesprochen fühlen, hoffe ich?
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Naürlich nicht. Wird auch nicht geblockt.
😛
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pascal
Das geht jetzt aber echt zu weit!!1 Habe mein RSS-Abo gekündigt und werde diesen Thunderbird-Betreibern mal einen gesalzenen Brief schreiben.
Dass die mir sowas in meinen Feedreader tun also echt mal.Wir Piraten sind übrigens Post-Kritik. Ficken. Hihi.
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Angst führt zu Zorn, Zorn führt zu Hass, Hass führt zur dunklen Seite der Macht.
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Lass die Kinder doch ihren Sandkasten. Indem Du nennenswert auf sie reagierst, bestätigst Du Menschen, dessen Äusserungen nicht einmal ein Mittelfinger wert wären. Einfach mal alles so laufen lassen, die hasszerfressenen Hetzer sich selbst zerstören lassen und das Leben genießen. Letztlich ist jeder dieser radikalen Spinner nur ein Beweis für die gute Arbeit, die die TAZ Tag für Tag macht.
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Man kann es vielleicht folgendermaßen erklären:
Es treiben aufgrund des “everything goes”-Charakters der Piratenpartei auch cholerische Spinner (teils sogar paranoide Verschwörungstheoretiker) im Parteifahrwasser herum, und ich verstehe bisher nicht, warum dies von vielen so achselzuckend hingenommen wird. Vielleicht ist es eine gewisse Harmoniesucht.
Die besten Köpfe sind eigentlich nach wie vor diejenigen, die sich eben nicht sofort, laut und aggressiv zu jedem sich gerade anbietenden Thema äußern, sondern erstmal ein wenig abwarten und Tee trinken. Diese teilen meiner Ansicht nach auch oft die Kritik an der “Piratencholera”(also den Cholerikern 😉 Leider sind sie bei entsprechenden Themen logischerweise auch nicht so laut – ein wenig mehr Paroli von dieser Seite fände ich daher gut. Und wenn die Zeitrafferin erst zeigen muss, wie das geht, dann sei es eben so. Da geht bestimmt noch was.
PS: Ich hätte auch einfach per Twitter zugestimmt, aber da bin ich geblockt.
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Für eine Professionelle absolut unangemessen und peinlich.
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el_nikolo
Jaja.
So schreibt eine Journalistin mit Stil.Hätte so einen Blogeintrag von L. Podolski erwartet, der sich über Kritiker und Vereinsschwarzmaler aufregt – aber sowas…
Wahnsinn…
Rotzen sie auch den Leuten in der Einkaufsstraße vor die Füße?
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@el_nikolo Nein. Ich kaufe selten ein.
@Frank Begründung?
@NDM hab dich präventiv geunblockt.
@wii1and Danke Yoda/Arvid.
@andere Ja.
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Ricardo
Ich schließe mich Frank an. Beschämend.
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@Ricardo Nun, auch von Ihnen erwarte ich etwas mehr Begründung. So allein wirkt das doch mehr als “es gefällt mir nicht, weil ich andere Werte habe”.
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Ricardo
@Julia: Dass es “zu nichts führt”, wenn dir jemand schreibt, dass sie taz-Genossin wird, ist eine Sache, aber dass es dafür von dir ein peinliches “Halts Maul” mit block gibt, eine andere. Auch wenn du es offenbar anders lieber hättest, ist es nicht immer ein Angriff auf deine Person, wenn dir jemand etwas über seine Meinung zur taz erzählt. Und wieso macht das jemanden zu einem “bescheuerten Pisser” oder einer “Wichserin”. Äh?
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(Wäre übrigens nett, wenn du mich bei Twitter ent-blocken würdest^^)
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Es sicher nicht einfach ist, den eindeutig vorhandenen “Mob” stets und ständig gegen sich zu haben und dieses Niveau Tag für Tag erleben zu müssen, ich kann die Reaktion durchaus nachvollziehen und hätte da innerhalb kurzer Zeit absolut keinen Bock mehr, weils sowieso zu nichts führt.
Andererseits ist ja auch das hier wieder Futter für die Trolle (vielleicht irr ich mich auch, bisher sind ja erstaunlicherweise keine da). Daumen drücken. ^^
Es werden allerdings tatsächlich auch Accs bei Twitter von @zeitrafferin geblockt, die nicht beleidigen, aber als piratennah erkannt wurden. Vernünftige Diskussion sieht auch irgendwie anders aus.
