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	<title>Kommentare zu: Fall Drohsel im Zweinull-Bereich</title>
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	<description>Julia Seeliger</description>
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		<title>Von: Dennis</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/fall-drohsel-im-zweinull-bereich/comment-page-1/#comment-34664</link>
		<dc:creator>Dennis</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Dec 2007 12:15:14 +0000</pubDate>
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		<description>Null problemo. Finde das sowieso schon süß dass du extra einen Beitrag dazu machen willst - für deine speziellen Pappenheimer :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Null problemo. Finde das sowieso schon süß dass du extra einen Beitrag dazu machen willst &#8211; für deine speziellen Pappenheimer <img src='http://julia-seeliger.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Zeitrafferin</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/fall-drohsel-im-zweinull-bereich/comment-page-1/#comment-34646</link>
		<dc:creator>Zeitrafferin</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2007 13:22:35 +0000</pubDate>
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		<description>Dennis, auch für Dich gilt: Beim Thema bleiben. Danke.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dennis, auch für Dich gilt: Beim Thema bleiben. Danke.</p>
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		<title>Von: Dennis</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/fall-drohsel-im-zweinull-bereich/comment-page-1/#comment-34644</link>
		<dc:creator>Dennis</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2007 12:29:33 +0000</pubDate>
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		<description>Die Debatte ist deswegen übrigens hirnentleert weil eine Gleichwertung von Markt und Staat (im Gegensatz)grober religiöser Unfug ist ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Debatte ist deswegen übrigens hirnentleert weil eine Gleichwertung von Markt und Staat (im Gegensatz)grober religiöser Unfug ist <img src='http://julia-seeliger.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Zeitrafferin &#187; Julia Seeliger &#187; Rätsel: Links oder Rechts?</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/fall-drohsel-im-zweinull-bereich/comment-page-1/#comment-34639</link>
		<dc:creator>Zeitrafferin &#187; Julia Seeliger &#187; Rätsel: Links oder Rechts?</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Dec 2007 23:10:22 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Und was sagt wohl die SPD dazu? [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Und was sagt wohl die SPD dazu? [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Zeitrafferin</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/fall-drohsel-im-zweinull-bereich/comment-page-1/#comment-34637</link>
		<dc:creator>Zeitrafferin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Dec 2007 22:44:28 +0000</pubDate>
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		<description>Raffst Du noch was?

ich werde für Leute wie Christoph, Dennis, mich und Dich einen Extra-Thread zu Freiheit - Markt - Staat eröffnen. Da hab ich aber heute abend keine Lust mehr zu. 

Und unterlass es bitte, weiterhin in meinem Blog für dein anarchokapitalistisches Blog zu werben. Ich entscheide selbst, wer von meinen Userzahlen was abbekommt. Du bestimmt nicht. Wenn du das nicht akzeptierst, werde ich Dich in den Spam-Ordner tun. Dachte, das wurde in der Mail, die ich dir eben schon gesendet habe, deutlich.

Wie ich in meinem letzten Beitrag &lt;a href=&quot;http://julia-seeliger.de/fall-drohsel-im-zweinull-bereich/#comment-34634&quot;&gt;schon geschrieben habe&lt;/a&gt;, bin ich nicht mit dir einer Meinung: Chauvinistische Einstellungen und Marktradikalismus können, müssen aber nicht miteinander einhergehen, mehr Markt kann in manchen Bereichen Freiheit und Wohlstand bedeuten, Markt kann helfen, die korrekten Preise für Güter zu ermitteln und somit auch den KonsumentInnen zu nützen, in anderen Bereichen - Stichwort Ökologie und Klimawandel, oder Stichwort mangelnde Information der KonsumentInnen - aber grandios versagen und Ungerechtigkeiten verschärfen. Genauso ist es möglich, Engagement für soziale Gerechtigkeit - das, was Du &quot;Sozialismus&quot; nennst - und gesellschaftliche Liberalität miteinander in Einklang zu bringen. Und nicht zuletzt gibt es auch autoritäre Linke wie Chavez, die Demokratie und Freieit unterminieren. Die Welt ist nicht so schwarz-weiß, wie Du es hier darstellst. Und für deine Jugend in der DDR kann ich schon mal gar nichts.

