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	<title>zeitrafferin &#187; sex</title>
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	<description>Julia Seeliger</description>
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		<title>Herumhängen im Laberchat</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 17:14:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
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		<category><![CDATA[netz]]></category>
		<category><![CDATA[technik]]></category>
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		<category><![CDATA[junge union]]></category>
		<category><![CDATA[porno]]></category>
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		<description><![CDATA[Was es so bringen kann, mal ein wenig an einem Ort herumzuhängen! Ich zum Beispiel hänge gern in einem bestimmten IRC-Channel herum, wo den ganzen Tag gelabert wird. Gestern forderte der Vorsitzende der Jungen Union Berlin, Conrad Clemens, Netzsperren gegen Pornografie &#8211; zum Schutze der Kinder. Ein taz-Kollege schickte mir das &#8211; und ich laberte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fjulia-seeliger.de%2Fherumhangen-im-laberchat%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fjulia-seeliger.de%2Fherumhangen-im-laberchat%2F&amp;source=zeitrafferin&amp;style=compact&amp;service=is.gd&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p>Was es so bringen kann, mal ein wenig an einem Ort herumzuhängen! Ich zum Beispiel hänge gern in einem bestimmten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internet_Relay_Chat" title="Wikipedia: Internet Relay Chat">IRC</a>-Channel herum, wo den ganzen Tag gelabert wird. Gestern forderte der Vorsitzende der Jungen Union Berlin, Conrad Clemens, Netzsperren gegen Pornografie &#8211; zum Schutze der Kinder. Ein taz-Kollege schickte mir das &#8211; und ich laberte den Link in den Chat hinein (Namen sind geändert).<span id="more-4143"></span></p>
<p><strong>13:33 julia</strong> http://juberlin.de/content/startseite/<br />
<strong>13:37 bert</strong> der JU-Vorsitzende von Berlin, Conrad Clemens kennt sich ja er-staun-lich gut mit pornoseiten aus!<br />
<strong>13:37 bert</strong> &#8220;Die Politik schaut zu  wie die Jugendlichen zuschauen&#8221; LOL<br />
<strong>13:38 bert</strong> &#8220;wenn Filme mit fast unvorstellbarem Inhalt  laufen&#8221; HAHAHA<br />
<strong>13:39 bert</strong> ist das sein echter account: <a href="http://twitter.com/conradclemens">http://twitter.com/conradclemens</a><br />
<strong>13:54 lena</strong> conrad clemens ist schon verdammt charismatisch. anderthalb stunden hingen wir an seinen lippen und der zauber ward erst gebrochen, als er &#8220;unsere familienministerin von der leyen&#8221; sagte<br />
13:58  nils has joined #laberchat<br />
<strong>13:59 nils</strong> julia, hängst du dich da jetzt hinter? Ist das aktuell?<br />
<strong>13:59 julia</strong> ja<br />
<strong>14:00 nils</strong> Sehr gut! Ich überlege, da auch in einer Stunde mal anzurufen und fiese Fragen zu stellen.<br />
<strong>14:03 nils </strong>Also ich hatte vor, die Nummer unter der Pressemeldung anzurufen. Hat <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/netzsperren-in-schleswig-holstein-dementi-vs-originalquelle/#comment-384231">damals</a> bei diesem FDP-Typen auch geklappt. So einfach ist das!<br />
<strong>14:10 peter</strong> Worum geht&#8217;s?<br />
<strong>14:11 nils</strong> peter, die JU mag keinen porn und hasst jeden hedonistischen lifestyle.<br />
14:11  lena has left #laberchat ()<br />
<strong>14:11 nils</strong> So, bis später.<br />
14:11  nils has quit ()<br />
<strong>14:16 julia</strong> ju und porno. hab aber eh keine zeit<br />
14:22  alter has quit (Quit: alter)<br />
[...]<br />
16:22  nils has joined #laberchat<br />
<strong>16:24 nils</strong> hier meine fragen <a href="http://piratepad.net/lYLV1CRGcJ">http://piratepad.net/lYLV1CRGcJ</a><br />
<strong>16:24 nils</strong> ich hab den typen in ein paar minuten an der strippe<br />
<strong>16:24 nils </strong>möchte das mal jemand durchgehen?<br />
<strong>16:24 nils </strong>peter, julia, bert?<br />
<strong>16:25 julia </strong>ja?<br />
<strong>16:25 nils </strong>na die fragen. da oben auf dem piratepad.<br />
<strong>16:25 julia</strong> frags doch einfach so. was ist denn strittig?<br />
<strong>16:26 nils</strong> ich wollte nur ratschläge.<br />
