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	<title>zeitrafferin &#187; zukunft</title>
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		<title>Telefonieren nach Österreich</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 10:48:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Letzte Woche, Donnerstag und Freitag, recherchierte ich eine Geschichte aus Österreich: Die Futurezone, ein Online-Magazin beim ORF, soll eingestellt werden. Dagegen regt sich Protest aus unterschiedlichen Richtungen und mit unterschiedlichen Zielen. Es war eine sehr spannende Recherche, und ermöglichte mir abermals einen Blick auf Staat und Medien in Österreich. Praktisch war, dass am vergangenen Freitag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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		</div>
<p>Letzte Woche, Donnerstag und Freitag, recherchierte ich eine Geschichte aus Österreich: Die <a href="http://futurezone.orf.at/">Futurezone</a>, ein Online-Magazin beim ORF, soll eingestellt werden. Dagegen regt sich Protest aus unterschiedlichen Richtungen und mit unterschiedlichen Zielen. Es war eine sehr spannende Recherche, und ermöglichte mir abermals einen Blick auf Staat und Medien in Österreich. Praktisch war, dass am vergangenen Freitag das Deutschland-Spiel war, so hatte ich Ruhe zum Telefonieren. Diesen Dialekt zu verstehen, gleichzeitig Statements zu notieren und die Antworten zu rekapitulieren, um neue Fragen zu stellen, puh, das war ganz schön anstrengend. Da ich aber vor dieser Recherche schon einige Male in Wien und anderswo in Österreich war, war mir das Problem geläufig und ich konnte mich auf die schwierige Situation einstellen. Und es ist mir in Oberösterreich auch schon passiert, dass ich mit jemand sprach und dann im Laufe des Gesprächs einfach ausgestiegen bin. Da waren meine Gesprächpartner dieses Mal schon hochdeutscher unterwegs &#8230;</p>
<p>.. nun also das Ergebnis: Medienstreit in Österreich – <a href="http://www.taz.de/1/netz/netzkultur/artikel/1/retten-wir-die-futurezone/">&#8220;Retten wir die Futurezone&#8221;</a></p>
<p>Viel Spaß beim Lesen auf taz.de!</p>
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		<title>Memo aus dem Zukunftsprozess</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/memo-vom-zukunftsprozess/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 06:47:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[netz]]></category>
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		<category><![CDATA[zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[journalismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Aktuell probieren wir bei der taz ja aus, wie man Journalismus auch noch machen kann. Das ist sehr interessant, insbesondere auch, die unterschiedlichen Ansätze der einzelnen Ressorts zu beobachten. Ich selbst bin ja jetzt für eine Woche Leiterin des Ressorts Wirtschaft und Umwelt. Vor dieser Woche hatte hatte ich als Ziel gesetzt, netzökonomische Themen mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Aktuell probieren wir bei der taz ja aus, wie man Journalismus <em>auch noch</em> machen kann. Das ist sehr interessant, insbesondere auch, die unterschiedlichen Ansätze der einzelnen Ressorts zu beobachten. Ich selbst bin ja jetzt für eine Woche Leiterin des Ressorts Wirtschaft und Umwelt. </p>
<div id="attachment_3905" class="wp-caption aligncenter" style="width: 427px"><a href="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2010/04/julia_malte.jpg"><img src="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2010/04/julia_malte.jpg" alt="Rechts der All-Time-Wirtschafts-Ressortleiter Malte" title="julia_malte" width="417" height="290" class="size-full wp-image-3905" /></a><p class="wp-caption-text">Rechts der All-Time-Wirtschafts-Ressortleiter Malte</p></div>
