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	<title>Kommentare zu: Konsumspaß statt Politik? Cannabis-Antrag für den Bundeskongress</title>
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	<description>Julia Seeliger</description>
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		<title>Von: Michael</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/konsumspas-statt-politik-cannabis-antrag-fur-den-bundeskongress/comment-page-1/#comment-43593</link>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Apr 2010 10:25:07 +0000</pubDate>
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		<description>Habe den Eindruck, daß es den Antragstellern vollkommen gleichgültig ist, wie ihr Verhalten wirkt. Ob nun damit die Ernsthaftigkeit der Grünen diskreditiert wird oder die Bemühungen, um eine vernünftigere Drogenpolitik - alles egal. Und selbst wenn die eigenen Parteikollegen warnen, dann wird noch einer draufgesetzt. 

Für mich ist das parteischädigendes Verhalten sowie Unterstüzung der Kriminalisierung weicher Drogen - einfach kontraproduktiv.

Ein Witz ist gut, wenn alle lachen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Habe den Eindruck, daß es den Antragstellern vollkommen gleichgültig ist, wie ihr Verhalten wirkt. Ob nun damit die Ernsthaftigkeit der Grünen diskreditiert wird oder die Bemühungen, um eine vernünftigere Drogenpolitik &#8211; alles egal. Und selbst wenn die eigenen Parteikollegen warnen, dann wird noch einer draufgesetzt. </p>
<p>Für mich ist das parteischädigendes Verhalten sowie Unterstüzung der Kriminalisierung weicher Drogen &#8211; einfach kontraproduktiv.</p>
<p>Ein Witz ist gut, wenn alle lachen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: max</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/konsumspas-statt-politik-cannabis-antrag-fur-den-bundeskongress/comment-page-1/#comment-38620</link>
		<dc:creator>max</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 May 2008 21:45:04 +0000</pubDate>
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		<description>Der Antrag wurde glaube ich zurück gezogen ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Antrag wurde glaube ich zurück gezogen <img src='http://julia-seeliger.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Miro</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/konsumspas-statt-politik-cannabis-antrag-fur-den-bundeskongress/comment-page-1/#comment-38619</link>
		<dc:creator>Miro</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 May 2008 19:10:56 +0000</pubDate>
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		<description>mh ich musste leider früher gehn deshlab würd ich gern wissen wie abgestimtm wurde oder wie verfahren wurde...
kann mich ansonsten nur julia und max anschließen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>mh ich musste leider früher gehn deshlab würd ich gern wissen wie abgestimtm wurde oder wie verfahren wurde&#8230;<br />
kann mich ansonsten nur julia und max anschließen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Maximilian Plenert</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/konsumspas-statt-politik-cannabis-antrag-fur-den-bundeskongress/comment-page-1/#comment-38460</link>
		<dc:creator>Maximilian Plenert</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 May 2008 15:42:29 +0000</pubDate>
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		<description>Volle Zustimmung - dies schrieb ich schon vor 5 Jahren:

Vernünftige Drogenpolitik - Mehr als Cannabislegalisierung
Eine Denkschrift von Max Plenert
Betrachtet Mensch die Vorschläge progressiver DrogenpolitikerInnen aus Parteien 
und Jugendorganisationen, so steht Cannabis meist im Mittelpunkt, manchmal ergänzt um Forderungen wie Drug-Checking bei Partydrogen, Heroinabgabe zusammen mit Fixerstuben und gelegentlich Werbeverbote für Alkohol und Tabak.
Hierbei sind die Forderungen im Bereich Cannabis vorsichtig (“Entkriminalisierung von KonsumentInnen”) über recht neutral (“Gleichstellung mit Tabak und Alkohol”) bis aggressiv (“Hanf für alle”, “Bekifft ficken”).
Die Themen Partydrogen und körperlich Abhängige werden in den Organisationen nur rudimentär, regional oder von kleinen Kreisen vertreten. Gerade beim letzten Thema gibt es sehr verschiedene Ansätze von pathologisch-entmündigend über sozial-pychologisch bis zu akzeptierend.
Vernünftige Gesamtbetrachtungen der Drogenpolitik, wie sie gelegentlich bei der Grünen Jugend oder anderen, meist kleinen, nicht für die Gesamtorganisation repräsentativen Gruppen auftauchen, sind die Ausnahme. Auch die mehr oder weniger progressiven Vorstellungen, die offiziell in Partei- oder Grundsatzprogrammen vertreten werden, sind weder in den Verbänden durchgehend Konsens noch werden sie von den offiziellen VertreterInnen auch ausreichend ernst genommen. Oft genug werden konträre oder nur stark eingeschränkte Vorstellungen vertreten.
Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob eine Cannabisreform nur aufgrund von Populismus, Wahlkampf, persönlichen Interessen oder Klientelbefriedigung angestrebt wird oder die Legalisierung von Cannabis als erster und umsetzbarer Schritt in einer umfangreichen Reform der Drogenpolitik hin zu vollkommen anderen gesehen wird.
Besonders bemerkbar macht sich dieser Unterschied in Einteilungen von Drogen in weiche bzw. gute und harte bzw. böse Drogen oder pflanzliche bzw. gute und angeblich chemische bzw. böse Drogen. Diese Einteilung ist veraltet und beschränkt eine progressive Drogenpolitik auf eine Cannabislegalisierung und die Freigabe von pflanzlichen Drogen wie Pilze oder Khat, Reformschritte für andere Konsumenten zum Beispiel im Bereich Ecstasy oder Heroin werden stellenweise ebenso verteufelt wie von repressiven Politikern.
Es ist fatal, wenn Drogenpolitik nur auf reinen Hanf-Lobbyismus beschränkt wird und in der Öffentlichkeit nicht das Stichwort “Vernünftige Drogenpolitik” im Mittelpunkt steht. Auch wenn eine vernünftige Drogenpolitik die Cannabislegalisierung als einen unter mehreren ersten Schritte sieht, müssen diese Schritte doch in einen liberalen, akzeptierenden Gesamtansatz eingebettet werden. Dieser vernünftigen, ganzheitlichen Drogenpolitik liegen die Grundprinzipien Selbstbestimmung, Subsidiarität, Sachinformation, Akzeptanz statt Abstinenz, Ambivalenz aller Drogen und die Abkehr von Drogenprävention durch Abschreckung und der Pathologisierung von Drogenkonsum zugrunde.
Hieraus lassen sich die konkreten Forderungen wie Entkriminalisierung aller Konsumenten und die Abgabe von Drogen in Drogenfachgeschäfte unter Berücksichtigung von entsprechenden Schutzbestimmungen ableiten. Maßgeblich ist der zaghaft eingeleitete Paradigmenwechsel bei Prävention und Therapie. Die veralteten Thesen der Konsum von (illegalen) Drogen sei weder steuerbar noch kontrollierbar und Folgerungen à la &quot;Drogen haben Macht&quot;, müssen ersetzt werden durch das Leitbild eines mündigen Drogengebrauches. Substanzkunde, Safer Use Strategien und substanzunabhängige Kompetenzen des Risikomanagements stellen zentrale Elemente dieses neuen Weges dar.
Hilfe für bei z.B. abhängigen (zwanghaften) Konsumformen muß möglichst frühzeitig und unbürokratisch angeboten werden. Eine Therapie sollte heute keine Einbahnstraße in Richtung Abstinenz darstellen, sondern kann durchaus den kontrollierten Umgang mit psychoaktiven Substanzen zum Ziel haben. Abstinenzempfehlungen sind nur legitim, wenn sie wirklich helfen Probleme zu reduzieren. 

Dies sollten sich nicht nur progressive Drogenpolitiker stets vergegenwärtigen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Volle Zustimmung &#8211; dies schrieb ich schon vor 5 Jahren:</p>
<p>Vernünftige Drogenpolitik &#8211; Mehr als Cannabislegalisierung<br />
Eine Denkschrift von Max Plenert<br />
Betrachtet Mensch die Vorschläge progressiver DrogenpolitikerInnen aus Parteien<br />
und Jugendorganisationen, so steht Cannabis meist im Mittelpunkt, manchmal ergänzt um Forderungen wie Drug-Checking bei Partydrogen, Heroinabgabe zusammen mit Fixerstuben und gelegentlich Werbeverbote für Alkohol und Tabak.<br />
Hierbei sind die Forderungen im Bereich Cannabis vorsichtig (“Entkriminalisierung von KonsumentInnen”) über recht neutral (“Gleichstellung mit Tabak und Alkohol”) bis aggressiv (“Hanf für alle”, “Bekifft ficken”).<br />
Die Themen Partydrogen und körperlich Abhängige werden in den Organisationen nur rudimentär, regional oder von kleinen Kreisen vertreten. Gerade beim letzten Thema gibt es sehr verschiedene Ansätze von pathologisch-entmündigend über sozial-pychologisch bis zu akzeptierend.<br />
