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	<title>zeitrafferin &#187; familie</title>
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	<description>Julia Seeliger</description>
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		<title>Ist der Ruf erst ruiniert: BUMS*</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 17:28:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[familie]]></category>
		<category><![CDATA[ehe]]></category>
		<category><![CDATA[monogamie ist keine lösung]]></category>

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		<description><![CDATA[Kommendes Wochenende werde ich drei Stunden Workshop beim BUMS*-Seminar der Grünen Jugend Niedersachsen gestalten. Thema werden familienrechtliche Institute sein, die Ehe, die &#8220;Eingetragene Lebenspartnerschaft&#8221; und die Ideen zum Familienvertrag. Ich war weder über den Titel noch über den Untertitel *Beziehungen, Unanständigkeit, Macht und Sexualität informiert, sondern hatte lediglich erst zu einer Podiumsdiskussion im oben genannten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Kommendes Wochenende werde ich drei Stunden Workshop beim <a href="http://www.gj-nds.de/show/3582606.html">BUMS*-Seminar</a> der Grünen Jugend Niedersachsen gestalten. Thema werden familienrechtliche Institute sein, die Ehe, die &#8220;Eingetragene Lebenspartnerschaft&#8221; und die Ideen zum Familienvertrag.</p>
<p>Ich war weder über den Titel noch über den Untertitel  <em>*Beziehungen, Unanständigkeit, Macht und Sexualität</em> informiert, sondern hatte lediglich erst zu einer Podiumsdiskussion im oben genannten Themenzuschnitt, dann, variiert, zur Gestaltung eines Workshops zugesagt.</p>
<p>Deswegen war ich auch überrascht, als ich vorgestern eine E-Mail von einem Spiegel-Online-Redakteur bekam, der sich für das Seminar interessierte. Ich will nicht wissen, was der für eine reißerische Geschichte schreiben wollte. Nun kommt er aber doch nicht.</p>
<p>Jetzt. Community-Power: Habt ihr noch Ideen, was ich dort veranstalten könnte? Ich dachte an einen Folienvortrag mit Diskussion. In dem Vortrag werde ich die unterschiedlichen familienrechtlichen Institute vorstellen, ein paar Zahlen zu Kindern in &#8220;Patchwork&#8221;-Beziehungen nennen (jenseits der klassischen Ehe), weiterhin die Linie der grünen Bundestagsfraktion beleuchten (Ehegattensplitting kappen anstatt abschaffen) und auch einen Blick in die Geschichte und in andere Länder wagen. Ansonsten würde ich mir noch ein paar pädagogische Spiele zum Thema ausdenken/herbeirecherchieren.</p>
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		<title>Heimat Internet</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/heimat-internet/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 09:37:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[familie]]></category>
		<category><![CDATA[netz]]></category>
		<category><![CDATA[heimat]]></category>
		<category><![CDATA[monogamie ist keine lösung]]></category>

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		<description><![CDATA[In der heutigen taz befindet sich ein Debattenbeitrag (Reihe: &#8220;Junge Utopien&#8221;) von mir. Mein Thema: Familienpolitik in vernetzten Zeiten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>In der heutigen taz befindet sich <a href="http://taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/meine-wg-ist-meine-familie/">ein Debattenbeitrag</a> (Reihe: &#8220;Junge Utopien&#8221;) von mir. Mein Thema: Familienpolitik in vernetzten Zeiten. </p>
<div align="right" style="float:right;padding:5px 0xp 0px 5px;"><a name="fb_share" type="icon_link" share_url="http://julia-seeliger.de/heimat-internet/"></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Polycamp in Groß Köris</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/polycamp-in-gros-koris/</link>
		<comments>http://julia-seeliger.de/polycamp-in-gros-koris/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 15:03:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[familie]]></category>
		<category><![CDATA[vielfalt]]></category>
		<category><![CDATA[zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[monogamie ist keine lösung]]></category>
		<category><![CDATA[polyamory]]></category>

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		<description><![CDATA[Die letzten beiden Tage war ich beim Polycamp auf dem Rankenhof in Groß Köris (Google Satellit). Das war ein netter, kleiner Kurzurlaub. Es war aber auch mein Anliegen, mal ein paar Menschen, die das Beziehungskonzept &#8220;Poly&#8221; leben, näher und &#8220;in Echt&#8221; kennenzulernen. Mir war es auch wichtig, herauszufinden, ob es aus den Reihen der polyamoren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Die letzten beiden Tage war ich beim <a href="http://planetpoly.org/camp/Poly-Camp_2009/photos.html">Polycamp</a> auf dem Rankenhof in Groß Köris (<a href="http://maps.google.de/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=rankenhof+gro%C3%9F+k%C3%B6ris&#038;sll=51.151786,10.415039&#038;sspn=13.412748,28.256836&#038;ie=UTF8&#038;t=h&#038;z=14">Google Satellit</a>).</p>
<div id="attachment_3123" class="wp-caption aligncenter" style="width: 515px"><a href="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2009/07/sommervergnugen.png"><img src="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2009/07/sommervergnugen.png" alt="Ganz normal entspannen: Sonnenbad beim Polycamp " title="sommervergnugen" width="505" height="193" class="size-full wp-image-3123" /></a><p class="wp-caption-text">Ganz normal entspannen: Sonnenbad beim Polycamp </p></div>