<p>Vor dieser Woche hatte hatte ich als Ziel gesetzt, netzökonomische Themen mehr in diesen Bereich einzubringen und ansonsten die normale Berichterstattung, geprägt durch die Woche vor der Anti-Atom-Demo, aufrecht zu erhalten. Reingegangen bin ich mit &#8220;Am Layout müssen wir nichts ändern, dafür gibt es Menschen, die Layoutkonzepte machen&#8221;.  Ich glaube, hat mindestens einen im Ressort auch etwas enttäuscht.</p>
<p>Andere Ressorts gestalten ihren Bereich &#8220;magaziniger&#8221;. Mir wurde erzählt, dass eine junge U31-Ressortleiterin sagte: </p>
<blockquote><p>&#8220;Nachrichten bekomme ich bei Facebook und auf Spiegel Online, die brauche ich nicht. Ich will auch in einer Tageszeitung Längeres lesen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Das finde ich sehr aufschlussreich. Ich bin jetzt auch etwas traurig, im Wirtschaftsteil nicht mehr gewagt zu haben. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben, und der ganze Prozess hier ist sehr lehrreich. Und man muss ja immer auch sehen: Die Zeit ist knapp, und zu viel vorzubereiten finde ich auch nicht sonderlich sinnvoll.</p>
<p>Einen optimistischen Blick in die Zukunft des Journalismus <a href="http://www.taz.de/1/netz/netzkultur/artikel/1/liebt-eure-leser/">ermöglichte mir Jeff Jarvis</a>, den ich bei der re:publica interviewte.</p>
<p><strong>Frage: Das Berufsbild des Journalisten würde sich dann ändern &#8230;</strong></p>
<p><em>Ja, er wird vom Artikelproduzenten zum Community-Manager. Aber Journalismus bleibt wichtig, und wir brauchen auch weiterhin Journalisten. Journalisten werden zu Lehrern für Medienkompetenz. Medienkompetenz bedeutet nicht, Medien zu konsumieren, sondern sie selbst zu produzieren. Die neue Rolle des Journalisten ist: Erschaffen, managen, rekrutieren.</p>
<p>Und auch die Form von Journalismus ändert sich. Das Produkt wird zum Prozess. Beispiel Wikipedia: Sie setzt sich schon aus Artikeln zusammen, diese werden aber laufend geändert. Ein Wikipedia-Artikel ist eine Momentaufnahme. Twitter hingegen ist ein Update-Fluss. Und man denke auch Google Wave, im Prinzip ein wunderbares Real-Time-Kollaborations-Tool. </em></p>
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		<title>Polycamp in Groß Köris</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/polycamp-in-gros-koris/</link>
		<comments>http://julia-seeliger.de/polycamp-in-gros-koris/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 15:03:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[familie]]></category>
		<category><![CDATA[vielfalt]]></category>
		<category><![CDATA[zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[monogamie ist keine lösung]]></category>
		<category><![CDATA[polyamory]]></category>

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		<description><![CDATA[Die letzten beiden Tage war ich beim Polycamp auf dem Rankenhof in Groß Köris (Google Satellit). Das war ein netter, kleiner Kurzurlaub. Es war aber auch mein Anliegen, mal ein paar Menschen, die das Beziehungskonzept &#8220;Poly&#8221; leben, näher und &#8220;in Echt&#8221; kennenzulernen. Mir war es auch wichtig, herauszufinden, ob es aus den Reihen der polyamoren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Die letzten beiden Tage war ich beim <a href="http://planetpoly.org/camp/Poly-Camp_2009/photos.html">Polycamp</a> auf dem Rankenhof in Groß Köris (<a href="http://maps.google.de/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=rankenhof+gro%C3%9F+k%C3%B6ris&#038;sll=51.151786,10.415039&#038;sspn=13.412748,28.256836&#038;ie=UTF8&#038;t=h&#038;z=14">Google Satellit</a>).</p>
<div id="attachment_3123" class="wp-caption aligncenter" style="width: 515px"><a href="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2009/07/sommervergnugen.png"><img src="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2009/07/sommervergnugen.png" alt="Ganz normal entspannen: Sonnenbad beim Polycamp " title="sommervergnugen" width="505" height="193" class="size-full wp-image-3123" /></a><p class="wp-caption-text">Ganz normal entspannen: Sonnenbad beim Polycamp </p></div>
