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	<title>Kommentare zu: Jenseits des Papiers</title>
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	<description>Julia Seeliger</description>
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		<title>Von: Aerar &#187; Where is blogging leading to?</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/jenseits-des-papiers/comment-page-1/#comment-43101</link>
		<dc:creator>Aerar &#187; Where is blogging leading to?</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 19:46:16 +0000</pubDate>
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		<description>[...] which is not done with the use of Internet search engines&#8221;) on which I stumbled upon at Julia Seeliger (german) is stating the current situation correctly. The job of the mainly private and secondarily written [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] which is not done with the use of Internet search engines&#8221;) on which I stumbled upon at Julia Seeliger (german) is stating the current situation correctly. The job of the mainly private and secondarily written [...]</p>
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		<title>Von: Aerar &#187; Wohin des Bloggens?</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/jenseits-des-papiers/comment-page-1/#comment-43100</link>
		<dc:creator>Aerar &#187; Wohin des Bloggens?</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 19:16:01 +0000</pubDate>
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		<description>[...] sehr teure Recherche, die sich nicht in der Benutzung der Suchmaschine Google erschöpft.&#8221;, über den ich bei Julia Seeliger gestolpert bin, ist, denke ich, die bisherige Aufgabenteilung recht gut dargestellt. Die Aufgabe der meist privat [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] sehr teure Recherche, die sich nicht in der Benutzung der Suchmaschine Google erschöpft.&#8221;, über den ich bei Julia Seeliger gestolpert bin, ist, denke ich, die bisherige Aufgabenteilung recht gut dargestellt. Die Aufgabe der meist privat [...]</p>
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		<title>Von: Eugen</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/jenseits-des-papiers/comment-page-1/#comment-43097</link>
		<dc:creator>Eugen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 22:38:46 +0000</pubDate>
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		<description>Gedruckte Zeitung als alleinige Informationsquelle ist im Begriff das Zeitliche zu segnen. Da helfen keine »neuen, authentischen Geschäftsmodelle«.

Mit zunehmender »Politisierung des Privaten« meinten die Medienmacher ihren Lesern die Welt erklären und diese im gewünschten politischen Kontext darstellen zu müssen – als eine Handreichung und einer Predigt nicht unähnlich. Das, was seitdem zu Papier gebracht wird, nannte man früher »Kommentar«. Die heutigen Artikel transportieren nicht selten lediglich die Selbstauskunft des Journalisten über dessen politischen Kontext. Berichterstattung findet nicht statt.

Nicht selten lese ich 10 bis 15 »Nachrichtenquellen« bis ich einigermaßen vollständigen Überblick über einen einfachsten Sachverhalt bekomme. Dies geht nur im Internet, da man nur hier mehrere Zeitungen gleichzeitig sichten kann. Selbst bei naturwissenschaftlichen und technischen Themen ist man nicht vor weltanschaulicher Unterweisung sicher und führt zu dieser Praxis.

Längst gilt »Spiegelleser unwissen mehr«, wenn sie sich allein auf diesen verlassen. Es ist der Zeitgeist, die Meinung mit Tatsachen zu verwechseln oder Realität am runden Tisch ausdiskutieren zu wollen. Das gedruckte Medium – wie die übrigen althergebrachten Massenmedien – beschäftigen in großer Menge Journalisten, die diesen Beruf gewählt haben, weil sie »was« bewegen wollten. Die Welt verändern, und so.

Hier liegt das Problem. Denn beim verbreiten von Meinungen, Ideen und Weltveränderungsmems ist das Internet den anderen Massenmedien weit überlegen. Auf diesem Feld haben die Zeitungen schon verloren bevor es überhaupt zum Kräftemessen kommen konnte.

Hier helfen weniger neue Geschäftsmodelle als mehr die alten, die altmodischen, die auf Information und Berichterstattung fixierten.

Aber vielleicht muss erst die jetzige Journalistengeneration entlassen werden, damit sich hier etwas ändert. Ich befürchte es.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gedruckte Zeitung als alleinige Informationsquelle ist im Begriff das Zeitliche zu segnen. Da helfen keine »neuen, authentischen Geschäftsmodelle«.</p>
<p>Mit zunehmender »Politisierung des Privaten« meinten die Medienmacher ihren Lesern die Welt erklären und diese im gewünschten politischen Kontext darstellen zu müssen – als eine Handreichung und einer Predigt nicht unähnlich. Das, was seitdem zu Papier gebracht wird, nannte man früher »Kommentar«. Die heutigen Artikel transportieren nicht selten lediglich die Selbstauskunft des Journalisten über dessen politischen Kontext. Berichterstattung findet nicht statt.</p>
<p>Nicht selten lese ich 10 bis 15 »Nachrichtenquellen« bis ich einigermaßen vollständigen Überblick über einen einfachsten Sachverhalt bekomme. Dies geht nur im Internet, da man nur hier mehrere Zeitungen gleichzeitig sichten kann. Selbst bei naturwissenschaftlichen und technischen Themen ist man nicht vor weltanschaulicher Unterweisung sicher und führt zu dieser Praxis.</p>
<p>Längst gilt »Spiegelleser unwissen mehr«, wenn sie sich allein auf diesen verlassen. Es ist der Zeitgeist, die Meinung mit Tatsachen zu verwechseln oder Realität am runden Tisch ausdiskutieren zu wollen. Das gedruckte Medium – wie die übrigen althergebrachten Massenmedien – beschäftigen in großer Menge Journalisten, die diesen Beruf gewählt haben, weil sie »was« bewegen wollten. Die Welt verändern, und so.</p>
<p>Hier liegt das Problem. Denn beim verbreiten von Meinungen, Ideen und Weltveränderungsmems ist das Internet den anderen Massenmedien weit überlegen. Auf diesem Feld haben die Zeitungen schon verloren bevor es überhaupt zum Kräftemessen kommen konnte.</p>
<p>Hier helfen weniger neue Geschäftsmodelle als mehr die alten, die altmodischen, die auf Information und Berichterstattung fixierten.</p>
<p>Aber vielleicht muss erst die jetzige Journalistengeneration entlassen werden, damit sich hier etwas ändert. Ich befürchte es.</p>
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		<title>Von: &#187; Abt Armin versteht die Welt nicht mehr &#183; Helge's Blog</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/jenseits-des-papiers/comment-page-1/#comment-43095</link>
		<dc:creator>&#187; Abt Armin versteht die Welt nicht mehr &#183; Helge's Blog</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 17:00:48 +0000</pubDate>
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		<description>[...] 13.10.2009 &#8211; Julia Seeliger [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] 13.10.2009 &#8211; Julia Seeliger [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Christian S.</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/jenseits-des-papiers/comment-page-1/#comment-43076</link>
		<dc:creator>Christian S.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 18:25:04 +0000</pubDate>
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		<description>Zum eigentlichen Artikel: würden alle Verlage Websiten wie “falter.at” unterhalten, dann könnte ich das Internet als Medium auch nicht ernstnehmen. Tabellen-Layout, Farben zum Davonlaufen, etc. Sich dann noch derart aus dem Fenster zu hängen, das ist schon dreist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zum eigentlichen Artikel: würden alle Verlage Websiten wie “falter.at” unterhalten, dann könnte ich das Internet als Medium auch nicht ernstnehmen. Tabellen-Layout, Farben zum Davonlaufen, etc. Sich dann noch derart aus dem Fenster zu hängen, das ist schon dreist.</p>
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