Für Menschen lesbar sind Texte und Icons: Oft zeigen Bilder oder eine Buchtstabenkombination an, dass ein Werk Creative-Commons-lizensiert ist und welche Lizenz gewählt wurde.
Computer haben keine Augen – aber sie können auf eine andere Weise lesen: Das Zauberwort heißt „Meta-Daten“. Meta-Daten sind „Daten, die von Daten erzählen“. Für Creative Commons sehr wichtig und praktisch: Diese Meta-Daten können Computern nämlich auch erzählen, dass es sich um ein frei lizensiertes Werk handelt. Für Suchmaschinen sind diese Informationen sehr wichtig. Wer sich wünscht, dass seine frei lizensierten Inhalte auch gefunden werden, sollte diese auch entsprechend markieren.
Der Lizenzbaukasten
Der Lizenzbaukasten spuckt HTML-Code aus, der Menschen und Computern anzeigt: „Hey, hier findest du freie Inhalte!“ Deswegen ist er Anlaufstelle Nummer eins, um Meta-Daten für Web-Texte zu generieren. Er findet sich unter creativecommons.org/license. Ist die Lizenz ausgewählt, gibt der Baukasten einen die Lizenz anzeigenden HTML-Code aus, der per Copy and Paste an der gewünschten Stelle eingefügt werden kann. Dabei kann aus drei unterschiedlichen Symbolen für die jeweilige Lizenz ausgewählt werden – eine davon passt bestimmt zum Layout. Mit dabei sind auch die Meta-Daten, die von Computern, insbesondere von Suchmaschinen, gelesen werden können.
ccPublisher
Der Klassiker: ccPublisher ist in erster Linie für Video und Audio gedacht. Per „Drag and Drop“ werden die Dateien dem Publisher hinzugefügt, die gewünschte Lizenz kann per Klappmenu ausgewählt werden. Das so markierte Stück kann mit dem Publisher sogleich ins Internet hochgeladen werden. CcPublisher steht auf dem Webauftritt von Creative Commons für verschiedene Betriebssysteme – Linux, Microsoft Windows, Apple – zum Download bereit.
ccLookUp
Ausgelesen werden kann die mit ccPublisher in den Inhalt hineingeschriebe Information zum Beispiel mit dem Programm ccLookUp. Die Meta-Informationen werden angezeigt, nachdem die auf mögliche Creative-Commons-Metadaten zu untersuchende Datei per „Drag and Drop“ in ccLookUp hineingezogen wurde. Auch ccLookup ist für verschiedene Betriebssysteme – Linux, Microsoft Windows, Apple – erhältlich.
Erweiterung für OpenOffice
Herunterladen, installieren, losschreiben: Die Creative-Commons-Erweiterung für OpenOffice lässt sich mit dem Erweiterungs-Manager von OpenOffice installieren. Nach einem Neustart von OpenOffice findet sich die Erweiterung unter Einfügen > Creative Commons > Lizenz einfügen. Nachdem die gewünschte Lizenz gewählt ist, ist das Dokument – Texte, Tabellen oder Präsentationen – auch in seinen Meta-Daten als Creative-Commons-lizensiert erkennbar.
Erweiterung für Microsoft Word
Schon seit 2006 gibt es eine Cretive-Commons-Erweiterung auch für Microsoft Word.










