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	<title>Kommentare zu: König der Minarette</title>
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	<description>Julia Seeliger</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Dec 2010 22:20:21 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Draco</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/konig-der-minarette/comment-page-1/#comment-43361</link>
		<dc:creator>Draco</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 10:29:18 +0000</pubDate>
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		<description>Linke Gutmenschen machen vor allem eines: Nicht immer die einfache Antwort geben! Vor allem denken sie darüber nach, welches denn wohl die Alternative zum &quot;Gutmensch sein&quot; wäre. Um diese Antwort drückst du dich nämlich fein. 
Eine Gesellschaft bzw. Leute, die eine bestimmte Gesellschaft geprägt hat, umzuwandeln, dauert Jahre bis Jahrzehnte. Der Glaube, Integration wäre mit der Sprache abgeschlossen und könnte &quot;diktiert&quot; werden, ist Blödsinn. Gespräche und Aufklärung sind der Schlüssel. Darum sind Integrationsverbände und -beauftragte auch so wichtig. Sie müssen die Leute in die neue Gesellschaft begleiten. Das wird nicht mit allen gelingen, aber es gibt Städte, da gelingt das mit ziemlich vielen.
Und um mal auf deine Grünen zurückzukommen und ihre Aussagen. 
Ich wohne in einem kleinen, stark katholisch geprägten Dorf und habe lange Haare. Die Blicke solltest du mal sehen. Oder eine Bekannte mit ihrer Freundin, die in der Nähe von München wohnt... die wurden öffentlich auf der Straße beschimpft. Und bei einem Bekannten hat sich die Mutter vom Vater scheiden lassen, nachdem er sie 10 Jahre geschlagen hat. 
Ignoranz gibt es überall, sie auf eine Gruppe zu beschränken gehört übrigens dazu!!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Linke Gutmenschen machen vor allem eines: Nicht immer die einfache Antwort geben! Vor allem denken sie darüber nach, welches denn wohl die Alternative zum &#8220;Gutmensch sein&#8221; wäre. Um diese Antwort drückst du dich nämlich fein.<br />
Eine Gesellschaft bzw. Leute, die eine bestimmte Gesellschaft geprägt hat, umzuwandeln, dauert Jahre bis Jahrzehnte. Der Glaube, Integration wäre mit der Sprache abgeschlossen und könnte &#8220;diktiert&#8221; werden, ist Blödsinn. Gespräche und Aufklärung sind der Schlüssel. Darum sind Integrationsverbände und -beauftragte auch so wichtig. Sie müssen die Leute in die neue Gesellschaft begleiten. Das wird nicht mit allen gelingen, aber es gibt Städte, da gelingt das mit ziemlich vielen.<br />
Und um mal auf deine Grünen zurückzukommen und ihre Aussagen.<br />
Ich wohne in einem kleinen, stark katholisch geprägten Dorf und habe lange Haare. Die Blicke solltest du mal sehen. Oder eine Bekannte mit ihrer Freundin, die in der Nähe von München wohnt&#8230; die wurden öffentlich auf der Straße beschimpft. Und bei einem Bekannten hat sich die Mutter vom Vater scheiden lassen, nachdem er sie 10 Jahre geschlagen hat.<br />
Ignoranz gibt es überall, sie auf eine Gruppe zu beschränken gehört übrigens dazu!!!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Christoph</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/konig-der-minarette/comment-page-1/#comment-43358</link>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 20:15:26 +0000</pubDate>
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		<description>Dann nehme ich mal den Mordversuch auf Westergaard zum Anlass, auf die letzten Postings zu reagieren.

@ Jens

&lt;blockquote&gt;Ich kann bei den von Dir genannten Punkten einfach keine ernsthafte Gefahr erkennen. Von hoher Brutalität in manchen Ecken des Landes einmal abgesehen, kann ich darin bestenfalls Einzelprobleme oder unangenehme Erscheinungen erkennen. Und dies auch nur in einer kleinen Gruppe.&lt;/blockquote&gt;

Altstadt in Bonn, Viertel mit hoher Quote islamischer MigrantInnen. Gilt als linksalternativ, viele StudentInnen, ich selbst habe da nie eine Bedrohung gespürt.
Zitate (ausschließlich von aktiven Mitgliedern von Bündnis 90/Die Grünen!):
&quot;Als Schwuler mit meinem Freund an der Hand fühle ich mich da etwas unwohl&quot;.
&quot;Als Frau mit knapper Kleidung ernte ich viele feindliche Blicke.&quot;
&quot;Morgens habe ich immer die Schreie der misshandelten Migrantenfrauen gehört.&quot;

Linke Gutmenschen sind allerdings Meister darin, Probleme, die ihnen nicht ins Weltbild passen, nicht sehen zu wollen.