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@Ricardo
Weil es langsam mal reicht und ich hundertmal bei Twitter und anderwo erklärt habe, dass ich nicht für die taz-Artikel verantwortlich bin. Hier biete ich ein Kompendium, wie das mit den Artikeln bei der taz funktioniert und ich erhoffe mir durch die drastische Wortwahl, nach Möglichkeit in Zukunft nicht mehr von irgendwelchen journalismus-unkundigen Menschen/Accounts mehr gebasht zu werden.
Natürlich gibt es Menschen, die sich mit dem Sachverhalt auskennen, insbesondere regelmäßige Leser/innen dieses Blogs oder meine fleißigen Follower bei Twitter.
Ich möchte auch denjenigen, die sich bei Twitter über meine Wortwahl echauffieren, ein Zeichen geben, dass dies völlig normal ist und dass sie, wenn sie mit mir einen Umgang pflegen möchten, sich damit abfinden sollten – oder mich halt unfollown.
So oder so – ich bin nicht mehr bereit, mich zum hundertsiebenundvierzigsten Mal mit denselben Argumenten auseinanderzusetzen.
@wii1and okay, probieren wir es noch mal!
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Ich finds klasse,
und irgendwann muss das auch mal raus 🙂 -
Arte Povera
Da hier ja gerade meine Meinung zur Taz diskutiert wird:
Ich hab das “Ansonsten hab ich euch immer noch sehr lieb <3" im Genossenschaftsformular ernst gemein. Vielleicht hast du´s überlesen, oder als Ironie oder mitleidiges Belächeln fehlinterpretiert. Das war es nicht. Ich lese die taz seit meinem 13. Lebensjahr durchgängig täglich. Ich halte sie für die beste Tageszeitung, die wir haben. Ich glaube tatsächlich, dass ihre Piratenrecherche oft unzureichend ist, aber ich liebe sie nichtsdestotrotz innig und gehe im Panthershirt zu Piratenanlässen. Nicht umsonst habe ich den Link zur Genossenschaft noch mit ins Twitpic gepackt.
Das war als liebevoll-ironisches Zwacken unter Freunden intendiert und ist scheinbar ziemlich falsch rübergekommen. Das tut mir leid. (Die paar Male, die wir uns persönlich unterhalten haben – im Piratenpressesprecherinnenkontext, am Demorand, bei der Böllstiftung) wirktest du übrigens nicht wie eine "Halt´s Maul" Person. Deshalb hat mich dein Tonwechsel auch etwas… überrascht. Das Blocken auch.
Trotzdem herzliche Grüße,
die zitierte neue Genossenschaftlerin -
@Arte Povera
🙂
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Michael
Hey Julia,
ich kann deine Reaktion gut nachvollziehen, nicht zuletzt wenn ich mir einige Kommentare hier anschaue.
Ich bin auf einen interessanten Blogartikel gestoßen wo “lantzschi begründet warum sie alles löscht, was sie nicht mehr als höflich empfindet: http://medienelite.de/2010/02/05/halt-den-ball-flach-schlampe/” (via http://maedchenblog.blogsport.de/2010/02/23/frauenhass-im-netz/)Für mich auch eine sehr verständliche und akzeptable Vorgehensweise für jegliche privaten Blogs, gleich ob explizit feministisch oder nicht.
liebe, konstruktive Grüße
Michael
PS: Ist es möglich eine Vorschaufunktion für die Kommentare zu bekommen? Ich kenne mich damit leider nicht so aus…
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hallo
die einzige “beleidigung” die ich dir zukommen hab lassen war die dass dein stil dem vieler piraten gar nicht so unähnlich ist. hab das eher versöhnlich gemeint, aber trotzdem nen block geerntet. schade
schüß -
@korbinian
Das war im letzten Jahr. Ich erinnere mich. hab vergessen, dich zu unblocken.
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Chickencat
Sympathisch!
Da Twitter ein Dienst ist, den ich nicht benutze, habe ich zwar nicht mitbekommen, was da da abgelaufen ist, manchmal reicht es aber die die Kommentare auf anderen Blogs und Seiten zu lesen. Einige müssen einfach mal erwachsen werden.
Schön zu sehen, dass Politiker und Journalisten auch nur Menschen sind.
Kopf hoch!