Wie gesagt, ich starte die Ideologiedebatte bald, da können wir dann tausend Kommentare produzieren, aber bitte akzeptiere doch meine redaktionelle Kontrolle in diesem Blog, ich habe einfach keine Lust, dieselbe hirnentleerte Markt-Staat-Ideologiedebatte in jedem Beitrag zu haben -unabhängig davon, mit welchem Thema er ursprünglich gestartet ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Raffst Du noch was?</p>
<p>ich werde für Leute wie Christoph, Dennis, mich und Dich einen Extra-Thread zu Freiheit &#8211; Markt &#8211; Staat eröffnen. Da hab ich aber heute abend keine Lust mehr zu. </p>
<p>Und unterlass es bitte, weiterhin in meinem Blog für dein anarchokapitalistisches Blog zu werben. Ich entscheide selbst, wer von meinen Userzahlen was abbekommt. Du bestimmt nicht. Wenn du das nicht akzeptierst, werde ich Dich in den Spam-Ordner tun. Dachte, das wurde in der Mail, die ich dir eben schon gesendet habe, deutlich.</p>
<p>Wie ich in meinem letzten Beitrag <a href="http://julia-seeliger.de/fall-drohsel-im-zweinull-bereich/#comment-34634">schon geschrieben habe</a>, bin ich nicht mit dir einer Meinung: Chauvinistische Einstellungen und Marktradikalismus können, müssen aber nicht miteinander einhergehen, mehr Markt kann in manchen Bereichen Freiheit und Wohlstand bedeuten, Markt kann helfen, die korrekten Preise für Güter zu ermitteln und somit auch den KonsumentInnen zu nützen, in anderen Bereichen &#8211; Stichwort Ökologie und Klimawandel, oder Stichwort mangelnde Information der KonsumentInnen &#8211; aber grandios versagen und Ungerechtigkeiten verschärfen. Genauso ist es möglich, Engagement für soziale Gerechtigkeit &#8211; das, was Du &#8220;Sozialismus&#8221; nennst &#8211; und gesellschaftliche Liberalität miteinander in Einklang zu bringen. Und nicht zuletzt gibt es auch autoritäre Linke wie Chavez, die Demokratie und Freieit unterminieren. Die Welt ist nicht so schwarz-weiß, wie Du es hier darstellst. Und für deine Jugend in der DDR kann ich schon mal gar nichts.</p>
<p>Wie gesagt, ich starte die Ideologiedebatte bald, da können wir dann tausend Kommentare produzieren, aber bitte akzeptiere doch meine redaktionelle Kontrolle in diesem Blog, ich habe einfach keine Lust, dieselbe hirnentleerte Markt-Staat-Ideologiedebatte in jedem Beitrag zu haben -unabhängig davon, mit welchem Thema er ursprünglich gestartet ist.</p>
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	<item>
		<title>Von: Marco</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/fall-drohsel-im-zweinull-bereich/comment-page-1/#comment-34636</link>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Dec 2007 22:36:07 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, ist schon klar. Inhaltliche Diskussionen sind nichts für PolitikerInnen. Lieber enscheiden, in welcher Weise man mal wieder Zwang gegenüber den Menschen ausüben kann, damit die endlich ins ideologische Schablönchen gepresst werden können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ist schon klar. Inhaltliche Diskussionen sind nichts für PolitikerInnen. Lieber enscheiden, in welcher Weise man mal wieder Zwang gegenüber den Menschen ausüben kann, damit die endlich ins ideologische Schablönchen gepresst werden können.</p>
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	<item>
		<title>Von: Zeitrafferin</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/fall-drohsel-im-zweinull-bereich/comment-page-1/#comment-34634</link>
		<dc:creator>Zeitrafferin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Dec 2007 22:21:04 +0000</pubDate>
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		<description>ich würde das gerne weiterdiskutieren, da ich nicht mit dir einig bin, habe aber keine lust, diesen beitrag, der sich eigentlich auf die unterirdische web-strategie der jusos, deren schlechtes konfliktmanagement sowie auf die einseitige und undifferenzierte medienhetze, bezieht, mit markt-staat-debatten zu verhunzen. 

