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	<title>zeitrafferin &#187; drogen</title>
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	<description>Julia Seeliger</description>
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		<title>Raven am Reichstag</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 10:08:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[aktivismus]]></category>
		<category><![CDATA[drogen]]></category>
		<category><![CDATA[hanfparade]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Hanfparade 2010 war wirklich ein Highlight. Am Ende haben wir ziemlich viele Stunden an einem ziemlich schönen Techno-Wagen getanzt. Zu Beginn (Foto) war es noch leer, im Laufe der Zeit wurde das da aber eine richtige tolle Techno-Party an einer schicken Location. Weiteres gibt es auch noch zu berichten, das später. Hier erstmal die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Die <a href="http://www.hanfparade.de">Hanfparade</a> 2010 war wirklich ein Highlight. Am Ende haben wir ziemlich viele Stunden an einem ziemlich schönen Techno-Wagen getanzt. Zu Beginn (Foto) war es noch leer, im Laufe der Zeit wurde das da aber eine richtige tolle Techno-Party an einer schicken Location.</p>
<div id="attachment_4257" class="wp-caption aligncenter" style="width: 590px"><a href="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2010/08/hanfparade.jpg"><img src="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2010/08/hanfparade.jpg" alt="" title="hanfparade" width="580" height="386" class="size-full wp-image-4257" /></a><p class="wp-caption-text">Raven am Reichstag</p></div>
<p>Weiteres gibt es auch noch zu berichten, das später. Hier erstmal <a href="http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/305613/index.html">die Meldung der Polizei</a> zur Hanfparade.</p>
<div align="right" style="float:right;padding:5px 0xp 0px 5px;"><a name="fb_share" type="icon_link" share_url="http://julia-seeliger.de/raven-am-reichstag/"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Was ist Techno. Nicht nur Love-Parade.</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/was-ist-techno/</link>
		<comments>http://julia-seeliger.de/was-ist-techno/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 11:25:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[drogen]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[party]]></category>
		<category><![CDATA[loveparade]]></category>
		<category><![CDATA[techno]]></category>

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		<description><![CDATA[Vergangenen Sonnabend, gegen Nachmittag, entdeckte ich, dass meine Mutter mich zweimal angerufen hatte. Und ich hatte eine SMS. Du bist sicher in Duisburg. Bitte melde dich! Solche SMS oder Anrufe von Mama haben in meinem Bekanntenkreis viele bekommen. Ich beantwortete die SMS mit &#8220;nicht mein Stil&#8221;. Dann schauten wir ARD-Brennpunkt. Der Brennpunkt setzte sich mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Vergangenen Sonnabend, gegen Nachmittag, entdeckte ich, dass meine Mutter mich zweimal angerufen hatte. Und ich hatte eine SMS.</p>
<blockquote><p>Du bist sicher in Duisburg. Bitte melde dich!</p></blockquote>
<p>Solche SMS oder Anrufe von Mama haben in meinem Bekanntenkreis viele bekommen. Ich beantwortete die SMS mit &#8220;nicht mein Stil&#8221;. Dann schauten wir ARD-Brennpunkt. Der Brennpunkt setzte sich mit dem Unglück bei der Love-Parade, die am Sonnabend in Duisburg stattfand, auseinander.</p>
<p>Danach ging ich früh ins Bett, denn ich wollte am kommenden Tag um fünf aufstehen. Nicht etwa, um mit dem ICE zu einer Veranstaltung in eine andere Großstadt zu fahren, so wie ich es aus meinen Funktionärszeiten gewöhnt bin. Sondern: Ich stieg in einen Regionalexpress, um einen Tag nachhaltig zu Techno-Musik zu feiern. Nicht auf der Love-Parade, sondern woanders.<span id="more-4184"></span></p>
<div id="attachment_4200" class="wp-caption aligncenter" style="width: 590px"><a href="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2010/07/landparty.jpg"><img src="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2010/07/landparty.jpg" alt="Techno Fahne" title="landparty" width="580" height="296" class="size-full wp-image-4200" /></a><p class="wp-caption-text">Das ist Techno. Landpartey.</p></div>
