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	<title>zeitrafferin &#187; monogamie ist keine lösung</title>
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		<title>Ist der Ruf erst ruiniert: BUMS*</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 17:28:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kommendes Wochenende werde ich drei Stunden Workshop beim BUMS*-Seminar der Grünen Jugend Niedersachsen gestalten. Thema werden familienrechtliche Institute sein, die Ehe, die &#8220;Eingetragene Lebenspartnerschaft&#8221; und die Ideen zum Familienvertrag. Ich war weder über den Titel noch über den Untertitel *Beziehungen, Unanständigkeit, Macht und Sexualität informiert, sondern hatte lediglich erst zu einer Podiumsdiskussion im oben genannten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Kommendes Wochenende werde ich drei Stunden Workshop beim <a href="http://www.gj-nds.de/show/3582606.html">BUMS*-Seminar</a> der Grünen Jugend Niedersachsen gestalten. Thema werden familienrechtliche Institute sein, die Ehe, die &#8220;Eingetragene Lebenspartnerschaft&#8221; und die Ideen zum Familienvertrag.</p>
<p>Ich war weder über den Titel noch über den Untertitel  <em>*Beziehungen, Unanständigkeit, Macht und Sexualität</em> informiert, sondern hatte lediglich erst zu einer Podiumsdiskussion im oben genannten Themenzuschnitt, dann, variiert, zur Gestaltung eines Workshops zugesagt.</p>
<p>Deswegen war ich auch überrascht, als ich vorgestern eine E-Mail von einem Spiegel-Online-Redakteur bekam, der sich für das Seminar interessierte. Ich will nicht wissen, was der für eine reißerische Geschichte schreiben wollte. Nun kommt er aber doch nicht.</p>
<p>Jetzt. Community-Power: Habt ihr noch Ideen, was ich dort veranstalten könnte? Ich dachte an einen Folienvortrag mit Diskussion. In dem Vortrag werde ich die unterschiedlichen familienrechtlichen Institute vorstellen, ein paar Zahlen zu Kindern in &#8220;Patchwork&#8221;-Beziehungen nennen (jenseits der klassischen Ehe), weiterhin die Linie der grünen Bundestagsfraktion beleuchten (Ehegattensplitting kappen anstatt abschaffen) und auch einen Blick in die Geschichte und in andere Länder wagen. Ansonsten würde ich mir noch ein paar pädagogische Spiele zum Thema ausdenken/herbeirecherchieren.</p>
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		<title>Heimat Internet</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 09:37:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[familie]]></category>
		<category><![CDATA[netz]]></category>
		<category><![CDATA[heimat]]></category>
		<category><![CDATA[monogamie ist keine lösung]]></category>

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		<description><![CDATA[In der heutigen taz befindet sich ein Debattenbeitrag (Reihe: &#8220;Junge Utopien&#8221;) von mir. Mein Thema: Familienpolitik in vernetzten Zeiten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>In der heutigen taz befindet sich <a href="http://taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/meine-wg-ist-meine-familie/">ein Debattenbeitrag</a> (Reihe: &#8220;Junge Utopien&#8221;) von mir. Mein Thema: Familienpolitik in vernetzten Zeiten. </p>
<div align="right" style="float:right;padding:5px 0xp 0px 5px;"><a name="fb_share" type="icon_link" share_url="http://julia-seeliger.de/heimat-internet/"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Polycamp in Groß Köris</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/polycamp-in-gros-koris/</link>
		<comments>http://julia-seeliger.de/polycamp-in-gros-koris/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 15:03:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[familie]]></category>