<p>Das war ein netter, kleiner Kurzurlaub. Es war aber auch mein Anliegen, mal ein paar Menschen, die das Beziehungskonzept &#8220;Poly&#8221; leben, näher und &#8220;in Echt&#8221; kennenzulernen. Mir war es auch wichtig, herauszufinden, ob es aus den Reihen der polyamoren Menschen politische Forderungen gibt. Vor einiger Zeit hatte ich in Poly-Foren mal anrecherchiert, ob es politische Forderungen gibt, allerdings keinerlei verwertbares Ergebnis erhalten.</p>
<p>Nach einigen Gesprächen bin ich nun ein kleines bisschen schlauer: Im Grunde erheben die meisten polyamoren Menschen (im Kontext Familienpolitik) vergleichbare Forderungen, wie sie auch beim <a href="http://www.familienvertrag.de">Familienvertrag</a> genannt werden. Einige nannten auch noch &#8220;mehr Toleranz für Poly-Beziehungen&#8221; bzw. &#8220;für Beziehungen jenseits der monogamen Zweierbeziehung&#8221;. </p>
<p>Die Stimmung auf dem Camp ist recht angenehm und weniger esoterisch als erwartet. Die Teilnehmenden sind zwischen 15 und ca. 70 Jahre alt, nicht mitgerechnet einige Kinder, die ihre Eltern zum Polycamp begleiten. </p>
<p>Nach Barcamp-Manier werden von den Teilnehmenden selbst Workshops angeboten &#8211; Themen waren bisher &#8220;Singen&#8221;, &#8220;Tango&#8221;, &#8220;Basteln&#8221;, &#8220;Massage&#8221;, &#8220;Body-Painting&#8221;. Genauso selbstorganisiert die Küche &#8211; jeden Tag kocht jemand anderes, immer ist auch veganes Essen mit dabei.  Gestern abend lief &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Themroc">Themroc</a>&#8220;, ein krasser, französisch-styliger Film aus den 70er Jahren. Übernachtet wird in Zelten oder (teurer) in den Räumlichkeiten des Rankenhofs &#8211; dem &#8220;Chalet&#8221; oder dem &#8220;Bootshaus&#8221;. Apropos Bootshaus: Am Ufer warten drei Kanus, ein Ruderboot und ein Tretboot auf See-und-Kanal-Erkundungsreisende.</p>
<p>Die Meinungen der Anwesenden zu Polyamorie sind vielfältig &#8211; die einen sehen Poly als politisch linken Ansatz, sie sehen darin eine grundsätzliche Auflösung des Eigentumsbegriffs. Manche sind pragmatisch &#8211; sie wollen sich eine Beziehung zu einem geliebten Menschen nicht durch&#8217;s Fremdgehen kaputtmachen lassen, wiederum andere finden diese Lebens-Organisationsform in Netzwerken hochmodern und avantgardistisch. </p>
<p><a href="http://planetpoly.org/camp/Poly-Camp_2009/Willkommen.html">Das Poly-Camp</a> (<a href="http://free-creatives.net/polywiki/index.php/Polytreffen,_internationales_Sommercamp_2009">Wiki mit vielen Infos</a>) läuft noch bis zum 19. Juli, es findet auf dem Rankenhof in Groß Köris (<a href="http://maps.google.de/maps?hl=de&#038;q=rankenhof+gro%C3%9F+k%C3%B6ris&#038;ie=UTF8&#038;t=h&#038;z=14">Google Map</a>) statt. Der Teilnahmebeitrag für die Übernachtung auf dem Zeltplatz (für eine halbe Woche, also die verbleibende Zeit) beträgt 50 Euro.</p>
<h2>Zum Weiterlesen</h2>
<ul>
<li>taz: <a href="http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/du-und-ich-und-ich-und-er/?src=AR&#038;cHash=e9aa931e67">&#8220;Du und ich und ich und er&#8221;</a></li>
<li>Wikipedia: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Polyamory">Polyamory</a></li>
<li><a href="http://www.polyamor.de/">Polyamor.de</a></li>
<li><a href="http://polyamorie.de">Polyamorie.de</a></li>
<li>Forum: <a href="http://www.polyamore.de/">Polyamore.de</a></li>
</ul>
<div align="right" style="float:right;padding:5px 0xp 0px 5px;"><a name="fb_share" type="icon_link" share_url="http://julia-seeliger.de/polycamp-in-gros-koris/"></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Joffe: &#8220;Tyrannei des Guten&#8221;</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/joffe-tyrannei-des-guten/</link>
		<comments>http://julia-seeliger.de/joffe-tyrannei-des-guten/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 May 2009 10:49:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[staat]]></category>