<p>Mitnichten bedeutet Techno prinzipiell &#8220;Großveranstaltung&#8221; &#8220;Bum Bum Bum&#8221; und &#8220;zentralistisch auf den DJ ausgerichtet&#8221;. Es gibt unterschiedliche Szenen, die unterschiedlich feiern, und das ist auch okay so. Es gibt Ballermann wie bei der Love-Parade und die Anti-Love-Parade &#8211; natürlich in Berlin &#8211; namens &#8220;Fuckparade&#8221;, es gibt verspielte Veranstaltungen mit einer Schnitzeljagd bei der Anreise &#8211; und selbst Nazis tanzen zu (Nazi-)Techno und nehmen Drogen. Gibt&#8217;s alles. </p>
<p>Ich selbst bevorzuge Veranstaltungen unter freiem Himmel, in schönen Kiefernwäldern oder am Strand. Es ist mir auch wichtig, genug Platz zum Tanzen zu haben. Und: die Art und Weise des Tanzens. In meiner Szene tanzt man eher individuell, weniger nach vorn gerichtet zum DJ, sondern im Freundeskreis oder allein. Irgendwo, in einem Zeitungs&#8211;Artikel, schrieb jemand schon so etwas zum Tanzstil. </p>
<p>In dem Artikel stand auch etwas schönes in Richtung &#8220;Techno ist Post-Pop&#8221;, was ich sympathisch fand. Der Sound ist vergleichsweise wichtiger als die Künstler-Persönlichkeit (das hat wohl auch etwas mit der Remix- und Sampling-Kultur zu tun), es geht mehr um die Kunst als ums Genie &#8211; wenngleich einige DJs große Namen haben und Fangemeinden.</p>
<p>Vielleicht noch eine Betrachtung zur Zeit: Da Techno-Parties im Normalfall zumindest 12 Stunden, oder auch wesentlich länger, andauern, kann man es so sehen, dass alle Besucher in ihrer eigenen Zeitzone sind. Die Geschichte von der frühmorgendlichen Anreise illustriert dies. Schon während der Fahrradtour (es mussten vom Bahnhof 15 Kilometer durch die Pampa Brandenburgs zurückgelegt werden) kamen uns Fußgänger entgegen, die offensichtlich von genau der Party kamen, zu der wir unterwegs waren. </p>
<p>Techno ist relevant, es ist vielfältig und es gibt unterschiedliche Szenen, die diese Musik in unterschiedlichen Variationen genießen. Infos bei Wikipedia (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Techno" title="Wikipedia: Techno">Techno</a> | <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Technokultur" title="Wikipedia: Technoszene">Technoszene</a> | <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Remix" title="Wikipedia: Remix">Remix</a>).</p>
<p>Ob die Love-Parade jetzt, nachdem sie &#8220;ins Ruhrgebiet verkauft&#8221; wurde und nachdem es zu dem schlimmen Unglück kam, &#8220;tot&#8221; ist oder doch nicht, wird man sehen. Ich fände das schade für ihre Fans, kam das Unglück doch zustande, weil da Kommunalpolitiker überfordert mit der Planung einer Großveranstaltung waren. </p>
<p>Erfreulich, dass das in den Medien bislang so rüberkommt. Es gab nur einige wenige <a href="http://juergenelsaesser.wordpress.com/2010/07/25/death-parade/" title="Jürgen Elsässer">Spinner</a>, die die Gelegenheit nutzten, gegen die moderne Gesellschaft und gegen Drogenkonsum <a href="http://www.info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/eva-herman/grosse-resonanz-auf-loveparade-artikel.html" title="Eva Herman">zu hetzen</a>. Ich hätte anderes erwartet.</p>
<h2>Weiterlesen</h2>
<ul>
<li><a href="http://www2.hu-berlin.de/fpm/wip/schlicke_01.htm">Segmentierung als Grundlage kultureller Praxis: Eine Untersuchung der Musikkultur Techno</a><br />
(Cornelius Schlicke, 2000)</li>
<li><a href="http://www.sterneck.net/musik/techno/index.php">Der endlose Rhythmus: Die Techno-Kultur</a> (Wolfgang Sterneck, 1998)</li>
<li><a href="http://www.copyriot.com/1000_words_pm/">Identitätsformation und Diskurstyp in der Techno-Kultur – Aus der Perspekive der Poststrukturalismus-Debatte</a>  (anonym veröffentlichte Magisterarbeit, 1998)</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Rauchverbot: Die grünen Nannies</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/rauchverbot-die-grunen-nannys/</link>
		<comments>http://julia-seeliger.de/rauchverbot-die-grunen-nannys/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 10:39:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[drogen]]></category>
		<category><![CDATA[staat]]></category>