		<category><![CDATA[vielfalt]]></category>
		<category><![CDATA[zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[monogamie ist keine lösung]]></category>
		<category><![CDATA[polyamory]]></category>

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		<description><![CDATA[Die letzten beiden Tage war ich beim Polycamp auf dem Rankenhof in Groß Köris (Google Satellit). Das war ein netter, kleiner Kurzurlaub. Es war aber auch mein Anliegen, mal ein paar Menschen, die das Beziehungskonzept &#8220;Poly&#8221; leben, näher und &#8220;in Echt&#8221; kennenzulernen. Mir war es auch wichtig, herauszufinden, ob es aus den Reihen der polyamoren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Die letzten beiden Tage war ich beim <a href="http://planetpoly.org/camp/Poly-Camp_2009/photos.html">Polycamp</a> auf dem Rankenhof in Groß Köris (<a href="http://maps.google.de/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=rankenhof+gro%C3%9F+k%C3%B6ris&#038;sll=51.151786,10.415039&#038;sspn=13.412748,28.256836&#038;ie=UTF8&#038;t=h&#038;z=14">Google Satellit</a>).</p>
<div id="attachment_3123" class="wp-caption aligncenter" style="width: 515px"><a href="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2009/07/sommervergnugen.png"><img src="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2009/07/sommervergnugen.png" alt="Ganz normal entspannen: Sonnenbad beim Polycamp " title="sommervergnugen" width="505" height="193" class="size-full wp-image-3123" /></a><p class="wp-caption-text">Ganz normal entspannen: Sonnenbad beim Polycamp </p></div>
<p>Das war ein netter, kleiner Kurzurlaub. Es war aber auch mein Anliegen, mal ein paar Menschen, die das Beziehungskonzept &#8220;Poly&#8221; leben, näher und &#8220;in Echt&#8221; kennenzulernen. Mir war es auch wichtig, herauszufinden, ob es aus den Reihen der polyamoren Menschen politische Forderungen gibt. Vor einiger Zeit hatte ich in Poly-Foren mal anrecherchiert, ob es politische Forderungen gibt, allerdings keinerlei verwertbares Ergebnis erhalten.</p>
<p>Nach einigen Gesprächen bin ich nun ein kleines bisschen schlauer: Im Grunde erheben die meisten polyamoren Menschen (im Kontext Familienpolitik) vergleichbare Forderungen, wie sie auch beim <a href="http://www.familienvertrag.de">Familienvertrag</a> genannt werden. Einige nannten auch noch &#8220;mehr Toleranz für Poly-Beziehungen&#8221; bzw. &#8220;für Beziehungen jenseits der monogamen Zweierbeziehung&#8221;. </p>
<p>Die Stimmung auf dem Camp ist recht angenehm und weniger esoterisch als erwartet. Die Teilnehmenden sind zwischen 15 und ca. 70 Jahre alt, nicht mitgerechnet einige Kinder, die ihre Eltern zum Polycamp begleiten. </p>
<p>Nach Barcamp-Manier werden von den Teilnehmenden selbst Workshops angeboten &#8211; Themen waren bisher &#8220;Singen&#8221;, &#8220;Tango&#8221;, &#8220;Basteln&#8221;, &#8220;Massage&#8221;, &#8220;Body-Painting&#8221;. Genauso selbstorganisiert die Küche &#8211; jeden Tag kocht jemand anderes, immer ist auch veganes Essen mit dabei.  Gestern abend lief &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Themroc">Themroc</a>&#8220;, ein krasser, französisch-styliger Film aus den 70er Jahren. Übernachtet wird in Zelten oder (teurer) in den Räumlichkeiten des Rankenhofs &#8211; dem &#8220;Chalet&#8221; oder dem &#8220;Bootshaus&#8221;. Apropos Bootshaus: Am Ufer warten drei Kanus, ein Ruderboot und ein Tretboot auf See-und-Kanal-Erkundungsreisende.</p>