Vernünftige Gesamtbetrachtungen der Drogenpolitik, wie sie gelegentlich bei der Grünen Jugend oder anderen, meist kleinen, nicht für die Gesamtorganisation repräsentativen Gruppen auftauchen, sind die Ausnahme. Auch die mehr oder weniger progressiven Vorstellungen, die offiziell in Partei- oder Grundsatzprogrammen vertreten werden, sind weder in den Verbänden durchgehend Konsens noch werden sie von den offiziellen VertreterInnen auch ausreichend ernst genommen. Oft genug werden konträre oder nur stark eingeschränkte Vorstellungen vertreten.<br />
Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob eine Cannabisreform nur aufgrund von Populismus, Wahlkampf, persönlichen Interessen oder Klientelbefriedigung angestrebt wird oder die Legalisierung von Cannabis als erster und umsetzbarer Schritt in einer umfangreichen Reform der Drogenpolitik hin zu vollkommen anderen gesehen wird.<br />
Besonders bemerkbar macht sich dieser Unterschied in Einteilungen von Drogen in weiche bzw. gute und harte bzw. böse Drogen oder pflanzliche bzw. gute und angeblich chemische bzw. böse Drogen. Diese Einteilung ist veraltet und beschränkt eine progressive Drogenpolitik auf eine Cannabislegalisierung und die Freigabe von pflanzlichen Drogen wie Pilze oder Khat, Reformschritte für andere Konsumenten zum Beispiel im Bereich Ecstasy oder Heroin werden stellenweise ebenso verteufelt wie von repressiven Politikern.<br />
Es ist fatal, wenn Drogenpolitik nur auf reinen Hanf-Lobbyismus beschränkt wird und in der Öffentlichkeit nicht das Stichwort “Vernünftige Drogenpolitik” im Mittelpunkt steht. Auch wenn eine vernünftige Drogenpolitik die Cannabislegalisierung als einen unter mehreren ersten Schritte sieht, müssen diese Schritte doch in einen liberalen, akzeptierenden Gesamtansatz eingebettet werden. Dieser vernünftigen, ganzheitlichen Drogenpolitik liegen die Grundprinzipien Selbstbestimmung, Subsidiarität, Sachinformation, Akzeptanz statt Abstinenz, Ambivalenz aller Drogen und die Abkehr von Drogenprävention durch Abschreckung und der Pathologisierung von Drogenkonsum zugrunde.<br />
Hieraus lassen sich die konkreten Forderungen wie Entkriminalisierung aller Konsumenten und die Abgabe von Drogen in Drogenfachgeschäfte unter Berücksichtigung von entsprechenden Schutzbestimmungen ableiten. Maßgeblich ist der zaghaft eingeleitete Paradigmenwechsel bei Prävention und Therapie. Die veralteten Thesen der Konsum von (illegalen) Drogen sei weder steuerbar noch kontrollierbar und Folgerungen à la &#8220;Drogen haben Macht&#8221;, müssen ersetzt werden durch das Leitbild eines mündigen Drogengebrauches. Substanzkunde, Safer Use Strategien und substanzunabhängige Kompetenzen des Risikomanagements stellen zentrale Elemente dieses neuen Weges dar.<br />
Hilfe für bei z.B. abhängigen (zwanghaften) Konsumformen muß möglichst frühzeitig und unbürokratisch angeboten werden. Eine Therapie sollte heute keine Einbahnstraße in Richtung Abstinenz darstellen, sondern kann durchaus den kontrollierten Umgang mit psychoaktiven Substanzen zum Ziel haben. Abstinenzempfehlungen sind nur legitim, wenn sie wirklich helfen Probleme zu reduzieren. </p>
<p>Dies sollten sich nicht nur progressive Drogenpolitiker stets vergegenwärtigen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/konsumspas-statt-politik-cannabis-antrag-fur-den-bundeskongress/comment-page-1/#comment-38451</link>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 May 2008 09:49:06 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo, Max.
Das ist in der Tat eine beeindruckende Liste und du hast in Teilen Recht, das muss ich eingestehen. Nur leider wird diese sachliche Drogenpolitik nur von einem kleinen Teil innerhalb der Grünen Jugend so betrieben, die Mehrheit sieht auch die sachliche Drogenpolitik als eine Art Konsumspaß angereichert mit ein paar innenpolitischen Argumenten.
Interessant ist diesbezüglich, sich mal die Publikationen der GJ anzusehen, da gehts im wesentlichen um &quot;Legalize it&quot; und eher weniger um die von dir zurecht angesprochenen mit anderen Politikbereichen verknüpften Themen.