		<category><![CDATA[bayern]]></category>
		<category><![CDATA[grüne]]></category>
		<category><![CDATA[janecek]]></category>
		<category><![CDATA[nannies]]></category>
		<category><![CDATA[nannys]]></category>
		<category><![CDATA[rauchverbot]]></category>

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		<description><![CDATA[Es macht ja nicht immer Spaß, Mitglied der Grünen zu sein. Zum Beispiel im letzten Jahr, als sich 15 Bundestagsabgeordnete bei der Abstimmung um die Netzsperren enthielten. Ohne zu wissen, worum es eigentlich ging &#8211; aber die Kinder, die Kinder! Jetzt wieder so eine Aktion: In Bayern unterstützte man ein Volksbegehren zum Nichtraucherschutz &#8211; dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Es macht ja nicht immer Spaß, Mitglied der Grünen zu sein. Zum Beispiel im letzten Jahr, als sich 15 Bundestagsabgeordnete bei der Abstimmung um die Netzsperren enthielten. Ohne zu wissen, worum es eigentlich ging &#8211; aber die Kinder, die Kinder!</p>
<p>Jetzt wieder so eine Aktion: In Bayern unterstützte man ein Volksbegehren zum Nichtraucherschutz &#8211; dieses war gestern erfolgreich und Bayern bekommt jetzt das härteste Rauchverbotsgesetz Deutschlands. <span id="more-4090"></span>Und der bayerische Landesvorsitzende Dieter Janecek, eigentich ganz nett, aber auch schon durch schwarz-grünes Geflirte, strategisch mangelhafte Initiativen auf dem Bundesparteitag (Rostock) und durch <a href="http://www.gruene-traunstein.de/news_kv_traunstein.html?&#038;tx_ttnews[tt_news]=1155&#038;tx_ttnews[backPid]=1619">Sympathie für Regionalgeld</a> aufgefallen, <a href="https://twitter.com/DJanecek/status/17731217879">twitterte</a> gestern abend</p>
<blockquote><p>Wenn der #Volksentscheid heute erfolgreich ist, wirds Zeit für konsequenten #Nichtraucherschutz in ganz Deutschland. Auf gehts!</p></blockquote>
<p><strike>Heute morgen bei Facebook sprach er schon von ganz Europa. Und morgen dann .. nun ja.</strike></p>
<p>Inzwischen haben mehrere Landesverbände bzw. Fraktionen der Grünen, unter anderem <a href="http://www.swr.de/nachrichten/rp/-/id=1682/nid=1682/did=6604664/iod39b/index.html">Rheinland-Pfalz</a>, <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,704717,00.html">NRW</a>, <a href="http://www.ad-hoc-news.de/gruene-nichtraucherschutz-gehoert-in-sachsen-wieder-auf--/de/News/21454405">Sachsen</a> und <a href="http://www.otz.de/startseite/detail/-/specific/Thueringer-Gruene-wollen-Volksentscheid-fuer-Rauchverbot-1759597831">Thüringen</a> angekündigt, ebenfalls solche Volksbegehren für totale Rauchverbote anzustoßen oder sich an ihnen zu beteiligen. Das Elend geht also weiter.</p>
<p>Dass man sich bei dem bayerischen Vorbild-Volksbegehren mit Spinnern, die in ihrer quasireligiösen Art mit Abtreibungsgegnern vergleichbar sind, gemein gemacht hat &#8211; geschenkt. Man wird sich am Infostand schon verstanden haben, denn man hatte ja das gemeinsame Ziel eines harten Rauchverbotsgesetzes ohne Ausnahmen. Erfolgreich euphemisiert heißt das bei denen ja auch nicht &#8220;Rauchverbot&#8221; sondern &#8220;Nichtraucherschutz&#8221;. </p>
<p>Leider sind viele Grüne beim Thema Rauchen so drauf, dass sie schnell schon mal das richtige Maß verlieren. Auch der zuständige Fachpolitiker im Bundestag, der drogenpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Harald Terpe. Er (oder sein Büro) twitterte gestern als Antwort <a href="http://twitter.com/korbinian/status/17736090814">auf</a> </p>
<blockquote><p><strong>@korbinian:</strong> nein. ich will clubs und kneipen wo dem hedonismus und der gesundheitsschädigung gefrönt werden darf</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>@terpeundteam:</strong> Dann mußt Du auch Leute gut finden, die mit 200 durch die Fußgängerzone brausen.</p></blockquote>
<p>Terpe hat diesen Tweet <a href="http://twitter.com/terpeundteam/status/17738411473">inzwischen gelöscht</a>. Und manchen klingt ja noch Bärbel Höhns <a href="http://www.tagesspiegel.de/zeitung/keine-wischi-waschi-regelung-beim-rauchverbot/760776.html">ganz einfache Lösung</a> in den Ohren: &#8220;ein gesetzliches Rauchverbot im Auto zum Schutz von Kindern&#8221;.</p>