<p>Die Meinungen der Anwesenden zu Polyamorie sind vielfältig &#8211; die einen sehen Poly als politisch linken Ansatz, sie sehen darin eine grundsätzliche Auflösung des Eigentumsbegriffs. Manche sind pragmatisch &#8211; sie wollen sich eine Beziehung zu einem geliebten Menschen nicht durch&#8217;s Fremdgehen kaputtmachen lassen, wiederum andere finden diese Lebens-Organisationsform in Netzwerken hochmodern und avantgardistisch. </p>
<p><a href="http://planetpoly.org/camp/Poly-Camp_2009/Willkommen.html">Das Poly-Camp</a> (<a href="http://free-creatives.net/polywiki/index.php/Polytreffen,_internationales_Sommercamp_2009">Wiki mit vielen Infos</a>) läuft noch bis zum 19. Juli, es findet auf dem Rankenhof in Groß Köris (<a href="http://maps.google.de/maps?hl=de&#038;q=rankenhof+gro%C3%9F+k%C3%B6ris&#038;ie=UTF8&#038;t=h&#038;z=14">Google Map</a>) statt. Der Teilnahmebeitrag für die Übernachtung auf dem Zeltplatz (für eine halbe Woche, also die verbleibende Zeit) beträgt 50 Euro.</p>
<h2>Zum Weiterlesen</h2>
<ul>
<li>taz: <a href="http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/du-und-ich-und-ich-und-er/?src=AR&#038;cHash=e9aa931e67">&#8220;Du und ich und ich und er&#8221;</a></li>
<li>Wikipedia: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Polyamory">Polyamory</a></li>
<li><a href="http://www.polyamor.de/">Polyamor.de</a></li>
<li><a href="http://polyamorie.de">Polyamorie.de</a></li>
<li>Forum: <a href="http://www.polyamore.de/">Polyamore.de</a></li>
</ul>
<div align="right" style="float:right;padding:5px 0xp 0px 5px;"><a name="fb_share" type="icon_link" share_url="http://julia-seeliger.de/polycamp-in-gros-koris/"></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>taz: &#8220;Du und ich und ich und er&#8221;</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/taz-du-und-ich-und-ich-und-er/</link>
		<comments>http://julia-seeliger.de/taz-du-und-ich-und-ich-und-er/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Nov 2007 09:02:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
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		<category><![CDATA[sex]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Freier Liebe hat ja &#8220;Monogamie ist keine Lösung&#8221; eigentlich gar nicht so viel zu tun. Trotzdem nett, dass die taz das Zitat in ihrem Artikel &#8220;Du und ich und ich und er&#8221; aufgriff. Da geht&#8217;s um Polyamory &#8211; das ist, wenn sich mehr als zwei lieben. Und das auf die Reihe bekommen. In den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Mit Freier Liebe hat ja &#8220;Monogamie ist keine Lösung&#8221; eigentlich gar nicht so viel zu tun. Trotzdem nett, dass die taz das Zitat in ihrem Artikel &#8220;<a href="http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/du-und-ich-und-ich-und-er/?src=AR&#038;cHash=e9aa931e67">Du und ich und ich und er</a>&#8221; aufgriff. Da geht&#8217;s um Polyamory &#8211; das ist, wenn sich mehr als zwei lieben. Und das auf die Reihe bekommen.</p>
<blockquote><p> In den USA ist aus den Polyamoren eine kleine Bewegung geworden. Sie fordert rechtliche Gleichbehandlung. Dazu gehören: gemeinsames Sorgerecht für Kinder, Regeln für die Erbfolge, Krankenhausbesuche, alles, was monogamen Paaren eben auch zusteht.</p>
<p>Auch Karin und Rainer hätten nichts gegen eine rechtliche Gleichstellung mit monogamen Lebensformen. Aber das ist Zukunftsmusik. Einmal hielt Julia Seeliger von der Grünen Jugend eine Rede mit dem Titel &#8220;Ist Monogamie die Lösung?&#8221;. Das sorgte für ein bisschen medialen Wirbel und war dann schnell wieder vorbei. Und die Landrätin Gabriele Pauli (CSU) verharrte mit ihrem Vorschlag, die Ehe auf sieben Jahre zu begrenzen, beim Konzept der seriellen Monogamie.</p></blockquote>