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Schön zu sehen, dass Politiker und Journalisten auch nur Menschen sind.
Ja, richtig, genau!
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zeronegativ
fazit – Julia ist menschlich und wahrscheinlich piratiger als sehr viele piraten.
das posting hat mich an ein video erinnert: http://bit.ly/l6ojB
greetz 😉
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irgendwer
eventuell solltest du mal ein-zwei wochen urlaub am strand machen, so komplett ohne computer, schreibmaschien, kommunikation, …
dürfte dir gut tun.
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pudelfish
“ich bin nicht für das verantwortlich, was meine Kollegen schreiben”
Das ist richtig und manche übersehen das,
aber DU kippst diese Artikel auf Twitter
(mit #piraten hashtag).Warum tust du das,um Piraten zu informieren?
Ich unterstelle dir, dass du damit provozieren willst. 🙂Der Wunsch mein Taz-Abo online zu kündigen ist ernst gemeint. (ICH lese die Taz auch auf Papier)
Wenn ich mal die Zeit finde, werde ich bei den Piraten eine Initiative anstossen, damit Aboverträge, die online abegeschlossen werden, auch genauso einfach online gekündigt werden können.
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Vielleicht aboniere ich die taz ja doch noch!
Zur Erbauung:
Heidemarie Hecht im Blättchen 1/1997 über Siegfried Jacobsohn, Gründer und Herausgeber der Weltbühne, der “Ich-Sager”:
“Leisetreter”, rief er in den “Antworten” einem seiner unzufriedenen Leser zu, “Sie beklagen sich über den Ton meines Blattes? Da weiß ich Ihnen ein sicheres Mittel: befreien Sie mich von Ihrem Lesertum, und das schnellstens”, einem anderen hartnäckigen Meckerer sagte er: “Mich wundert nur eins: woher Sie den Mut nehmen, Ihre Unzufriedenheit mit meiner Redaktionsführung anders auszudrücken, als durch lautlose Abbestellung des Blattes. Spüren Sie nicht, daß jede sonstwie geartete Kritik eine Unverschämtheit ist?” Und er forderte ihn kurz und bündig auf, “das Abonnement nicht zu erneuern”.
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Street_Dogg
Mein Tweet hatte übrigens nicht die Absicht dich für die inhaltlichen Fehler des letzten Artikels verantwortlich zu machen. Wenn das so rübergekommen ist, tut’s mir Leid.
Ich hatte eigentlich zuerst versucht eine Korrektur als Kommentar unter den Artikel zu setzen, aber die TAZ-Seite war hartnäckig der Meinung ich hätte nicht alle Pflichtfelder ausgefüllt. o_0
Wie auch immer, falls wir uns mal in echt sehen sollten, geb ich ‘nen Free Hug aus. 😉
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eventuell solltest du mal ein-zwei wochen urlaub am strand machen, so komplett ohne computer, schreibmaschien, kommunikation
Ach was, du überziehst .. zwar habe ich in der Tat lange keinen “Urlaub” gemacht, gleichwohl hatte ich viele urlaubige Zeiten in den letzten Jahren.
aber DU kippst diese Artikel auf Twitter
Ja, um zu infomieren/Traffic zu bekommen.
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pudelfish
“Ja, um zu infomieren/Traffic zu bekommen.”
Du bist ehrlich, das ehrt dich 😉
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Social comments and analytics for this post…
This post was mentioned on Twitter by DerSchulze: Kann dir da irgendwie voll und ganz beipflichten, hmm RT @zeitrafferin: Publikumsbeschimpfung: taz-Abo, my ass! http://u.nu/3z5p7 #piraten…
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Felix
Huch was poltert mir denn da aus meine RSS-Reader entgegen? Du musst ja einigen Müll zu ertragen gehabt haben! Trotzdem find ich deine Reaktion Scheisse.
Du scheinst jetzt nicht in der Stimmung zu sein um das hören, aber deine Liste, was zu unterlassen sei, hat eine komischen Beigeschmack.
Vorweg noch, unser liebes Internet und eben auch die Piratenpartei ist voll mit Mackern und wie alle Macker laufen die zur Hochform auf, wenn sie sich sicher fühlen – und im Netz kann ihnen Mami eben nix. Ich spreche dir wirklich nicht das Recht ab diese Idioten aus deinen Kommunikationsströmen rauszuwerfen, da hast du meine volle Sympathie.