<p>Die Grünen im Saarland in der ungeliebten Jamaika-Koalition scheinen kein anderes politisches Projekt als den Nichtraucherschutz zu haben, <a href="https://twitter.com/mind_shifter/status/17779192958">so Max Plenert</a>. Und in Österreich <a href="http://diepresse.com/home/panorama/rauchen/578983/index.do?_vl_backlink=%2Fhome%2Fpanorama%2Fwelt%2Findex.do">schmieden die Grünen jetzt gar</a> ein Anti-Rauch-Bündnis mit den Rechtspopulisten.</p>
<h2>Was sagt uns das?</h2>
<p>Eigentlich muss man sich nicht so aufregen. Aber die Tendenz nervt. Wieder mal haben die grünen Nannies zugeschlagen und freuen sich feixend an ihrem verbieterischen Erfolg. Undifferenzierte Vergleiche wie der von Terpe werden gezogen. Bei Twitter fallen hehre Worte von der Freiheit, die dort endet, wo die Freiheit der Anderen berührt ist. Entleert.</p>
<p>Wenn die Grünen sich zum Ziel gesetzt haben, eine Partei der sauberen Umwelt, des sauberen Internet und der sauberen Gesundheit zu sein, dann werden sie für mich langsam unattraktiv. Ich muss mir diese lehrerhafte Arroganz nicht mehr geben. Die Arroganz in der falschen Gewissheit, auf der richtigen Seite zu stehen. &#8220;Mineralwassertrinkende Grüne&#8221; schrieb Jürgen Leinemann in seinem Politiker-Buch &#8220;Höhenrausch&#8221;. Kontrolle und Selbstdisziplin &#8211; grüne Werte?</p>
<p>Dieser ganze Quatsch, den die Nannies da regelmäßig veranstalten, ist nicht durch Beschlüsse auf Bundesebene gedeckt. Bei den Netzsperren nicht, und bei der Anti-Rauch-Intiative auch nicht. Für die Initiativen der Landesparteien eigentlich egal, dennoch gut zu wissen. </p>
<p>Eine Verschwörung der Realo-Spießer (&#8220;Achse Janecek-Künast&#8221;) dürfte das aber nicht sein. Wäre auch Unsinn, wo ist die Anschlussfähigkeit, andere Parteien sind beim Rauchen ja nicht so radikal. Es ist wohl eher eine tiefsitzende Einstellung des &#8220;Ich kann es besser und helfe deinem schwachen Fleisch mit einem Verbot&#8221;. Was mehr und mehr nervt. </p>
<p>Viele lustige grüne Spontis sind alt geworden und haben nun Kinder. Und die ehemaligen K-Gruppler haben tendenziell wohl eh weniger Probleme mit Verboten. </p>
<p>Bei grünen Parteitagen wird die Zeit, in der zu Innen- und Rechtsthemen diskutiert wird, übrigens gern für Kaffee- und Raucherpausen genutzt. Vielleicht liegt da der Hase im Pfeffer. Etwas mehr Theoriebildung könnte nicht schaden. Nicht nur, aber auch im Innen- und Rechtsbereich.</p>
<h2>Buchtipp, untermalt von Musik</h2>
<ul>
<li>Buch: Juli Zeh &#8211; <a href="http://www.schoeffling.de/content/buecher/437.html">Corpus Delicti</a> (Science Fiction: Gesundheitsdiktatur)</li>
<li>doctr.com: Die Band Slut und Juli Zeh &#8211; <a href="http://doctr.com/blog/healthy-life-accident-slut-und-juli-zeh/">Healthy Life Experiment</a></li>
</ul>
<p><object width="600" height="362"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/-6ZTavX8XZ0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/-6ZTavX8XZ0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="362"></embed></object></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Drogerie &#8211; Aufklärung über Drogen</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/drogerie-aufklarung-uber-drogen/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 10:55:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[drogen]]></category>
		<category><![CDATA[netz]]></category>
		<category><![CDATA[bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[drogerie]]></category>
		<category><![CDATA[taz]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittlerweile gibt es das taz-Drogenblog, die Drogerie schon einige Tage. Ich selbst habe nach einem ambitionierten ersten Beitrag Eine Line aus Liebe nichts mehr gebloggt (&#8220;Lass mal morgen machen&#8221;), aber ich bin noch voller passiver Motivation und guter Dinge, das ganze demnächst in mein Leben zu integrieren. Außer mir schreiben in der &#8220;Drogerie&#8221; noch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Mittlerweile gibt es das taz-Drogenblog, die <em><a href="http://blogs.taz.de/drogerie/">Drogerie</a></em> schon einige Tage. Ich selbst habe nach einem ambitionierten ersten Beitrag <em><a href="http://blogs.taz.de/drogerie/2010/02/10/eine_line_aus_liebe/">Eine Line aus Liebe</a></em> nichts mehr gebloggt (&#8220;Lass mal morgen machen&#8221;), aber ich bin noch voller passiver Motivation und guter Dinge, das ganze demnächst in mein Leben zu integrieren.</p>