<p>Das war ein netter, kleiner Kurzurlaub. Es war aber auch mein Anliegen, mal ein paar Menschen, die das Beziehungskonzept &#8220;Poly&#8221; leben, näher und &#8220;in Echt&#8221; kennenzulernen. Mir war es auch wichtig, herauszufinden, ob es aus den Reihen der polyamoren Menschen politische Forderungen gibt. Vor einiger Zeit hatte ich in Poly-Foren mal anrecherchiert, ob es politische Forderungen gibt, allerdings keinerlei verwertbares Ergebnis erhalten.</p>
<p>Nach einigen Gesprächen bin ich nun ein kleines bisschen schlauer: Im Grunde erheben die meisten polyamoren Menschen (im Kontext Familienpolitik) vergleichbare Forderungen, wie sie auch beim <a href="http://www.familienvertrag.de">Familienvertrag</a> genannt werden. Einige nannten auch noch &#8220;mehr Toleranz für Poly-Beziehungen&#8221; bzw. &#8220;für Beziehungen jenseits der monogamen Zweierbeziehung&#8221;. </p>
<p>Die Stimmung auf dem Camp ist recht angenehm und weniger esoterisch als erwartet. Die Teilnehmenden sind zwischen 15 und ca. 70 Jahre alt, nicht mitgerechnet einige Kinder, die ihre Eltern zum Polycamp begleiten. </p>
<p>Nach Barcamp-Manier werden von den Teilnehmenden selbst Workshops angeboten &#8211; Themen waren bisher &#8220;Singen&#8221;, &#8220;Tango&#8221;, &#8220;Basteln&#8221;, &#8220;Massage&#8221;, &#8220;Body-Painting&#8221;. Genauso selbstorganisiert die Küche &#8211; jeden Tag kocht jemand anderes, immer ist auch veganes Essen mit dabei.  Gestern abend lief &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Themroc">Themroc</a>&#8220;, ein krasser, französisch-styliger Film aus den 70er Jahren. Übernachtet wird in Zelten oder (teurer) in den Räumlichkeiten des Rankenhofs &#8211; dem &#8220;Chalet&#8221; oder dem &#8220;Bootshaus&#8221;. Apropos Bootshaus: Am Ufer warten drei Kanus, ein Ruderboot und ein Tretboot auf See-und-Kanal-Erkundungsreisende.</p>
<p>Die Meinungen der Anwesenden zu Polyamorie sind vielfältig &#8211; die einen sehen Poly als politisch linken Ansatz, sie sehen darin eine grundsätzliche Auflösung des Eigentumsbegriffs. Manche sind pragmatisch &#8211; sie wollen sich eine Beziehung zu einem geliebten Menschen nicht durch&#8217;s Fremdgehen kaputtmachen lassen, wiederum andere finden diese Lebens-Organisationsform in Netzwerken hochmodern und avantgardistisch. </p>
<p><a href="http://planetpoly.org/camp/Poly-Camp_2009/Willkommen.html">Das Poly-Camp</a> (<a href="http://free-creatives.net/polywiki/index.php/Polytreffen,_internationales_Sommercamp_2009">Wiki mit vielen Infos</a>) läuft noch bis zum 19. Juli, es findet auf dem Rankenhof in Groß Köris (<a href="http://maps.google.de/maps?hl=de&#038;q=rankenhof+gro%C3%9F+k%C3%B6ris&#038;ie=UTF8&#038;t=h&#038;z=14">Google Map</a>) statt. Der Teilnahmebeitrag für die Übernachtung auf dem Zeltplatz (für eine halbe Woche, also die verbleibende Zeit) beträgt 50 Euro.</p>
<h2>Zum Weiterlesen</h2>
<ul>
<li>taz: <a href="http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/du-und-ich-und-ich-und-er/?src=AR&#038;cHash=e9aa931e67">&#8220;Du und ich und ich und er&#8221;</a></li>
<li>Wikipedia: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Polyamory">Polyamory</a></li>
<li><a href="http://www.polyamor.de/">Polyamor.de</a></li>
<li><a href="http://polyamorie.de">Polyamorie.de</a></li>
<li>Forum: <a href="http://www.polyamore.de/">Polyamore.de</a></li>
</ul>
<div align="right" style="float:right;padding:5px 0xp 0px 5px;"><a name="fb_share" type="icon_link" share_url="http://julia-seeliger.de/polycamp-in-gros-koris/"></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Welche Ehe braucht der Mensch?</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/hart-aber-fair-welche-ehe-braucht-der-mensch/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 14:10:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[familie]]></category>
		<category><![CDATA[familienvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[hart aber fair]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Jede Gesellschaft und jede Gesellschaftsschicht hat in der Vergangenheit die ihr gemäße Form der Familie, ihren sozialen und ökonomischen Möglichkeiten entsprechend, hervorgebracht. Werturteile verbieten sich von daher ebenso wie der nostalgische Wunsch nach der Familie der guten alten Zeit.&#8221; Zitat von Ingeborg Weber-Kellermann, gefunden in &#8220;Familienleben in Deutschland&#8221; (PDF) Am Mittwoch, den 8.April, werde ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<blockquote><p>&#8220;Jede Gesellschaft und jede Gesellschaftsschicht hat in der Vergangenheit die ihr gemäße Form der Familie, ihren sozialen und ökonomischen Möglichkeiten entsprechend, hervorgebracht. Werturteile verbieten sich von daher ebenso wie der nostalgische Wunsch nach der Familie der guten alten Zeit.&#8221;</p></blockquote>
<p>Zitat von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ingeborg_Weber-Kellermann" >Ingeborg Weber-Kellermann</a>, gefunden in <a href="http://www.bpb.de/files/YN17KQ.pdf">&#8220;Familienleben in Deutschland&#8221;</a> (PDF)</p>
<hr />
<p>Am Mittwoch, den 8.April, werde ich von <strong>21:45 bis 23:00 Uhr im Ersten</strong> zum Thema Familienpolitik bei &#8220;Hart aber Fair&#8221; zu sehen und zu hören sein. <a href="http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/sendungen/2009/20090408.php5?akt=1">Mit dabei</a> sind auch Joachim Fuchsberger, Gabriele Pauli, der Paartherapeut Friedhelm Schwiderski und Michaela Freifrau Heereman.</p>