<ul>
<li><a href="http://julia-seeliger.de/zusammenstellung-monogamie-beitrage/">Zusammenstellung Monogamie-Beiträge</a></li>
<li><a href="http://julia-seeliger.de/jungle-world-monogamie-ist-keine-losung/">Jungle World: Monogamie ist keine Lösung</a></li>
</ul>
<div align="right" style="float:right;padding:5px 0xp 0px 5px;"><a name="fb_share" type="icon_link" share_url="http://julia-seeliger.de/taz-du-und-ich-und-ich-und-er/"></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wohngeldnovelle: Mitbewohner haften für ihre Mitbewohner</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/wohngeldnovelle-mitbewohner-haften-fur-ihre-mitbewohner/</link>
		<comments>http://julia-seeliger.de/wohngeldnovelle-mitbewohner-haften-fur-ihre-mitbewohner/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Oct 2007 10:49:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So meinte ich das nicht mit der Anerkennung &#8220;neuer Lebensformen&#8221;, liebe Bundesregierung: In einer Nacht- und Nebelaktion ist kurzfristig von der Koalition ein Regierungsentwurf zur Reform des Wohngeldes aufgesetzt worden, der es NiedrigverdienerInnen quasi unmöglich macht, in eine WG zu ziehen. Die Bundesregierung plant künftig bei der Berechnung des Wohngeldes alle Mitglieder einer sog. Wohn- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>So meinte ich das nicht mit der Anerkennung &#8220;neuer Lebensformen&#8221;, liebe Bundesregierung:</p>
<blockquote><p>In einer Nacht- und Nebelaktion ist kurzfristig von der Koalition ein Regierungsentwurf zur Reform des Wohngeldes aufgesetzt worden, der es NiedrigverdienerInnen quasi unmöglich macht, in eine WG zu ziehen.</p>
<p>Die Bundesregierung plant künftig bei der Berechnung des Wohngeldes alle Mitglieder einer sog. Wohn- und Wohnwirtschaftsgemeinschaft heranzuziehen. D.h. künftig werden alle Wohngemeinschaften, von der Alten WG, der Studenten-WG bis zur Berufstätigen-WG das Einkommen potentieller Mitbewohner prüfen müssen. Bei nicht abschätzbaren Armutsrisiken wie Krankheit oder Arbeitslosigkeit werden sie durch die geplante neue Regelung mit in die Haftung genommen. Auch für zu Unrecht erhaltenes Wohngeld eines WG-Mitgliedes sollen sie haften. Diese Strategie der Zerschlagung von modernen Wohn- und Lebensformen ist nicht neu. Schom beim Arbeitslosengeld II hatten SPD und CDU zum 01.08.2006 per &#8220;Fortentwicklungsgesetz&#8221; die Umkehr der Beweislast bei nicht-ehelichen Lebengemeinschaften eingeführt. </p></blockquote>
<p>Rund 10 Prozent der Alleinstehenden leben laut statistischem Bundesamt mit anderen Personen unter einem Dach, sprich in einer Wohngemeinschaft.</p>
<p>Interessant auch die <a href="http://www2.markuskurth.de/uploads/071011wohngeld_protokoll.pdf">dazugehörige Bewertung von Markus Kurth</a> (PDF)</p>
<blockquote><p>Die Strategie der Zerschlagung von modernen Wohnformen ist nicht neu. Schon beim Arbeitslosengeld II hatten SPD und CDU ab 01.08.2006 per „Fortentwicklungsgesetz“ die Umkehr der Beweislast bei nicht-ehelichen Lebensgemeinschaften eingeführt. Seither gilt immer schon dann die Vermutung der Bedarfsgemeinschaft, wenn Partner länger als ein Jahr zusammenleben. In diesem Falle wird im SGB II das Vorliegen einer Verantwortungs- und Einstehensgemeinschaft vermutet. Diese kann allerdings noch widerlegt werden. Nach dem Willen der Bundesregierung soll das beim Wohngeld nicht mehr möglich sein sein. Mit der geplanten Reform des Wohngeldes geht die Bundesregierung über das im SGB II geltende Prinzip der Verantwortungsgemeinschaft hinaus.
