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	<title>zeitrafferin &#187; medien</title>
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		<title>Telefonieren nach Österreich</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 10:48:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Letzte Woche, Donnerstag und Freitag, recherchierte ich eine Geschichte aus Österreich: Die Futurezone, ein Online-Magazin beim ORF, soll eingestellt werden. Dagegen regt sich Protest aus unterschiedlichen Richtungen und mit unterschiedlichen Zielen. Es war eine sehr spannende Recherche, und ermöglichte mir abermals einen Blick auf Staat und Medien in Österreich. Praktisch war, dass am vergangenen Freitag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Letzte Woche, Donnerstag und Freitag, recherchierte ich eine Geschichte aus Österreich: Die <a href="http://futurezone.orf.at/">Futurezone</a>, ein Online-Magazin beim ORF, soll eingestellt werden. Dagegen regt sich Protest aus unterschiedlichen Richtungen und mit unterschiedlichen Zielen. Es war eine sehr spannende Recherche, und ermöglichte mir abermals einen Blick auf Staat und Medien in Österreich. Praktisch war, dass am vergangenen Freitag das Deutschland-Spiel war, so hatte ich Ruhe zum Telefonieren. Diesen Dialekt zu verstehen, gleichzeitig Statements zu notieren und die Antworten zu rekapitulieren, um neue Fragen zu stellen, puh, das war ganz schön anstrengend. Da ich aber vor dieser Recherche schon einige Male in Wien und anderswo in Österreich war, war mir das Problem geläufig und ich konnte mich auf die schwierige Situation einstellen. Und es ist mir in Oberösterreich auch schon passiert, dass ich mit jemand sprach und dann im Laufe des Gesprächs einfach ausgestiegen bin. Da waren meine Gesprächpartner dieses Mal schon hochdeutscher unterwegs &#8230;</p>
<p>.. nun also das Ergebnis: Medienstreit in Österreich – <a href="http://www.taz.de/1/netz/netzkultur/artikel/1/retten-wir-die-futurezone/">&#8220;Retten wir die Futurezone&#8221;</a></p>
<p>Viel Spaß beim Lesen auf taz.de!</p>
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		<title>Memo aus dem Zukunftsprozess</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/memo-vom-zukunftsprozess/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 06:47:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aktuell probieren wir bei der taz ja aus, wie man Journalismus auch noch machen kann. Das ist sehr interessant, insbesondere auch, die unterschiedlichen Ansätze der einzelnen Ressorts zu beobachten. Ich selbst bin ja jetzt für eine Woche Leiterin des Ressorts Wirtschaft und Umwelt. Vor dieser Woche hatte hatte ich als Ziel gesetzt, netzökonomische Themen mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Aktuell probieren wir bei der taz ja aus, wie man Journalismus <em>auch noch</em> machen kann. Das ist sehr interessant, insbesondere auch, die unterschiedlichen Ansätze der einzelnen Ressorts zu beobachten. Ich selbst bin ja jetzt für eine Woche Leiterin des Ressorts Wirtschaft und Umwelt. </p>
<div id="attachment_3905" class="wp-caption aligncenter" style="width: 427px"><a href="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2010/04/julia_malte.jpg"><img src="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2010/04/julia_malte.jpg" alt="Rechts der All-Time-Wirtschafts-Ressortleiter Malte" title="julia_malte" width="417" height="290" class="size-full wp-image-3905" /></a><p class="wp-caption-text">Rechts der All-Time-Wirtschafts-Ressortleiter Malte</p></div>
<p>Vor dieser Woche hatte hatte ich als Ziel gesetzt, netzökonomische Themen mehr in diesen Bereich einzubringen und ansonsten die normale Berichterstattung, geprägt durch die Woche vor der Anti-Atom-Demo, aufrecht zu erhalten. Reingegangen bin ich mit &#8220;Am Layout müssen wir nichts ändern, dafür gibt es Menschen, die Layoutkonzepte machen&#8221;.  Ich glaube, hat mindestens einen im Ressort auch etwas enttäuscht.</p>
<p>Andere Ressorts gestalten ihren Bereich &#8220;magaziniger&#8221;. Mir wurde erzählt, dass eine junge U31-Ressortleiterin sagte: </p>
<blockquote><p>&#8220;Nachrichten bekomme ich bei Facebook und auf Spiegel Online, die brauche ich nicht. Ich will auch in einer Tageszeitung Längeres lesen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Das finde ich sehr aufschlussreich. Ich bin jetzt auch etwas traurig, im Wirtschaftsteil nicht mehr gewagt zu haben. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben, und der ganze Prozess hier ist sehr lehrreich. Und man muss ja immer auch sehen: Die Zeit ist knapp, und zu viel vorzubereiten finde ich auch nicht sonderlich sinnvoll.</p>
<p>Einen optimistischen Blick in die Zukunft des Journalismus <a href="http://www.taz.de/1/netz/netzkultur/artikel/1/liebt-eure-leser/">ermöglichte mir Jeff Jarvis</a>, den ich bei der re:publica interviewte.</p>
<p><strong>Frage: Das Berufsbild des Journalisten würde sich dann ändern &#8230;</strong></p>