<strong>16:26 nils </strong>wenn das so gut ist, umso besser.<br />
<strong>16:27 bert</strong> ich bin kein profi. habe aber nicht so viel auszusetzen<br />
<strong>16:31 julia</strong> nimmst du das während des telefonats auf, nils?<br />
<strong>16:31 nils </strong>ja.<br />
<strong>16:31 nils</strong>  ich sagte ihm das bereits. aufnahme, transkribieren, ab auf mein blog.</p>
<p>Und so hat er das offensichtlich dann auch gemacht. Jetzt findet sich in Nils&#8217; Blog <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/stoppt-die-generation-porno-%E2%80%94-interview-mit-conrad-clemens-von-der-jungen-union">ein unterhaltsames Interview</a> mit dem Landesvorsitzenden der Jungen Union Berlin zum Thema &#8220;Netzsperren gegen Pornos&#8221;. Der bat Nils auch schon darum, das Interview zu löschen &#8211; aber nein, wäre doch auch schade drum. Nils schreibt:</p>
<blockquote><p>Ich nehme zwar gerne stilistische Änderungen und inhaltliche Korrekturen vor (sollte Herr Clemens hinter einigen Äußerungen nicht oder nicht mehr stehen, trage ich eine Distanzierung gerne nach), meinen Lesern dieses Dokument vorzuenthalten, empfände ich aber als unfair.</p></blockquote>
<hr />
<p><strong>Frage:</strong> <a href="http://www.hawaii.edu/PCSS/biblio/articles/1961to1999/1999-pornography-rape-sex-crimes-japan.html">Eine Studie</a> kam 1999 zu dem Schluss, dass in Japan — einer für besonders exquisite Pornografie bekannten Nation — mit der zunehmenden Verfügbarkeit von pornografischem Material die Anzahl an Sexualstraftaten zurückging. Ähnliche Ergebnisse wurden bereits früher für Dänemark, Schweden und Westdeutschland festgestellt. Sie hingegen behaupten, Pornografie führe zu Gewalttätigkeit. Hat sich der Stand der Forschung seitdem verändert?</p>
<p><strong>CC:</strong> Ich sage ja vor allem, dass es schwierig ist, für Minderjährige, für Kinder, dass da ein schwieriger Effekt ist für Leute, die eben noch in der Erziehung sind. Und da kann ich mir <em>nicht vorstellen</em>, dass diese Filmchen, die es da zu sehen gibt, irgendeinen positiven Effekt haben können.</p>
<p><strong>Frage:</strong> Können Sie auf Studien verweisen, die nicht nur sagen, dass Kinder jetzt mehr Pornos gucken, sondern daraus auch entsprechende Effekte ableiten?</p>
<p><strong>CC:</strong> Ich kann nur auf dieses Institut der Charité verweisen, da sagt der Wissenschaftler [gemeint ist <a href="http://www.sexualmedizin.charite.de/institut/mitarbeiter/#c31477">Klaus Beier</a>, Direktor des <a href="http://www.sexualmedizin.charite.de/institut/">Instituts für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin</a>] ganz klar, dass es einen negativen Effekt hat. Es kann natürlich auch einen Wissenschaftler geben, der sagt, es hat einen positiven Effekt, aber das ist ja auch eine politische Entscheidung! Es gibt zu jedem Thema verschiedene Meinungen und zu jedem Thema unterschiedliche wissenschaftliche Studien und nicht immer kann man ganz klar sagen „Das ist der Effekt.“, aber wir sind ja in der Politik und wollen politische Entscheidungen treffen und wollen sagen: Wir setzen hier mal ein Stoppschild hin.</p>
<p><strong>Frage:</strong> Aber das muss doch faktenbasiert sein? Politik ist ja nicht nur Ideologie.</p>
<p><a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/stoppt-die-generation-porno-%E2%80%94-interview-mit-conrad-clemens-von-der-jungen-union">Das ganze Interview bei dieweltistgarnichtso.net.</a></p>
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		<title>Gayromeo für Heteros</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/gayromeo-fur-heteros/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 18:48:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[netz]]></category>
		<category><![CDATA[dating]]></category>
		<category><![CDATA[sex]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt mal was für die ollen Heten. Zahlreiche Menschen kommen in mein Blog mit der Suche nach &#8220;Gayromeo für Heteros&#8221;. Ich schließe daraus, dass es Nachfrage nach Informationen gibt, und stelle mal drei Portale vor, bei denen man auch als Hetero/a unkompliziert nach Sex-Partner/innen suchen kann. Seid frei, in den Kommentaren noch weitere zu nennen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fjulia-seeliger.de%2Fgayromeo-fur-heteros%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fjulia-seeliger.de%2Fgayromeo-fur-heteros%2F&amp;source=zeitrafferin&amp;style=compact&amp;service=is.gd&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p>Jetzt mal was für die ollen Heten. Zahlreiche Menschen kommen in mein Blog mit der Suche nach &#8220;Gayromeo für Heteros&#8221;. Ich schließe daraus, dass es Nachfrage nach Informationen gibt, und stelle mal drei Portale vor, bei denen man auch als Hetero/a unkompliziert nach Sex-Partner/innen suchen kann. Seid frei, in den Kommentaren noch weitere zu nennen. Parship, neu.de und weitere derartige lasse ich mal weg, sie sind ja eigentlich bekannt.</p>
