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	<title>Kommentare zu: Realo-Brief: &#8220;Reformen bei den Reformern&#8221;</title>
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	<description>Julia Seeliger</description>
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		<title>Von: Dennis</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/realo-brief-reformen-bei-den-reformern/comment-page-1/#comment-33542</link>
		<dc:creator>Dennis</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 10:28:19 +0000</pubDate>
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		<description>Lasst mich hinzufügen dass wir keine &quot;Volkspartei&quot; sind - so werden wir zwar nie über 15% kommmen, aber dafür brauchen wir uns auch nicht um die BILD scheren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lasst mich hinzufügen dass wir keine &#8220;Volkspartei&#8221; sind &#8211; so werden wir zwar nie über 15% kommmen, aber dafür brauchen wir uns auch nicht um die BILD scheren.</p>
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		<title>Von: Peter Alberts</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/realo-brief-reformen-bei-den-reformern/comment-page-1/#comment-33532</link>
		<dc:creator>Peter Alberts</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 07:39:05 +0000</pubDate>
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		<description>Auch wenn die Frage, ob &quot;Streit&quot; in Parteien durch die Bevölkerung honoriert wird oder nicht, sicher nicht uninteressant ist, spielt sie meiner Meinung nach nur eine sekundäre Rolle. Streit - in gewissen geregelten und einen höflichen und solidarischen Umgangston wahrenden Grenzen - gehört notwendigerweise zum politischen Geschäft dazu, ohne Streit keine Auseinandersetzung und damit kein Wettstreit um die besten Konzepte. Es ist also meiner Meinung nach auch ein Gebot der Ehrlichkeit und Transparenz, partei-internen Streit nicht vollkommen &quot;unter dem Deckel zu halten&quot;, wie dies vor allem in den Volksparteien gerne versucht wird, aber zugegebenermaßen auch dort selten gelingt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn die Frage, ob &#8220;Streit&#8221; in Parteien durch die Bevölkerung honoriert wird oder nicht, sicher nicht uninteressant ist, spielt sie meiner Meinung nach nur eine sekundäre Rolle. Streit &#8211; in gewissen geregelten und einen höflichen und solidarischen Umgangston wahrenden Grenzen &#8211; gehört notwendigerweise zum politischen Geschäft dazu, ohne Streit keine Auseinandersetzung und damit kein Wettstreit um die besten Konzepte. Es ist also meiner Meinung nach auch ein Gebot der Ehrlichkeit und Transparenz, partei-internen Streit nicht vollkommen &#8220;unter dem Deckel zu halten&#8221;, wie dies vor allem in den Volksparteien gerne versucht wird, aber zugegebenermaßen auch dort selten gelingt.</p>
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		<title>Von: Stephan Geue</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/realo-brief-reformen-bei-den-reformern/comment-page-1/#comment-33529</link>
		<dc:creator>Stephan Geue</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Oct 2007 20:21:25 +0000</pubDate>
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		<description>07 @ Julia:

Ich bin mir nicht so sicher, ob *die Bevölkerung* eine Partei honoriert, die produktiv streitet. Überleg dir mal, wie viele Leute BILD lesen. Also, ich bin sehr zurückhaltend mit entmündigenden Anmerkungen, denn das Gespür für Belastungen, die erträglich sind, und solche, die nicht sein dürften, ist verbreiteter, als mancher Berufspolitiker glaubt. Aber Hartz IV gibt es inzwischen seit Jahren. Und an einigen Stellen sind die Verhältnisse himmelschreiend. Und? Hat es einen Aufstand der Anständigen gegeben?