<p><em>Ja, er wird vom Artikelproduzenten zum Community-Manager. Aber Journalismus bleibt wichtig, und wir brauchen auch weiterhin Journalisten. Journalisten werden zu Lehrern für Medienkompetenz. Medienkompetenz bedeutet nicht, Medien zu konsumieren, sondern sie selbst zu produzieren. Die neue Rolle des Journalisten ist: Erschaffen, managen, rekrutieren.</p>
<p>Und auch die Form von Journalismus ändert sich. Das Produkt wird zum Prozess. Beispiel Wikipedia: Sie setzt sich schon aus Artikeln zusammen, diese werden aber laufend geändert. Ein Wikipedia-Artikel ist eine Momentaufnahme. Twitter hingegen ist ein Update-Fluss. Und man denke auch Google Wave, im Prinzip ein wunderbares Real-Time-Kollaborations-Tool. </em></p>
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		<title>Die Print-Matrix</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 10:56:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach kaum zwei Tagen U31-taz bin ich voll in der Print-Welt mit Zeitplänen, Deadlines und großen Artikeln angekommen. Und morgen kommt meine Debatte zu &#8220;Monogamie ist keine Lösung&#8221; &#8211; ausschließlich gedruckt. Und Freitag dann noch die Gesichtserkennung-Texte für die Wissenschaftsseite, lasst euch überraschen. Nebenbei muss ich meinen Aufgaben als Leiterin des ÖWi-Ressorts nachkommen. Heute Nacht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Nach kaum zwei Tagen U31-taz bin ich voll in der Print-Welt mit Zeitplänen, Deadlines und großen Artikeln angekommen. Und morgen kommt meine Debatte zu &#8220;Monogamie ist keine Lösung&#8221; &#8211; ausschließlich gedruckt. Und Freitag dann noch die Gesichtserkennung-Texte für die Wissenschaftsseite, lasst euch überraschen. Nebenbei muss ich meinen Aufgaben als Leiterin des ÖWi-Ressorts nachkommen. Heute Nacht habe ich immerhin zwei Stunden geschlafen.</p>
<p>Mein Zustand lässt sich am besten mit der Auflösung des &#8220;Bist du reich oder sexy?&#8221;-Psychotests vom <a href="http://www2.gruene-jugend.de/uploads/prunkspunkjena.pdf">Kongress-Spunk Jena</a>* (PDF) beschreiben.</p>
<blockquote><p>Du bist der klassische Buvo. Von Donnerstag bis Sonntag bist du ununterbrochen im Stress. Du hast dann üblicherweise weder zum Essen noch zum Schlafen Zeit. Auf Anfragen reagierst du bestenfalls mit einigen unzusammenhängenden Silben.</p></blockquote>
<hr />
<p>*die Kongresszeitung anlässlich des Bundeskongresses der Grünen Jugend, wo uns die renitente Basis das Grundeinkommen in unseren schönen Leitantrag hineinstimmte.</p>
<div align="right" style="float:right;padding:5px 0xp 0px 5px;"><a name="fb_share" type="icon_link" share_url="http://julia-seeliger.de/die-print-matrix/"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Der taz-Troll</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 11:36:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unser Haustroll Kai Diekmann hat mal wieder eine Aktion gestartet. (Seine Stalkerei ist ja eigentlich ganz lustig). Heute in der taz: Eine ganzseitige BILD-Anzeige. Heute abend ist ja die Lead-Award-Entscheidung und Kai Diekmann ist auch nominiert. Ob die Anzeige wohl auch damit was zu tun hat? Beim Lead-Award setze ich natürlich auf netzpolitik.org, auch wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Unser Haustroll Kai Diekmann hat mal wieder eine Aktion gestartet. (Seine Stalkerei ist ja eigentlich ganz lustig). Heute in der <em>taz</em>: Eine ganzseitige BILD-Anzeige.</p>
<div id="attachment_3814" class="wp-caption aligncenter" style="width: 430px"><a href="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2010/03/BILD_Motiv_Diekmann_TAZ_23_03_2010.jpg"><img src="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2010/03/BILD_Motiv_Diekmann_TAZ_23_03_2010.jpg" alt="" title="BILD_Motiv_Diekmann_TAZ_23_03_2010" width="420" height="634" class="size-full wp-image-3814" /></a><p class="wp-caption-text">Heute in der taz erschienen.</p></div>
<p>Heute abend ist ja die <a href="http://leadacademy.de/2010/ix/index.php?/main/nominierten/">Lead-Award-Entscheidung</a> und Kai Diekmann ist auch nominiert. Ob die Anzeige wohl auch damit was zu tun hat? Beim Lead-Award setze ich natürlich auf <a href="http://netzpolitik.org">netzpolitik.org</a>, auch wenn Kai Diekmanns kleines Blog-Projekt sehr amüsant (hätte auch gern so viele Ressourcen wie er) war.</p>
<hr />
<p>Psst &#8211; aus dem <a href="http://blogs.taz.de/hausblog/">taz-Hausblog</a> &#8211; wer auch mal groß in die taz möchte: Eine ganzseitige, vierfarbige Anzeige kostet 11.997 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Dafür bieten wir die Aufmerksamkeit einer <a href="http://www.taz.de/taz/pdf/TAZ-MA2009-National.pdf">sehr interessanten Leserschaft</a> (PDF) – und kleinere Anzeigen gibt es auch schon <a href="http://www.taz.de/taz/pdf/TAZ-Anzeigenpreisliste-2010.pdf">für kleineres Geld</a> (PDF). Weitere Informationen und Beratung gibt es <a href="http://www.taz.de/zeitung/anzeigen-verlag/kontakt/">bei unserer Anzeigenabteilung</a>.</p>
<hr />
<p>Und das war ja nicht das erste Mal. Gerade habe ich erfahren, dass nicht alle wissen, dass Kai Diekmann taz-Genosse ist. Bei der Genossenschaftsversammlung mischte er sich gar (gekleidet in einen eigens hierfür erstellten Kai-Guevara-Kapuzenpulli) mit <a href="http://blogs.taz.de/hausblog/2009/09/19/bild-de-und-taz-de-sollen-kostenpflichtig-werde/">Forderungen nach Paid Content</a> ein.</p>