		<category><![CDATA[zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[zensursula]]></category>

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		<description><![CDATA[Zeit-Herausgeber Josef Joffe hat einen lesenswerten Kommentar geschrieben. &#8230; dahinter lauert der infamste Angriff auf die Freiheit: nicht durch KGB oder Gestapo, sondern auf Sammetpfoten im Namen des Guten und Therapeutischen – mit unheimlichen Risiken und Nebenwirkungen. Sehr treffend!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Zeit-Herausgeber <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Joffe">Josef Joffe</a> hat <a href="http://www.zeit.de/2009/21/Zeitgeist-21">einen lesenswerten Kommentar</a> geschrieben.</p>
<blockquote><p>&#8230; dahinter lauert der infamste Angriff auf die Freiheit: nicht durch KGB oder Gestapo, sondern auf Sammetpfoten im Namen des Guten und Therapeutischen – mit unheimlichen Risiken und Nebenwirkungen.</p></blockquote>
<p>Sehr treffend!</p>
<div align="right" style="float:right;padding:5px 0xp 0px 5px;"><a name="fb_share" type="icon_link" share_url="http://julia-seeliger.de/joffe-tyrannei-des-guten/"></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Post an ver.di</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/post-an-verdi/</link>
		<comments>http://julia-seeliger.de/post-an-verdi/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 09:44:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[sozialstaat]]></category>
		<category><![CDATA[zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[freiberufler]]></category>
		<category><![CDATA[verdi]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach acht Jahren bin ich zum ersten Juli nicht mehr ver.di-Mitglied. Vielleicht war das doch nicht so das Richtige für mich. Schade! Sehr geehrte Damen und Herren, ich werde jetzt meinen noch offenen Beitrag zur Mitgliedschaft überweisen. Zum 1.7. bin ich nach acht Jahren kein ver.di Mitglied mehr. Gerne trete ich wieder bei, wenn Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Nach acht Jahren bin ich zum ersten Juli nicht mehr ver.di-Mitglied. Vielleicht war das doch nicht so das Richtige für mich. Schade!</p>
<div id="attachment_2746" class="wp-caption aligncenter" style="width: 590px"><img src="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2009/04/brief_verdi.png" alt="Inzwischen abgeschickt: Post an ver.di" title="brief_verdi" width="580" height="352" class="size-full wp-image-2746" /><p class="wp-caption-text">Inzwischen abgeschickt: Post an ver.di</p></div>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>ich werde jetzt meinen noch offenen Beitrag zur Mitgliedschaft überweisen. Zum 1.7. bin ich nach acht Jahren kein ver.di Mitglied mehr. Gerne trete ich wieder bei, wenn Sie mehr für Menschen in modernen Beschäftigungs-Verhältnissen tun. Ich warte!</p>
<p>Ein erster Schritt könnte sein, diese auf ihren Formularen angemessen zu berücksichtigen. Das war für mich nämlich der Tropfen, der das Fass entgültig zum Überlaufen brachte: Man kann bei Ihnen nicht mal ankreuzen, Freiberuflerin zu sein. </p>
<p>Sie mögen meinen, dass die Vertretung von Freiberufler/innen nicht zu den genuien Aufgaben von Gewerkschaften gehört und ihrem Auftrag evtl. sogar im Grundsatz widerspricht. </p>
<p>Ich würde ihnen nur raten, dies noch einmal grundsätzlich zu überdenken. Freiberufler/innen &#8211; gerade die vielen, die sich in prekären Beschäftigungssituationen befinden &#8211; können gute Bündnispartner/innen für das Engagement für die &#8220;gute Arbeit von morgen&#8221; sein.</p>
<p>Herzlichen Dank fürs Lesen und ein erfolgreiches weiteres Engagement wünscht</p>
<p>Julia Seeliger</p>