<div id="attachment_2684" class="wp-caption aligncenter" style="width: 590px"><img src="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2009/04/screenshot_hartaberfair.png" alt="Eine Übersicht der Gäste bei Hart aber Fair" title="screenshot_hartaberfair" width="580" height="180" class="size-full wp-image-2684" /><p class="wp-caption-text">Die Gästefamilie bei Hart aber Fair</p></div>
<p><strong>Sehnsucht Ehe, Endstation Scheidung -<br />
wie viel Treue braucht der Mensch?</strong></p>
<blockquote><p>Schutz für die Ehe verspricht der Staat und gibt Verheirateten einen Steuerrabatt. Weg damit, fordern Kritiker. Sie sagen: Die Ehe ist nur eine von vielen Formen der Partnerschaft und lebenslange Treue nur eine Illusion! Brauchen nur noch Kinder die heile Familie? Und was machen die Erwachsenen, wenn das Alter kommt?</p></blockquote>
<p>Mein Anliegen ist es, in dieser Runde eine Lanze zu brechen für eine moderne, pragmatische Familienpolitik. Herzstück dieser Familienpolitik ist die Ergänzung der klassischen Ehe durch einen so genannten <a href="http://familienvertrag.de/">Familienvertrag</a>. </p>
<blockquote><p>Den Staat hat es nichts anzugehen, ob die Eltern einen Trauschein haben: Unser Leitbild ist die gesellschaftliche Akzeptanz und staatliche Neutralität in Bezug auf die verschiedenen gelebten Familienformen. Deswegen muss Schluss sein mit den Privilegien der Ehe, zum Beispiel dem Ehegattensplitting. Unser Ansatz ist es, Kinder direkt zu fördern und nicht die Möglichkeit, Kinder zu bekommen. Die Bevorzugung der Ehe führt auch zu materieller Ungleichheit. Familien jenseits der Ehe, vor allem Alleinerziehende und bildungsferne Familien, überwiegend mit Migrationshintergrund, sind besonders stark von Armut betroffen.</p>
<p>Wichtiges Ziel beim Familienvertrag ist es, die sozialen Eltern zu stärken, ohne die biologischen zu schwächen: Das geht nur mit Mehrelternschaften. Wir schlagen deswegen den Familienvertrag als neues familienrechtliches Institut vor, denn er ermöglicht mehr Flexibilität.</p></blockquote>
<p>Ich hoffe, dass das Ganze nicht ausartet in ein &#8220;Jetzt erzählt jeder mal ein bisschen aus seinem persönlichen Leben und von seinen Beziehungen&#8221;, auch wenn sich dies im Vorgespräch ein wenig ankündigte. Gleichwohl ist von &#8220;Hart aber Fair&#8221; grundsätzlich Politik-Niveau zu erwarten &#8211; Lassen wir uns einfach überraschen.</p>
<div id="attachment_2706" class="wp-caption aligncenter" style="width: 568px"><img src="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2009/04/monogamieshirt.png" alt="Buntes Shirt wirbt für vielfältige Gesellschaft" title="monogamieshirt" width="558" height="215" class="size-full wp-image-2706" /><p class="wp-caption-text">sie und sie und er: Gemeinsame Verantwortung für die Kleinen und Schwachen</p></div>
<h2>Weiterlesen</h2>
<ul>
<li>Bundeszentrale für politische Bildung <a href="http://www.bpb.de/files/YN17KQ.pdf">&#8220;Familienleben in Deutschland&#8221;</a> (PDF)</li>
<li><a href="http://www.kindergartenpaedagogik.de/1602.html">Genauere Interpretation der NICHD-Studie</a> (Thema: Kinderbetreuung)</li>
<li><a href="http://gruene-bundestag.de/cms/familie/rubrik/11/11294.familie.html">Themenschwerpunkt &#8220;Familie&#8221;</a> bei der grünen Bundestagsfraktion</li>
<li><a href="http://julia-seeliger.de/zusammenstellung-monogamie-beitrage/">Zusammenfassung Beiträge</a> zu &#8220;Monogamie ist keine Lösung&#8221;</li>
<li><a href="http://monogamie.spreadshirt.net/de/DE/Shop/Index/index/page/4">T-Shirt Kollektion</a> &#8220;Monogamie ist keine Lösung&#8221;</li>
<li><a href="http://www.familienvertrag.de">Der Familienvertrag</a> &#8211; inklusive Beschluss der Berliner Grünen</li>
<li><a href="http://hagen2009.gruene-ldk.de/03/21/vielfalt-der-familienformen-anerkennen-familienvertrag-einfuehren/">Beschluss</a> der NRW-Grünen</li>
<li><a href="http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/gaestebuch/index.php5?buch=838">Gästebuch</a> zur Sendung</li>
<li><a href="http://www.wdr.de/themen/global/webmedia/webtv/getwebtv.phtml?p=4&#038;b=221">Die Sendung</a> im Internet anschauen</li>
</ul>
<div align="right" style="float:right;padding:5px 0xp 0px 5px;"><a name="fb_share" type="icon_link" share_url="http://julia-seeliger.de/hart-aber-fair-welche-ehe-braucht-der-mensch/"></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>taz: &#8220;Das Essen der Anderen&#8221;</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/taz-zu-ernahrung-und-armut/</link>
		<comments>http://julia-seeliger.de/taz-zu-ernahrung-und-armut/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 17:56:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[familie]]></category>
		<category><![CDATA[sozialstaat]]></category>
		<category><![CDATA[öko]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein interessanter Artikel zu Ernährungsverhalten von Menschen im Kontext mit ihrer sozialen Herkunft ist in der taz erschienen. &#8220;Das Essen der Anderen&#8221; ist der Artikel von Friedrich Schorb, Mitarbeiter am Zentrum für Sozialpolitik der Uni Bremen, überschrieben. Hungern muss niemand in Deutschland. Falsche Ernährung sei daher vorrangig eine Frage des Bewusstseins, und an dem mangele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Ein interessanter Artikel zu Ernährungsverhalten von Menschen im Kontext mit ihrer sozialen Herkunft ist in der taz erschienen. <a href="http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/das-essen-der-anderen/">&#8220;Das Essen der Anderen&#8221;</a> ist der Artikel von <a href="http://www.zes.uni-bremen.de/homepages/pages/allgemein.php?USER=schorb">Friedrich Schorb</a>, Mitarbeiter am <a href="http://www.zes.uni-bremen.de/ccm/navigation/">Zentrum für Sozialpolitik</a> der Uni Bremen, überschrieben.</p>