<div id="attachment_3714" class="wp-caption aligncenter" style="width: 408px"><a href="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2010/03/wasser2.jpg"><img src="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2010/03/wasser2.jpg" alt="" title="wasser" width="398" height="252" class="size-full wp-image-3714" /></a><p class="wp-caption-text">Kaltes, klares Wasser.</p></div>
<p>Außer mir schreiben in der &#8220;Drogerie&#8221; noch die Kollegen <a href="http://www.zweitausendeins.de/writersblog/broeckers/">Mathias Bröckers</a> (Buchautor und Verschwörungstheoretiker), <a href="http://www.planetware.de/tune_in/cousto/biographie.html">Hans Cousto</a> (<a href="http://www.eve-rave.net/">Eve &#038; Rave Berlin</a>, Mathematiker und Musikwissenschaftler), <a href="http://www.martinschwarzbeck.net/">Martin Schwarzbeck</a> (Journalist, Techno-Kultur-Experte), <a href="http://snow.blogsport.de/">Daisy Snow</a> (Nachtleben-Schnecke) und <a href="http://www.usualredant.de">Steffen Geyer</a> (Deutschlands bekanntester Cannabisaktivist). </p>
<p>Meine Rolle in dem Blog sehe ich im Aus-den-Nachrichtentickern-Herausfiltern und Öffentlichmachen drogenpolitischer Nachrichten. </p>
<hr />
Bildnachweis: <a href="http://www.flickr.com/photos/42144684@N07/3892457173/">Wasserglas 1</a> von <a href="http://www.flickr.com/people/42144684@N07/">Mr. Addi</a> – Lizenz: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC-BY-SA</a></p>
<hr />
<div align="right" style="float:right;padding:5px 0xp 0px 5px;"><a name="fb_share" type="icon_link" share_url="http://julia-seeliger.de/drogerie-aufklarung-uber-drogen/"></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hexen &#8211; Juden &#8211; Kiffer</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/hexen-juden-kiffer/</link>
		<comments>http://julia-seeliger.de/hexen-juden-kiffer/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 17:33:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[antifa]]></category>
		<category><![CDATA[deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[drogen]]></category>
		<category><![CDATA[deutscher hanf verband]]></category>
		<category><![CDATA[hanfparade]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus dem &#8220;Cannabis-Blog&#8221; des Deutschen Hanf Verbandes, der Lobby für Hanf als Rohstoff, Medizin und Genussmittel. Mitte Juni gab es einen heiß diskutierten Artikel, heute legte Georg Wurth vom Deutschen Hanf Verband nach. 11.08.2009 &#8211; Hanfverband holt Hanf-Käfer nach Berlin 17.06.2009 &#8211; Schöne Bilder vom Hanf-Käfer]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<div id="attachment_3230" class="wp-caption aligncenter" style="width: 590px"><a href="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2009/08/hanfkaefer.jpg"><img src="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2009/08/hanfkaefer.jpg" alt="Unangemessene Gleichsetzung: Gebilligt vom Deutschen Hanf Verband" title="hanfkaefer" width="580" height="228" class="size-full wp-image-3230" /></a><p class="wp-caption-text">Unangemessene Gleichsetzung: Gebilligt vom Deutschen Hanf Verband</p></div>
<p>Aus dem <a href="http://hanfverband.de/cannabis-blog/">&#8220;Cannabis-Blog&#8221;</a> des <a href="http://www.hanfverband.de">Deutschen Hanf Verbandes</a>, der Lobby für Hanf als Rohstoff, Medizin und Genussmittel. Mitte Juni gab es einen heiß diskutierten Artikel, heute legte Georg Wurth vom Deutschen Hanf Verband nach.</p>
<ul>
<li>11.08.2009 &#8211; <a href="http://hanfverband.de/cannabis-blog/archives/84-DHV-holt-Hanf-Kaefer-nach-Berlin.html">Hanfverband holt Hanf-Käfer nach Berlin</a></li>
<li>17.06.2009 &#8211; <a href="http://hanfverband.de/cannabis-blog/archives/67-Schoene-Bilder-vom-Hanf-VW-Kaefer.html">Schöne Bilder vom Hanf-Käfer</a></li>
</ul>
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		<title>Straffrei: Hanf vor dem Brandenburger Tor</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/straffrei-hanfanbau-vor-dem-brandenburger-tor/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 12:46:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[drogen]]></category>