ich ärgere mich, dass die chance, mal ernsthaft über moderne erscheinungsformen von rechtsextremismus bzw. aktuellen strategien der nazis zu diskutieren, voll verschenkt wurde. ich ärgere mich, dass die dumpfe gleichsetzung von links- und rechtsextremismus, die nachteilig für das engagement gegen moderne nazis ist, noch einmal in den köpfen der bundesdeutschen bevölkerung verankert wurde. hier sollte man eigentlich schon weiter sein und über menschenfeindlichkeit, über menschenfeindliche einstellungen, über gewalt, hass und antisemitismus diskutieren.

das ärgert mich, ich kreide es der spd an, die ansonsten sehr gute wissenschaftliche arbeit gegen rechtsextremismus macht - &lt;a href=&quot;http://www.fes.de/rechtsextremismus/&quot;&gt;siehe friedrich ebert stiftung&lt;/a&gt; - diese debatte aus angst vor dem koalitionspartner oder dem wähler vermieden hat. die spd hätte vielmehr die chance nutzen müssen, hier klar flagge zu zeigen gegen nazi-gewalt, die in vielen bundesdeutschen kommunen an der tagesordnung ist. das kritisiere ich, und ich werde das zu jeder gelegenheit, die sich mir bietet, öffentlich tun.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich würde das gerne weiterdiskutieren, da ich nicht mit dir einig bin, habe aber keine lust, diesen beitrag, der sich eigentlich auf die unterirdische web-strategie der jusos, deren schlechtes konfliktmanagement sowie auf die einseitige und undifferenzierte medienhetze, bezieht, mit markt-staat-debatten zu verhunzen. </p>
<p>ich ärgere mich, dass die chance, mal ernsthaft über moderne erscheinungsformen von rechtsextremismus bzw. aktuellen strategien der nazis zu diskutieren, voll verschenkt wurde. ich ärgere mich, dass die dumpfe gleichsetzung von links- und rechtsextremismus, die nachteilig für das engagement gegen moderne nazis ist, noch einmal in den köpfen der bundesdeutschen bevölkerung verankert wurde. hier sollte man eigentlich schon weiter sein und über menschenfeindlichkeit, über menschenfeindliche einstellungen, über gewalt, hass und antisemitismus diskutieren.</p>
<p>das ärgert mich, ich kreide es der spd an, die ansonsten sehr gute wissenschaftliche arbeit gegen rechtsextremismus macht &#8211; <a href="http://www.fes.de/rechtsextremismus/">siehe friedrich ebert stiftung</a> &#8211; diese debatte aus angst vor dem koalitionspartner oder dem wähler vermieden hat. die spd hätte vielmehr die chance nutzen müssen, hier klar flagge zu zeigen gegen nazi-gewalt, die in vielen bundesdeutschen kommunen an der tagesordnung ist. das kritisiere ich, und ich werde das zu jeder gelegenheit, die sich mir bietet, öffentlich tun.</p>
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		<title>Von: Marco</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/fall-drohsel-im-zweinull-bereich/comment-page-1/#comment-34632</link>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Dec 2007 22:10:01 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;linksgrüner Mittelstand-Tussi &lt;/blockquote&gt;

Für das &quot;Tussi&quot;-Wörtchen entschuldige ich mich. Die inhaltliche Aussage meines letzten Beitrages bleibt davon natürlich unberührt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>linksgrüner Mittelstand-Tussi </p></blockquote>
<p>Für das &#8220;Tussi&#8221;-Wörtchen entschuldige ich mich. Die inhaltliche Aussage meines letzten Beitrages bleibt davon natürlich unberührt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Marco</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/fall-drohsel-im-zweinull-bereich/comment-page-1/#comment-34631</link>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Dec 2007 21:58:37 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Aha. Warum?&lt;/blockquote&gt;

Ich zitiere kurz mich selbst:

&lt;i&gt;(...) sich die Schulformen und Lehr- bzw. Erziehungsinhalte gemäß den &lt;b&gt;Bedürfnissen&lt;/b&gt; der Menschen pluralisieren.&lt;/i&gt;

Ja, glaub&#039;s oder nicht. Nicht alle Menschen haben die gleichen Bedürfnisse. Nicht alle finden den Scheiß, den der Staat ihnen vorsetzt, toll, sondern möchten Alternativen. Der Staat verhindert diese Alternativen. Lässt er sie zu, dann treten alternative Anbieter an den Markt und die Menschen können je nach Bedürfnislage wählen oder - wenn das entsprechende Angebot nicht vorhanden ist - selbst was auf die Beine stellen. Logisch, oder?