<blockquote><p>Hungern muss niemand in Deutschland. Falsche Ernährung sei daher vorrangig eine Frage des Bewusstseins, und an dem mangele es den Betroffenen, monieren Kritiker eines vermeintlich zu generösen Sozialstaats. Doch auch diese Behauptung hält der Überprüfung nicht stand. Wahr ist nur der erste Satz &#8211; und auch nur für Erwachsene.</p></blockquote>
<blockquote><p>
Diese &#8220;Totschlagargumente&#8221; vermitteln den Eindruck, es handle sich bei den ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen um belastbares Faktenwissen. Tatsächlich aber ist die Debatte um die richtige Ernährung häufig von Vorstellungen geleitet, die wenig mit Wissenschaft, aber viel mit dem Wunsch nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Distinktion">Distinktion</a> zu tun haben. Unser Verdauungssystem unterscheidet nun mal nicht zwischen Fischstäbchen und Kaviar &#8211; und unter ernährungsphysiologischen Gesichtspunkten ist ein Big Mac einem mit Rucola und Parmaschinken belegtem Ciabatta ebenbürtig. </p></blockquote>
<p>In dem Artikel kommen auch <a href="http://www.oswald-metzger.de/">Oswald Metzger</a> und <a href="http://www.renate-kuenast.de/">Renate Künast</a> zu Wort. Deren tendenziell <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chauvinismus#Sozialer_Chauvinismus">chauvinistische</a> Linie im Bereich der &#8220;Ernährungspolitik&#8221; habe ich immer kritisiert.</p>
<div align="right" style="float:right;padding:5px 0xp 0px 5px;"><a name="fb_share" type="icon_link" share_url="http://julia-seeliger.de/taz-zu-ernahrung-und-armut/"></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>CSD Köln: Verliebt in Vielfalt</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/csd-koln-verliebt-in-vielfalt/</link>
		<comments>http://julia-seeliger.de/csd-koln-verliebt-in-vielfalt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 16:30:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[familie]]></category>
		<category><![CDATA[vielfalt]]></category>
		<category><![CDATA[csd]]></category>
		<category><![CDATA[köln]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie jedes Jahr machte ich mich auch heuer Anfang Juli auf den Weg nach Köln &#8211; der größte Feiertag meines Jahres, der &#8220;Cologne Pride&#8221; (CSD Köln), lockte. Am selben Wochenende fand übrigens der CSD-Budapest statt, wo es nicht ganz so fröhlich abging &#8211; dort warfen Nazis Eier, Flaschen und Steine auf die rund 1.000 Teilnehmer. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
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<p><a href="http://julia-seeliger.de/kommerz-csd-subversiv-gehackt/">Wie jedes Jahr</a> machte ich mich auch heuer Anfang Juli auf den Weg nach Köln &#8211; der größte Feiertag meines Jahres, der <a href="http://www.csd-cologne.de/">&#8220;Cologne Pride&#8221;</a> (CSD Köln), lockte. Am selben Wochenende fand übrigens der CSD-Budapest statt, <a href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=9009">wo es nicht ganz so fröhlich abging</a> &#8211; dort warfen Nazis Eier, Flaschen und Steine auf die rund 1.000 Teilnehmer. In Köln ist der CSD nahezu in der Mitte der Gesellschaft, meine Vermutung ist, dass dies auch an der <a href="http://ksh.wikipedia.org/wiki/Fastelovend">Karnevals</a>-Tradition der Rheinmetropole liegt (<a href="http://ksh.wikipedia.org/wiki/Ruusemoondaachszoch">Zoch</a> is Zoch). Manche mögen die zunehmende Kommerzielisierung des CSD beklagen, ich finde es gut so, auch wenn Ford und Pharma beim CSD Köln <a href="http://www.csd-cologne.de/sponsoren_de,496.html">mit dabei</a> sind. </p>
<p><span id="more-1113"></span></p>
<p>Freitag früh um sechs Uhr ging es los, mit dem ICE rüberheizen in den Westen. Wie häufig auf der Strecke Berlin-Bonn ging alles gut, keine schlimme Verspätung und dann erstmal <a href="http://www.flamberg.de/">in das gute Haus</a>, ankommen und mit einem FTD-Menschen zu Blogs telefonieren. Kurz in der Küche quatschen &#8211; wie früher! &#8211; und dann schon wieder gleich zurück nach Köln, der Infostand lockte. Ich mache seit 2003 jedes Jahr bei den Kölner Grünen (diesjähriges CSD-Motto: &#8220;Verliebt in Vielfalt&#8221;) beim Infostand mit, was mir eine besondere Freude ist, denn der CSD ist für Grüne nun mal ein Heimspiel. Es waren sehr nette Menschen mit mir am Stand, die sich gut aus praktischer Sicht mit den unzureichenden Regelungen bei der &#8220;Eingetragenen Lebenspartnerschaft&#8221; auskannten &#8211; Hey, Freitagabend-Besetzung, ich grüße euch sehr herzlich!</p>
<p>Abends ging es dann mit meinem guten Kumpel Andi und seinen Freunden ins Kölner Nachtleben, es wurde kurz und fröhlich, bevor ich schon gegen Eins wieder mit dem Regionalexpress nach Hause heizte. </p>