</p></blockquote>
<p><a href="http://www.markus-kurth.de/mailinglisten/kurth-aktuell.html">Gefunden im Newsletter</a> von Markus Kurth, der immer wieder lesenswert ist. Mehr zu diesem Thema findet sich auch <a href="http://www.markus-kurth.de/themen/sozialpolitik/757614.html?wp_ml=0">auf Markus&#8217; Webseite</a>.</p>
<p>Auf <a href="http://www.tacheles-sozialhilfe.de/harry/view.asp?ID=1689">Tacheles Sozialhilfe</a> wird zudem kritisiert &#8211; Markus kritisierte das kürzlich in einer Bewertung des Vorgangs ebenfalls &#8211; dass das Wohngeld seit 2001 nicht mehr an die tatsächlichen Bedarfe angepasst wurde. Das ist nicht nur ungerecht, sondern führt auch zu Fehlentwicklungen.</p>
<blockquote><p>Außerdem hat die Bundesregierung nicht die Chance ergriffen, die Wohngeldleistungen zu erhöhen. Die letzte Erhöhung fand 2001 statt. Seither sind die Mieten, insbesondere die Warmmieten deutlich gestiegen. Mit einer Anpassung der Leistungen würde die Bundesregierung auch der zunehmenden Zahl sog. &#8220;Aufstocker&#8221; im ALG II entgegenwirken, die ausschließlich die sog. Kosten der Unterkunft erhalten. Denn die Wohnkostenhilfe für Erwerbstätige ist eigentlich nicht Aufgabe der Grundsicherung für Erwerbslose. Diese wird jedoch von einer steigenden Anzahl von erwerbstätigen GeringverdienerInnen in Anspruch genommen, da die Kostenerstattung im ALG II als ergänzende Leistung attraktiver ist. </p></blockquote>
<p><a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/065/1606543.pdf">Diesen</a> (PDF) halte ich für den entsprechenden Gesetzentwurf. Dort findet sich nach Runterscrollen:</p>
<p><img src="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2007/10/haushaltsmitglieder1.png" alt="Haushaltsmitglieder Wohngeld Gesetzentwurf" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kritik in der Jungle World: &#8220;Experimental Sex&#8221;</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/kritik-in-der-jungle-world-experimental-sex/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Oct 2007 10:24:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
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		<category><![CDATA[sozialstaat]]></category>
		<category><![CDATA[beziehung]]></category>
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		<category><![CDATA[sex]]></category>
		<category><![CDATA[soziales]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://julia-seeliger.de/kritik-in-der-jungle-world-experimental-sex/</guid>
		<description><![CDATA[Wie nicht anders zu erwarten war, hat mich einer der nachfolgenden AutorInnen kritisiert. Georg Kammerer schreibt in Jungle World 41: Allerdings muss man das dem Herren – so Julia Seeliger – nachsehen. Ist doch]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Wie nicht anders zu erwarten war, hat mich <a href="http://www.jungle-world.com/seiten/2007/41/10791.php">einer der nachfolgenden AutorInnen kritisiert</a>. Georg Kammerer schreibt in Jungle World 41:</p>
<blockquote><p>Allerdings muss man das dem Herren – so Julia Seeliger – nachsehen. Ist doch </p>
<div align="right" style="float:right;padding:5px 0xp 0px 5px;"><a name="fb_share" type="icon_link" share_url="http://julia-seeliger.de/kritik-in-der-jungle-world-experimental-sex/"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>SPIEGEL ONLINE: &#8220;Katholische Kirche ist größte transnationale Schwulenorganisation&#8221;</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/spiegel-online-katholische-kirche-ist-groste-transnationale-schwulenorganisation/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Oct 2007 12:18:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
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		<category><![CDATA[religion]]></category>