<div align="right" style="float:right;padding:5px 0xp 0px 5px;"><a name="fb_share" type="icon_link" share_url="http://julia-seeliger.de/post-an-verdi/"></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zensursula von den Laien</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/zensursula-von-den-laien/</link>
		<comments>http://julia-seeliger.de/zensursula-von-den-laien/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 16:31:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[aktivismus]]></category>
		<category><![CDATA[demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[netz]]></category>
		<category><![CDATA[technik]]></category>
		<category><![CDATA[zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[kinderpornografie]]></category>
		<category><![CDATA[netzsperren]]></category>
		<category><![CDATA[von der leyen]]></category>
		<category><![CDATA[zensursula]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen besseren Zeitpunkt hätte sich Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen kaum aussuchen können &#8211; am Freitag nach Ostern hat die CDU-Politikerin der Offenen Netzgesellschaft ein faules Ei ins Nest gelegt. In Zusammenarbeit mit den Providern Alice (Hansenet, AOL), Telekom, Arcor, Kabel Deutschland, O2 und Vodafone &#8211; diese kontrollieren 75 Prozent der Internetanschlüsse in Deutschland &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><a href="http://zensurprovider.de/liste.php"><img src="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2009/04/stopp-bfa-289x300.png" alt="stopp-bfa" title="Hier klicken, um die Liste der Provider zu sehen" width="289" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-2723" /></a></p>
<p>Einen besseren Zeitpunkt hätte sich Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen kaum aussuchen können &#8211; am Freitag nach Ostern hat die CDU-Politikerin der Offenen Netzgesellschaft ein faules Ei ins Nest gelegt. </p>
<p>In Zusammenarbeit mit den Providern Alice (Hansenet, AOL), Telekom, Arcor, Kabel Deutschland, O2 und Vodafone &#8211; diese kontrollieren 75 Prozent der Internetanschlüsse in Deutschland &#8211; soll eine Infrastruktur aufgebaut werden, mit der Webseiten, die Kinderpornografie anbieten, kurzfristig gesperrt werden können. Es handelt sich bei dem heute abgeschlossenen Deal um einen Vertrag der Provider mit dem Bundeskriminalamt (BKA) und nicht um ein Gesetz &#8211; eine demokratische Kontrolle der Sperrungen ist nicht notwendig. Das öffnet der Willkür Tür und Tor.</p>
<p>Denkbar ist, dass die Technik, die jetzt aufgebaut wird, zu einem Zeitpunkt in der Zukunft auch für die Sperrung anderer Seiten als solche mit kinderpornografischem Inhalt verwendet wird. Auch deswegen kritisieren Bürgerrechtsorganisationen wie der CCC den heute unterzeichneten Vertrag. Der CCC spricht davon, dass &#8220;die Internetausdrucker Ernst machen&#8221;</p>
<blockquote><p>Der hier vorliegende Versuch des Bundesinnenministers, eine ´freiwillige´ Vorzensur ohne gesetzliche Grundlage zu schaffen, ist ungeheuerlich. Flankiert durch die Bundesfamilienministerin von der Leyen wird hier das Thema Kinderpornographie instrumentalisiert, um eine Zensurautomatik für Internetseiten einzuführen. Mit dem vorliegenden Vertragsentwurf wird nicht nur deutlich, dass das Bundesinnenministerium offenbar überhaupt kein Interesse an einer Strafverfolgung gegen die Täter hat, sondern eine geheime Infrastruktur für das Zensieren von Internetseiten plant, </p></blockquote>
<p>sagte CCC-Sprecher Andy Müller-Maguhn bereits am 13. Februar 2009 <a href="http://ccc.de/updates/2009/filter-pm">anlässlich der Veröffentlichung</a> des Vertragsentwurfes. Wem das als Verschwörungstheorie einiger Computerhacker vorkommt, dem lege ich das Zeit-Interview <a href="http://www.zeit.de/online/2009/17/netzsperren-missbrauch">&#8220;Missbrauchsopfer kämpfen gegen Internetzensur&#8221;</a> mit Christian Bahls ans Herz. Bahls ist als Kind selbst missbraucht worden und ihm kommt bei Von der Leyens Vorschlägen &#8220;das Essen hoch&#8221;, denn</p>