<p>Samstagmorgen dann wieder zum Stand, und dann aber gleich zum <a href="http://www.csd-empfang-nrw.de/CSD-Empfang-NRW/front_content.php">CSD-Empfang 2008</a>, zur <a href="http://www.schwul-nrw.de/aktuelles/20080128110364.html">Verleihung der Kompassnadel</a> des <a href="http://www.schwul-nrw.de/">Schwulen Netzwerk NRW</a> und der Aids-Hilfe. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Volker_Beck_(Politiker)">Volker Beck</a> bekam endlich mal die Kompassnadel (im Bereich Prominente) außerdem erhielt Knuth Dehnen die Kompassnadel (im Bereich Selbsthilfeprojekte). Dehnen gründete eine Gruppe schwuler Alkoholiker in Duisburg, inzwischen gibt es <a href="http://www.shalk.de/">die Gruppe ShAlk</a> auch in Bielefeld und Frankfurt. Wie immer moderierte <a href="http://www.schwul-nrw.de/sister.html">Sister George</a> witzig und treffend &#8211; die &#8220;Sister&#8221; alias Georg Roth ist ein Grund, sich unabhängig von den Preisträgern jedes Jahr wieder auf den CSD-Empfang zu freuen. Weniger erfreulich war <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andrea_Fischer">Andrea Fischers</a> Laudatio auf Beck und Dehnen &#8211; uninspiriert, rhetorisch langweilig und ungefähr viermal so viel Redezeit für Beck als für Dehnen verwendend, motivierte Fischer eigentlich nur zum Fremdschämen.</p>
<p>Beim CSD-Empfang traf ich auch eine Frau, die mir noch einmal <a href="http://www.arcus-stiftung.de/">die Arcus-Stiftung</a> (Arcus: <em>lat. Bogen, Regenbogen</em>) erklärte. Ziel der an das Schwule Netzwerk NRW und die <a href="http://www.lesben-nrw.de/">LAG Lesben in NRW</a> angebundenen Stiftung ist die Förderung der Akzeptanz für gleichgeschlechtliche Lebensweisen. Man will explizit nicht die Politik aus der Verantwortung entlassen, Gelder in die Haushalte einzustellen. Ich werde später noch einmal etwas zu dieser Stiftung veröffentlichen, vielleicht ein Interview. </p>
<p>Wie schon 2007, als die Arcus-Stiftung gegründet worden war, bezogen sich auch heuer viele Redner beim Empfang auf die Stiftung, in diesem Jahr war der Anlass, dass man mit den ersten Stifter/innen so richtig durchstartete. Gleichzeitig forderten die Redner/innen aber auch, dass sich die Politik nicht aus der Verantwortung ziehen dürfte und dass man die mit viel ehrenamtlicher Arbeit aufgebauten lesbischwulen Hilfestrukturen bitter brauche. Ein Zusammenkürzen der Infrastrukturen würde auch die bisher geleistete Arbeit herabqualifizieren und viel vom Aufgebauten zerstören. Der Kölner CSD-Empfang ist immer wieder ein Erlebnis, er ermöglicht einen Blick in die  Geschichte lesbischwulen Lebens. Überdies ist er &#8211; wie viele andere Veranstaltungen, die rund um den &#8220;Cologne Pride&#8221; stattfinden &#8211; auch ein Beleg dafür, dass auch so große CSDs wie der Kölner immer noch hochpolitisch sind. </p>
<p>Nun ging es zurück zum Infostand. Heute sollte es aber nicht ganz so spät werden, am Abend wollte ich noch einen guten Freund, nämlich den Simon, treffen. Der macht gerade Entwicklungszusammenarbeit in Laos, ist für kurz im Lande und hat überdies <a href="http://www.vorortev.org/">ein kleines, aber feines Projekt</a> in Kambodscha &#8211; also, <a href="http://www.vorortev.org/index.php?id=37&#038;type=1">fix mal ein bisschen Geld spenden</a>, das ist für eine sehr gute Sache! </p>
<p>Am nächsten Tag dann die große Parade. Auch in diesem Jahr ging es heiß her, auch wenn die Sonne zu Beginn nicht ganz so sehr knallte, was sich aber spätestens nach dem Überqueren der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutzer_Br%C3%BCcke">&#8220;Deutzer Brücke&#8221;</a> von selbst erledigt hatte &#8211; nicht uns war wärmer geworden, sondern die Sonne hatte sich dann doch entschieden, CSD zu tragen, was nicht nur unsere Stimmung zum Glühen brachte. Wie auch in den vergangenen Jahren verteilten wir fleißig freche Aufkleber, hier eine kleine Auswahl der Sprüche</p>
<ul>
<li>Auch gut zu Vögeln</li>
<li>Liebesprediger</li>
<li>Liebespredigerin</li>
<li>Für besseren Verkehr</li>
<li>Bi yourself</li>
<li>Kesse Väter, Flotte Mütter</li>
<li>Überall wirds wärmer</li>
<li>Sexy &#038; Intelligent</li>
<li>Ich sorge für Nachwuchs</li>
<li>Hetero, aber ganz nett</li>
</ul>
<p>Die Aufkleber sind für mich jedes Jahr der Renner, ich hoffe für das kommende Jahr nur eines: Es muss wieder &#8220;Ich praktiziere die Sünde&#8221; mit dabei sein! </p>
<p>Kurz aber schmerzlos ging die Parade zu Ende, wie schon im vergangenen Jahr sprang ich direkt aus dem grünen CSD-Wagen in den ICE, nicht ohne vorher mit <a href="http://linke-gruene.de/reformer/">REFORMER</a> (nicht gegendert) <a href="http://blog.rasmus-andresen.eu">Andresen</a> die comfort-Lounge der Deutschen Bahn geentert zu haben &#8211; dort gibt es kalte Getränke und, im Sommer, Eis. Genau das Richtige nach einem anstrengenden CSD-Paraden-Tag &#8211; wenn die Bahn solche Lounges anbietet, muss man sie auch richtig ausnehmen, die Privatisierer!</p>
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		<title>Brigitte: Claudia und ich im Interview</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/brigitte-claudia-und-ich-im-interview/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 May 2008 22:17:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[die grünen]]></category>
		<category><![CDATA[familie]]></category>
		<category><![CDATA[claudia roth]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Rechtzeitig vor der letzten Bundesdelegiertenkonferenz gab es ein langes Doppelinterview mit Claudia und mir in der BRIGITTE. Ich veröffentliche es auch mal (weiter unten) im Gesamten, denn ich habe es gerade im Wortlaut schon bei Claudi gefunden. Dann nehme ich es einfach auch mal &#8211; Gesamttext morgen, ich hab gerade keine Zeit, das zu formatieren. [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>Rechtzeitig vor der letzten Bundesdelegiertenkonferenz gab es ein langes Doppelinterview mit Claudia und mir <a href="http://www.brigitte.de/service/heft/index.html">in der BRIGITTE</a>. Ich veröffentliche es auch mal (weiter unten) im Gesamten, denn ich habe es <a href="http://www.claudia-roth.de/29041.0.html?&#038;no_cache=1&#038;expand=62448&#038;displayNon=1&#038;cHash=4bc81a2cd3">gerade im Wortlaut schon bei Claudi gefunden</a>. Dann nehme ich es einfach auch mal &#8211; Gesamttext morgen, ich hab gerade keine Zeit, das zu formatieren.</p>