&lt;blockquote&gt;Und welche sozialistische Einheitsschule? Du bist da einer CDU-Kampagne aufgesessen, die verwenden derartige Worte.&lt;/blockquote&gt;

Kann sie ja. Ich bin jedenfalls keiner solchen Kampagne aufgesessen, sondern habe in einer sozialistischen Einheitsschule sitzen &quot;dürfen&quot;.

&lt;blockquote&gt;Mir zumindest geht es darum, die individuellen Talente der einzelnen Kinder besser zu fördern - und natürlich auch darum, insgesamt zu einer besseren Ausbildung für alle zu kommen.&lt;/blockquote&gt;

Na mir ja auch. Du haust aber nur Schlagworte raus, sagt nicht wie Du das erreichen willst. Ich sage: überlasst das den Eltern. Fertig. Du weißt ganz bestimmt nicht, was für die Kinder irgendwelcher Dir unbekannter Menschen richtig und gut ist. Wenn Du es Dir anmaßt, bist Du nun mal autoritär.

&lt;blockquote&gt;Wir können es uns nämlich nicht leisten, in einer Wissensgesellschaft auch nur ein Kind fallen zu lassen - das ist auch ökonomisch geboten, wenn es diese Sprache ist, die Du verstehst.&lt;/blockquote&gt;

Dein Versuch, mich zum &quot;kalten&quot; Marktradikalen zu stempeln, läuft ins Leere. Im Gegensatz zu Dir linksgrüner Mittelstand-Tussi komme ich von ganz unten und habe einfach keinen Bock mehr, dass durch die ganze von dir präferierte Sozialismus-Scheiße Leute wie ich kleingehalten werden sollen. Darum geht&#039;s nämlich. Und zweitens habe ich eine Ausbildung im Sozialwesen absolviert. Ich weiß also aus erster Hand, wie krank dieses ganze System ist. Ich kenne es von innen.

&lt;blockquote&gt;Äh ja. Wer ist “ihr”?&lt;/blockquote&gt;

Ihr Linken.

&lt;blockquote&gt;Und was hat ein integratives Schulsystem mit qualitativ hochwertigem Unterricht oder ein “Gesundheitssystem für alle” mit “linker Ideologie” zu tun? Ist das nicht vielmehr - ganz pragmatisch - aus Gründen des sozialen Friedens geboten? Was ist denn so schlimm an einem Schulsystem zB wie in Skandinavien, dort ist das Verhältnis der LehrerInnen zu den Kindern viel besser, zB können sie den Lehrer Tag und Nacht anrufen und wer besondere Hilfe benötigt, bekommt diese auch und muss keinen Nachhilfelehrer bezahlen. Auch sind die Schhulklassen viel kleiner als hier. Und das in einem System, das das Gegenteil von einem “Freien Bildungsmarkt” ist.&lt;/blockquote&gt;

Wer bestimmt denn die Inhalte dieses &quot;hochwertigen Unterrichts&quot;? Kann sich die irgend jemand aussuchen? 

Beispiel: Gläubige Christen - wollen keinen Sexualkundeunterricht und keine Evolutionstheorie für ihre Kinder? Zwingst Du&#039;s denen auf. Mit Sicherheit.

&lt;blockquote&gt;Nun ja, das sagt ja alles.&lt;/blockquote&gt;

So ist es nunmal.

&lt;blockquote&gt;- also, meine Frage zum Abschluss, auf die Du sicherlich schon deine anarchokapitalistischen Standard-Argumente zurecht gelegt hast: Bist Du der Auffassung, dass diejenigen, die nicht genug Geld haben, um sich zu ernähren, um Medikamente zu bezahlen, bist Du der Auffassung, dass diese Menschen schlicht und einfach “verrecken” sollen?&lt;/blockquote&gt;