<blockquote><p>&#8230;da ist irgendwo im Internet ein Missbrauch dokumentiert und die Bundesregierung schaut weg. Und sagt uns Bürgern, wir sollen auch wegschauen. Was noch viel krasser ist: Es werden zwischen den Staaten nur die Sperrlisten für die Filter ausgetauscht. Doch niemand bekämpft in seinem eigenen Land die Server, auf denen die Inhalte lagern.</p></blockquote>
<p>Bahls sagt, er habe dem Familienministerium sogar &#8211; per Mail &#8211; einen ihm bekannten Fall von Kinderpornografie genannt &#8211; schnell passiert sei gar nichts, die Mail sei dann erst einmal einige Zeit zwischen unterschiedlichen Referaten des Ministeriums zirkuliert. </p>
<p>Bahls vermutet, genau wie der CCC, dass etwas anderes hinter Von der Leyens Initiative steckt </p>
<blockquote><p>Es wird eine schleichende Internetzensur aufgebaut, keine Strafverfolgung. Das alles ist nur möglich, weil das Tabu Kinderpornografie instrumentalisiert wird: Das ist so böse, da darf man gar nicht offen drüber diskutieren. Das ist das gleiche Muster wie in den Familien, in deren Umfeld Missbrauch geschieht.</p></blockquote>
<p>Die Instrumentalisierung hat funktioniert &#8211; bisher hat sich kein wirklich hochrangiger Politiker zu dem heute unterzeichneten Vertrag geäußert. Es existiert zwar ein Statement von Brigitte Zypries aus einer Anhörung im Bundestag, im Fernsehen habe ich aber bisher nur Vertreter der Provider und Aktivisten aus der Zivilgesellschaft Kritik üben sehen. </p>
<p>Das ist angesichts der gravierenden Einschnitte in die Freiheit des Internet, die heute auf den Weg gebracht wurden, ein Armutszeugnis für die parlamentarische Demokratie. In Wahlkampfzeiten ist das verständlich &#8211; verzeihlich ist es nicht. </p>
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		<title>Heimat: Problem gelöst</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/heimat-problem-gelost/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 10:15:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[weltpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[heimat]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich in den vergangenen beiden Jahren stets die Frage nach einem modernen Heimatbegriff gestellt habe, glaube ich in diesem Jahr die Lösung gefunden zu haben. Großer Dank hierfür geht an Karl Bär, der folgendes in einem taz-Interview sagte Und weil ich spüre, dass meine Heimat der Ort ist, wo ich die Welt retten will. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Nachdem ich in den <a href="http://julia-seeliger.de/heimat-ein-wichtiges-thema/">vergangenen</a> <a href="http://julia-seeliger.de/weihnacht-heimat-zeit/">beiden</a> Jahren stets die Frage nach einem modernen Heimatbegriff gestellt habe, glaube ich in diesem Jahr die Lösung gefunden zu haben. </p>
<p><img src="http://julia-seeliger.de/wp-content/roehr.png" alt="Hirsch in schön bunt" /></p>
<p>Großer Dank hierfür geht an Karl Bär, der folgendes in einem <a href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/das-schlimmste-beim-trampen-sind-ehepaare/">taz-Interview</a> sagte</p>
<blockquote><p>Und weil ich spüre, dass meine Heimat der Ort ist, wo ich die Welt retten will.</p></blockquote>
<p>Meine Freund/innen und ich haben das so verstanden</p>
<blockquote><p>Heimat ist da, wo ich die Welt retten will.</p></blockquote>
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		<title>Mehr Bewegung &#8211; Job bei campact!</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Nov 2008 13:50:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[aktivismus]]></category>
		<category><![CDATA[netz]]></category>
		<category><![CDATA[zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[campact]]></category>
		<category><![CDATA[verden]]></category>