<p><img src="http://www.brigitte.de/heft/images/titel_popup.jpg" alt="Brigitte Titel" /></p>
<blockquote><p><em>Auf dem Parteitag vor einem Jahr wurden Sie, Frau Seeliger, überraschend in den 16-köpfigen Parteirat gewählt, eines der wichtigsten Gremien bei den Grünen. Damit haben Sie die ehemalige Fraktionsvorsitzende der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, rausgekickt. Die Rede, mit der Sie überraschend kandidierten, war polemisch und wirkungsvoll.</em></p>
<p><strong>Julia Seeliger:</strong> Nein, ich habe Katrin Göring-Eckardt nicht gestürzt &#8230;</p>
<p><em>&#8230; zumindest müssen Sie damit leben, dass Ihre Kandidatur in der Öffentlichkeit so wahrgenommen wurde. Wie fühlen Sie sich denn im Parteirat?</em></p>
<p><strong>Julia Seeliger:</strong> Anfangs war es schwierig, ich musste mich in verschiedenen Themen zurechtfinden, die anderen Mitglieder kennen lernen. Die mich wiederum nur aus der Presse und aus Erzählungen kannten . . .</p>
<p><strong>Claudia Roth:</strong> . . . und sich vielleicht gefragt haben, was du im Parteirat anstellen willst. Da gab es schon gewisse Vorbehalte.</p>
<p><strong>Julia Seeliger:</strong> Sicher. Und ich hatte Angst, ich könne vielleicht gute Reden halten, aber in der Diskussion nicht bestehen.</p>
<p><strong>Claudia Roth:</strong> Typisch Frau, diese Ängste, nicht gut genug zu sein. Sogar ich habe solche Ängste noch, obwohl ich schon so lange dabei bin.</p>
<p><em>Das zu hören ist jetzt sicher nicht so tröstlich für dich, Julia.</em></p>
<p><strong>Julia Seeliger:</strong> Stimmt. Mit der Zeit habe ich mich allerdings im Parteirat sehr viel sicherer gefühlt. Ich wollte meine Meinung sagen, auch mal biestig sein können. Wir hatten zum Beispiel eine Debatte über das bedingungslose Grundeinkommen, ich war dafür, die meisten im Parteirat sind dagegen. Auch du, Claudia.<br />
<strong><br />
Claudia Roth:</strong> Grundeinkommen für jeden, jeder Mensch ist gleich -das hört sich gut an. Meine Priorität liegt aber auf dem Ausbau der Infrastruktur: gute Schulen, Kinderbetreuung für alle Kinder. Das halte ich für entscheidend. Ich finde es aber gut und wichtig, wenn offen über die Zukunft der sozialen Sicherung diskutiert wird. Ich erwarte auch von jungen Leuten wie dir, Julia, dass sie frischen Wind in die Partei bringen. Und dass du im Parteirat so etwas wie ein Stachel bist.</p>
<p><em>Frau Seeliger, macht es auch Druck, ein Stachel sein zu müssen?</em></p>
<p><strong>Julia Seeliger:</strong> Klar, ich weiß, dass diejenigen, die mich gewählt haben, das von mir erwarten. Ich soll eine junge, alternative Sichtweise reinbringen, aber das ist viel schwieriger, als ich dachte.</p>
<p><strong>Claudia Roth:</strong> Bestimmte Realitäten wie etwa der alltägliche Umgang mit neuen Technologien &#8211; das ist für mich weit weg, da bin ich gnadenlos altmodisch. Ihr Jüngeren wisst, wie sich das anfühlt, zur Generation Praktikum zu gehören. Und wir Älteren bringen die Erfahrung mit.</p></blockquote>
<p>Ich habe damals auch gleich schon die ersten bösen E-Mails bekommen, weil ich mich in dem Interview für eine Kindergarten-Pflicht ab drei Jahren ausgesprochen hatte. </p>
<blockquote><p>Hallo Frau Seeliger,</p>
<p>heute habe ich Ihr Interview in der BRIGITTE gelesen und bin stinksauer. Ihr Statement&#8221;"Deshalb würde ich zum Beispiel dafür eintreten, dass es vor der Grundschule eine Kita-Pflicht für alle Kinder gibt&#8230;&#8221; ist echt völlig der Gipfel. In der zur Zeit herrschenden Diskussion hat man dann nur wenig Möglichkeiten: 1. Mutter, die ihre Kinder erzieht = völlig reaktionär 2. keine Kinder = gute Wahl oder 3. Kinder und Vollzeitberuf = die Superfrau</p>
<p>So ein Quatsch!</p>
<p>Vielleicht denkt ihr Politikerinnen auch mal an die Frauen, die gerne ihre Kinder erziehen und trotzdem gesellschaftlich akzeptiert arbeiten wollen. Teilzeitjobs auch in Führungspositionen wäre eine geile Forderung. Das ist echte Teilhabe an der gesellschaftlichen Entwicklung.</p></blockquote>
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		<item>
		<title>Vielfalt der Familienformen</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/vielfalt-der-familienformen/</link>
		<comments>http://julia-seeliger.de/vielfalt-der-familienformen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Apr 2008 08:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[familie]]></category>
		<category><![CDATA[familienvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://julia-seeliger.de/vielfalt-der-familienformen/</guid>
		<description><![CDATA[Das Papier wurde mit einer Gegenstimme und wenigen Enthaltungen beschlossen. Ich bin sehr zufrieden! Sobald ich ihn online finde werde, ich den Beschluss verlinken. Der kommende Landesparteitag wird sich mit den Themen Bildung und Familie beschäftigen. Zu Bildung ist schon viel gesagt und in diesem Bereich werden andere eine Menge Energie einbringen. Mein Höhepunkt des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<blockquote><p>Das Papier wurde mit einer Gegenstimme und wenigen Enthaltungen beschlossen. Ich bin sehr zufrieden! Sobald ich ihn online finde werde, ich den Beschluss verlinken.</p></blockquote>