<p><a href="http://www.joyclub.de">Joyclub</a></p>
<p>Diese deutschsprachige Börse wirbt für sich mit dem Slogan &#8220;Community für stilvolle Erotik&#8221;. Beim Anmelden muss man einen &#8211; sehr &#8211; kleinen Logik-Test bestehen. Auf seinem Profil ist es möglich, sich selbst zu beschreiben, inklusive sexueller Vorlieben. Die Premium-Mitgliedschaft kostet zwischen 4,90 Euro/Monat (Jahresabo) und 9,90 Euro/Monat (Ein-Monats-Abo) und ermöglicht Zusätze wie zum Beispiel zielgerechtere Suchen, FSK18- und komfortablere Kontakt-Funktionen. Abgerundet wird der Joyclub durch tagesaktuelle &#8220;Dates&#8221; und Ausgehtipps, Foren, Fotogalerien, sowie redaktionelle Texte zu Erotik-Themen.</p>
<p><a href="http://www.okcupid.com">OKCupid</a></p>
<p>Hier geht es um Persönlichkeit! Und um Verhältnisse: In dieser innovativen Community haben die Nutzer zwar Profile, nicht alle Informationen jedoch werden offen angezeigt. Die Nutzer beantworten Fragen, die Antworten lassen sich mit potenziellen Partnern vergleichen, es wird ein Matching-Prozentsatz (&#8220;Match&#8221;, &#8220;Friend&#8221;, &#8220;Enemy&#8221;) angezeigt. Die Antworten auf die Fragen sind nicht offen gelegt, sondern werden als Verhältnis zum anderen dargestellt (Die Funktion &#8220;The two of us&#8221; ermöglicht allerdings, so wie ich es verstanden habe, auch die öffentliche Beantwortung von Fragen). Klickt man auf &#8220;Personality&#8221; kann man die an Hand der beantworteten Fragen offenbarten Eigenschaften (Zum Beispiel: capitalistic, introverted, scientific, desiring of sex) mit denen des ausgewählten Nutzers vergleichen. Die Nutzer können übrigens selbst Fragen erstellen, zurzeit sind die noch sehr Amerika-lastig, was an der Zusammensetzung der Community liegt. Eine unterhaltsame Funktion auch die Psychotests. Und nicht zuletzt: Bewerten sich zwei Nutzer gegenseitig mit vier oder fünf Sternen, so bekommen beide eine Nachricht: &#8220;Time to arrange a date&#8221;. </p>
<p><a href="http://www.fetlife.com">Fetlife</a></p>
<p>Wer es etwas härter mag, kann sich auch in der BDSM-Community Fetlife eintragen. Besonders sympathisch dort: Die zahlreichen Möglichkeiten, sich eine Geschlechtsidentität zu geben. Von &#8220;Female&#8221; &#8220;Male&#8221; über &#8220;Trans&#8221; &#8220;Genderqueer&#8221; bis &#8220;Intersex&#8221; ist viel Auswahl da, genauso bei den sexuellen Orientierungen: Da gibt es &#8220;Straight&#8221; &#8220;Hetero/Homo(flexible)&#8221; &#8220;Bisexual&#8221; und &#8220;Gay&#8221;, &#8220;Queer&#8221; und &#8220;Asexuell&#8221;. Alles dabei also bei Fetife. Genauso bei den Fetischen, hier muss gar nicht mehr ausgewählt werden, sondern man schreibt Tags (und kann dann eben schauen, wer und wie viele Nutzer dieselben Tags/Fetische geschrieben haben). Zudem lässt sich in den Foren und Gruppen herumstreifen.</p>
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		</item>
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		<title>Porno 2.0 &#8211; Reihe auf taz.de</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/porno-2-0-reihe-auf-taz-de/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 18:18:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
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		<category><![CDATA[frauen]]></category>
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		<description><![CDATA[Anlässlich des Porn Film Festivals und der Verleihung des feministischen Pornofilmpreises organisierten mein Ressort und ich die Porno-Serie auf taz.de. Danke an Mela Eckenfels, Tina Lorenz und Torsten Kleinz (sowie das Kultur-Ressort für das Interview) für die Artikel! Hier eine Übersicht über die einzelnen Elemente der Serie. Torsten Kleinz: Youporn und die Sexfilm-Industrie – &#8220;Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Anlässlich des <a href="http://www.pornfilmfestivalberlin.de/pff/">Porn Film Festivals</a> und der Verleihung des <a href="http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/think-sexpositiv/">feministischen Pornofilmpreises</a> organisierten mein Ressort und ich die <em>Porno-Serie auf taz.de</em>. </p>