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		<description><![CDATA[Soeben habe ich die wunderbare Nachricht erhalten, das kommende Jahr bei campact in Verden arbeiten zu können &#8211; ein Jahr intelligente und moderne Lobbyarbeit für die Zivilgesellschaft. Zurzeit fährt campact knackige Kampagnen zu den Themen &#8220;Gentechnik&#8221; &#8220;Bahn-Privatisierung&#8221; &#8220;Klima&#8221; und &#8220;Atomkraft&#8221; &#8211; das alles gewürzt mit einer klugen Internetstrategie &#8211; mjam, lecker! Dass ich den Job [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Soeben habe ich die wunderbare Nachricht erhalten, das kommende Jahr bei <a href="http://campact.de">campact</a> in Verden arbeiten zu können &#8211; ein Jahr intelligente und moderne Lobbyarbeit für die Zivilgesellschaft. Zurzeit fährt campact knackige Kampagnen zu den Themen <a href="http://campact.de/gentec/home">&#8220;Gentechnik&#8221;</a> <a href="http://campact.de/bahn/home">&#8220;Bahn-Privatisierung&#8221;</a> <a href="http://campact.de/klima/home">&#8220;Klima&#8221;</a> und <a href="http://campact.de/atom2/home">&#8220;Atomkraft&#8221;</a> &#8211; das alles gewürzt mit einer klugen Internetstrategie &#8211; mjam, lecker!</p>
<p>Dass ich den Job bekommen habe, erfüllt mich mit großer Freude, denn Bewegungsarbeit ist genau das, wonach es mich nach sechseinhalb Jahren Engagements in der grünen Partei dürstet. Zwar war es bei den Grünen auch immer spannend und abwechslungsreich &#8211; erst bei den <a href="http://www.gruene-bonn.de">Grünen in Bonn</a> und in <a href="http://www.gruene-nrw.de">NRW</a>, dann als <a href="http://www.gruene-jugend.de/gremien/buvo2005_2006.html">Schatzmeisterin der GRÜNEN JUGEND</a>, und zuletzt die zwei Jahre im Parteirat &#8211; aber ich hatte ja schon bei meiner <a href="http://julia-seeliger.de/schluss-mit-parteirat/">Nicht-Kandidatur für den Parteirat</a> Bescheid gesagt, dass ich jetzt auch mal ein wenig über den parteipolitischen Horizont hinwegblicken möchte. Ich freue mich, die in der intensiven grünen Zeit erworbenen Fertigkeiten in ein Arbeitsklima einbringen zu können, das an politischen Inhalten interessiert ist, leistungsorientiert und an den Stärken des Einzelnen ausgerichtet. </p>
<p>Auch auf das <a href="http://www.oekozentrum.org/">Ökozentrum Verden</a> freue ich mich sehr, dort gibt es immer leckeres Essen und viele spannende Gruppen, die sich zu unterschiedlichen sozial-ökologischen Themen dort vernetzen. Und nicht zuletzt freu ich mich auch, mal wieder in meinem matschigen Heimatbundesland Niedersachsen zu wohnen und mit den lieben Regionalexpressen nach Hannover, Hamburg, Braunschweig, Bremen und Oldenburg zu zuckeln. </p>
<p>Natürlich werde ich weiterhin in meinem Blog über mein Leben, meine Arbeit und den ganzen Rest berichten. Das wird jetzt eben ein bisschen anders.</p>
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		<title>Ich fühle mich von Heribert Prantl verfolgt</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 16:08:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[julia]]></category>
		<category><![CDATA[netz]]></category>
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		<category><![CDATA[heribert prantl]]></category>

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		<description><![CDATA[Erst schrieb er genau während meiner BKA-Gesetz-und-Datenschutz-Reise einen großen Artikel, der genau meine Thesen enthielt &#8211; ich las ihn im Regionalexpress zwischen Schweinfurt und Eichstätt &#8211; und heute ist in der Süddeutschen eine ganze Seite &#8220;Thema des Tages&#8221;. Thema: Das Thema meiner Diplomarbeit, die ich vorgestern abgegeben habe. Mit dabei ist ein Artikel von Heribert [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>Erst schrieb er genau während meiner BKA-Gesetz-und-Datenschutz-Reise einen großen Artikel, der genau meine Thesen enthielt &#8211; ich las ihn im Regionalexpress zwischen Schweinfurt und Eichstätt &#8211; und heute ist in der Süddeutschen eine ganze Seite &#8220;Thema des Tages&#8221;. Thema: Das Thema meiner Diplomarbeit, die ich vorgestern abgegeben habe. Mit dabei ist ein Artikel von Heribert Prantl: &#8220;Zerbröselt im Internet&#8221;.</p>