Außerdem darfst du die Medien nicht vergessen. Wird mal irgendwo disktuiert, gibt es mal innerhalb einer Partei keine Einheitsmeinung, dann wird daraus sofort ein Streit fabriziert. Und wenn &quot;die Leute&quot; &quot;Streit&quot; lesen, dann denken sie an Zank, an Zoff, an Ränke und Intrigen. Und *das* - das weißt du selbst - kommt nicht gut an. Wie aber willst du sicher gehen, dass eine produktive Kontroverse, eine Meinungsverschiedenheit, die sich nicht bereits vor der Pressekonferenz des ersten Abends in Wohlgefallen aufgelöst hat und dort ganz sachlich zur Sprache kommt, sofort kolportiert wird. Es muss ja keine Lüge daraus werden; es gibt sprachliche Mittel... - na, wem erzähle ich das? Also, ich bin mir da nicht so sicher.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>07 @ Julia:</p>
<p>Ich bin mir nicht so sicher, ob *die Bevölkerung* eine Partei honoriert, die produktiv streitet. Überleg dir mal, wie viele Leute BILD lesen. Also, ich bin sehr zurückhaltend mit entmündigenden Anmerkungen, denn das Gespür für Belastungen, die erträglich sind, und solche, die nicht sein dürften, ist verbreiteter, als mancher Berufspolitiker glaubt. Aber Hartz IV gibt es inzwischen seit Jahren. Und an einigen Stellen sind die Verhältnisse himmelschreiend. Und? Hat es einen Aufstand der Anständigen gegeben?</p>
<p>Außerdem darfst du die Medien nicht vergessen. Wird mal irgendwo disktuiert, gibt es mal innerhalb einer Partei keine Einheitsmeinung, dann wird daraus sofort ein Streit fabriziert. Und wenn &#8220;die Leute&#8221; &#8220;Streit&#8221; lesen, dann denken sie an Zank, an Zoff, an Ränke und Intrigen. Und *das* &#8211; das weißt du selbst &#8211; kommt nicht gut an. Wie aber willst du sicher gehen, dass eine produktive Kontroverse, eine Meinungsverschiedenheit, die sich nicht bereits vor der Pressekonferenz des ersten Abends in Wohlgefallen aufgelöst hat und dort ganz sachlich zur Sprache kommt, sofort kolportiert wird. Es muss ja keine Lüge daraus werden; es gibt sprachliche Mittel&#8230; &#8211; na, wem erzähle ich das? Also, ich bin mir da nicht so sicher.</p>
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	<item>
		<title>Von: Dennis&#8217; Blog &#187; Blog Archiv &#187; Reaktionen zum &#8220;Reformer&#8221;-Brief und eine Spontanperformance</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/realo-brief-reformen-bei-den-reformern/comment-page-1/#comment-33520</link>
		<dc:creator>Dennis&#8217; Blog &#187; Blog Archiv &#187; Reaktionen zum &#8220;Reformer&#8221;-Brief und eine Spontanperformance</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Oct 2007 14:50:39 +0000</pubDate>
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		<description>[...] den bereits erw&#228;hnten Reaktionen von Ario und Maik findet sich nun bei Julia eine Doppelreaktion. N&#228;mlich einmal ihre eigene und desweiteren hat sie Platz f&#252;r Peter [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] den bereits erw&#228;hnten Reaktionen von Ario und Maik findet sich nun bei Julia eine Doppelreaktion. N&#228;mlich einmal ihre eigene und desweiteren hat sie Platz f&#252;r Peter [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Dennis</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/realo-brief-reformen-bei-den-reformern/comment-page-1/#comment-33515</link>
		<dc:creator>Dennis</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Oct 2007 13:44:49 +0000</pubDate>
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		<description>Will damit sagen: Stattgegeben!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Will damit sagen: Stattgegeben!</p>
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		<title>Von: Dennis</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/realo-brief-reformen-bei-den-reformern/comment-page-1/#comment-33513</link>
		<dc:creator>Dennis</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Oct 2007 13:44:09 +0000</pubDate>
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		<description>Die Bevölkerung honoriert Parteien die inhaltlich vorankommen. Zumindest unsere Klientel darin.
Wenn man dafür streiten muß, sei`s drum. Nur auf die Hajduk-Art muss es allerdings wirklich nicht laufen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bevölkerung honoriert Parteien die inhaltlich vorankommen. Zumindest unsere Klientel darin.<br />
Wenn man dafür streiten muß, sei`s drum. Nur auf die Hajduk-Art muss es allerdings wirklich nicht laufen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Julia Seeliger</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/realo-brief-reformen-bei-den-reformern/comment-page-1/#comment-33508</link>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Oct 2007 11:10:57 +0000</pubDate>
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		<description>Einspruch, Dennis,

die Bevölkerung honoriert eine Partei, die produktiv streitet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Einspruch, Dennis,</p>
<p>die Bevölkerung honoriert eine Partei, die produktiv streitet.</p>
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		<title>Von: REFORMER Kindler</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/realo-brief-reformen-bei-den-reformern/comment-page-1/#comment-33507</link>
		<dc:creator>REFORMER Kindler</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Oct 2007 10:55:05 +0000</pubDate>
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		<description>Anja und Omid haben uns anscheinend vergessen, wenn sie schreiben: 

&quot;“Es kann nicht angehen, dass die Reformer [nicht gegendert] in kommunaler Verantwortung sich nicht mehr auf Bundesparteitagen sehen lassen und stattdessen zum Teil unerfahrene Neumitglieder schicken.” &quot;