Trotzdem deine Liste?! Abo-Kündigungen – ja egal; Beleidigungen, du scheinst ja auch ganz gut auszuteilen, aber ja, ab einem bestimmten Grad block die Ärsche.
Die anderen beiden “don’t”s sind mein Problem. Erstens hat die tazleider immer wieder eine kritische Distanz zu den Grünen fehlen lassen. (Erinner dich mal an die Berichterstattung im Jugoslawienkrieg, gru-se-lig.) Du bist aber nun mal Grünenmitglied, ehemalige Funktionärin und jetzt eben taz, da ist eine kritische LeserInnenschaft wichtig. Unangebrachte Kritik, mag dich ärgern, aber verbitte dir doch nicht kategorisch jegliche Kritik.
Dasselbe gilt für die Recherche-Kritik. Wir wissen doch alle wie hoch der (Zeit-)Druck beim schreiben ist und du kannst mir nicht erzählen, dass du dich nicht auch schon über Artikel von KollegInnen gärgert hast, weil nicht ordentlich recherchiert wurde. Wieder kann unangebrachte Kritik auf die Palme bringen, aber irgendwie ist es doch ein gutes Zeichen, dass Leute noch Ansprüche and Artikelqualität haben. Und solange du weisst, dass die unrecht haben und gut recherchiert wurde ignorier es, aber verdamm doch nicht direkt alle Kritik.
Sorry, das war jetzt zu lang, aber du siehst, dein Post hat mich beschäftigt,
felix -
Ricardo
@Julia:
Deine Begründung, wieso du Leute, die die taz kommentieren, beleidigen musst, ist ziemlicher Unsinn. Es gibt keinen sinnvollen Grund dafür, sich so zu verhalten. Weil du so viele taz-Kommentare abbekommst ist natürlich keiner. Warum muss der Einzelne deine schlechte Laune abbekommen?
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Arte Povera
Übrigens, falls dich das tröstet: Wir haben auch unter jeder zweiten Pressemitteilung und jedem fünften Homepageartikel Beschwerden von unzufriedenen Piraten, die jetzt aber wirklich aus der Partei austreten!!!!einself.
Damit muss man wohl leben und es ist manchmal ja auch hilfreich, jede Form von Feedback ist immerhin Feedback. -
Hejho,
die Lösung ist ganz einfach: Es müssen mehr Mitarbeiter der taz twittern. Dann verteilt sich die Last… 😉
hanfig-grüne grüße
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socreana
*meine sonst stille Sympathie ausdrück*
Der Umgang mit dem Pack ist auch alternativlos, wenn man Mensch bleiben und kein professionelles Wrack werden will.
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Ich kann mich zur Begründung voll und ganz meinem Vorschreiber Felix anschließen. Austeilen aber selbst nichts wegstecken können, zeugt von keiner guten Diskussionskultur. Natürlich können Sie dass beibehalten, für Ihre Professionalität spricht es aber nicht.
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meee
hihi, du hast ja exakt das Gleiche Problem, wie “die Piratenpartei” mit ihren Mitgliedern. Dein Satz mal auf die PP bezogen:
Ihr bescheuerten Pisser (und Wichserinnen), die die Piratenpartei ständig für jegliches, was vermeintliche Mitglieder im Internet schreiben (vermutlich auch Trolle im Piratenforum, “Postgenderer” und anonyme Drohbriefeschreiber), verantwortlich machen: Fickt euch.
Genau das fühlen die Piraten, die sich über die taz beschweren. Insofern ein gegenseitiges Einverständnis.
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Haihai,
irgendwie hab ich diesen Artikel ja vor 6 Monaten erwartet. Da ich mich vor einiger Zeit mit einem dieser Spinner auseinander gesetzt habe, der sich ein persönliches Julia-Seeliger-Erziehungsprojekt auferlegt hat, kann ich mir bei dieser Reaktion etwa hochrechnen, was da noch so an Verstrahlten rumrennen muss. Ohne das ist dieser Eintrag für Außenstehende schwer verständlich, da z.B. meine Wahrnehmung eher gewesen wäre, dass es sehr ruhig um deine Person geworden ist. So kann man sich irren. Ok, jetzt keine Moral von der Geschicht’, einfach mal weiter machen ;-).