<div id="attachment_3833" class="wp-caption aligncenter" style="width: 260px"><a href="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2010/03/kai41.jpg"><img src="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2010/03/kai41.jpg" alt="" title="kai4" width="250" height="375" class="size-full wp-image-3833" /></a><p class="wp-caption-text">Genosse Kai.</p></div>
<div align="right" style="float:right;padding:5px 0xp 0px 5px;"><a name="fb_share" type="icon_link" share_url="http://julia-seeliger.de/der-taz-troll/"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>taz-Abo, my ass!</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/taz-abo-my-ass/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 19:27:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
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		<category><![CDATA[piratenpartei]]></category>
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		<description><![CDATA[Ihr bescheuerten Pisser (und Wichserinnen), die mich ständig auf Twitter für jegliches, was die taz tut (vermutlich auch für den Diekmann-Schwanz, die Rudi-Dutschke-Straße und die tazze) verantwortlich machen: Es interessiert mich nicht, ob ihr morgen euer taz-Abo kündigt, Genossin werdet, &#8220;damit es bessere Recherche gibt&#8221; oder einen bösen Brief an Ines Pohl schreibt. Ja, dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Ihr bescheuerten Pisser (und Wichserinnen), die mich ständig auf Twitter für jegliches, was die taz tut (vermutlich auch für den Diekmann-Schwanz, die Rudi-Dutschke-Straße und die tazze) verantwortlich machen:</p>
<div id="attachment_3706" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2010/03/fuck1.jpg"><img src="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2010/03/fuck1.jpg" alt="" title="fuck" width="450" height="215" class="size-full wp-image-3706" /></a><p class="wp-caption-text">Eröffnet doch Interpretationsspielräume.</p></div>
<p>Es interessiert mich nicht, ob ihr morgen euer taz-Abo kündigt, Genossin werdet, &#8220;damit es bessere Recherche gibt&#8221; oder einen bösen Brief an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ines_Pohl">Ines Pohl</a> schreibt. Ja, dann schreibt doch, kündigt oder macht meinetwegen eine Demo &#8211; verzeiht, natürlich einen Flashmob, &#8230; Yeah! &#8211; gegen die taz. Macht das, soviel ihr wollt &#8211; aber hört auf, mir ständig derartiges mitzuteilen. </p>
<p>Es führt nämlich zu nichts. Seitdem ich im September 2009 den Artikel &#8220;<a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/die-freiheit-die-wir-meinen/">Die Freiheit, die wir meinen</a>&#8221; verfasste, sah ich mich einem Mob gegenüber, dem man auch nur mit Worten wie &#8220;geh kacken&#8221; &#8220;Halts Maul&#8221; etc entgegnen konnte. </p>
<p>Diese Wortwahl gegenüber unsachlichen Piraten-Kritikern (nicht gegendert) habe ich beibehalten und ich sehe keine Veranlassung, diese Sprache nicht mehr zu verwenden. Ich habe keine Zeit für langes Erklären der alten Geschichten aus dem letzten Jahr. Wer mir blöd kommt, fliegt raus: Nach einer eventuellen Publikumsbeschimpfung wird dann von mir selbstverständlich auch konsequent geblockt. Das schafft mir selbst ein schönes Umfeld. Wem das nicht gefällt, der/die sollte es unterlassen, folgendes zu tun:</p>
<ul>
<li>Ankündigung der Abo-Kündigung (ihr lest doch eh nur im Netz)</li>
<li>Behauptung, es würde nicht korrekt recherchiert (eure Lieblingsblogs recherchieren schlechter)</li>
<li>Beleidigungen</li>
<li>Unterstellung, es würde &#8220;Wahlkampf für die Grünen&#8221; betrieben</li>
</ul>
<p>Kleine Unterrichtung zum taz-Selbstverständnis: Bei uns schreibt jede und jeder, was er/sie will. Bei uns gibt es keine &#8220;Order von oben&#8221;, was geschrieben wird &#8211; und auch ich bin nicht für das verantwortlich, was meine Kollegen schreiben. Und schon gar nicht bin ich die Piraten-Müllhalde für un-unkritische taz-Artikel.</p>
<p>Ach ja: Hier, das <a href="http://www.taz.de/6/redaktionsstatut">taz-Redaktionsstatut</a>, nehmt das und lest!</p>
<hr />
Bildnachweis: <a href="http://www.flickr.com/people/watashi/">Kate Ferrara</a> &#8211; Lizenz: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC-BY</a></p>
<hr />
<div align="right" style="float:right;padding:5px 0xp 0px 5px;"><a name="fb_share" type="icon_link" share_url="http://julia-seeliger.de/taz-abo-my-ass/"></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Porno 2.0 &#8211; Reihe auf taz.de</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 18:18:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
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		<category><![CDATA[medien]]></category>
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		<category><![CDATA[frauen]]></category>