<p>Der <a href="http://gruene-berlin.de/site/4362.html">kommende Landesparteitag</a> wird sich mit den Themen Bildung und Familie beschäftigen. Zu Bildung ist schon viel gesagt und in diesem Bereich werden andere eine Menge Energie einbringen. Mein Höhepunkt des Parteitags wird der Antrag <a href="http://gruene-berlin.de/site/fileadmin/dateien/2008/LDK_April/F1neu.pdf">&#8220;Vielfalt der Familienformen anerkennen&#8221;</a> (PDF) sein. </p>
<p>Alleinerziehende und nichteheliche Lebensgemeinschaften mit Kindern machen inzwischen 26 Prozent der Familien aus. In Berlin wächst sogar fast die Hälfte aller Kinder (47 Prozent) in alternativen Familienformen auf. Eigentlich ist es deswegen unzutreffend, von &#8220;Alternativen Familienformen&#8221; zu sprechen: </p>
<p><strong>Regenbogenfamilienl(i)eben ist die gesellschaftliche Normalität. </strong></p>
<p><img src="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2008/04/regebogen_kind.png" alt="Regenbogen" /><br />
<em>Regenbogenkinder sind gleich viel wert!</em> &#8211; <a href="http://flickr.com/people/hlkljgk/">Urheber/in</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de">Lizenz</a>)</p>
<p>Den Staat hat es nichts anzugehen, ob die Eltern einen Trauschein haben: Unser Leitbild ist die gesellschaftliche Akzeptanz und staatliche Neutralität in Bezug auf die verschiedenen gelebten Familienformen. Deswegen muss Schluss sein mit den Privilegien der Ehe, zum Beispiel dem Ehegattensplitting. Unser Ansatz ist es, Kinder direkt zu fördern und nicht die Möglichkeit, Kinder zu bekommen. Wir haben einen verteilungspolitischen Ansatz gewählt: Die Bevorzugung der Ehe führt auch zu materieller Ungleichheit. Familien jenseits der Ehe, vor allem Alleinerziehende und bildungsferne Familien, überwiegend mit Migrationshintergrund, sind besonders stark von Armut betroffen. </p>
<p>In dem Antrag kommt auch ein &#8220;Familienvertrag&#8221; vor. Unser Ziel ist es, die sozialen Eltern zu stärken, ohne die biologischen zu schwächen: Das geht nur mit Mehrelternschaften. Wir schlagen deswegen den Familienvertrag als neues familienrechtliches Institut vor, denn er ermöglicht mehr Flexibilität. Dieser Teil des Antrags war am umstrittensten, denn oft kommt es, wenn Beziehungen auseinandergehen, zu Streitereien, in denen Kinder als &#8220;Pfand&#8221; missbraucht werden. Das wollen wir nicht. Der Familienvertrag, so schlagen wir vor, soll beurkundet und beim Jugendamt hinterlegt werden. Auch hier wieder das Hauptaugenmerk auf die soziale Sicherung des Kindes: Mindestens zwei Erwachsene sollen unterhaltspflichtig sein. Außerdem soll der Familienvertrag auch schon vor der Zeugung des Kindes eingegangen werden und im Laufe der Zeit angepasst werden können. Leitbild ist dabei immer die Dauerhaftigkeit der Beziehung.</p>
<p>Der Familienvertrag ist eine ziemlich neue Idee und wird in der kommenden Zeit noch weiter durchdiskutiert werden. Einwände waren, dass er zu bürokratisch sein könnte. Zudem muss sichergestellt sein, dass das Kind nicht in den Strudel von Eltern-Streitereien kommt. Im Hinterkopf behalten sollte man, dass das kein Gesetz ist, welches wir da gemacht haben, sondern Leitlinien für eventuelle Gesetzesänderungen.</p>
<p>&#8220;Vielfalt der Familienformen anerkennen&#8221; ist in einem langen Prozess entstanden: Seit 2006 wurden im Landesverband Berlin Papiere hierzu in den Gremien diskutiert. Der Landesverband NRW hat <a href="http://www.gruene-nrw.de/Beschluss.964+M5f3fea0c17d.0.html">einen ähnlichen Antrag beschlossen</a>, ich bekam aber auch schon Lob von dort, dass unser Antrag &#8220;wirklich toll&#8221; sei &#8211; weil schon weiter und konkreter als der von NRW. Auch die Grüne Jugend hat bei ihrem letzten Bundeskongress in Würzburg &#8211; enthalten im <a href="http://www.gruene-jugend.de/beschluesse/395818.html">Leitantrag &#8220;gemeinsam frei leben&#8221;</a> &#8211; einen Familienvertrag <a href="http://www.gruene-jugend.de/beschluesse/395818.html#53">beschlossen</a>. Das Thema ist also bundesweit schon in verschiedenen Gruppen diskutiert worden. Und jetzt auf dem Berliner Landesparteitag &#8211; es bleibt spannend!</p>
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		<title>Nein zur anonymen Samenspende</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/nein-zur-anonymen-samenspende/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Apr 2008 07:26:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[familie]]></category>
		<category><![CDATA[vielfalt]]></category>
		<category><![CDATA[anonyme samenspende]]></category>

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		<description><![CDATA[Inzwischen wird es spannend um den Familien-Antrag und es haben sich inzwischen auch Kontroversen ergeben. Ein von mir unterstützter Änderungsantrag (PDF) wird mir in den Reihen der Frauenpolitikerinnen wohl eine Menge Ärger machen: Ich bin gegen anonyme Samenspenden. Spermien: DNA-Container auf dem Weg zum Ziel &#8211; Urheber/in (Lizenz) Anonyme Samenspenden würden dazu führen, dass die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Inzwischen wird es spannend <a href="http://julia-seeliger.de/vielfalt-der-familienformen/">um den Familien-Antrag</a> und es haben sich inzwischen auch Kontroversen ergeben. Ein von mir unterstützter <a href="http://gruene-berlin.de/site/fileadmin/dateien/2008/LDK_April/F1-209_2.pdf">Änderungsantrag</a> (PDF) wird mir in den Reihen der Frauenpolitikerinnen wohl eine Menge Ärger machen: Ich bin gegen anonyme Samenspenden.</p>