@ Ralf W.

&lt;blockquote&gt; Als real existierender Großstädter lebe ich alltäglich nach dem Motto: ‘Leben und leben lassen’. Das heißt zwischen den Menschen: ‘Ich respektiere dich und deine Lebensweise, du respektierst mich und meine Lebensweise’. &lt;/blockquote&gt;

Das ist auch mein Traum. Leider ist der Vormarsch des Islamismus eine der vielen Einschränkungen dieses Ideals.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dann nehme ich mal den Mordversuch auf Westergaard zum Anlass, auf die letzten Postings zu reagieren.</p>
<p>@ Jens</p>
<blockquote><p>Ich kann bei den von Dir genannten Punkten einfach keine ernsthafte Gefahr erkennen. Von hoher Brutalität in manchen Ecken des Landes einmal abgesehen, kann ich darin bestenfalls Einzelprobleme oder unangenehme Erscheinungen erkennen. Und dies auch nur in einer kleinen Gruppe.</p></blockquote>
<p>Altstadt in Bonn, Viertel mit hoher Quote islamischer MigrantInnen. Gilt als linksalternativ, viele StudentInnen, ich selbst habe da nie eine Bedrohung gespürt.<br />
Zitate (ausschließlich von aktiven Mitgliedern von Bündnis 90/Die Grünen!):<br />
&#8220;Als Schwuler mit meinem Freund an der Hand fühle ich mich da etwas unwohl&#8221;.<br />
&#8220;Als Frau mit knapper Kleidung ernte ich viele feindliche Blicke.&#8221;<br />
&#8220;Morgens habe ich immer die Schreie der misshandelten Migrantenfrauen gehört.&#8221;</p>
<p>Linke Gutmenschen sind allerdings Meister darin, Probleme, die ihnen nicht ins Weltbild passen, nicht sehen zu wollen.</p>
<p>@ Ralf W.</p>
<blockquote><p> Als real existierender Großstädter lebe ich alltäglich nach dem Motto: ‘Leben und leben lassen’. Das heißt zwischen den Menschen: ‘Ich respektiere dich und deine Lebensweise, du respektierst mich und meine Lebensweise’. </p></blockquote>
<p>Das ist auch mein Traum. Leider ist der Vormarsch des Islamismus eine der vielen Einschränkungen dieses Ideals.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf W.</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/konig-der-minarette/comment-page-1/#comment-43341</link>
		<dc:creator>Ralf W.</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 00:40:43 +0000</pubDate>
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		<description>Jens zitiert: &quot;Es war einfach nur diffamierend und kontraproduktiv.&quot;

Ja, das ist der Kernpunkt. Überhaupt sehe ich, dass die Menschen zunehmend gegeneinander ausgespielt werden. In den Großstadtvierteln, wo die die Menschen dicht an dicht leben, und die Stimmungslage aufgrund des Sozialdarwinismus und des Brachialkapitalismus eh schon schlecht ist, da sind populistische Diffamierungskampgnen gesellschaftlicher Sprengstoff. 

Als real existierender Großstädter lebe ich alltäglich nach dem Motto: &#039;Leben und leben lassen&#039;. Das heißt zwischen den Menschen: &#039;Ich respektiere dich und deine Lebensweise, du respektierst mich und meine Lebensweise&#039;.

Als Linksdemokrat benenne ich Missstände deutlich und zeige Solidarität mit den Diffamierten. 

Christoph zitiert: &quot;Da haben es die Meinungsreinhalter von der Political Correctness nicht besser verdient, als dass der “Pöbel” eine Chance ergreift, diesen Unmut mal auszudrücken. Wenn auch leider diesmal in der CH nur die Möglichkeit eines in der Sache absurden Verbots bestand.&quot;

Ich drücke auch meinen Unmut aus, und zwar gegen Political Incorrectness und Political Stupidity.