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		<description><![CDATA[Anlässlich des Porn Film Festivals und der Verleihung des feministischen Pornofilmpreises organisierten mein Ressort und ich die Porno-Serie auf taz.de. Danke an Mela Eckenfels, Tina Lorenz und Torsten Kleinz (sowie das Kultur-Ressort für das Interview) für die Artikel! Hier eine Übersicht über die einzelnen Elemente der Serie. Torsten Kleinz: Youporn und die Sexfilm-Industrie – &#8220;Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Anlässlich des <a href="http://www.pornfilmfestivalberlin.de/pff/">Porn Film Festivals</a> und der Verleihung des <a href="http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/think-sexpositiv/">feministischen Pornofilmpreises</a> organisierten mein Ressort und ich die <em>Porno-Serie auf taz.de</em>. </p>
<div id="attachment_3438" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2009/10/porno-reihe.png"><img src="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2009/10/porno-reihe.png" alt="screenshot taz.de" title="porno-reihe" width="600" height="243" class="size-full wp-image-3438" /></a><p class="wp-caption-text">screenshot taz.de</p></div>
<p>Danke an <a href="http://www.mela.de/">Mela Eckenfels</a>, Tina Lorenz und <a href="http://www.kleinz.net">Torsten Kleinz</a> (sowie das Kultur-Ressort für das Interview) für die Artikel! Hier eine Übersicht über die einzelnen Elemente der Serie.</p>
<ul>
<li>Torsten Kleinz: Youporn und die Sexfilm-Industrie – &#8220;<a href="http://www.taz.de/1/leben/internet/artikel/1/die-legende-vom-amateur-porno/">Die Legende vom Amateur-Porno</a>&#8220;</li>
<li>Tina Lorenz: Queerfeministischer Porno via Twitter und Facebook – &#8220;<a href="http://www.taz.de/1/leben/internet/artikel/1/no-girls-only-women/">no girls &#8211; only women</a>&#8220;</li>
<li>Mela Eckenfels: Netz-Sex von den 90ern bis heute – &#8220;<a href="http://www.taz.de/1/leben/internet/artikel/1/freiheit-der-unmoralischen/">Die Freiheit der Unmoralischen</a>&#8220;</li>
<li>Interview mit der Pornofilmerin Anna Span: &#8220;<a href="http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/%5Cheute-weiss-man-was-eine-klitoris-ist%5C/">Heute weiß man, was eine Klitoris ist</a>&#8220;</li>
</ul>
<div align="right" style="float:right;padding:5px 0xp 0px 5px;"><a name="fb_share" type="icon_link" share_url="http://julia-seeliger.de/porno-2-0-reihe-auf-taz-de/"></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BDK: Bloggend Fahrtkosten und Unterkunft bezahlt kriegen</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/bdk-bloggend-fahrtkosten-und-unterkunft-bezahlt-kriegen/</link>
		<comments>http://julia-seeliger.de/bdk-bloggend-fahrtkosten-und-unterkunft-bezahlt-kriegen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 16:19:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[netz]]></category>
		<category><![CDATA[bdk]]></category>
		<category><![CDATA[bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[fahrtkosten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Grünen schreiben Blogstipendien für den Parteitag in Erfurt aus: Lust auf Bloggen vom Grünen-Parteitag &#8211; vor und hinter den Kulissen? Für die bevorstehende Bundesdelegiertenkonferenz in Erfurt vom 14. bis 16. November 2008 schreiben BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fünf Tickets zur Unterstützung interessierter Bloggerinnen und Blogger aus. Diese beinhalten die Anfahrtskosten (per Bahn) und Übernachtungskosten, Internetzugang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Die Grünen schreiben <a href="http://www.gruene.de/cms/default/dok/253/253842.bloggen_vom_gruenenparteitag.htm">Blogstipendien</a> für den Parteitag in Erfurt aus:</p>
<blockquote><p>Lust auf Bloggen vom Grünen-Parteitag &#8211; vor und hinter den Kulissen? Für die bevorstehende Bundesdelegiertenkonferenz in Erfurt vom 14. bis 16. November 2008 schreiben BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fünf Tickets zur Unterstützung interessierter Bloggerinnen und Blogger aus.<span id="more-1727"></span></p>
<p>Diese beinhalten die Anfahrtskosten (per Bahn) und Übernachtungskosten, Internetzugang während der Veranstaltung und den Zugang zum Pressezentrum sowie der Eröffnungspressekonferenz. Auf Wunsch wird versucht, Hintergrundgespräche mit GRÜNEN Spitzenpolitiker/innen zu organisieren. Außerdem gibt es eine inhaltliche Betreuung durch Bundesvorstandsmitglied <a href="http://www.malte-spitz.de">Malte Spitz</a>.</p>
<p>Zusätzlich werden die Blogbeiträge während der Bundesdelegiertenkonferenz (BDK) auf <a href="http://www.gruene.de">www.gruene.de</a> veröffentlicht.</p>
<p>Bewerben können sich alle politisch Interessierten mit einem eigenen Weblog &#8211; Bekanntheitsgrad und politische Couleur spielen keine Rolle. Ausgewählt werden die interessantesten Bewerber/innen. Die Bewerbung sollte mit einem kurzen Motivationsschreiben begründet werden.</p>
<p>Alle Informationen zur Bundesdelegiertenkonferenz in Erfurt sind unter <a href="http://www.gruene.de/bundesdelegiertenkonferenz">hier</a> zu finden.</p>
<p>Bewerbungen bitte bis zum 30. Oktober 2008 an redaktion@gruene.de</p>