<div id="attachment_3438" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2009/10/porno-reihe.png"><img src="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2009/10/porno-reihe.png" alt="screenshot taz.de" title="porno-reihe" width="600" height="243" class="size-full wp-image-3438" /></a><p class="wp-caption-text">screenshot taz.de</p></div>
<p>Danke an <a href="http://www.mela.de/">Mela Eckenfels</a>, Tina Lorenz und <a href="http://www.kleinz.net">Torsten Kleinz</a> (sowie das Kultur-Ressort für das Interview) für die Artikel! Hier eine Übersicht über die einzelnen Elemente der Serie.</p>
<ul>
<li>Torsten Kleinz: Youporn und die Sexfilm-Industrie – &#8220;<a href="http://www.taz.de/1/leben/internet/artikel/1/die-legende-vom-amateur-porno/">Die Legende vom Amateur-Porno</a>&#8220;</li>
<li>Tina Lorenz: Queerfeministischer Porno via Twitter und Facebook – &#8220;<a href="http://www.taz.de/1/leben/internet/artikel/1/no-girls-only-women/">no girls &#8211; only women</a>&#8220;</li>
<li>Mela Eckenfels: Netz-Sex von den 90ern bis heute – &#8220;<a href="http://www.taz.de/1/leben/internet/artikel/1/freiheit-der-unmoralischen/">Die Freiheit der Unmoralischen</a>&#8220;</li>
<li>Interview mit der Pornofilmerin Anna Span: &#8220;<a href="http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/%5Cheute-weiss-man-was-eine-klitoris-ist%5C/">Heute weiß man, was eine Klitoris ist</a>&#8220;</li>
</ul>
<div align="right" style="float:right;padding:5px 0xp 0px 5px;"><a name="fb_share" type="icon_link" share_url="http://julia-seeliger.de/porno-2-0-reihe-auf-taz-de/"></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Herbsttrend Fisting</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/trendthema-fisting/</link>
		<comments>http://julia-seeliger.de/trendthema-fisting/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 10:27:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[kultur]]></category>
		<category><![CDATA[ficken]]></category>
		<category><![CDATA[fisting]]></category>
		<category><![CDATA[sex]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt werden gar die Konzerne Yahoo und Google Opfer von Fisting-Attacken. Der ZDF-Sprecher weist Freud&#8217;sches arg von sich, wie sich in den Kommentaren bei Youtube findet. Ein Faux-Pas, und ganz sicher keine Freud&#8217;sche Fehlleistung, wie Elmar Bartel, die wohl bekannteste Stimme des ZDF, beteuert: &#8220;Ich hatte in meinem Kopf irgendwie die Begriffe &#8216;Philister&#8217; oder &#8216;Sophisticated&#8217; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Jetzt werden gar die Konzerne Yahoo und Google Opfer von Fisting-Attacken.</p>
<p><a href="http://julia-seeliger.de/trendthema-fisting/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Der ZDF-Sprecher weist Freud&#8217;sches arg von sich, wie sich in den Kommentaren bei Youtube findet.</p>
<blockquote><p>Ein Faux-Pas, und ganz sicher keine Freud&#8217;sche Fehlleistung, wie Elmar Bartel, die wohl bekannteste Stimme des ZDF, beteuert: &#8220;Ich hatte in meinem Kopf irgendwie die Begriffe &#8216;Philister&#8217; oder &#8216;Sophisticated&#8217; mit &#8216;Phishing&#8217; in Verbindung gebracht.</p></blockquote>
<p>Sicher sicher, das klingt plausibel &#8230;</p>
<p>Ob es sich bei Fisting um eine eher mehr oder eher weniger verbreitete Sex-Spielart handelt, konnte ich bisher nicht ermitteln. In der <a href="http://www.durex.com/de-DE/DurexDownloads/Documents/survey-2007_deutschland.pdf">Durex-Studie</a> (PDF) zu sexueller Zufriedenheit (Kapitel &#8220;Im Schlafzimmer&#8221;) fand ich &#8220;Fisting&#8221; nicht gesondert aufgeführt.</p>
<h2>Zum Weiterlesen</h2>
<ul>
<li>Wikipedia: Fisting <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fisting">de</a> | <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Fisting">en</a></li>
<li>Datenschlag: <a href="http://datenschlag.org/howto/anal/index.html#reinraus.first">Anleitung</a> (Anal) Fisting</li>
</ul>