		<category><![CDATA[staat]]></category>
		<category><![CDATA[hanfparade]]></category>
		<category><![CDATA[nutzhanf]]></category>
		<category><![CDATA[steffen geyer]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei seinem Gerichtsverfahren am vergangenen Montag kam Hanfparade-Aktivist und Buchautor Steffen Geyer mit einer Einstellung des Verfahrens nach § 153 StPO davon. Ich hatte vor dem ersten Verhandlungstermin zu dem Sachverhalt Hintergründe zusammengestellt, unter anderem ein längeres Interview mit Steffen. In seinem Blog erzählt Steffen noch einmal, wie es zu der Geschichte kam und wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<div id="attachment_1968" class="wp-caption alignnone" style="width: 590px"><a href="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2008/11/hanfparade2006_brandenburger_tor.jpg"><img src="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2008/11/hanfparade2006_brandenburger_tor.jpg" alt="Deko für die Hanfparade 2006: Nutzhanf vor dem Brandenburger Tor" title="hanfparade2006_brandenburger_tor" width="580" height="342" class="size-full wp-image-1968" /></a><p class="wp-caption-text">Deko für die Hanfparade 2006: Nutzhanf vor dem Brandenburger Tor</p></div>
<p>Bei seinem Gerichtsverfahren am vergangenen Montag kam <a href="http://www.hanfparade.de">Hanfparade-Aktivist</a> und <a href="http://rauschzeichen.de">Buchautor</a> <a href="http://usualredant.de">Steffen Geyer</a> mit einer Einstellung des Verfahrens nach § 153 StPO davon. Ich hatte vor dem ersten Verhandlungstermin zu dem Sachverhalt <a href="http://julia-seeliger.de/angeklagt-hanfanbau-vor-dem-brandenburger-tor/">Hintergründe zusammengestellt</a>, unter anderem ein längeres Interview mit Steffen. </p>
<p>In seinem Blog <a href="http://usualredant.de/prozess/cannabisanbau-bleibt-straffrei.html">erzählt Steffen</a> noch einmal, wie es zu der Geschichte kam und wie der Richter so drauf war:</p>
<blockquote><p>Keiner konnte nachvollziehen, dass die Pflanzen mit einem Wirkstoffgehalt von weniger als 0,016 Prozent eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellen sollten. Dieser heiklen Frage ging der Richter heute geschickt aus dem Weg und bot mir stattdessen einen &#8220;Deal&#8221; an, in den ich einwilligte.</p>
<p>Das Verfahren wegen des illegalen Anbaus von Cannabis am Brandenburger Tor wurde heute nach § 153 Strafprozessordnung ohne Auflagen eingestellt. Die Kosten für Polizeieinsatz und Gerichtsverfahren trägt die Staatskasse. </p></blockquote>
<p>Bildnachweis: <a href="http://flickr.com/photos/iamhere/">Urheber/in</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/deed.de">Lizenz</a>)</p>
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		<title>CSU, Alkohol am Steuer und Kiffen in Bayern</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/kiffen-in-bayern-drogenpolitische-wahlempfehlungen-des-dhv/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Sep 2008 12:22:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[drogen]]></category>
		<category><![CDATA[polizei]]></category>
		<category><![CDATA[bayern]]></category>
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		<category><![CDATA[kiffen]]></category>
		<category><![CDATA[landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[wahl]]></category>

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		<description><![CDATA[Passend zu den &#8220;Mit 2 Liter Bier fahr ich noch bis München&#8221; Äußerungen des bayerischen Noch- Ministerpräsidenten Beckstein hat der Deutsche Hanf Verband (DHV) &#8220;drogenpolitische Wahlempfehlungen&#8221; für Bayern herausgegeben. Ebenso wie Drogen nicht alles im Leben sein sollten, ist natürlich auch Drogenpolitik nicht der einzige ausschlaggebende Punkt bei einer Wahlentscheidung. Dennoch sagt Drogenpolitik mehr über [...]]]></description>
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<div id="attachment_1407" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2008/09/943176156_748b834845.jpg"><img src="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2008/09/943176156_748b834845-300x225.jpg" alt="Lichtblicke in Bayern in der Cannabispolitik? Bisher Fehlanzeige" title="Cannabis" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-1407" /></a><p class="wp-caption-text">Lichtblicke in der Cannabispolitik? Bisher Fehlanzeige</p></div>