Die Menschenrechte gelten für alle Menschen. Es wirkt unglaubhaft, wenn man sie für sich beansprucht und anderen versagt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jens zitiert: &#8220;Es war einfach nur diffamierend und kontraproduktiv.&#8221;</p>
<p>Ja, das ist der Kernpunkt. Überhaupt sehe ich, dass die Menschen zunehmend gegeneinander ausgespielt werden. In den Großstadtvierteln, wo die die Menschen dicht an dicht leben, und die Stimmungslage aufgrund des Sozialdarwinismus und des Brachialkapitalismus eh schon schlecht ist, da sind populistische Diffamierungskampgnen gesellschaftlicher Sprengstoff. </p>
<p>Als real existierender Großstädter lebe ich alltäglich nach dem Motto: &#8216;Leben und leben lassen&#8217;. Das heißt zwischen den Menschen: &#8216;Ich respektiere dich und deine Lebensweise, du respektierst mich und meine Lebensweise&#8217;.</p>
<p>Als Linksdemokrat benenne ich Missstände deutlich und zeige Solidarität mit den Diffamierten. </p>
<p>Christoph zitiert: &#8220;Da haben es die Meinungsreinhalter von der Political Correctness nicht besser verdient, als dass der “Pöbel” eine Chance ergreift, diesen Unmut mal auszudrücken. Wenn auch leider diesmal in der CH nur die Möglichkeit eines in der Sache absurden Verbots bestand.&#8221;</p>
<p>Ich drücke auch meinen Unmut aus, und zwar gegen Political Incorrectness und Political Stupidity.</p>
<p>Die Menschenrechte gelten für alle Menschen. Es wirkt unglaubhaft, wenn man sie für sich beansprucht und anderen versagt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jens</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/konig-der-minarette/comment-page-1/#comment-43338</link>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 18:32:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://julia-seeliger.de/?p=3575#comment-43338</guid>
		<description>Frau Schwarzers Unbehagen in allen Ehren, ich bin mir aber nicht sicher, ob ich nach einer Abstimmung, die den Vorrang von männlichen Bewerbern auf einen Arbeitsplatz festschreibt, folgendes in der EMMA zu lesen bekäme:

Nein, hinter dieser Arbeitnehmer-Abstimmung steckt natürlich viel mehr: nämlich das ganze Unbehagen! Das Unbehagen am Kapitalismus, an der vollständigen Unterordnung des Arbeitnehmers unter das System, an finanziellen Verwerfungen, am globalen Finanzmarkt, an der sogenannten Globalisierung. Das Unbehagen, das einen beschleicht, wenn man 40-jährige, ausgebrannte Informatiker sieht, wenn man sieht, dass diese Männer zerbrechen, Suizid begehen, Familien zerstören. Das Unbehagen an der Emanzipation, die dafür sorgt, dass mehr Druck und Konkurrenz dadurch entsteht, dass Mitbürgerinnen nach höheren Berufen streben, statt sich wie bisher in Pflegeberufen und im Ehrenamt einzubringen. Unbehagen vor dem damit einhergehenden Abbau von Arbeitnehmerrechten. Kurzum: Die Sorge um die in den letzten 200 Jahren so mühsam und blutig erkämpften Arbeitnehmerrechte im Westen.

Auf das Unbehagen, das einige Autorinnen beim Blick auf das Internet befällt, möchte ich hier lieber nicht eingehen.


In meiner Gegend haben viele, die Angst vor Islamismus (was immer das sein soll) haben, auch Angst vor:
- der Zerstörung der traditionellen Familie durch Homoehen
- dem &quot;Verkommen&quot; der Jugend durch Internet, Killerspiele und Pornographie
- der &quot;Überfremdung&quot; durch Ausländer (wobei Ausländer hier sehr variabel eingesetzt wird)
- dem Schwinden der Frömmigkeit
...

Diese Leute habe auch kein Problem damit, anderen etwas zu verbieten, solange sie nicht selbst betroffen sind.

Ich kann bei den von Dir genannten Punkten einfach keine ernsthafte Gefahr erkennen. Von hoher Brutalität in manchen Ecken des Landes einmal abgesehen, kann ich darin bestenfalls Einzelprobleme oder unangenehme Erscheinungen erkennen. Und dies auch nur in einer kleinen Gruppe.