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		<category><![CDATA[homosexualität]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf SPIEGEL ONLINE ist ein Interview zum Thema katholische Kirche und Homosexualität erschienen. Das passt ganz gut zu der Sendung &#8220;Warum heute noch heiraten&#8221; vom vergangenen Mittwoch. Dass ich dort das Wort &#8220;Homosexualität&#8221; in den Mund nahm, schien zweien meiner Mitdiskutanten schon fast &#8220;zu heiß&#8221;. Interviewt auf SPIEGEL ONLINE wurde Hermann Kügler, katholischer Priester und [...]]]></description>
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			</a>
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<p>Auf SPIEGEL ONLINE ist <a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,386709,00.html">ein Interview zum Thema katholische Kirche und Homosexualität</a> erschienen. Das passt ganz gut zu der Sendung &#8220;Warum heute noch heiraten&#8221; vom vergangenen Mittwoch. Dass ich dort das Wort &#8220;Homosexualität&#8221; in den Mund nahm, schien zweien meiner Mitdiskutanten schon fast &#8220;zu heiß&#8221;.</p>
<p>Interviewt auf SPIEGEL ONLINE wurde Hermann Kügler, katholischer Priester und Jesuit.</p>
<blockquote><p>Es ist ein Vorurteil zu sagen, alle Homosexuellen seien pädophil. Das ist falsch. Pädophile gibt es genauso unter Hetero- oder Bisexuellen. Es ist diskriminierend, wenn man homosexuell empfindenden Menschen unterstellt, sie seien verkappte Kinderschänder.</p></blockquote>
<blockquote><p>In der Bibel werden Homosexuelle eigentlich als Heterosexuelle gesehen, die sich aus perversen Neigungen homosexuell verhalten. Das wird abgelehnt. Doch genetisch bedingte Homosexualität kennt die Bibel nicht. Leuten wie Kardinal Meisner würde ich raten, exegetisch und hermeneutisch etwas genauer hinzuschauen.</p></blockquote>
<blockquote><p>Die Kirche hinkt bei der Rezeption vieler wissenschaftlicher Einsichten hinterher. Homosexualität etwa gilt heute als normale Variante sexuellen Verhaltens. Sie ist mit dem Willen und therapeutisch nicht zu beeinflussen, so wenig wie wenn Leute rote oder schwarze Haare haben. Die katholische Kirche sieht die Homosexuellen zwar nicht mehr als Sünder an, aber doch als Kranke, denen mit Liebe und Achtung zu begegnen ist.</p></blockquote>
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		<title>SWR Quergefragt: Wozu heute noch heiraten?</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/swr-quergefragt-wozu-heute-noch-heiraten/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Oct 2007 20:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[familie]]></category>
		<category><![CDATA[gender]]></category>
		<category><![CDATA[ehe]]></category>
		<category><![CDATA[emanzipation]]></category>
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		<category><![CDATA[monogamie]]></category>
		<category><![CDATA[monogamie ist keine lösung]]></category>

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		<description><![CDATA[Morgen bin ich in Mainz bei &#8220;quergefragt&#8221; &#8211; eine Sendung des SWR. Thema: Wozu heute noch heiraten? Für die christlichen Kirchen ist die Ehe ein heiliges Sakrament. Für den Staat eine Institution, die den Schutz des Grundgesetzes genießt. Für viele Paare ist sie allerdings offenbar eine Fehlentscheidung, denn fast jede dritte Ehe wird wieder geschieden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Morgen bin ich in Mainz bei &#8220;<a href="http://www.quergefragt.de">quergefragt</a>&#8221; &#8211; eine Sendung des SWR. Thema: <a href="http://www.swr.de/quergefragt/-/id=233198/1irh3um/index.html">Wozu heute noch heiraten</a>?</p>
<p><img src="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2007/10/quergefragt.png" alt="julia seeliger quergefragt swr ehe monogamie" /></p>