<p>Passend zu den &#8220;Mit 2 Liter Bier fahr ich noch bis München&#8221; Äußerungen des bayerischen Noch- Ministerpräsidenten Beckstein hat der Deutsche Hanf Verband (DHV) <a href="http://hanfverband.de/themen/landtagswahlen_bayern_2008.html">&#8220;drogenpolitische Wahlempfehlungen&#8221;</a> für Bayern herausgegeben. </p>
<blockquote><p>Ebenso wie Drogen nicht alles im Leben sein sollten, ist natürlich auch Drogenpolitik nicht der einzige ausschlaggebende Punkt bei einer Wahlentscheidung. Dennoch sagt Drogenpolitik mehr über die Gesinnung einer Partei aus, als nur die Frage, ob sie Cannabis legalisieren will oder nicht.</p></blockquote>
<p>Eine umfassende <a href="http://hanfverband.de/themen/landtagswahlen_bayern_2008.html#kriminalitaet">Analyse der Betäubungsmittel-Situation in Bayern</a> führt in das Thema ein, die <a href="http://hanfverband.de/themen/landtagswahlen_bayern_2008.html#parteien">Wahlprogramme der einzelnen Parteien</a> werden unter die Lupe genommen und alles in den Kontext mit wahrscheinlichen Wahlergebnissen und zu erwartendem praktischen Handeln im Landtag gestellt. </p>
<p>So kommt es, dass <a href="http://hanfverband.de/themen/landtagswahlen_september_2008/gruene.html">die Grünen</a> &#8211; trotz programmatischer Schwächen &#8211; mit der <a href="http://hanfverband.de/themen/landtagswahlen_september_2008/linke.html">Linkspartei</a>, die ein besseres Programm im Bereich der Drogenpolitik vorgelegt hat, gleichauf auf dem ersten Platz liegen.<div id="attachment_1409" class="wp-caption alignright" style="width: 287px"><a href="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2008/09/weizen.jpg"><img src="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2008/09/weizen-277x300.jpg" alt="Bayern ist fest in Brauerhand" title="weizen" width="277" height="300" class="size-medium wp-image-1409" /></a><p class="wp-caption-text">Bayern ist fest in Brauerhand</p></div></p>
<blockquote><p>Bündnis 90/ Die Grünen bleiben mit ihrem Wahlprogramm in Bayern weit hinter ihrer üblichen Zielen zurück. Ob dies Ausdruck einer neuen &#8220;Ehrlichkeit&#8221; ist oder schlicht die Tür für eine schwarz-grüne Koalition offen halten soll, bleibt unklar. Wählbar sind die Grünen dennoch, haben sie doch (in Teilen) vergleichsweise liberale Ziele.</p></blockquote>
<p>Apropos CSU und Alkohol am Steuer: Da gibt es neben Becksteins Zwei-Liter-Tank in der CSU eine Menge anderer Beispiele</p>
<ul>
<li><strong>Otto Wiesheu,</strong> damals CSU-Generalsekretär, rammt 1983 im Suff (1,7 Promille) auf der Autobahn ein Auto. Der Fahrer kommt ums Leben. Wiesheus Karriere geht trotzdem ungeschmälert weiter, von 1993 bis 2005 ist er Bayerischer Minister für Wirtschaft, Verkehr und Technologie</li>
<li>Der Würzburger Stadtrat und Oberbürgermeister <strong>Jürgen Weber</strong> (CSU) verliert im Frühjahr 1984 seinen Führerschein wegen Alkohol am Steuer</li>
<li>Im November 1984 muss Ex-Bundesinnenminister <strong>Hermann Höcherl</strong> den Lappen wegen Alkohol am Steuer abgeben</li>
<li>ebenso der Landtagsabgeordnete <strong>Gustav Matschl</strong> (CSU)</li>
<li>Der CSU-Vize Landrat von Kelheim <strong>Hans Kirzinger</strong> verursacht im Dezember 1985 mit 1,23 Promille einen Unfall mit einem Toten</li>
<li>Mit 1,4 Promille Alkohol im Blut baut der ADAC-Ehrenpräsident <strong>Franz Stadler</strong> (CSU) 1989 einen Unfall mit 40.000 DM Sachschaden</li>
<li>Der Programmdirektor des Bayerischen Rundfunks <strong>Wolf Feller</strong> (CSU) bringt es 1994 mit 2,36 Promille zu zwei Totalschäden</li>
<li>Der Landrat des Landkreises Lindau/Bodensee <strong>Manfred Bernhardt</strong> (CSU) gerät 2000 mit 1,8 Promille in eine Alkoholkontrolle</li>
</ul>
<p>Ergänzungen erwünscht &#8211; wie war das zum Beispiel noch mal mit <strong>Eduard Lintner</strong>, dem ehemaligen Drogenbeauftragten? Ach ja, und apropos Drogenbeauftragte und CSU, Maria Eichhorn, eben genau in diesem Amt bei der CDU/CSU &#8211; woanders hieße das wohl &#8220;drogenpolitische Sprecherin&#8221; &#8211; <a href="http://www.mariaeichhorn.de/pubs/pub.asp?id=406">warnte genau an dem Tag</a>, als Beckstein die zwei Liter am Steuer empfahl, vor der Droge Alkohol</p>