<div align="right" style="float:right;padding:5px 0xp 0px 5px;"><a name="fb_share" type="icon_link" share_url="http://julia-seeliger.de/trendthema-fisting/"></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Medienkritik II: Pornografisierung der Gesellschaft und progressive Werte</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/medienkritik-ii-pornografisierung-der-gesellschaft-und-progressive-werte/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Oct 2008 18:27:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[peter licht]]></category>
		<category><![CDATA[sex]]></category>
		<category><![CDATA[sexualisierte werbung]]></category>
		<category><![CDATA[stilberatung]]></category>
		<category><![CDATA[werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Eben hörte ich (mal wieder) das (neue) Lied &#8220;Stilberatung&#8221; von Peter Licht &#8211; ich meine es schon mal in dem Konzert, das ich im Januar 2007 besuchte, gehört zu haben &#8211; und dachte dann: Schön, das ist eine progessive Art, Werte zu formulieren. Die Stuttgarter Zeitung schreibt hierzu So gebe es auf dem neuen Album [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Eben hörte ich (mal wieder) das (neue) Lied &#8220;Stilberatung&#8221; von <a href="http://www.peterlicht.de/">Peter Licht</a> &#8211; ich meine es schon mal in dem Konzert, das ich im Januar 2007 besuchte, gehört zu haben &#8211; und dachte dann:</p>
<blockquote><p>Schön, das ist eine progessive Art, Werte zu formulieren. </p></blockquote>
<p>Die Stuttgarter Zeitung <a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/1821389_0_2147_pop-phaenomen-peterlicht-bedeckte-koerper-sind-okay-.html">schreibt hierzu</a></p>
<blockquote><p>So gebe es auf dem neuen Album auch ein richtiges Protestlied. &#8220;Damit möchte ich dann auch die Welt retten, so wie das eins zu eins benannt ist in &#8216;Stilberatung/Restsexualität&#8217;&#8221;, sagt er. In dem Lied ruft er dazu auf, doch bitte keine Sexualität mehr in den Medien zu zeigen. &#8220;Bedeckte Körper sind in Ordnung&#8221; singt er &#8211; was ja durchaus auch Programm für seine eigene Verhüllungsstrategie ist.</p></blockquote>
<div align="right" style="float:right;padding:5px 0xp 0px 5px;"><a name="fb_share" type="icon_link" share_url="http://julia-seeliger.de/medienkritik-ii-pornografisierung-der-gesellschaft-und-progressive-werte/"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>taz: &#8220;Du und ich und ich und er&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Nov 2007 09:02:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit Freier Liebe hat ja &#8220;Monogamie ist keine Lösung&#8221; eigentlich gar nicht so viel zu tun. Trotzdem nett, dass die taz das Zitat in ihrem Artikel &#8220;Du und ich und ich und er&#8221; aufgriff. Da geht&#8217;s um Polyamory &#8211; das ist, wenn sich mehr als zwei lieben. Und das auf die Reihe bekommen. In den [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>Mit Freier Liebe hat ja &#8220;Monogamie ist keine Lösung&#8221; eigentlich gar nicht so viel zu tun. Trotzdem nett, dass die taz das Zitat in ihrem Artikel &#8220;<a href="http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/du-und-ich-und-ich-und-er/?src=AR&#038;cHash=e9aa931e67">Du und ich und ich und er</a>&#8221; aufgriff. Da geht&#8217;s um Polyamory &#8211; das ist, wenn sich mehr als zwei lieben. Und das auf die Reihe bekommen.</p>
<blockquote><p> In den USA ist aus den Polyamoren eine kleine Bewegung geworden. Sie fordert rechtliche Gleichbehandlung. Dazu gehören: gemeinsames Sorgerecht für Kinder, Regeln für die Erbfolge, Krankenhausbesuche, alles, was monogamen Paaren eben auch zusteht.</p>
<p>Auch Karin und Rainer hätten nichts gegen eine rechtliche Gleichstellung mit monogamen Lebensformen. Aber das ist Zukunftsmusik. Einmal hielt Julia Seeliger von der Grünen Jugend eine Rede mit dem Titel &#8220;Ist Monogamie die Lösung?&#8221;. Das sorgte für ein bisschen medialen Wirbel und war dann schnell wieder vorbei. Und die Landrätin Gabriele Pauli (CSU) verharrte mit ihrem Vorschlag, die Ehe auf sieben Jahre zu begrenzen, beim Konzept der seriellen Monogamie.</p></blockquote>
<ul>
<li><a href="http://julia-seeliger.de/zusammenstellung-monogamie-beitrage/">Zusammenstellung Monogamie-Beiträge</a></li>
<li><a href="http://julia-seeliger.de/jungle-world-monogamie-ist-keine-losung/">Jungle World: Monogamie ist keine Lösung</a></li>
</ul>