<p>Natürlich können auch Bloggerinnen und Blogger ohne Ticket von der BDK berichten. Es wäre nett, wenn ihr euch <a href="www.gruene.de/akkreditierung">akkreditieren</a> würdet.</p></blockquote>
<div align="right" style="float:right;padding:5px 0xp 0px 5px;"><a name="fb_share" type="icon_link" share_url="http://julia-seeliger.de/bdk-bloggend-fahrtkosten-und-unterkunft-bezahlt-kriegen/"></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Heidenreich in der FAZ: &#8220;Reich-Ranickis gerechter Zorn&#8221;</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/heidenreich-in-der-faz-reich-ranickis-gerechter-zorn/</link>
		<comments>http://julia-seeliger.de/heidenreich-in-der-faz-reich-ranickis-gerechter-zorn/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 21:06:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[kultur]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[rundfunk]]></category>
		<category><![CDATA[deutscher fernsehpreis]]></category>
		<category><![CDATA[elke heidenreich]]></category>
		<category><![CDATA[fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[marcel reich-ranicki]]></category>

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		<description><![CDATA[Werden wir vorerst feuilletonistisch: Elke Heidenreich hat für die Frankfurter Allgemeinen Zeitung einen großartigen Artikel zu Reich-Ranickis Ablehnung des Deutschen Fernsehpreises geschrieben Wir haben uns nur noch geschämt, wir wären am liebsten sofort wieder gegangen, aber wir wollten Reich-Ranicki ehren und blieben, und in mein Herz schlich sich schon nach und nach der Verdacht: das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Werden wir vorerst feuilletonistisch: Elke Heidenreich hat für die Frankfurter Allgemeinen Zeitung <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~EE91B6E359E494E34BE66891A5D35B7AB~ATpl~Ecommon~Scontent.html">einen großartigen Artikel</a> zu Reich-Ranickis Ablehnung des Deutschen Fernsehpreises geschrieben</p>
<blockquote><p>Wir haben uns nur noch geschämt, wir wären am liebsten sofort wieder gegangen, aber wir wollten Reich-Ranicki ehren und blieben, und in mein Herz schlich sich schon nach und nach der Verdacht: das hält der nicht durch. Ich sah den achtundachtzig Jahre alten Mann da vorn in der ersten Reihe sitzen, gebrechlich, aber geistig ja vollkommen klar, und ich dachte, was für eine Zumutung diese armselige, grottendumme Veranstaltung für ihn sein müsse. In jeder Hinsicht – einen so alten Mann lässt man nicht derart lange warten, und man mutet einem so intelligenten Mann nicht einen solchen stundenlangen Schwachsinn in hässlicher Kulisse zu und Moderationen des Thomas Gottschalk wie die zu einem Film über Kinder, die aus Heimen und vor Misshandlungen gerettet werden: hoffentlich kommen noch viele Kinder in so eine Lage, damit ihr weiter so tolle Filme machen könnt! (Zitat sinngemäß, nicht wörtlich) Es verschlug uns den Atem.</p></blockquote>
<p>Auch die Rundfunkverantwortlichen kriegen ihr Fett ab</p>
<blockquote><p>Wo waren die Programmdirektoren und Intendanten in diesem Augenblick, warum kam keiner von ihnen auf die Bühne, um etwas zu sagen? Weil es verknöcherte Bürokarrieristen sind, die das Spontane längst verlernt haben, das Menschliche auch, Kultur schon sowieso.</p></blockquote>
<p>Auf <a href="http://www.zdf.de/">ZDF.de</a> lässt sich Reich-Ranickis Auftritt anschauen, seine Ablehnung erklärt er in <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E1B70FFD6B6BC40189C2A2893F32AA084~ATpl~Ecommon~Scontent.html">einem FAZ-Interview</a>. Bastian Pastewka hat <a href="http://www.fernsehlexikon.de/3257/bastian-pastewka-keine-sendung-fuer-marcel-reich-ranicki/">in einem Kommentar</a> Reich-Ranickis Auftritt kritisiert &#8211; ich stimme Pastewka allerdings nicht zu.</p>
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		</item>
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		<title>Dokumentation: Frauen in den Medien</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/dokumentation-frauen-in-den-medien/</link>
		<comments>http://julia-seeliger.de/dokumentation-frauen-in-den-medien/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 10:16:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[bildung]]></category>
		<category><![CDATA[gender]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Barbara Steffens, Landtagsabgeordnete in NRW und frauenpolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion, hat eine lesenswerte Dokumentation (PDF) zu der Veranstaltung &#8220;MACHT.FERNSEHEN.FRAUEN &#8211; Einfluss des Fernsehens auf die Berufsorientierung von Mädchen und jungen Frauen&#8221; herausgegeben. Hintergrund der Veranstaltung ist die Tatsache, dass Frauen mehrheitlich schlechtbezahltere Berufe als Männer wählen, woraus Einkommensunterschiede resultieren, was letztlich zu einem größeren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><a href="http://barbara-steffens.de/">Barbara Steffens</a>, Landtagsabgeordnete in NRW und frauenpolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion, hat <a href="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2008/07/0807-Doku_MachtFrauenFernsehen.pdf">eine lesenswerte Dokumentation</a> (PDF) zu der Veranstaltung &#8220;MACHT.FERNSEHEN.FRAUEN &#8211; Einfluss des Fernsehens auf die Berufsorientierung von Mädchen und jungen Frauen&#8221; herausgegeben.</p>