Sozialismus, linke Ideologie geht im Grunde von einem zutiefst negativen, pessimistischen Menschenbild aus: Ohne den (sozialistischen) Staat fressen die Menschen sich gegenseitig sofort auf, oh Schreck! Ich gehe von einem reaistischen Menschenbild aus: Der Mensch tut gutes und schlechtes. Manche mehr von dem einen andere mehr vom anderen. In einer freien Gesellschaft gibt es für die, die sich nicht selbst helfen können, &quot;Charity&quot;. Das kann durch einzelne Privatpersonen (z.B. die Familie, Freunde) oder durch Organisationen (z.B. &quot;Arche&quot;, &quot;Tafeln&quot;, es gibt unendliche Beispiele dafür schon heute) geschehen. In einer freien Gesellschaft zirkuliert natürlich auch viel mehr Geld unter den Menschen. Die Bereitschaft zum Spenden bzw. zum ehrenamtlichen Engagement wird sich so noch weiter erhöhen. Sie ist ja heute schon auf beachtlichem Niveau. Fazit: Hilfe gibt&#039;s immer. Wenn der Staat was regelt, ziehen sich die Menschen aber aus diesem Bereich zurück. Es tritt dann die zu beobachtende Argumentation auf: &quot;Warum soll ich mich darum kümmern. Dafür gibt&#039;s doch das XY-Amt&quot;. Wegsehen wird so viel einfacher.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Aha. Warum?</p></blockquote>
<p>Ich zitiere kurz mich selbst:</p>
<p><i>(&#8230;) sich die Schulformen und Lehr- bzw. Erziehungsinhalte gemäß den <b>Bedürfnissen</b> der Menschen pluralisieren.</i></p>
<p>Ja, glaub&#8217;s oder nicht. Nicht alle Menschen haben die gleichen Bedürfnisse. Nicht alle finden den Scheiß, den der Staat ihnen vorsetzt, toll, sondern möchten Alternativen. Der Staat verhindert diese Alternativen. Lässt er sie zu, dann treten alternative Anbieter an den Markt und die Menschen können je nach Bedürfnislage wählen oder &#8211; wenn das entsprechende Angebot nicht vorhanden ist &#8211; selbst was auf die Beine stellen. Logisch, oder?</p>
<blockquote><p>Und welche sozialistische Einheitsschule? Du bist da einer CDU-Kampagne aufgesessen, die verwenden derartige Worte.</p></blockquote>
<p>Kann sie ja. Ich bin jedenfalls keiner solchen Kampagne aufgesessen, sondern habe in einer sozialistischen Einheitsschule sitzen &#8220;dürfen&#8221;.</p>
<blockquote><p>Mir zumindest geht es darum, die individuellen Talente der einzelnen Kinder besser zu fördern &#8211; und natürlich auch darum, insgesamt zu einer besseren Ausbildung für alle zu kommen.</p></blockquote>
<p>Na mir ja auch. Du haust aber nur Schlagworte raus, sagt nicht wie Du das erreichen willst. Ich sage: überlasst das den Eltern. Fertig. Du weißt ganz bestimmt nicht, was für die Kinder irgendwelcher Dir unbekannter Menschen richtig und gut ist. Wenn Du es Dir anmaßt, bist Du nun mal autoritär.</p>
<blockquote><p>Wir können es uns nämlich nicht leisten, in einer Wissensgesellschaft auch nur ein Kind fallen zu lassen &#8211; das ist auch ökonomisch geboten, wenn es diese Sprache ist, die Du verstehst.</p></blockquote>
<p>Dein Versuch, mich zum &#8220;kalten&#8221; Marktradikalen zu stempeln, läuft ins Leere. Im Gegensatz zu Dir linksgrüner Mittelstand-Tussi komme ich von ganz unten und habe einfach keinen Bock mehr, dass durch die ganze von dir präferierte Sozialismus-Scheiße Leute wie ich kleingehalten werden sollen. Darum geht&#8217;s nämlich. Und zweitens habe ich eine Ausbildung im Sozialwesen absolviert. Ich weiß also aus erster Hand, wie krank dieses ganze System ist. Ich kenne es von innen.</p>
<blockquote><p>Äh ja. Wer ist “ihr”?</p></blockquote>
<p>Ihr Linken.</p>
<blockquote><p>Und was hat ein integratives Schulsystem mit qualitativ hochwertigem Unterricht oder ein “Gesundheitssystem für alle” mit “linker Ideologie” zu tun? Ist das nicht vielmehr &#8211; ganz pragmatisch &#8211; aus Gründen des sozialen Friedens geboten? Was ist denn so schlimm an einem Schulsystem zB wie in Skandinavien, dort ist das Verhältnis der LehrerInnen zu den Kindern viel besser, zB können sie den Lehrer Tag und Nacht anrufen und wer besondere Hilfe benötigt, bekommt diese auch und muss keinen Nachhilfelehrer bezahlen. Auch sind die Schhulklassen viel kleiner als hier. Und das in einem System, das das Gegenteil von einem “Freien Bildungsmarkt” ist.</p></blockquote>
<p>Wer bestimmt denn die Inhalte dieses &#8220;hochwertigen Unterrichts&#8221;? Kann sich die irgend jemand aussuchen? </p>
<p>Beispiel: Gläubige Christen &#8211; wollen keinen Sexualkundeunterricht und keine Evolutionstheorie für ihre Kinder? Zwingst Du&#8217;s denen auf. Mit Sicherheit.</p>
<blockquote><p>Nun ja, das sagt ja alles.</p></blockquote>
<p>So ist es nunmal.</p>
<blockquote><p>- also, meine Frage zum Abschluss, auf die Du sicherlich schon deine anarchokapitalistischen Standard-Argumente zurecht gelegt hast: Bist Du der Auffassung, dass diejenigen, die nicht genug Geld haben, um sich zu ernähren, um Medikamente zu bezahlen, bist Du der Auffassung, dass diese Menschen schlicht und einfach “verrecken” sollen?</p></blockquote>
<p>Sozialismus, linke Ideologie geht im Grunde von einem zutiefst negativen, pessimistischen Menschenbild aus: Ohne den (sozialistischen) Staat fressen die Menschen sich gegenseitig sofort auf, oh Schreck! Ich gehe von einem reaistischen Menschenbild aus: Der Mensch tut gutes und schlechtes. Manche mehr von dem einen andere mehr vom anderen. In einer freien Gesellschaft gibt es für die, die sich nicht selbst helfen können, &#8220;Charity&#8221;. Das kann durch einzelne Privatpersonen (z.B. die Familie, Freunde) oder durch Organisationen (z.B. &#8220;Arche&#8221;, &#8220;Tafeln&#8221;, es gibt unendliche Beispiele dafür schon heute) geschehen. In einer freien Gesellschaft zirkuliert natürlich auch viel mehr Geld unter den Menschen. Die Bereitschaft zum Spenden bzw. zum ehrenamtlichen Engagement wird sich so noch weiter erhöhen. Sie ist ja heute schon auf beachtlichem Niveau. Fazit: Hilfe gibt&#8217;s immer. Wenn der Staat was regelt, ziehen sich die Menschen aber aus diesem Bereich zurück. Es tritt dann die zu beobachtende Argumentation auf: &#8220;Warum soll ich mich darum kümmern. Dafür gibt&#8217;s doch das XY-Amt&#8221;. Wegsehen wird so viel einfacher.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: julia seeliger</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/fall-drohsel-im-zweinull-bereich/comment-page-1/#comment-34630</link>
		<dc:creator>julia seeliger</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Dec 2007 20:56:39 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Wenn wir das ganze dem Markt überlassen, dann wird’s davon nämlich ‘n Menge mehr geben, weil dann beispielsweise nicht alle Kinder in staatliche, sozialistische Einheitsschule gepresst werden, sondern sich die Schulformen und Lehr- bzw. Erziehungsinhalte gemäß den Bedürfnissen der Menschen pluralisieren. &lt;/blockquote&gt;