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		<title>Latent Rassistisch und einfach blöde: SPIEGEL ONLINE über Prostitution</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Oct 2007 16:46:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mal wieder auf allerniedrigstem Niveau haut SpOn was raus &#8211; diesmal eine Reportage zum Thema Prostitution in Berlin, verfasst von Anna Reimann, die immer wieder durch reißerische Artikel auffällt, und Marie Preuß. Sex sells haben die beiden Redakteurinnen sich wohl gedacht, und den latenten deutschen Rassismus können wir dann auch gleich mal mitbedienen. Straßenstrich mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Mal wieder auf allerniedrigstem Niveau haut SpOn was raus &#8211; diesmal <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,512770,00.html">eine Reportage zum Thema Prostitution in Berlin</a>, verfasst von Anna Reimann, die immer wieder <a href="http://julia-seeliger.de/kreuzberg-spiegel-online-redet-krawalle-herbei/">durch reißerische Artikel auffällt</a>, und Marie Preuß. <em>Sex sells</em> haben die beiden Redakteurinnen sich wohl gedacht, <em>und den latenten deutschen Rassismus können wir dann auch gleich mal mitbedienen</em>.</p>
<blockquote><p>Straßenstrich mit Dumpingpreisen, Zuhälter aus Osteuropa, jetzt auch noch ein Großbordell: In Berlin droht ein ganzer Kiez ins Elend der Billigprostitution abzugleiten. Die Szene wird immer aggressiver &#8211; die Anwohner verzweifeln.</p></blockquote>
<p>So die Einleitung, schön, da hat sich der Spiegel mal wieder als &#8220;Bildzeitung für Akademiker&#8221; bewiesen. Im Reportagen-Text geht&#8217;s genauso weiter, Reimann, Henrik M. Broders Schwester im Geiste, hackt noch einmal so richtig auf Rot-Grün herum.</p>
<blockquote><p>Doch in den vergangenen Monaten kamen immer mehr Mädchen, vor allem aus Osteuropa. Viel zu viele für die paar Straßenzüge &#8211; und jetzt soll an der Kreuzung Kurfürstenstraße/Potsdamer Straße in Berlin-Schöneberg auch noch ein Großbordell eröffnen. Ein rot-grünes Reformgesetz von 2002 hat die Sittenwidrigkeit der Prostitution abgeschafft und sie damit faktisch legalisiert; das Gesetz erleichtert es den Betreibern, ein neues großes Laufhaus zu errichten. Zugleich erschwert es der Polizei Ermittlungen im Milieu &#8211; immer seltener schafft sie es, gegen Zuhälterei strafrechtlich vorzugehen.</p></blockquote>
<p>Ich frage mich, wer denn eigentlich zu den Prostituierten geht &#8211; sind das auch die bösen Ausländer, oder sind es nicht vielleicht doch eher die Familienväter und Geschäftsleute aus West-Berlin? Schön in diesem Zusammenhang ein paar Zahlen, <a href="http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/bvv/0408.html">gefunden im &#8220;Thema des Monats August 2004&#8243;</a> bei der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf:</p>
<blockquote><p>In Deutschland bezahlen 1.2 Mio. Männer täglich für sexuelle Dienstleistungen und es gibt ca. 400.000 Prostituierte; die Bedürfnisse sind klar. Das seit Januar 2002 bestehende Gesetz zur Regelung der Rechtsverhältnisse der Prostituierten erkennt die Bordellbetreiberin als Gewerbetreibende an und nimmt der Prostitution die Sittenwidrigkeit.</p></blockquote>
<p>In der Bundesrepublik Deutschland bezahlen <strong>1,2 Millionen Männer täglich</strong> für sexuelle Dienstleistungen. Hm, wäre nicht eher hier der Ansatzpunkt? Sexuelle Dienstleistungen scheinen ja schon etwas zu sein, was die breiten Massen in unserem Land in Anspruch nehmen. Könnte es nicht sein, dass es ein erster Schritt in die richtige Richtung war, der Prostitution die Sittenwidrigkeit zu nehmen? </p>
<p>Hauptsache hetzen. Die einzigen, die sich aus fachlicher Sicht kompetent zum Thema hätten äußern können, haben das nicht in die Richtung, die sich Reimann und Preuß wohl gewünscht hatten, getan:</p>
<blockquote><p>Katharina Zetin <a href="http://www.hydra-ev.org/master/start.html">von &#8220;Hydra&#8221;</a>, einer Berliner Beratungsstelle für Prostituierte, hat noch keine genauen Informationen darüber, wie die Osteuropäerinnen genau nach Berlin gekommen sind und inwieweit Menschenhändler involviert waren. Die Polizei will sich zur Lage in der Kurfürstenstraße derzeit nicht äußern.</p></blockquote>
<p>Wie gesagt, mal wieder ein Beispiel für einen Hetz-Artikel voller Blödheit &#8211; eigentlich war ich in letzter Zeit gar nicht so unzufrieden mit dem SPIEGEL, aber das ist dann mal wieder zu viel. Klar, die Leser &#8211; ergo der Markt &#8211; verlangen <em>Sex and Crime</em> &#8211; ich dagegen würde mich wirklich freuen, wenn der SPIEGEL mal sachlich über Prostitution in Berlin berichten würde. </p>