<p><span id="more-1133"></span></p>
<p>Hintergrund der Veranstaltung ist die Tatsache, dass Frauen mehrheitlich schlechtbezahltere Berufe als Männer wählen, woraus Einkommensunterschiede resultieren, was letztlich zu einem größeren Armutsrisiko führt. Die Veranstaltung versuchte den Gründen für die unterschiedlichen Berufswahlen &#8211; die TOP-3 der Ausbildungsberufe bei Mädchen sind Bürokauffrau, Arzthelferin und Einzelhandelskauffrau, während sich Jungs für Berufe wie KFZ-Mechatroniker, Elektroniker und Anlagenmechaniker werden. Im akademischen Bereich sieht es ähnlich aus. </p>
<p>Welchen Einfluss hat das Fernsehen auf die Berufswahl &#8211; Hintergründe lassen sich in der 30-seitigen Dokumentation nachlesen. Ein paar Auszüge:</p>
<p><strong>Weibliche Vorbilder im Fernsehen</strong></p>
<blockquote><p>Wenn Frauen in der Ausübung ihres Berufes gezeigt werden, dann schwerpunktmäßig in Dienstleistungsberufen, selten im Handwerk und kaum im produzierendem Gewerbe. Gezeigt werden Frauen darüber hinaus im Hotelfachgewerbe, als Bäckerin, Putzfrau und Nonne.</p>
<p>Bei den Darstellungen im akademischen Bereich sehen wir Tierärztinnen, Gerichtsmedizinerinnen, Richterinnen, Lehrerinnen und Staatsanwältinnen. Frauen sind, dem modernen Lifestyle entsprechend, auch Designerinnen, Polizistinnen und Kommissarinnen. Nicht zuletzt durch die häufige Darstellung in Fernsehserien ist der Beruf der Krankenschwester wieder begehrter. Hier setzt das Fernsehen positive Impulse.</p></blockquote>
<p><strong>Kaum Frauen in Führungspositionen, viele Single-Frauen</strong></p>
<blockquote><p>Nur wenige Frauen werden in Führungspositionen gezeigt, wobei real der Anteil von Frauen in Führungspositionen im Zweifel noch geringer ist. Bezogen auf die Lebensform ist hervorzuheben, dass die Vielzahl der dargestellten Singlefrauen sich nicht im regelmäßig erhobenen Mikrozensus der bundesdeutschen Realität bestätigt. Dort sind Frauen in Paarbeziehungen mit Kindern viel häufiger als in den fiktionalen Darstellungen des Fernsehens.</p></blockquote>
<p><strong>Kritik an den dargestellten Frauenbildern</strong></p>
<blockquote><p>Eva Kohlrusch, Journalistin, folgerte in ihrem Eröffnungsreferat bei dieser Tagung im Hinblick auf die mediale Darstellung von Frauen: Frauen im Fernsehen sind blonder, dünner, kinderloser, jünger, gesünder und vor allem  seltener als im wirklichen Leben. Weibliche Rollen sind inzwischen zwar vielfältiger, Frauen dürfen auch frech, klug und stark sein. Trotzdem sind Männer – jüngere oder ältere die Helden des Programms. Sie werden über ihr Handeln und Frauen über ihr Aussehen definiert. „In den Realityromanzen und in Liebesfilmen sind die Frauen zwar ziemlich tough, aber sie haben immer noch vorwiegend IHN im Kopf. Sie verdienen ihr eigenes Geld, aber wie vorgestern warten sie auf Mister Right.“ (Kohlrusch, S. 13)</p></blockquote>
<p><strong>Fazit: Fernsehen hat Vorbildfunktion</strong></p>
<blockquote><p>Welche Rolle sollten nun die Medien bei der Berufsorientierung spielen? Wie kann der Einfluss von Fernsehen, der zwar nicht ganz klar feststellbar, aber auch nicht zu leugnen ist, positiv genutzt werden? Für die Aufklärung junger Menschen ist eine realistischere Darstellung von Berufsbildern wichtig. Fernsehen ist insoweit ein Fenster zur Berufswelt. Diese Kritik ist in die Sender hinein zu tragen. Ob zusätzlich Selbstverpflichtungserklärungen in einem Ethik-Codex anzustreben wären, mag dahin stehen. Sinnvoll wären in jedem Fall spezifische Sendungen zur Berufsorientierung, z.B. im Schulfernsehen, die zur weiteren Auseinandersetzung mit dem Themenfeld in den Schulen verfügbar sind. Für die kritische Nutzung und Verwertung der Bilderfluten, die uns heute überschwemmen, ist nicht nur im Hinblick auf die Berufswahl, sondern ganz generell die Erziehung zur Medienkompetenz unabdingbar.</p></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Von der &#8220;Jungen Freiheit&#8221; zu &#8220;BILD&#8221; ?</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/von-der-jungen-freiheit-zu-bild/</link>
		<comments>http://julia-seeliger.de/von-der-jungen-freiheit-zu-bild/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 15:58:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[antifa]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[tolle artikel]]></category>
		<category><![CDATA[bild]]></category>
		<category><![CDATA[deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[grüne jugend]]></category>
		<category><![CDATA[junge freiheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Ganz spannend, wie sich die Nachricht von den angeblichen &#8220;Grünen Fahnenpinklern&#8221; einen Weg durchs &#8220;Weltnetz&#8221; gesucht hat. Los ging die Geschichte vorgestern früh: Die &#8220;Junge Freiheit&#8221; rief bei Grüne-Jugend-Sprecher Jan Albrecht an &#8211; man wolle ein Statement zu Fotos, welche sich in der Fotogalerie der Grünen Jugend befanden. Fotos, sehr viele Fotos vom 30. Bundeskongress [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Ganz spannend, wie sich die Nachricht von den angeblichen &#8220;Grünen Fahnenpinklern&#8221; einen Weg durchs &#8220;Weltnetz&#8221; gesucht hat.</p>