<blockquote><p>Für die christlichen Kirchen ist die Ehe ein heiliges Sakrament. Für den Staat eine Institution, die den Schutz des Grundgesetzes genießt. Für viele Paare ist sie allerdings offenbar eine Fehlentscheidung, denn fast jede dritte Ehe wird wieder geschieden. Ist die Ehe eine altmodische Einrichtung, die abgeschafft gehört? Oder ist sie in unserer schnelllebigen Zeit umso wichtiger als Anker für ein Familienleben?</p></blockquote>
<p>Leider werde ich dort als &#8220;Gegnerin der Monogamie&#8221; vorgestellt. Das ist unzutreffend. Ich stelle hiermit richtig: <strong>Ich bin keine Gegnerin der Monogamie</strong>. Ich habe jedoch Vorstellungen von einer gesellschaftlichen Solidarität jenseits der monogamen Ehe. </p>
<p>Näheres in der Jungle World 39/2007, <a href="http://jungle-world.com/seiten/2007/39/10707.php">mein Artikel in der Reihe &#8220;Disko&#8221;</a>.</p>
<blockquote><p>Um all diesen Menschen, und nicht nur denje­nigen, die sich für die verehelichte Kleinfamilie entscheiden, gerecht zu werden, muss sich eine Menge ändern. So ist ein Adoptionsrecht für Homosexuelle mehr als überfällig, Hartz IV muss einer individuellen Grundsicherung weichen, und das Ehegattensplitting muss durch eine individuelle Besteuerung der Einkünfte ersetzt werden. Teilzeit, Niedriglohn und damit auch Altersarmut sind immer noch weiblich. Zu dieser Diskussion gehört auch, sich endlich grundsätzliche Gedanken zu machen über eine Gesellschaft mit verbindlichen Beziehungen, eine Gesellschaft, in der ungleich Starke und </p>
<div align="right" style="float:right;padding:5px 0xp 0px 5px;"><a name="fb_share" type="icon_link" share_url="http://julia-seeliger.de/swr-quergefragt-wozu-heute-noch-heiraten/"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Jungle World: &#8220;Monogamie ist keine Lösung&#8221;</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/jungle-world-monogamie-ist-keine-losung/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Sep 2007 07:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
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		<category><![CDATA[monogamie ist keine lösung]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt isser online, und wohl auch unten in meinem Briefkasten: Der &#8220;Monogamie ist keine Lösung&#8221;-Artikel in der Jungle World. Um all diesen Menschen, und nicht nur denje­nigen, die sich für die verehelichte Kleinfamilie entscheiden, gerecht zu werden, muss sich eine Menge ändern. So ist ein Adoptionsrecht für Homosexuelle mehr als überfällig, Hartz IV muss einer [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p><a href="http://jungle-world.com/seiten/2007/39/10707.php">Jetzt isser online</a>, und wohl auch unten in meinem Briefkasten: Der &#8220;Monogamie ist keine Lösung&#8221;-Artikel in der Jungle World.</p>
<blockquote><p>Um all diesen Menschen, und nicht nur denje­nigen, die sich für die verehelichte Kleinfamilie entscheiden, gerecht zu werden, muss sich eine Menge ändern. So ist ein Adoptionsrecht für Homosexuelle mehr als überfällig, Hartz IV muss einer individuellen Grundsicherung weichen, und das Ehegattensplitting muss durch eine individuelle Besteuerung der Einkünfte ersetzt werden. Teilzeit, Niedriglohn und damit auch Altersarmut sind immer noch weiblich. Zu dieser Diskussion gehört auch, sich endlich grundsätzliche Gedanken zu machen über eine Gesellschaft mit verbindlichen Beziehungen, eine Gesellschaft, in der ungleich Starke und </p>
<div align="right" style="float:right;padding:5px 0xp 0px 5px;"><a name="fb_share" type="icon_link" share_url="http://julia-seeliger.de/jungle-world-monogamie-ist-keine-losung/"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Jungle World: Monogamie-Artikel</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Sep 2007 12:42:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[familie]]></category>
		<category><![CDATA[gender]]></category>
		<category><![CDATA[sozialstaat]]></category>
		<category><![CDATA[jungle world]]></category>