<blockquote><p>Und das Urheberrecht bildet sozusagen eine Mauer aus Paragrafen, welche die geistige Leistung des Urhebers umgibt &#8211; wer hinein will, muss zahlen. Das ist die Grundidee, sie hat 200 Jahre leidlich funktioniert. Aber dann kam das Internet. Jetzt funktioniert sie nicht mehr, weil die Mauer durch die neuen Techniken leicht durchbrochen werden kann &#8211; und zwar milliardenfach.</p></blockquote>
<p>Es gibt wahrhaft schlimmere, von denen man sich verfolgt fühlen kann. Und wahrscheinlich ist das eh Zufall &#8211; Sommerloch.</p>
<p>Der Prantl-Artikel ist nicht im Netz, wohl aber ein anderer: <a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/449/307403/text/">&#8220;Klauen macht glücklich&#8221;</a>, ebenfalls heute auf Seite 2 beim &#8220;Thema des Tages&#8221;.</p>
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		<title>Dimensionen und Maß von Freiheiten?</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/freiheit-als-index/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 14:06:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[technik]]></category>
		<category><![CDATA[wissen]]></category>
		<category><![CDATA[zukunft]]></category>
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		<category><![CDATA[freie software]]></category>
		<category><![CDATA[freiheiten]]></category>
		<category><![CDATA[gpl]]></category>

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		<description><![CDATA[Aktuell sitze ich ja noch an meiner Diplomarbeit. Nun stellte sich mir folgende Frage: Gibt es Konzeptionen, die Stärke der Freiheit in einer Art Index zu messen? Oder auch: Einzelne Eigenschaften &#8211; Freiheit, Copyleft &#8211; auf irgendeine Art und Weise zu &#8220;messen&#8221;? Ich kam auf den Gedanken, als ich mit einem Freund telefonierte, und wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Aktuell sitze ich ja noch an meiner Diplomarbeit. Nun stellte sich mir folgende Frage: Gibt es Konzeptionen, die Stärke der Freiheit in einer Art Index zu messen? Oder auch: Einzelne Eigenschaften &#8211; Freiheit, Copyleft &#8211; auf irgendeine Art und Weise zu &#8220;messen&#8221;?</p>
<p>Ich kam auf den Gedanken, als ich mit einem Freund telefonierte, und wir über die Unterschiede zwischen Freier Software und Creative Commons diskutierten. Ein wesentlicher Unterschied &#8211; und zwar der, warum man Freie Software besser unter die Lizenzen Freier Software und nicht unter Creative Commons stellt &#8211; ist ja, dass bei Freier Software immer der Quellcode mitgeliefert werden muss. Dies ist dem unterschiedlichen Zweck der unterschiedlichen Freien Lizenzen geschuldet &#8211; Für Software ist der offene Quellcode fundamental, bei Creative Commons lizensierten Inhalten geht es auch um den offenen Zugang &#8211; aber eben auch um Remix.</p>
<p>Deswegen die Idee: Wäre es nicht &#8220;freier&#8221;, wenn Freie Musik in einzelnen Tonspuren verfügbar wäre? Wäre eine Freie Grafik nicht &#8220;noch freier&#8221;, wenn sie nicht zusammengefügt, sondern in einzelnen Ebenen daherkäme?</p>
<p>Daran wird deutlich: Es könnte &#8220;frei&#8221; und &#8220;noch freier&#8221; geben. Dann wäre es im Endeffekt denkbar, Freie Lizenzen abstrahiert abzubilden.</p>
<p>Es geht hier nicht um rechtliche Fragen, sondern eher um Vergleichbarkeit von Konzepten, in meinem Fall die Lizenzen Freier Software mit Creative Commons. Da es ja auch noch viele andere Freie Lizenzen gibt, wäre es doch schön, ein Mittel zu haben, diese zu systematisieren.</p>
<p>Sehr ihr das auch so, und wenn ja, kennt jemand, der hier vorbeisurft, derartige Konzeptionen? Hat da schon mal jemand einen Artikel drüber geschrieben? Oder mache ich einen dicken Denkfehler?</p>
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