<p>Los ging die Geschichte vorgestern früh: Die &#8220;Junge Freiheit&#8221; rief bei Grüne-Jugend-Sprecher Jan Albrecht an &#8211; man wolle ein Statement zu Fotos, welche sich <a href="http://www.gruene-jugend.de/aktuelles/fotogalerie/">in der Fotogalerie der Grünen Jugend</a> befanden. Fotos, sehr viele Fotos vom 30. Bundeskongress der Grünen Jugend, auf ein einzelnen davon wurden Späße mit einer schwarz-rot-goldenen Fahne gemacht. </p>
<p><img src="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2008/06/gruene_fahnenpinkler.jpg" alt="Grüne Fahne Deutschland" /><br />
<em>In dieser Handlung könnte man das Nachstellen des Urinierens auf eine Deutschlandfahne sehen, im Hintergrund der Schuleingang</em><br />
<span id="more-1080"></span><br />
Die &#8220;Junge Freiheit&#8221; bekam kein Statement, denn sie kann dem Spektrum der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Rechte">&#8220;Neuen Rechten&#8221;</a> zugeordnet werden. Würden übrigens alle das so machen wie die Grüne Jugend, wäre schnell Schluss mit dem rechtsgerichteten Blatt &#8211; jedoch merken Politiker oft nicht, mit wem sie es zu tun haben, manche verwechseln die &#8220;Junge Freiheit&#8221; mit der &#8220;Jungen Welt&#8221;. Die Grüne Jugend hat es richtig gemacht und dem Blatt kein Statement gegeben. Die &#8220;Junge Freiheit&#8221; verfasste <a href="http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M5328f329b7a.0.html">einen Artikel</a>. Das ist erst mal nicht weiter aufregend.</p>
<p>Die Grüne Jugend nahm die Fotos vorgestern abend aus dem Netz, um die Beteiligten zu schützen: Inzwischen war die Geschichte auf unterschiedliche rechtsgerichtete Blogs übergeschwappt, unter anderem auf Altermedia und <abbr title="Politically Incorrect">PI</abbr>, vielfach war zu Gewalt aufgerufen worden und letztlich war Daniel Eichler &#8220;erkannt&#8221; worden. Eine Recherche, die den bürgerlichen Medien im folgenden übrigens noch nützen würde.</p>
<p>Hier wäre die Geschichte nämlich eigentlich vorbei. Jedoch scheint es so, dass BILD offenbar aus Foren wie <a href="http://de.altermedia.info/general/immer-feste-druff-030608_14520.html">&#8220;Altermedia&#8221;</a>, <a href="http://www.pi-news.net/2008/06/gruene-fahnenpinkler/">&#8220;Politically Incorrect&#8221;</a> oder eben in der &#8220;Jungen Freiheit&#8221; Infos für Stories saugt. Zwar hat der verantwortliche BILD-Redakteur, mit dem ich heute telefonierte, dies von sich gewiesen. Es würden genug Leute von sich aus in der BILD-Redaktion anrufen, um über derartige Dinge zu berichten, damit derartiges aufgedeckt würde. Außerdem hätte man die Fotos doch direkt auf der Website der Grünen Jugend sehen können. </p>
<p><em>So könnte es gewesen sein.</em></p>
<p>Allein, der Zeitpunkt, an dem <a href="http://www.bild.de/BILD/news/politik/2008/06/04/gruene-jugend-uriniert/auf-deutschland-fahne,geo=4740204.html">BILD mit dem Thema herausrückt</a> &#8211; nämlich einen Tag, nachdem die angebliche &#8220;Fahnenschändung&#8221; von der &#8220;Jungen Freiheit&#8221; &#8220;aufgedeckt&#8221; wurde &#8211; die brüstet sich jetzt damit &#8211; legt schon eher den Gedanken nahe, dass die Information direkt von Altermedia, <abbr title="Politically Incorrect">PI</abbr> und eben der &#8220;Jungen Freiheit&#8221; hin auf den BILD-Redaktionstisch gewandert ist. </p>
<p><img src="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2008/06/gruene_fahnenpinkler2.jpg" alt="Grüne Fahnenpinkler Deutschland" /><br />
<em>BILD betitelte ein solches Bild mit &#8220;Grünen-Nachwuchs pinkelt auf Deutschland-Fahne&#8221;</em></p>
<p>Was den Tatbestand des &#8220;Pinkelns&#8221; angeht &#8211; sehr häufig habe ich heute nach einer passenden Formulierung für diese Tätigkeit suchen müssen &#8211; so finde ich den Vorwurf völlig aus der Luft gegriffen. Ich kenne die Leute bei der Grünen Jugend, das sind linksliberale Mittelschichtskinder, ich kann mir nicht vorstellen, dass so jemand auf den Schulhof, wo er sich selbst noch aufhalten möchte, direkt vor den Eingang des Gebäudes, uriniert. Hinzu kommt, dass ich besagten Bundeskongress besucht hatte &#8211; dort ist definitiv nicht uriniert worden, das wäre bemerkt worden.</p>
<p>Dies hält BILD nicht davon ab, zu behaupten, der Grüne Nachwuchs &#8220;pinkele&#8221; auf Deutschlandfahnen. Dies ist weder auf den Bildern zu erkennen, noch hat das irgendwer bezeugt &#8211; beim Bundeskongress waren übrigens Mitglieder der <a href="http://www.ju-bonn.de">Jungen Union Bonn</a> anwesend, die dies bestimmt bezeugen würden, wenn es den Tatsachen entsprechen würde. </p>