DIE REFORMER [nicht gegendert] waren beim Bundesparteitag in Göttingen. Hier der Beweis:
http://goettingen.wordpress.com/2007/09/15/ralf-fucks-und-die-reformer-beim-afghanistan-parteitag-in-gottingen/

verwunderte Grüße

REFORMER Kindler</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Anja und Omid haben uns anscheinend vergessen, wenn sie schreiben: </p>
<p>&#8220;“Es kann nicht angehen, dass die Reformer [nicht gegendert] in kommunaler Verantwortung sich nicht mehr auf Bundesparteitagen sehen lassen und stattdessen zum Teil unerfahrene Neumitglieder schicken.” &#8221;</p>
<p>DIE REFORMER [nicht gegendert] waren beim Bundesparteitag in Göttingen. Hier der Beweis:<br />
<a href="http://goettingen.wordpress.com/2007/09/15/ralf-fucks-und-die-reformer-beim-afghanistan-parteitag-in-gottingen/" rel="nofollow"></a><a href='http://goettingen.wordpress.com/2007/09/15/ralf-fucks-und-die-reformer-beim-afghanistan-parteitag-in-gottingen/'>http://goettingen.wordpress.com/2007/09/15/ralf-fucks-und-die-reformer-beim-afghanistan-parteitag-in-gottingen/</a></p>
<p>verwunderte Grüße</p>
<p>REFORMER Kindler</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Dennis</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/realo-brief-reformen-bei-den-reformern/comment-page-1/#comment-33505</link>
		<dc:creator>Dennis</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Oct 2007 10:22:12 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaube durchaus das die Bevölkerung eine streitende Partei honoriert - weil in dieser sich etwas bewegt, im Gegensatz zu den Einheitsmarschierern mit Quotenrebellen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube durchaus das die Bevölkerung eine streitende Partei honoriert &#8211; weil in dieser sich etwas bewegt, im Gegensatz zu den Einheitsmarschierern mit Quotenrebellen.</p>
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		<title>Von: UsualRedAnt</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/realo-brief-reformen-bei-den-reformern/comment-page-1/#comment-33504</link>
		<dc:creator>UsualRedAnt</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Oct 2007 08:02:01 +0000</pubDate>
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		<description>Mit heimlicher Freude verfolge ich, wie die Grünen damit fortfahren einen eher unbedeutenden Beschluss künstlich auf zu werten.

Machen wir uns nichts vor. In der Afghanistan-Frage kommt es auf ein Ja oder Nein der Grünen in den Tagen der Großen Koalition nicht an. Die Tornados werden mit oder ohne Grünem Segen weiter fliegen und die Kriegsbemühungen der USA-geführten Befreier unterstützen.
Und auch das im Nein codifizierte &quot;Wir sind wieder Friedenspartei&quot; wird sein Ziel verfehlen. So schnell vergessen die Leute Kosovo und Co. nicht!

Bleibt noch die Frage, welche Auswirkungen die öffentliche Zurschaustellung innerparteilicher Streitigkeiten haben wird. Wenigstens wird so über die Grünen gesprochen, wenn auch nicht zwingend gutes.

Ich verbleibe mit einem Zitat des großen deutschen Nachkriegsphilosophen Andreas Dorau:
&quot;Das ist Demokratie - Langweilig wird die nie!&quot;

Mit hanfigen Grüßen
Steffen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit heimlicher Freude verfolge ich, wie die Grünen damit fortfahren einen eher unbedeutenden Beschluss künstlich auf zu werten.</p>
<p>Machen wir uns nichts vor. In der Afghanistan-Frage kommt es auf ein Ja oder Nein der Grünen in den Tagen der Großen Koalition nicht an. Die Tornados werden mit oder ohne Grünem Segen weiter fliegen und die Kriegsbemühungen der USA-geführten Befreier unterstützen.<br />
Und auch das im Nein codifizierte &#8220;Wir sind wieder Friedenspartei&#8221; wird sein Ziel verfehlen. So schnell vergessen die Leute Kosovo und Co. nicht!</p>
<p>Bleibt noch die Frage, welche Auswirkungen die öffentliche Zurschaustellung innerparteilicher Streitigkeiten haben wird. Wenigstens wird so über die Grünen gesprochen, wenn auch nicht zwingend gutes.</p>
<p>Ich verbleibe mit einem Zitat des großen deutschen Nachkriegsphilosophen Andreas Dorau:<br />
&#8220;Das ist Demokratie &#8211; Langweilig wird die nie!&#8221;</p>
<p>Mit hanfigen Grüßen<br />
Steffen</p>
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