Aha. Warum?
Und welche sozialistische Einheitsschule? Du bist da einer CDU-Kampagne aufgesessen, die verwenden derartige Worte. Mir zumindest geht es darum, die individuellen Talente der einzelnen Kinder besser zu fördern - und natürlich auch darum, insgesamt zu einer besseren Ausbildung für alle zu kommen. Wir können es uns nämlich nicht leisten, in einer Wissensgesellschaft auch nur ein Kind fallen zu lassen - das ist auch ökonomisch geboten, wenn es diese Sprache ist, die Du verstehst.

&lt;blockquote&gt;Aber das wollt “ihr” (soviel Kollektivismus muss sein) ja nicht, weil das bedeuten würde, dass sich dann linke Ideologie deutlich schwerer durchsetzten ließe.&lt;/blockquote&gt;

Äh ja. Wer ist &quot;ihr&quot;? Und was hat ein integratives Schulsystem mit qualitativ hochwertigem Unterricht oder ein &quot;Gesundheitssystem für alle&quot; mit &quot;linker Ideologie&quot; zu tun? Ist das nicht vielmehr - ganz pragmatisch - aus Gründen des sozialen Friedens geboten? Was ist denn so schlimm an einem Schulsystem zB wie in Skandinavien, dort ist das Verhältnis der LehrerInnen zu den Kindern viel besser, zB können sie den Lehrer Tag und Nacht anrufen und wer besondere Hilfe benötigt, bekommt diese auch und muss keinen Nachhilfelehrer bezahlen. Auch sind die Schhulklassen viel kleiner als hier. Und das in einem System, das das Gegenteil von einem &quot;Freien Bildungsmarkt&quot; ist.