Viele Moslems fühlen sich durch solche Aktionen brüskiert und/oder ausgegrenzt und diejenigen, die man angeblich treffen möchte, wird es nur noch mehr anheizen. Es war einfach nur diffamierend und kontraproduktiv. Dieser angebliche Unmut wird übrigens andauernd ausgedrückt, bei jeder sich bietenden Gelegenheit (Landtagswahl Hessen, Sarrazin 1-5, Moschebauten im ganzen Land, Anschläge in XYZ, Integrationsgipfel, etc).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Frau Schwarzers Unbehagen in allen Ehren, ich bin mir aber nicht sicher, ob ich nach einer Abstimmung, die den Vorrang von männlichen Bewerbern auf einen Arbeitsplatz festschreibt, folgendes in der EMMA zu lesen bekäme:</p>
<p>Nein, hinter dieser Arbeitnehmer-Abstimmung steckt natürlich viel mehr: nämlich das ganze Unbehagen! Das Unbehagen am Kapitalismus, an der vollständigen Unterordnung des Arbeitnehmers unter das System, an finanziellen Verwerfungen, am globalen Finanzmarkt, an der sogenannten Globalisierung. Das Unbehagen, das einen beschleicht, wenn man 40-jährige, ausgebrannte Informatiker sieht, wenn man sieht, dass diese Männer zerbrechen, Suizid begehen, Familien zerstören. Das Unbehagen an der Emanzipation, die dafür sorgt, dass mehr Druck und Konkurrenz dadurch entsteht, dass Mitbürgerinnen nach höheren Berufen streben, statt sich wie bisher in Pflegeberufen und im Ehrenamt einzubringen. Unbehagen vor dem damit einhergehenden Abbau von Arbeitnehmerrechten. Kurzum: Die Sorge um die in den letzten 200 Jahren so mühsam und blutig erkämpften Arbeitnehmerrechte im Westen.</p>
<p>Auf das Unbehagen, das einige Autorinnen beim Blick auf das Internet befällt, möchte ich hier lieber nicht eingehen.</p>
<p>In meiner Gegend haben viele, die Angst vor Islamismus (was immer das sein soll) haben, auch Angst vor:<br />
- der Zerstörung der traditionellen Familie durch Homoehen<br />
- dem &#8220;Verkommen&#8221; der Jugend durch Internet, Killerspiele und Pornographie<br />
- der &#8220;Überfremdung&#8221; durch Ausländer (wobei Ausländer hier sehr variabel eingesetzt wird)<br />
- dem Schwinden der Frömmigkeit<br />
&#8230;</p>
<p>Diese Leute habe auch kein Problem damit, anderen etwas zu verbieten, solange sie nicht selbst betroffen sind.</p>
<p>Ich kann bei den von Dir genannten Punkten einfach keine ernsthafte Gefahr erkennen. Von hoher Brutalität in manchen Ecken des Landes einmal abgesehen, kann ich darin bestenfalls Einzelprobleme oder unangenehme Erscheinungen erkennen. Und dies auch nur in einer kleinen Gruppe.</p>
<p>Viele Moslems fühlen sich durch solche Aktionen brüskiert und/oder ausgegrenzt und diejenigen, die man angeblich treffen möchte, wird es nur noch mehr anheizen. Es war einfach nur diffamierend und kontraproduktiv. Dieser angebliche Unmut wird übrigens andauernd ausgedrückt, bei jeder sich bietenden Gelegenheit (Landtagswahl Hessen, Sarrazin 1-5, Moschebauten im ganzen Land, Anschläge in XYZ, Integrationsgipfel, etc).</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Christoph</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/konig-der-minarette/comment-page-1/#comment-43336</link>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 16:21:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://julia-seeliger.de/?p=3575#comment-43336</guid>
		<description>@ Jens
Zu deiner Frage von letzter Woche:
Ja, ich sehe auch diese Gegend der Welt von (u.a.) zunehmendem islamischen Fundamentalismus bedroht. Einem Fundamentalismus, der Gebetsräume in öffentlichen Schulen durchsetzt, der vorschreibt, welche Theaterstücke gezeigt und welche Karikaturen gedruckt werden dürfen, der einen Menschen wie Theo van Gogh ermordet, der sich in einer gestiegenen Verschleierungsquote ausdrückt u.v.m.