<p>Nach der Verabschiedung des Prostitutionsgesetzes ging man in Berlin nämlich dazu über, Prostitution über das Baurecht zu bekämpfen. <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Landespolitik-Prostitution-Wohnungsbordelle;art124,2374835">Der TAGESSPIEGEL berichtete</a>.</p>
<blockquote><p>Nach geltendem Baurecht dürfen innerhalb eines Wohngebietes keine sexuellen Dienstleistungen angeboten werden, da dies dessen &#8220;Charakter beeinträchtigt&#8221;, heißt es unter anderem in dem Gesetzestext. Im Klartext: Die Bordelle stören das Zusammenleben. Der Bundesverband für sexuelle Dienstleistungen sieht dies anders. Er gab eine Studie bei der renommierten Sozialwissenschaftlerin Beate Leopold in Auftrag. Diese überprüfte zehn der Betriebe und kommt laut &#8220;Morgenpost&#8221; zu dem Schluss: &#8220;Es gibt keine Hinweise auf Störungen. Die meisten Frauen arbeiten ohne Zuhälter &#8211; ohne Zwang und Gewalt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Wer zu logischem Denken in der Lage ist, kann sich ja vorstellen, wie gerne Männer beim Puffbesuch erwischt werden wollen. Deswegen &#8211; wie wahrscheinlich sind &#8220;Störungen&#8221;, hm? </p>
<p>RBB KLARTEXT vom 02.05.2007:</p>
<blockquote><p><strong>Kerstin Berghäuser, Bordellbetreiberin</strong><br />
„Mir wurden milieubedingte Begleiterscheinungen vorgeworfen. Und darunter versteht man Gewalt, Zwang, unter anderem grölende Freier, die vor der Tür stehen.“<br />
<strong>KLARTEXT</strong><br />
„Und, gibt&#8217;s das hier?“<br />
<strong>Kerstin Berghäuser, Bordellbetreiberin</strong><br />
“Nein, das gibt&#8217;s hier nicht. Auch klingeln die Freier nicht bei anderen Mietern. Das Publikum, das uns besucht, das sind sehr seriöse Leute, Geschäftsleute, die wollen unerkannt hier rein und unerkannt wieder rausgehen.“
</p></blockquote>
<p>Auch der <a href="http://www.busd.de/">Bundesverband für sexuelle Dienstleistungen</a> machte innerhalb der Baurechts-Vorgänge noch einmal deutlich, dass Prostitution nicht gleich Prostitution ist.</p>
<blockquote><p>&#8220;Warum sollen nahezu ausschließlich von Frauen gegründete und geleitete Bordelle geschlossen werden? Wer will uns in die Hände einer Mafia treiben, die ähnlich wie in Hamburg oder Frankfurt die Prostitution beherrscht?&#8221;</p></blockquote>
<p>Außerdem &#8211; nicht nur in Berlin im Gespäch &#8211; eine Pauschalbesteuerung von Prostituierten. Das wird aber den Bedürfnissen vieler Prostituierter gar nicht gerecht, geplant ist nämlich vielerorts eine viel zu hohe Pauschale &#8211; und wie in dem SpOn-Hetz- Artikel richtig angeführt wird, verdienen einige Prostituierte kaum etwas, manche kommen auf nicht mehr als 25 bis 30 Euro am Tag.</p>
<p>Und zum Schluss <a href="http://www.rbb-online.de/_/fernsehen/magazine/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_5820640.html">noch ein Link zu einem viel besseren Beitrag zum Thema Prostitution in Berlin</a> &#8211; vom RBB. Gut, dass es die Öffentlich-Rechtlichen gibt! </p>
<p><em>Prostitution in Berlin – da denkt man an Frauen in hochhackigen Stiefeln und engen Korsagen an der Straße des 17.Juni oder in der Oranienburger Straße in Mitte. Doch das Hauptgeschäft spielt sich eher unbemerkt ab: in Wohnungen. Schätzungsweise 300 bis 400 solcher Wohnungs-Bordelle gibt es in Berlin. &#8230;.</em></p>
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		<title>Kritik in der Jungle World: &#8220;Experimental Sex&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Oct 2007 10:24:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie nicht anders zu erwarten war, hat mich einer der nachfolgenden AutorInnen kritisiert. Georg Kammerer schreibt in Jungle World 41: Allerdings muss man das dem Herren – so Julia Seeliger – nachsehen. Ist doch]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Wie nicht anders zu erwarten war, hat mich <a href="http://www.jungle-world.com/seiten/2007/41/10791.php">einer der nachfolgenden AutorInnen kritisiert</a>. Georg Kammerer schreibt in Jungle World 41:</p>
<blockquote><p>Allerdings muss man das dem Herren – so Julia Seeliger – nachsehen. Ist doch </p>