Also: Wenn die sachliche Drogenpolitik so aussieht wie von dir skizziert, dann hat das meine volle Unterstützung. Wenn das aber nur ein kleines Beiwerk zur großen intensiven Kampagne &quot;legalize it&quot; und &quot;Keine Angst vor Zauberpilzen&quot; ist, dann wäre es in der Tat stark übertrieben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, Max.<br />
Das ist in der Tat eine beeindruckende Liste und du hast in Teilen Recht, das muss ich eingestehen. Nur leider wird diese sachliche Drogenpolitik nur von einem kleinen Teil innerhalb der Grünen Jugend so betrieben, die Mehrheit sieht auch die sachliche Drogenpolitik als eine Art Konsumspaß angereichert mit ein paar innenpolitischen Argumenten.<br />
Interessant ist diesbezüglich, sich mal die Publikationen der GJ anzusehen, da gehts im wesentlichen um &#8220;Legalize it&#8221; und eher weniger um die von dir zurecht angesprochenen mit anderen Politikbereichen verknüpften Themen.<br />
Also: Wenn die sachliche Drogenpolitik so aussieht wie von dir skizziert, dann hat das meine volle Unterstützung. Wenn das aber nur ein kleines Beiwerk zur großen intensiven Kampagne &#8220;legalize it&#8221; und &#8220;Keine Angst vor Zauberpilzen&#8221; ist, dann wäre es in der Tat stark übertrieben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Maximilian Plenert</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/konsumspas-statt-politik-cannabis-antrag-fur-den-bundeskongress/comment-page-1/#comment-38393</link>
		<dc:creator>Maximilian Plenert</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 May 2008 16:02:36 +0000</pubDate>
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		<description>Hm, spinnen wir das mal weiter:
* Kosten für den Staat und Gesellschaft alleine in Deutschland: Zweistelliger Milliardenbetrag pro Euro, alleine bei Cannabis mehr als eine Milliarde, das entspricht etwa dem Betrag wenn alle Studierende in Deutschland 500 € pro Semester zahlen würden... also gegen Studiengebühren sein = unnötiges Thema ...
* 150.000 Strafverfahren pro Jahr also Kriminalisierungen von Bürgerinnen wegen i.d.R. nicht fremdschädigendem Verhalten, im Vergleich dazu sind die 54508 Verurteilungen nach §§ 175, 175a von 1950–1987 recht unbedeutend, also Homopolitik = Randthema ...
* Ein Drittel des BIP in einem fernen Land am Hindukusch wird über Opiumanbau und Handel erwirtschaftet und es finanziert damit Taliban und Warloards ... aber das ist ja sicherlich auch nicht so wichtig ...
* Militäreinsatz und der Einsatz chemischer Waffen in Südamerika, was interessiert das schon ...
* Brechmitteleinsatz gegen mutmaßliche Drogendealer, was vom EU Gerichtshof für Menschenrechte als Folter verboten wurde ... ach, die paar Fälle, auch egal ...
* Bleivergiftungen aufgrund von gestrecktem Gras, sollen sie halt nicht kiffen ... und am Besten verbieten wir noch Sex vor der Ehe, dann gibts auch weniger Probleme mit AIDS ...

Du hast schon recht, sachliche Drogenpolitik ist schon ein unnötiges Thema</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hm, spinnen wir das mal weiter:<br />
* Kosten für den Staat und Gesellschaft alleine in Deutschland: Zweistelliger Milliardenbetrag pro Euro, alleine bei Cannabis mehr als eine Milliarde, das entspricht etwa dem Betrag wenn alle Studierende in Deutschland 500 € pro Semester zahlen würden&#8230; also gegen Studiengebühren sein = unnötiges Thema &#8230;<br />
* 150.000 Strafverfahren pro Jahr also Kriminalisierungen von Bürgerinnen wegen i.d.R. nicht fremdschädigendem Verhalten, im Vergleich dazu sind die 54508 Verurteilungen nach §§ 175, 175a von 1950–1987 recht unbedeutend, also Homopolitik = Randthema &#8230;<br />
* Ein Drittel des BIP in einem fernen Land am Hindukusch wird über Opiumanbau und Handel erwirtschaftet und es finanziert damit Taliban und Warloards &#8230; aber das ist ja sicherlich auch nicht so wichtig &#8230;<br />
* Militäreinsatz und der Einsatz chemischer Waffen in Südamerika, was interessiert das schon &#8230;<br />
* Brechmitteleinsatz gegen mutmaßliche Drogendealer, was vom EU Gerichtshof für Menschenrechte als Folter verboten wurde &#8230; ach, die paar Fälle, auch egal &#8230;<br />
* Bleivergiftungen aufgrund von gestrecktem Gras, sollen sie halt nicht kiffen &#8230; und am Besten verbieten wir noch Sex vor der Ehe, dann gibts auch weniger Probleme mit AIDS &#8230;</p>
<p>Du hast schon recht, sachliche Drogenpolitik ist schon ein unnötiges Thema</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/konsumspas-statt-politik-cannabis-antrag-fur-den-bundeskongress/comment-page-1/#comment-38329</link>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 May 2008 22:29:18 +0000</pubDate>
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		<description>Kindergarten. 