Alice Schwarzer schreibt dazu in der neuen EMMA, und dem möchte ich mich anschließen:

&lt;blockquote&gt; Nein, hinter dieser Minarett-Abstimmung steckt natürlich viel mehr: nämlich das ganze Unbehagen! Das Unbehagen an den Gottesstaaten und ihren Steinigungen und Selbstmord-attentaten. Das Unbehagen an der (Zwangs)Verschleierung von Frauen sogar mitten in Europa. Das Unbehagen an der Zwangsverheiratung von hierzulande aufgewachsenen Töchtern und Söhnen. Das Unbehagen an der statistisch nachweisbaren höheren Gewalt in traditionellen muslimischen Familien. Das Unbehagen an der Relativierung von Emanzipation und Rechtsstaat, ja der ganzen Demokratie - und das im Namen „anderer Sitten“ und eines „wahren Glaubens“. Kurzum: Die Sorge um die in den letzten 200 Jahren so mühsam und blutig erkämpften Menschenrechte im Westen. &lt;/blockquote&gt;

Da haben es die Meinungsreinhalter von der Political Correctness nicht besser verdient, als dass der &quot;Pöbel&quot; eine Chance ergreift, diesen Unmut mal auszudrücken. Wenn auch leider diesmal in der CH nur die Möglichkeit eines in der Sache absurden Verbots bestand.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Jens<br />
Zu deiner Frage von letzter Woche:<br />
Ja, ich sehe auch diese Gegend der Welt von (u.a.) zunehmendem islamischen Fundamentalismus bedroht. Einem Fundamentalismus, der Gebetsräume in öffentlichen Schulen durchsetzt, der vorschreibt, welche Theaterstücke gezeigt und welche Karikaturen gedruckt werden dürfen, der einen Menschen wie Theo van Gogh ermordet, der sich in einer gestiegenen Verschleierungsquote ausdrückt u.v.m.</p>
<p>Alice Schwarzer schreibt dazu in der neuen EMMA, und dem möchte ich mich anschließen:</p>
<blockquote><p> Nein, hinter dieser Minarett-Abstimmung steckt natürlich viel mehr: nämlich das ganze Unbehagen! Das Unbehagen an den Gottesstaaten und ihren Steinigungen und Selbstmord-attentaten. Das Unbehagen an der (Zwangs)Verschleierung von Frauen sogar mitten in Europa. Das Unbehagen an der Zwangsverheiratung von hierzulande aufgewachsenen Töchtern und Söhnen. Das Unbehagen an der statistisch nachweisbaren höheren Gewalt in traditionellen muslimischen Familien. Das Unbehagen an der Relativierung von Emanzipation und Rechtsstaat, ja der ganzen Demokratie &#8211; und das im Namen „anderer Sitten“ und eines „wahren Glaubens“. Kurzum: Die Sorge um die in den letzten 200 Jahren so mühsam und blutig erkämpften Menschenrechte im Westen. </p></blockquote>
<p>Da haben es die Meinungsreinhalter von der Political Correctness nicht besser verdient, als dass der &#8220;Pöbel&#8221; eine Chance ergreift, diesen Unmut mal auszudrücken. Wenn auch leider diesmal in der CH nur die Möglichkeit eines in der Sache absurden Verbots bestand.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf W.</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/konig-der-minarette/comment-page-1/#comment-43328</link>
		<dc:creator>Ralf W.</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 14:14:36 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Ich mache doch nicht etwas, oder mache es nicht, weil es links, rechts, mittig oder sonst irgendwas ist.&quot;

Ich auch nicht. Es ist umgekehrt: Meine persönliche politische Einstellung ist erst einmal eine Individuelle. Unter diesem Gesichtspunkt schaue ich, welche Partei zu dieser meiner Einstellung am besten passt. In unserer pluralistischen Gesellschaft und freiheitlich-demokratischen Grundordnung darf sich jeder Mensch frei entscheiden, welche Partei er wählt, mit welcher er sympathisiert, in welche er eventuell eintritt.