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		<description><![CDATA[In der kommenden Jungle-World wird ein Artikel zum Thema &#8220;Monogamie ist keine Lösung&#8221; von mir erscheinen. Das Ganze ist Teil der Diskussionsreihe &#8220;Disko&#8221;, die sich um Liebe, Beziehungen und den ganzen Rest dreht. In diesem Artikel fokussiere ich mich aber mehr auf die Debatte, was unsere Gesellschaft zusammenhält, wie Ehe die Emanzipation bremst und öffentliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<p>In der kommenden <a href="http://www.jungle-world.com">Jungle-World</a> wird ein Artikel zum Thema &#8220;Monogamie ist keine Lösung&#8221; von mir erscheinen. Das Ganze ist Teil der <a href="http://www.jungle-world.com/seiten/2007/38/10665.php">Diskussionsreihe &#8220;Disko&#8221;</a>, die sich um Liebe, Beziehungen und den ganzen Rest dreht. </p>
<p>In diesem Artikel fokussiere ich mich aber mehr auf die Debatte, was unsere Gesellschaft zusammenhält, wie Ehe die Emanzipation bremst und öffentliche Daseinsvorsorge vs. neoliberale Entsolidarisierung an sich. </p>
<p>Ein Absatz dreht sich aber auch um Beziehungen, um Verbindlichkeit und Sexualität. Jetzt, schon vor dem Erscheinen des Artikels, wurde ich bereits von zwei Menschen &#8211; dem Redakteur und einer Freundin &#8211; angesprochen, die folgenden Satz nicht verstanden:</p>
<p><em>Auch wenn die Moderne zahlreiche Formen der Geburtenkontrolle &#8211; Verhütungsmittel, Abtreibung &#8211; hervorgebracht hat, kann dennoch gerade Sex mit einer Person, die einem vollends &#8220;den Kopf verdreht&#8221;, ein ganz besonders wunderbar lustvolles Erlebnis sein.</em></p>
<p>Ich postuliere eine &#8220;Entbiologisierung von Sex&#8221;, also die Entkopplung von Sexualität von Reproduktion. Moderne Verhütungsmittel können Krankheiten und Schwangerschaft verhindern, somit stünde einem rationalen Hedonismus im Grunde nichts entgegen. In der Moderne könnte die heimelige Zweierbeziehung, fortschrittlich, dem maximalen Genuss(konsum) weichen. Ich sehe aber einen Mehrwert in der romantischen Liebe, egal jetzt, ob in einer Zweierbeziehung oder in romantisierten Freundschaften, so wie <a href="http://www.jungle-world.com/seiten/2007/38/10665.php">von Blindow/Ommert in Jungle World 38/2007 vorgeschlagen</a>. Auch wenn es in der modernen Gesellschaft also zu erwarten wäre, dass die romantische Liebe zugunsten <a href="http://www.jungle-world.com/seiten/2007/35/10546.php">eines rationalen Hedonismus, wie von Schott in Jungle World 35 postuliert</a>, an Bedeutung verlieren würde, so ist dies in meinen Augen nicht zu erwarten. Ganz einfach: Qualität vor Quantität. Gefühl und Verstand. </p>
<p>Das passiert mir bisweilen, dass man Sätze von mir nicht versteht, weil ich nämlich die Hälfte davon als trivial in meinem Kopf behalte. Ich beachte dabei nicht, dass jeder Mensch anders denkt und somit auch gewisse Dinge noch mal erklärt werden müssen. Das ist mir übrigens auch in meiner Deutsch-Abiklausur passiert, wo ich stundenlang an dem &#8220;perfekten Text&#8221; arbeitete, der dann am Ende zu abstrakt und kondensiert war, so dass ich nur eine Drei dafür bekam, was mich nicht befriedigte.</p>
<p>Die Freundin, die besagten Satz nicht verstand, gab mir auch noch dieses Feedback: </p>
<p><em>&#8230;  den Link zwischen Liebesbeziehung, der Rolle des Staates und der Solidarität &#8230; Ich finde das eine schöne Idee, diese Trias. Obwohl ich ideologisch beim Staat große Probleme habe, aber das ist eine andere Frage. Ich mag dein Argument.</em></p>
<p>&#8220;Monogamie ist keine Lösung&#8221; ist inhaltlich verwirrend, die dahinter stehende Debatte ist aber richtig und wichtig, und muss weiter ausgearbeitet werden. Das werde ich weiterdenken, dieser Artikel war nur ein weiterer erster Aufschlag. Die Idee ist gut, die Welt noch nicht bereit!</p>
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