Sowohl die Frage, wie dieser Antrag zu beurteilen ist (natürlich scheiße). Als auch der Verweis auf die &quot;sachliche Drogenpolitik&quot;, die stattdessen nötig ist. Denn das sind genauso linksliberale Mittelschichtskinder. Hallo? Das Klima wandelt sich, Globalisierung, Armut, Arbeitslosigkeit, Kollaps des Bildungssystems - aber Hauptsache wir machen eine sachliche Drogenpolitik. Wenn man die Energie für eine sachliche Drogenpolitik mal in die o.g. Themen stecken würde, dann wäre für die grüne Bewegung mehr gewonnen. Drogenpolitik steht in der Realität unter der Rubrik &quot;Probleme der Gesellschaft&quot; etwa auf dem vorletzten Platz, da gehts darum wie etwas auf den Tisch kommt bzw. was für Aufstiegschancen Kinder aus verschiedenen Schichten haben etc.

Also, wirklich, dass man sich über so einen gequirlten Quark überhaupt Gedanken macht...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kindergarten. </p>
<p>Sowohl die Frage, wie dieser Antrag zu beurteilen ist (natürlich scheiße). Als auch der Verweis auf die &#8220;sachliche Drogenpolitik&#8221;, die stattdessen nötig ist. Denn das sind genauso linksliberale Mittelschichtskinder. Hallo? Das Klima wandelt sich, Globalisierung, Armut, Arbeitslosigkeit, Kollaps des Bildungssystems &#8211; aber Hauptsache wir machen eine sachliche Drogenpolitik. Wenn man die Energie für eine sachliche Drogenpolitik mal in die o.g. Themen stecken würde, dann wäre für die grüne Bewegung mehr gewonnen. Drogenpolitik steht in der Realität unter der Rubrik &#8220;Probleme der Gesellschaft&#8221; etwa auf dem vorletzten Platz, da gehts darum wie etwas auf den Tisch kommt bzw. was für Aufstiegschancen Kinder aus verschiedenen Schichten haben etc.</p>
<p>Also, wirklich, dass man sich über so einen gequirlten Quark überhaupt Gedanken macht&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: julia seeliger</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/konsumspas-statt-politik-cannabis-antrag-fur-den-bundeskongress/comment-page-1/#comment-38301</link>
		<dc:creator>julia seeliger</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 May 2008 22:06:28 +0000</pubDate>
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		<description>Erkennt man doch an dem Zitat ganz oben, ich mach das immer so. Kann aber auch &quot;Update&quot; schreiben, wenn gewünscht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Erkennt man doch an dem Zitat ganz oben, ich mach das immer so. Kann aber auch &#8220;Update&#8221; schreiben, wenn gewünscht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: erlehmann</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/konsumspas-statt-politik-cannabis-antrag-fur-den-bundeskongress/comment-page-1/#comment-38300</link>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 May 2008 21:32:16 +0000</pubDate>
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		<description>Wär nett, wenn du dann irgendwo &quot;Update&quot; (o.Ä.) reinschreibst, um auf relevante neue Inhalte hinzuweisen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wär nett, wenn du dann irgendwo &#8220;Update&#8221; (o.Ä.) reinschreibst, um auf relevante neue Inhalte hinzuweisen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: julia seeliger</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/konsumspas-statt-politik-cannabis-antrag-fur-den-bundeskongress/comment-page-1/#comment-38296</link>
		<dc:creator>julia seeliger</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 May 2008 17:56:38 +0000</pubDate>
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		<description>Ah!

Ich habe aktuell nicht viel Neues gebloggt. Ändert sich auch wieder, ich bin wieder motiviert!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ah!</p>
<p>Ich habe aktuell nicht viel Neues gebloggt. Ändert sich auch wieder, ich bin wieder motiviert!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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