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Also irgendwie habe ich das Gefühl, dass du da alles bisschen ZU ernst nimmst. Ich wollte heute zB einfach nur deinen Tweet RT und habe mir einen sarkastischen Spruch dazu erlaubt – Zack, Ausrastung deinerseits. Ok, wenn ich das oben lese, dann ist mir klar woher das kommt, aber…die Art und Weise finde ich doch sehr heftig. Du stürzt dich da auch irgendwie sehr rein….vielleicht bin ich auch einfach zu zynisch und das Medium Twitter zu frei interpretierbar, als das meine Art ordentlich rüberkommt … das tut mir glatt leid o.0 Habe dann dementsprechend reagiert … Angriff, Gegenangriff, etc.
Vulgäres finde ich prinzipiell angemessen. haha. Soviel zum Thema Genderdebatte in der Piratenpartei: http://wiki.piratenpartei.de/Vielfalt_statt_Grabenkaempfe
Und eigentlich kämpfen wir auf der gleichen Seite ….
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sumosu
Och Julia! Ohne dickeres Fell geht das aber garnicht!
Du bist eifrige Twitterin, hast den Mut, spontan mal beim Piratenradio anzurufen, sagst weiter oben was von Traffic und dann beschwerst du dich dass du zur semi-offiziellen taz-Tante gestempelt wirst? Sei doch stolz.
Lern doch bitte mal, die Dinge in eine vernünftige Perspektive zu setzen. Es scheint mir dass du jeden pointierten Kommentar, also jeden Tweet der nicht nach Blumen duftet gleich in denen mentalen Hatemail-Folder packst.
Über Dich wurden einige Kübel Scheisse ausgekippt, du hast jedes Recht dich dagegen zu wehren und vermutlich kriegst du echte Hasstweets und -Mails. Kacke, aber so what? Das ist kein Grund wie “dieser eine Spinner” zu klingen.
Ich habe deinen ersten Artikel in der taz über die Piraten mal kommentiert und sachlich auf ungenauigkeiten hingewiesen,das getwittert und zack war ich geblockt. Fand ich doof. Seitdem lasse ich gerne mal alberne (gesittete) Stänkertweets über dich ab, mit dem Entblocken wird das also wahrscheinlich nix 😉
Ja, nee, mal im ernst: Wie willst du journalistisch hochwertige Kritik an den Piraten üben (das haben sie bitterst nötig!) wenn du selbst unfähig bist die Kritik, die durch deinen Twitteraccount rauscht, einzuordnen?
Weitermachen.
PS: Ich lese die Autorennamen über den taz-Artikeln
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@Felix
Du scheinst jetzt nicht in der Stimmung zu sein um das hören, aber deine Liste, was zu unterlassen sei, hat eine komischen Beigeschmack.
Wer mit mir Kontakt pflegen will, sollte sich halt die Liste durchlesen.
Ich spreche dir wirklich nicht das Recht ab diese Idioten aus deinen Kommunikationsströmen rauszuwerfen, da hast du meine volle Sympathie.
So ist die Liste gemeint: Wer nicht geblockt werden will, sollte sich die Liste durchlesen.
dass du dich nicht auch schon über Artikel von KollegInnen gärgert hast, weil nicht ordentlich recherchiert wurde
Ja. Dann aber bitte Kritik an meine Kolleg/innen – und nicht an mich.
Unangebrachte Kritik, mag dich ärgern, aber verbitte dir doch nicht kategorisch jegliche Kritik.
Hab ich nicht. Ich schlechte Artikel = Kritik an mich. Andere schlechte Artikel = Kritik nicht an mich.
@sumosu
Es scheint mir dass du jeden pointierten Kommentar, also jeden Tweet der nicht nach Blumen duftet gleich in denen mentalen Hatemail-Folder packst.
Nein, dann wird geblockt. Ich habe keine Zeit, jeden Kommentator zu checken, ob er das wohl doch “sarkastisch” meinte.
Wie willst du journalistisch hochwertige Kritik an den Piraten üben
Das habe ich bereits gemacht.
Zurzeit sehe ich hierzu keine Veranlassung, da ich davon ausging, dass die Piratenpartei jetzt erstmal ihre Partei aufbaut und innere Konflikte löst. Es ist allerdings richtig, dass es interessant wäre, mal wieder was zu schreiben, gerade zur sich verändernden Mitgliederstruktur.
Aber ich habe schlichtweg keine Zeit. Ihr müsst also noch etwas warten auf den nächsten Artikel über die Piraten.
