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Australien: Öffentlich-Rechtliche Creative-Commons Social-Media-Plattform

Posted on 22 August 2008 by admin

Während in Deutschland Creative Commons und öffentlich-rechtliche Sender eher sporadisch zusammenfinden - positives Beispiel hierbei ist der NDR - ist ABC National Radio eine ganze Ecke progressiver. “Pool” heißt das Social Media Projekt, und es hört sich ganz schön spannend an:

Hier kannst du deine Inhalte, deine Kreativarbeit mit der Pool Community und ABC Mitarbeitern teilen - lade Musik, Fotos, Videos, Dokumentationen, Interviews, Animationen und vieles mehr. Pool ist ein kollaborativer Platz, wo Zuhörer und Produzenten eins werden.

video, audio, text & pictures - join to share, remix & collaborate

Yeah!

Und so sieht “Pool” aus - ganz schön schick!

Pool Screenshot

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Creative Commons – die Organisation

Posted on 21 August 2008 by admin

In vielen Ländern – insbesondere in den Industrieländern – gibt es nationale Organisationen. Der Sitz von Creative Commons befindet sich in San Fransico, das internationale Koordinierungsbüro befindet sich in Berlin. Um die laufenden Kosten für dieses Büro sowie für andere Ausgaben tragen zu können, betreibt Creative Commons – jedes Jahr erneut – Fundraising. Auch Creative Commons Deutschland wirbt seit kurzem – steuerlich absetzbare – Spenden ein.

In den nationalen Organisationen engagieren sich Aktivisten, im allgemeinen ehrenamtlich, sie vernetzen sich hauptsächlich über Mailinglisten. Nationale Organisationen sind notwendig, denn die einzelnen Urheberrechtsgesetze unterscheiden sich, deswegen müssen die Lizenzen nach jeder neu erschienenen Version an nationales Recht angepasst werden.

Lizenzen für die ganze Welt

Seit der aktuellen Version 3.0 werden die Lizenzen in einer so genannten „unported“ Version veröffentlicht. Zuvor war die Erstveröffentlichung einer Lizenz durch das US-amerikanische Recht geprägt. Jetzt ist das anders: Die „unported“ ist eine Art „Neutral-Lizenz“, eine „nackte Lizenz ohne Kleid“, die an kein nationales Urheberrecht gebunden ist – so ist es einfacher, sie an das jeweils geltende nationale Recht anzupassen. Außerdem, so der Gedanke hinter dem neuen Konzept, kann die „Neutral-Lizenz“ besser in denjenigen Ländern verwendet werden, für die noch keine national angepassten Lizenzen entwickelt wurden – das ist dann der Fall, wenn es in dem Land keine oder zu wenige Menschen gibt, die sich für Creative Commons engagieren. Vor allem in Afrika und Asien ist die Aktivität derzeit eher gering, deswegen gibt es dort vielfach auch keine auf das nationale Recht angepassten Lizenzen.

Komplett an das nationale Recht angepasste Lizenzen gibt es (Stand: August 2008) inArgentinien, Australien, Belgien, Brasilien, Bulgarien, Chile, China, Dänemark, Deutschland, Equador, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien (England und Wales), Großbritannien (Schottland), Indien, Israel, Italien, Japan, Kolumbien, Kroatien, Luxemburg, Mazedonien, Malysia, Malta, Mexiko, Niederlande, Neuseeland, Norwegen, Österreich, Peru, Phillippinen, Polen, Portugal, Puerto Rico, Serbien, Slowenien, Südafrika, Südkorea, Spanien, Schweden, Schweiz, Taiwan, Ungarn und in den USA.

Hinzu kommen Guatemala, Hong Kong, Irland, Jordanien, Nigeria, Rumänien, Singapur, Thailand und die Ukraine – in diesen Ländern gibt es Ländergruppen, die aktuell dabei sind, die Umsetzung der Lizenzen in das nationale Recht zu diskutieren und voranzutreiben.

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