<p>BILD erzählt also mal wieder Müll, ob bewusst oder unbewusst &#8211; und alle anderen schreiben ab. Als ich heute herumtelefonierte, um herauszufinden, wer denn mit dem &#8220;Pinkel-Vorwurf&#8221; begonnen hatte und auf wen sich die bürgerlichen Medien beziehen, erreichte ich ganz am Ende die Quelle &#8211; BILD. Von dem Telefonat hatte ich vorhin schon berichtet. Der Weg war folgendermaßen: <a href="http://www.netzeitung.de/politik/deutschland/1042237.html">Netzeitung</a> versteckte sich hinter einer AP-Meldung, AP teilte auf Nachfrage mit &#8211; ich konfrontierte auch AP mit dem Vorwurf, man würde sich die Vorrecherche von <abbr title="Politically Incorrect">PI</abbr>, Altermedia und der &#8220;Jungen Freiheit&#8221; machen lassen &#8211; dass sie sich auf BILD bezogen hätten, die &#8220;Junge Freiheit&#8221; wäre bei AP keine zitierfähige Quelle. Auch die <a href="http://www.welt.de/politik/article2068769/Junge_Gruene_sollen_auf_Fahne_uriniert_haben.html">WELT</a> teilte auf Nachfrage mit, dass sie sich mit Infos bei BILD bedient hätten. Schön und gut, bei BILD lief also alles zusammen, und da war dann Schluss mit den nachvollziehbaren Quellen.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Wenn BILD eine Kampagne starten will, dann klappt das auch. Und wenn die &#8220;Junge Freiheit&#8221; eine Kampagne starten will, dann klappt das genauso, weil keiner über die als Quelle spricht, aber alle raufklicken. Und wenn es eine Sau durchs Dorf zu treiben gilt, dann nimmt man die Info schon mal und behauptet dann einfach, man hätte es selbst recherchiert.</p>
<p><strong>Presse (chronologisch)</strong></p>
<ul>
<li>Junge Freiheit: <a href="http://jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M5b3dd4bb4b5.0.html">&#8220;Grüne Jugend schändet Deutschlandfahne&#8221;</a></li>
<li>Junge Freiheit: <a href="http://jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M5e2e44fdc2a.0.html">&#8220;Grüne Jugend nimmt Pinkel-Bilder aus dem Internet&#8221;</a></li>
<li>Bild.de: <a href="http://www.bild.de/BILD/news/politik/2008/06/04/gruene-jugend-uriniert/auf-deutschland-fahne,geo=4740204.html">&#8220;Grüne urinieren auf Deutschland-Flagge&#8221;</a></li>
<li>Welt Online: <a href="http://www.welt.de/politik/article2068769/Junge_Gruene_sollen_auf_Fahne_uriniert_haben.html">&#8220;Junge Grüne sollen auf Fahne uriniert haben&#8221;</a></li>
<li>Focus Online: <a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/medienbericht-junge-gruene-urinierten-auf-fahne_aid_306520.html">&#8220;Junge Grüne urinierten auf Fahne&#8221;</a></li>
<li>Netzeitung: <a href="http://www.netzeitung.de/politik/deutschland/1042237.html">&#8220;Grüne Jugend außer Kontrolle: Schwarz, Rot, Urin&#8221;</a></li>
<li>Focus Online: <a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/fahnen-verunglimpfung-gruene-jugend-nimmt-suender-ins-gebet_aid_306607.html">&#8220;Fahnen-Verunglimpfung: Grüne Jugend nimmt Sünder ins Gebet&#8221;</a></li>
<li>Junge Freiheit: <a href="http://jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M5fd84474ade.0.html">&#8220;Grüne distanzieren sich von Fahnenschändung&#8221;</a></li>
<li>Junge Freiheit: <a href="http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M590f6f4a538.0.html">&#8220;Grüne Jugend verharmlost Fahnenschändung&#8221;</a></li>
<li>Spiegel Online: <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,557943,00.html">&#8220;Peinliche Pinkelposen: Pulleralam bei den Grünen&#8221;</a></li>
<li>WELT Satire: <a href="http://www.welt.de/satire/article2073378/Junge_Gruene_pinkeln_auf_Deutschlandfahne.html">&#8220;Urinstinke: Junge Grüne pinkeln auf Deutschlandfahne&#8221;</a></li>
<li>Junge Welt: <a href="http://www.jungewelt.de/2008/06-06/056.php">&#8220;Verbrennen einer Staatsflagge muss nicht strafbar sein&#8221;</a></li>
<li>Bildblog: <a href="http://www.bildblog.de/3011/bild-verzichtet-auf-urinprobe">&#8220;BILD verzichtet auf Urinprobe&#8221;</a></li>
</ul>
<p><strong>&#8220;Deutschland muss sterben&#8221; &#8211; Interessanter Fall</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rk20001103_1bvr058100.html">Urteil des Bundesverfassungsgerichts</a> zu &#8220;Deutschland muss sterben&#8221;</li>
<li>Artikel zu diesem Urteil im Freischüßler: <a href="http://www.rewi.hu-berlin.de/AKJ/zeitung/01-1/slime.html#f10">&#8220;Deutschland wir weben dein Leichentuch, damit wir leben können&#8221;</a></li>
</ul>
<p><strong>Reaktionen aus der Parteipolitik</strong></p>
<ul>
<li>PM der JU: <a href="http://junge-union.de/content/presse/mitteilungen/843">&#8220;Kein Respekt für Deutschland&#8221;</a></li>
</ul>
<p><strong>Weiterlesen in diesem Blog</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://julia-seeliger.de/osterreich-grune-fahnen-affare/">Grüne Fahnen-Affäre</a></li>
<li><a href="http://julia-seeliger.de/solidaritat-mit-franziska-drohsel/">Solidarität mit Franziska Drohsel</a></li>
</ul>
<p>Und ganz zum Schluss: Österreich ist calling &#8230;</p>
<p><img src="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2007/12/flaggerl_gaggerl.png" alt="Flagge GAJ Wien" /><br />
<em>Die <a href="http://www.gaj-wien.at">Grünalternative Jugend Wien</a> hatte vor kurzem <a href="http://julia-seeliger.de/osterreich-grune-fahnen-affare/">eine ähnliche &#8220;Affäre&#8221;</a></em></p>
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