&quot;Aber damit steht man manchmal ganz schön alleine da.&quot;

Allein bin ich in den 70ern als komisches Kind, in der 80ern als komischer Hippie-Punk-Gammler, in den 90ern und 2000ern als komischer Eremit dagestanden. In den 2010ern will ich nicht mehr allein sein. Dann bin ich halt ein komischer Linker. Es ist mein demokratischer Protest gegen eine scheinheilige Gesellschaft, die sich zunehmend totalitärer zeigt, statt die langwierig erarbeiteten Grund-, Menschen-, Bürger- und Freiheitsrechte zu erhalten. Sozialdarwinismus statt sozialer Gerechtigkeit, Brachialkapitalismus statt sozialer Marktwirtschaft, Einschüchterungsstaat statt freiheitlich-demokratische Grundordnung. Soll das eine gute Zukunft sein?

Die Welt hat sich politisch in den letzten rund 30 Jahren einerseits erheblich verändert, andererseits ist sie gleichgeblieben. Vorher: Kapitalismus + Kommunismus = Kalter Krieg mit heißen Phasen. Heute: Kapitalismus + Islamismus = Kalter Krieg mit heißen Phasen.

Ok, das ist die große Politik. Sie schwebt über uns allen, aber wir können sie mental nicht wirklich an uns heranlassen, ohne meschugge zu werden, so wie wir gewiss schon alle meschugge wären, hätten wir die ganzen ABC-Waffen aus dem Kalten Krieg, mit denen die Menschheit vielfach vernichtet werden kann, mental wirklich an uns herangelassen.

Somit schalte ich um in mein Großstadtviertel: Da leben Menschen aus der ganzen Welt, inklusive viele Muslime mit einer Moschee einen Katzensprung entfernt. Es ist ein klassisches Arbeiterviertel mit Fabriken und rundherum Wohnblöcken. Die vielen Menschen sind historisch nicht zufällig da, sondern weil sie seit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert in die Stadt zu ihren Arbeitsplätzen gezogen sind, seit dem 19. Jahrhundert aus der Region, seit den Wirtschaftswunderzeiten auch aus anderen Ländern. Weil sie als Arbeitskräfte gebraucht wurden. In den letzten Jahren hat sich etwas definitiv verändert: Die Arbeitsplätze sind wieder weniger geworden. Viele Menschen werden nicht mehr als Arbeitskräfte gebraucht. Wir sitzen da alle im gleichen Boot. In den heutigen, schwieriger gewordenen Zeiten ist rechtspopulistische und gar rechtsextreme, bürgerfeindliche Panikmacherei, die einen Keil zwischen uns Stadtviertelbürger treibt, besonders kontraproduktiv. Ja, ich schreibe bürgerfeindlich statt fremdenfeindlich, denn es sind meine Mitbürger, keine Fremden.