<p><img src="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2008/04/spermien.png" alt="Spermien" /><br />
<em>Spermien: DNA-Container auf dem Weg zum Ziel</em> &#8211; <a href="http://flickr.com/photos/stinkypeter/">Urheber/in</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de">Lizenz</a>)</p>
<p>Anonyme Samenspenden würden dazu führen, dass die so gezeugten Kinder niemals erfahren können, wer ihr biologischer Vater ist. Zurzeit ist es so, dass das Kind, wenn die Spende aus einer deutschen Samenbank kam, mit dem 18. Lebensjahr erfahren kann, wer der Spender war &#8211; das finde ich richtig. Zwar will ich selbst die Biologie nicht so hoch hängen &#8211; die Erfahrung zeigt aber, dass viele anfangen zu suchen und dann nicht finden können. Unser Antrag macht das Thema aus der Sicht der Kinder auf &#8211; das sollte man dann auch konsequent durchziehen. Ich habe zur anonymen Samenspende <a href="http://www.di-kind.de/">einen Webauftritt von einer Betroffenen</a> gefunden</p>
<blockquote><p>Als meine Eltern mir nach langer Zeit die Wahrheit gesagt haben, habe ich bei ausdauernden Internet-Recherchen nur Seiten von Paaren oder alleinstehenden Frauen mit Kinderwunsch oder von Reproduktionsmedizinkliniken gefunden, welche eine Samenspende oft aus ihren eigenen Interessen heraus sehr unkritisch darstellen, aber nichts von den betroffenen Kindern selbst. Deswegen möchte ich auf diese Weise meine Sicht auf meine Entstehungsweise schildern und Kontakt zu anderen Betroffenen herstellen.</p></blockquote>
<p>Auch wenn sich die &#8220;Betroffenen&#8221; lauter zu Wort melden als diejenigen, die kein Problem damit haben, ihren biologischen Vater nicht zu kennen, sollte man diese Aussagen doch ernst nehmen.    Nach meiner Meinung sollte der Staat derartige Zustände nicht noch unterstützen.</p>
<p>Übrigens ist ein Verbot anonymer Samenspenden etwas ganz anderes als <a href="http://aktion-babyklappe.de/">das Engagement für Babyklappen</a>: Die Babyklappe verhindert, dass ein Kind getötet wird. In der Abwägung bewerte ich das Recht auf Leben eines Kindes als wichtiger als sein Recht, seine Herkunft zu erfahren. </p>
<p><strong>Weiterlesen</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.typo3.lsvd.de/840.0.html">Übersicht zum Thema</a> beim LSVD</li>
<li>Übersicht zur <a href="http://www.cueno.de/medr/show_all.asp">Rechtslage im europäischen Vergleich</a></li>
<li>Regenbogeneltern-Forum: <a href="http://www.regenbogeneltern.de/Forum%20/artIndex.php?action=view&#038;nId=11">&#8220;Recht auf Kenntnis der eigenen Abstammung&#8221;</a></li>
<li>taz: <a href="http://www.taz.de/index.php?id=berlin-aktuell&#038;art=5571&#038;id=alltag-artikel&#038;src=HL&#038;cHash=144df93443">&#8220;Vater: unbekannt&#8221;</a></li>
<li>Süddeutsche:<a href="http://www.sueddeutsche.de/leben/artikel/276/114162/print.html"> &#8220;Samenspender ohne Anonymität: Plötzlich stehen 20 Kinder vor der Tür&#8221;</a></li>
</ul>
<div align="right" style="float:right;padding:5px 0xp 0px 5px;"><a name="fb_share" type="icon_link" share_url="http://julia-seeliger.de/nein-zur-anonymen-samenspende/"></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Frisch verfügbar: Ratgeber &#8220;Nichteheliche Lebensgemeinschaften&#8221;</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/ratgeber-nichteheliche-lebensgemeinschaften/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 10:35:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[familie]]></category>
		<category><![CDATA[familienvertrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Passend zu unserem Landesparteitag am kommenden Wochenende hat der vzbw (Verbraucherzentrale Bundesverband) einen neuen Ratgeber &#8220;Nichteheliche Lebensgemeinschaften&#8221; (Kostenpunkt: 12,40 Euro) herausgegeben. Ratgeber Nichteheliche Lebensgemeinschaften Vertrauen ist gut, Verträge sind besser Immer mehr Paare und Eltern wählen die nichteheliche Lebensgemeinschaft als Form ihres Zusammenlebens. Doch was bedeutet dies im Rechtsalltag? Wer haftet für Schulden? Wer bekommt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<p>Passend <a href="http://gruene-berlin.de/site/4362.html">zu unserem Landesparteitag</a> am kommenden Wochenende hat <a href="http://www.vzbv.de">der vzbw</a> (Verbraucherzentrale Bundesverband) einen neuen <a href="http://www.vzbv.de/ratgeber/lebensgemeinschaft.html">Ratgeber &#8220;Nichteheliche Lebensgemeinschaften&#8221;</a> (Kostenpunkt: 12,40 Euro) herausgegeben.</p>
<blockquote><p><strong>Ratgeber Nichteheliche Lebensgemeinschaften<br />
Vertrauen ist gut, Verträge sind besser</strong></p>
<p>Immer mehr Paare und Eltern wählen die nichteheliche Lebensgemeinschaft als Form ihres Zusammenlebens. Doch was bedeutet dies im Rechtsalltag? Wer haftet für Schulden? Wer bekommt das Sorgerecht? Was gilt im Erbfall? Alle wichtigen Infos liefert der Ratgeber &#8220;Nichteheliche Lebensgemeinschaften&#8221;, den die Verbraucherzentralen und die Redaktion des ARD-Ratgebers Recht gemeinsam herausgegeben haben.</p></blockquote>
<p>Beim kommenden Landesparteitag wollen wir einen <a href="http://gruene-berlin.de/site/fileadmin/dateien/2008/LDK_April/F1.pdf">Antrag zum Thema Familienpolitik</a> (PDF) diskutieren. Die Eckpunkte dieses Antrags habe ich <a href="http://julia-seeliger.de/vielfalt-der-familienformen/">im Blog-Artikel &#8220;Vielfalt der Familienformen&#8221; </a>zusammengefasst.</p>
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