So lange unterlasst es bitte, mich für die taz oder einzelne Autoren verantwortlich zu machen. Danke.
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Dafür das Sie für etwas beschimpft wurden was Sie nicht geschrieben haben nehmen Sie das ganze aber recht persönlich.
Man sollte – und das gilt für Piraten wie für Sie – lernen mit Kritik (selbst wenn sie falsch/untergeschoben ist) gelassen umzugehen und/oder sachlich zu bleiben.
Denn das ist es prinzipiell was Sie (Presse generell) von den Piraten erwarten und umgekehrt ebenso. Die partielle/eigene Wahrnehmung das man zu Unrecht angegangen wird ist zwar nachvollziehbar und vermutlich meist auch korrekt. Ich glaube jedoch nicht, das man mit Eskalation weit kommt. Piraten erreichen damit nur, das man in Zeitungen zwei Mal überlegt ob man überhaupt was schreibt (und wenn, dann was und von wem?) und auch Redaktionen können nicht wirklich scharf darauf sein das zu einem Dauerzustand werden zu lassen.
Effektiv ist man jeweils auf den anderen (mal mehr, oft weniger) angewiesen.
Nur so “am Rande” angemerkt. Kommt bestimmt von Konfuzius. Oder vermutlich eher von Edward Bernays *g*.
Grüße
ALOA -
Jakob
Sehr schöner Text! Ich könnt mich glatt in dich verlieben! Naja, so schnell gehts auch nicht, aber der Text ist trotzdem gut und so wahr!
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Ach. Also, ich bin sehr vorsichtig mit derartigen Kontakten über das Netz, aber danke für das Kompliment!
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Sam L:K
Danke für das Statement. Funktioniert seltsamerweise auch anders herum: Als ehem. Abonent habe ich dank Deiner Artikel und Statements mal wieder die taz gekauft. Die taz lebt wenigstens noch. Und Journalisten mit fundiertem Durchblick bei den Piraten sind auch rar.
Mir machen ja weniger die Blogeinträge von König & Co. Angst, sondern mehr das Echo aus der Piratenpartei voller chauvenistischer Ressentiments multipliziert mit Verschwörungstheorien.
Nach mehreren Monaten Vorschussvertrauen gegenüber den sich organisierenden PiratInnen kriegen die an entscheidenden Stellen immer noch keine gemeinsame inhaltliche Positionierung hin. Kakophonie und Ideologiefeindlichkeit wird zum Programm und endet in Sätzen wie “Ich finde Wahlprogramme ja eh blöd und unnötig.” Wie soll ich die denn ernst nehmen?
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Jürgen Z. Ambruster
Wenn du einen Artikel twitterst, wirst du dich kaum über Kritik daran beschweren können. Das gilt insbesondere dann, wenn du dir die Aussage zu eigen machen scheinst und wenn es ein Artikel der Zeitung, für die du arbeitest, ist.
http://twitter.com/zeitrafferin/status/10277833726 -
Ranjit
“Kleine Unterrichtung zum taz-Selbstverständnis: Bei uns schreibt jede und jeder, was er/sie will. Bei uns gibt es keine “Order von oben”, was geschrieben wird”
Hmm… erinnert mich an die Piraten ^^
Dass Bashing dass du als @zeitrafferin andauernd abbekommst kann ich nicht nachvollziehen. Was bin ich froh, dass ich ein low profile twitterer bin.
Ich persönlich neige aber (gerade im Netz) auch zu eher extremen Meinungsäußerungen und kritisiere viel mehr als ich positives Feedback gebe.
Daher: Die Katzenohren an deinem Twitteravatar sind nett ,,,^._.^,,,
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Möchte den Vorschlag eines “Sandkastens” aufwerfen. Niggemeier hat die erfolgreich praktiziert. Eine sandkiste für Piraten und andere…
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Frank Schmieder
Ich bezweifel, dass die größte Kritik an der Julia Seeliger von Piraten kommt. Die meiste Kritik (besonders die unverschämte) kommt von irgendwelchen Trollen aus dem Umfeld der Piraten.
Und nicht mit Kritik umgehen zu können ist ja mal äußerst schwach. Ich finde es sogar feige einfach Leute zu sperren, die nicht die gleiche Meinung vertreten. Wer nicht kritikfähig ist hat im Netz nichts verloren.