Ich kann die Welt auch mit Rotem Humor sehen: Ich war schon in der ersten Klasse ein komischer Linker. Nämlich ein Linkshänder unter lauter Rechtshändern, der sich als Linker geoutet hat, daraufhin jedoch umgehend zum Rechten umerzogen wurde, da man ja rechts schreibt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ich mache doch nicht etwas, oder mache es nicht, weil es links, rechts, mittig oder sonst irgendwas ist.&#8221;</p>
<p>Ich auch nicht. Es ist umgekehrt: Meine persönliche politische Einstellung ist erst einmal eine Individuelle. Unter diesem Gesichtspunkt schaue ich, welche Partei zu dieser meiner Einstellung am besten passt. In unserer pluralistischen Gesellschaft und freiheitlich-demokratischen Grundordnung darf sich jeder Mensch frei entscheiden, welche Partei er wählt, mit welcher er sympathisiert, in welche er eventuell eintritt.</p>
<p>&#8220;Aber damit steht man manchmal ganz schön alleine da.&#8221;</p>
<p>Allein bin ich in den 70ern als komisches Kind, in der 80ern als komischer Hippie-Punk-Gammler, in den 90ern und 2000ern als komischer Eremit dagestanden. In den 2010ern will ich nicht mehr allein sein. Dann bin ich halt ein komischer Linker. Es ist mein demokratischer Protest gegen eine scheinheilige Gesellschaft, die sich zunehmend totalitärer zeigt, statt die langwierig erarbeiteten Grund-, Menschen-, Bürger- und Freiheitsrechte zu erhalten. Sozialdarwinismus statt sozialer Gerechtigkeit, Brachialkapitalismus statt sozialer Marktwirtschaft, Einschüchterungsstaat statt freiheitlich-demokratische Grundordnung. Soll das eine gute Zukunft sein?</p>
<p>Die Welt hat sich politisch in den letzten rund 30 Jahren einerseits erheblich verändert, andererseits ist sie gleichgeblieben. Vorher: Kapitalismus + Kommunismus = Kalter Krieg mit heißen Phasen. Heute: Kapitalismus + Islamismus = Kalter Krieg mit heißen Phasen.</p>
<p>Ok, das ist die große Politik. Sie schwebt über uns allen, aber wir können sie mental nicht wirklich an uns heranlassen, ohne meschugge zu werden, so wie wir gewiss schon alle meschugge wären, hätten wir die ganzen ABC-Waffen aus dem Kalten Krieg, mit denen die Menschheit vielfach vernichtet werden kann, mental wirklich an uns herangelassen.</p>
<p>Somit schalte ich um in mein Großstadtviertel: Da leben Menschen aus der ganzen Welt, inklusive viele Muslime mit einer Moschee einen Katzensprung entfernt. Es ist ein klassisches Arbeiterviertel mit Fabriken und rundherum Wohnblöcken. Die vielen Menschen sind historisch nicht zufällig da, sondern weil sie seit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert in die Stadt zu ihren Arbeitsplätzen gezogen sind, seit dem 19. Jahrhundert aus der Region, seit den Wirtschaftswunderzeiten auch aus anderen Ländern. Weil sie als Arbeitskräfte gebraucht wurden. In den letzten Jahren hat sich etwas definitiv verändert: Die Arbeitsplätze sind wieder weniger geworden. Viele Menschen werden nicht mehr als Arbeitskräfte gebraucht. Wir sitzen da alle im gleichen Boot. In den heutigen, schwieriger gewordenen Zeiten ist rechtspopulistische und gar rechtsextreme, bürgerfeindliche Panikmacherei, die einen Keil zwischen uns Stadtviertelbürger treibt, besonders kontraproduktiv. Ja, ich schreibe bürgerfeindlich statt fremdenfeindlich, denn es sind meine Mitbürger, keine Fremden.</p>
<p>Ich kann die Welt auch mit Rotem Humor sehen: Ich war schon in der ersten Klasse ein komischer Linker. Nämlich ein Linkshänder unter lauter Rechtshändern, der sich als Linker geoutet hat, daraufhin jedoch umgehend zum Rechten umerzogen wurde, da man ja rechts schreibt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jan</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/konig-der-minarette/comment-page-1/#comment-43326</link>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 00:47:05 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Also für mich bedeutet linkssein auch: Nicht mit den Wölfen heulen.&quot;

Der Fisch stinkt vom Kopf. Ich mache doch nicht etwas, oder mache es nicht, weil es links, rechts, mittig oder sonst irgendwas ist. Aber damit steht man manchmal ganz schön alleine da.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Also für mich bedeutet linkssein auch: Nicht mit den Wölfen heulen.&#8221;</p>
<p>Der Fisch stinkt vom Kopf. Ich mache doch nicht etwas, oder mache es nicht, weil es links, rechts, mittig oder sonst irgendwas ist. Aber damit steht man manchmal ganz schön alleine da.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tommy R.</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/konig-der-minarette/comment-page-1/#comment-43325</link>
		<dc:creator>Tommy R.</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 15:20:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://julia-seeliger.de/?p=3575#comment-43325</guid>
		<description>Amazing Performance!
Godwin&#039;s Rule eventually accomplished. But what about a more serious discussion?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Amazing Performance!<br />
Godwin&#8217;s Rule eventually accomplished. But what about a more serious discussion?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf W.</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/konig-der-minarette/comment-page-1/#comment-43324</link>
		<dc:creator>Ralf W.</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 10:33:46 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn ich die vielen Stellungnahmen zu der Schweizer Minarett-Entscheidung überall lese, dann sehe ich mehrererseits Populismus. Das kann ich auch als Linker, z.B. mit Schaf-Gleichnissen: Also ich bin ein rotes Schaf, das zurückstampert, wenn mich ein Wolf im weißen Schafspelz tritt. Die Wölfe treten auf alle Schafe ein, ungeachtet ihrer Farbe. Wenn ich das zulasse, dann ist es irgendwann so weit, dass die Wölfe ihre Schafspelze ausziehen und das Fressen anfangen. Nun sehe ich die Herde der echten weißen Schafe, die tatenlos bis zustimmend reagiert. Sie sehen halt gute weiße Schafe, die böse schwarze und rote Schafe treten.