&lt;blockquote&gt;“Soziale Gerechtigkeit”, also Sozialismus&lt;/blockquote&gt;

Nun ja, das sagt ja alles.

Eine Frage zum Abschluss - ich werde da nicht weiterdiskutieren, denn hier wurde abermals eine Ideologiedebatte über Markt und Staat eröffnet, für die ich jetzt an anderer Stelle Raum geben werde - also, meine Frage zum Abschluss, auf die Du sicherlich schon deine anarchokapitalistischen Standard-Argumente zurecht gelegt hast: Bist Du der Auffassung, dass diejenigen, die nicht genug Geld haben, um sich zu ernähren, um Medikamente zu bezahlen, bist Du der Auffassung, dass diese Menschen schlicht und einfach &quot;verrecken&quot; sollen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wenn wir das ganze dem Markt überlassen, dann wird’s davon nämlich ‘n Menge mehr geben, weil dann beispielsweise nicht alle Kinder in staatliche, sozialistische Einheitsschule gepresst werden, sondern sich die Schulformen und Lehr- bzw. Erziehungsinhalte gemäß den Bedürfnissen der Menschen pluralisieren. </p></blockquote>
<p>Aha. Warum?<br />
Und welche sozialistische Einheitsschule? Du bist da einer CDU-Kampagne aufgesessen, die verwenden derartige Worte. Mir zumindest geht es darum, die individuellen Talente der einzelnen Kinder besser zu fördern &#8211; und natürlich auch darum, insgesamt zu einer besseren Ausbildung für alle zu kommen. Wir können es uns nämlich nicht leisten, in einer Wissensgesellschaft auch nur ein Kind fallen zu lassen &#8211; das ist auch ökonomisch geboten, wenn es diese Sprache ist, die Du verstehst.</p>
<blockquote><p>Aber das wollt “ihr” (soviel Kollektivismus muss sein) ja nicht, weil das bedeuten würde, dass sich dann linke Ideologie deutlich schwerer durchsetzten ließe.</p></blockquote>
<p>Äh ja. Wer ist &#8220;ihr&#8221;? Und was hat ein integratives Schulsystem mit qualitativ hochwertigem Unterricht oder ein &#8220;Gesundheitssystem für alle&#8221; mit &#8220;linker Ideologie&#8221; zu tun? Ist das nicht vielmehr &#8211; ganz pragmatisch &#8211; aus Gründen des sozialen Friedens geboten? Was ist denn so schlimm an einem Schulsystem zB wie in Skandinavien, dort ist das Verhältnis der LehrerInnen zu den Kindern viel besser, zB können sie den Lehrer Tag und Nacht anrufen und wer besondere Hilfe benötigt, bekommt diese auch und muss keinen Nachhilfelehrer bezahlen. Auch sind die Schhulklassen viel kleiner als hier. Und das in einem System, das das Gegenteil von einem &#8220;Freien Bildungsmarkt&#8221; ist.</p>
<blockquote><p>“Soziale Gerechtigkeit”, also Sozialismus</p></blockquote>
<p>Nun ja, das sagt ja alles.</p>
<p>Eine Frage zum Abschluss &#8211; ich werde da nicht weiterdiskutieren, denn hier wurde abermals eine Ideologiedebatte über Markt und Staat eröffnet, für die ich jetzt an anderer Stelle Raum geben werde &#8211; also, meine Frage zum Abschluss, auf die Du sicherlich schon deine anarchokapitalistischen Standard-Argumente zurecht gelegt hast: Bist Du der Auffassung, dass diejenigen, die nicht genug Geld haben, um sich zu ernähren, um Medikamente zu bezahlen, bist Du der Auffassung, dass diese Menschen schlicht und einfach &#8220;verrecken&#8221; sollen?</p>
]]></content:encoded>
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