<div align="right" style="float:right;padding:5px 0xp 0px 5px;"><a name="fb_share" type="icon_link" share_url="http://julia-seeliger.de/kritik-in-der-jungle-world-experimental-sex/"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>SPIEGEL ONLINE: &#8220;Katholische Kirche ist größte transnationale Schwulenorganisation&#8221;</title>
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		<comments>http://julia-seeliger.de/spiegel-online-katholische-kirche-ist-groste-transnationale-schwulenorganisation/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Oct 2007 12:18:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf SPIEGEL ONLINE ist ein Interview zum Thema katholische Kirche und Homosexualität erschienen. Das passt ganz gut zu der Sendung &#8220;Warum heute noch heiraten&#8221; vom vergangenen Mittwoch. Dass ich dort das Wort &#8220;Homosexualität&#8221; in den Mund nahm, schien zweien meiner Mitdiskutanten schon fast &#8220;zu heiß&#8221;. Interviewt auf SPIEGEL ONLINE wurde Hermann Kügler, katholischer Priester und [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>Auf SPIEGEL ONLINE ist <a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,386709,00.html">ein Interview zum Thema katholische Kirche und Homosexualität</a> erschienen. Das passt ganz gut zu der Sendung &#8220;Warum heute noch heiraten&#8221; vom vergangenen Mittwoch. Dass ich dort das Wort &#8220;Homosexualität&#8221; in den Mund nahm, schien zweien meiner Mitdiskutanten schon fast &#8220;zu heiß&#8221;.</p>
<p>Interviewt auf SPIEGEL ONLINE wurde Hermann Kügler, katholischer Priester und Jesuit.</p>
<blockquote><p>Es ist ein Vorurteil zu sagen, alle Homosexuellen seien pädophil. Das ist falsch. Pädophile gibt es genauso unter Hetero- oder Bisexuellen. Es ist diskriminierend, wenn man homosexuell empfindenden Menschen unterstellt, sie seien verkappte Kinderschänder.</p></blockquote>
<blockquote><p>In der Bibel werden Homosexuelle eigentlich als Heterosexuelle gesehen, die sich aus perversen Neigungen homosexuell verhalten. Das wird abgelehnt. Doch genetisch bedingte Homosexualität kennt die Bibel nicht. Leuten wie Kardinal Meisner würde ich raten, exegetisch und hermeneutisch etwas genauer hinzuschauen.</p></blockquote>
<blockquote><p>Die Kirche hinkt bei der Rezeption vieler wissenschaftlicher Einsichten hinterher. Homosexualität etwa gilt heute als normale Variante sexuellen Verhaltens. Sie ist mit dem Willen und therapeutisch nicht zu beeinflussen, so wenig wie wenn Leute rote oder schwarze Haare haben. Die katholische Kirche sieht die Homosexuellen zwar nicht mehr als Sünder an, aber doch als Kranke, denen mit Liebe und Achtung zu begegnen ist.</p></blockquote>
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		<title>Dossier: Dem Leben Schönes schenken</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Sep 2007 09:57:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[gender]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[jungle world]]></category>
		<category><![CDATA[monogamie ist keine lösung]]></category>
		<category><![CDATA[sex]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.julia-seeliger.de/jungle-world-dem-leben-schones-schenken/</guid>
		<description><![CDATA[Zum Familien- und Beziehungs-Thema gab es auch in der letzten Jungle World &#8211; das war die mit dem Simpsons-Mügeln-Cover &#8211; noch ein tolles Dossier. Warum ist heute die Monogamie auch im linken Milieu die gängige Form der Liebesbeziehung? Ist es nicht fortschrittlicher, in puncto Freundschaft und Sexualität einen verantwortungsbewussten Hedonismus zu pflegen? Was an konformistischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Zum Familien- und Beziehungs-Thema gab es auch in der letzten Jungle World &#8211; das war die mit dem Simpsons-Mügeln-Cover &#8211; <a href="http://www.jungle-world.com/seiten/2007/35/10546.php">noch ein tolles Dossier</a>.</p>
<blockquote><p>Warum ist heute die Monogamie auch im linken Milieu die gängige Form der Liebesbeziehung? Ist es nicht fortschrittlicher, in puncto Freundschaft und Sexualität einen verantwortungsbewussten Hedonismus zu pflegen? Was an konformistischen und romantischen Beziehungsmodellen abzulehnen ist, warum Eifersucht dumm ist, welche Vorteile das </p>
<div align="right" style="float:right;padding:5px 0xp 0px 5px;"><a name="fb_share" type="icon_link" share_url="http://julia-seeliger.de/jungle-world-dem-leben-schones-schenken/"></a></div>]]></content:encoded>
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