Als deutscher Bürger blicke ich in die deutsche Geschichte zurück, und ich stelle mir vor, wie es den Menschen in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts gegangen ist. Haben sie so gedacht und gefühlt wie wir heutzutage im begonnenen 21. Jahrhundert? Haben sie sich vorstellen können, was sie in den 30er und 40er Jahren erwartet? Haben sie den Menschen, die ihnen in den 20er Jahren eine solche Zukunft ausgemalt haben, geglaubt?

Probieren wir es aus. Das nächste bzw. übernächste Jahrzehnt: Ich stelle mir Mitbürger vor, die einen Halbmond an ihrer Kleidung tragen müssen. Die Mitbürger, die dann abgeholt werden. Die Bevölkerung sagt: &quot;Sind ja schwarze Schafe&quot;. Dann werden die Linken abgeholt: &quot;Sind ja rote Schafe&quot;. Wenn sie schließlich selber abgeholt werden, dann werden sie flehen: &quot;Warum ich? Ich bin doch ein weißes Schaf!&quot;

Also für mich bedeutet linkssein auch: Nicht mit den Wölfen heulen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich die vielen Stellungnahmen zu der Schweizer Minarett-Entscheidung überall lese, dann sehe ich mehrererseits Populismus. Das kann ich auch als Linker, z.B. mit Schaf-Gleichnissen: Also ich bin ein rotes Schaf, das zurückstampert, wenn mich ein Wolf im weißen Schafspelz tritt. Die Wölfe treten auf alle Schafe ein, ungeachtet ihrer Farbe. Wenn ich das zulasse, dann ist es irgendwann so weit, dass die Wölfe ihre Schafspelze ausziehen und das Fressen anfangen. Nun sehe ich die Herde der echten weißen Schafe, die tatenlos bis zustimmend reagiert. Sie sehen halt gute weiße Schafe, die böse schwarze und rote Schafe treten.</p>
<p>Als deutscher Bürger blicke ich in die deutsche Geschichte zurück, und ich stelle mir vor, wie es den Menschen in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts gegangen ist. Haben sie so gedacht und gefühlt wie wir heutzutage im begonnenen 21. Jahrhundert? Haben sie sich vorstellen können, was sie in den 30er und 40er Jahren erwartet? Haben sie den Menschen, die ihnen in den 20er Jahren eine solche Zukunft ausgemalt haben, geglaubt?</p>
<p>Probieren wir es aus. Das nächste bzw. übernächste Jahrzehnt: Ich stelle mir Mitbürger vor, die einen Halbmond an ihrer Kleidung tragen müssen. Die Mitbürger, die dann abgeholt werden. Die Bevölkerung sagt: &#8220;Sind ja schwarze Schafe&#8221;. Dann werden die Linken abgeholt: &#8220;Sind ja rote Schafe&#8221;. Wenn sie schließlich selber abgeholt werden, dann werden sie flehen: &#8220;Warum ich? Ich bin doch ein weißes Schaf!&#8221;</p>
<p>Also für mich bedeutet linkssein auch: Nicht mit den Wölfen heulen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Friedrich Wilhelm</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/konig-der-minarette/comment-page-1/#comment-43322</link>
		<dc:creator>Friedrich Wilhelm</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 20:09:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://julia-seeliger.de/?p=3575#comment-43322</guid>
		<description>Die Deutschen sollten ihrem natürlichen Drang widerstehen, sich bei jeder noch so geringen Gelegenheit als Moralapostel aufzuspielen.

Wir müssen den Schweizern ja nicht jedesmal unter die Nase reiben, wie richtig ihre Entscheidung war nicht der EU beizutreten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutschen sollten ihrem natürlichen Drang widerstehen, sich bei jeder noch so geringen Gelegenheit als Moralapostel aufzuspielen.</p>
<p>Wir müssen den Schweizern ja nicht jedesmal unter die Nase reiben, wie richtig ihre Entscheidung war nicht der EU beizutreten.</p>
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