<blockquote><p>Angesichts des Umfangs des Alkoholmissbrauchs in Deutschland ist es notwendig, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um Jugendliche vor gesundheitsschädlichem Alkoholkonsum zu schützen, aber auch Erwachsene zu einem verantwortungsbewussten und risikoarmen Konsum anzuhalten.</p></blockquote>
<p>Bildnachweise<br />
Cannabis: <a href="http://flickr.com/photos/lollyman/">Lollyman</a> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/">cc-by-nc-nd</a><br />
Bier: <a href="http://vizzzual.com/">viZZZual</a> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">cc-by</a></p>
<div align="right" style="float:right;padding:5px 0xp 0px 5px;"><a name="fb_share" type="icon_link" share_url="http://julia-seeliger.de/kiffen-in-bayern-drogenpolitische-wahlempfehlungen-des-dhv/"></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Präventionsansatz zu GHB/GBL: Sexismus bekämpfen</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/sinnvoller-praventionsansatz-zu-gbl-sexismus-bekampfen/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Aug 2008 22:02:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[drogen]]></category>
		<category><![CDATA[gender]]></category>
		<category><![CDATA[gbl]]></category>
		<category><![CDATA[ghb]]></category>
		<category><![CDATA[party]]></category>
		<category><![CDATA[sexismus]]></category>

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		<description><![CDATA[TOP: Der GHB/GBL-Safer-Use-Guide der grossstadtsurvivor NEU: GHB/GBL-Flyer bei eclipse Einen im Grunde sehr netten und lesenswerten Flyer (Autor/in unbekannt, Flyer stammt von einer Party) zu GHB/GBL und dessen Gefahren, als K.O-Tropfen missbraucht zu werden, habe ich auf der Hanfplantage dokumentiert gefunden: &#8220;Take back the night &#8211; Sexismus bekämpfen, Vergewaltigungen verhindern!&#8221; Es gibt nämlich das Problem, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<ul>
<li>TOP: Der <a href="http://www.grossstadtsurvivor.de/?p=189">GHB/GBL-Safer-Use-Guid</a>e der grossstadtsurvivor</li>
<li>NEU: <a href="http://eclipse-online.de/ghb.html">GHB/GBL-Flyer</a> bei eclipse</li>
</ul>
<p>Einen im Grunde sehr netten und lesenswerten Flyer (Autor/in unbekannt, Flyer stammt von einer Party) zu GHB/GBL und dessen Gefahren, als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/4-Hydroxybutans%C3%A4ure#K.o.-Tropfen">K.O-Tropfen</a> missbraucht zu werden, habe ich <a href="http://www.hanfplantage.de">auf der Hanfplantage</a> dokumentiert gefunden: <a href="http://www.hanfplantage.de/ghbgbl-diskussion-take-back-the-night-sexismus-bekaempfen-vergewaltigungen-verhindern-14-08-2008">&#8220;Take back the night &#8211; Sexismus bekämpfen, Vergewaltigungen verhindern!&#8221;</a> Es gibt nämlich das Problem, dass Leute &#8211; meist Männer &#8211; GHB/GBL als Waffe benutzen, um andere für Sex gefügig zu machen, und dieses Problem geht alle etwas an. Nur, wenn die Partycommunity Verantwortung zeigt, gelingt es, dieses Problem zu lösen.</p>
<blockquote><p>Ihr habt euch die neuen Schuhe angezogen, den coolen Glitzergürtel umgelegt und freut euch die ganze Woche schon auf die anstehende Party. Zusammen mit anderen tollen Menschen wollt ihr das Leben genießen, euch austoben und einfach eine schöne Zeit haben. Davon wollen wir euch auch gar nicht lange abhalten, sondern wünschen euch viel Spaß.</p></blockquote>
<blockquote><p>Immer wieder gibt es Berichte vom und Diskussionen um den gezielten Einsatz der Droge GHB als Waffe zur geplanten Vergewaltigung bei Parties und Afterhours. Dabei wurde Menschen (in der Regel Frauen) die Droge versteckt verabreicht, um sie in ihrer Wahrnehmung und ihren motorischen Fähigkeiten so weit einzuschränken, dass sie sich vor Angriffen auf ihre psychische und physische Integrität, meist in Form von Vergewaltigung, nicht mehr schützen konnten.</p>
<p>So etwas darf nicht passieren und wir alle können und müssen etwas dafür tun, Vergewaltigungen zu verhindern. <strong>Deshalb: Wenn Situationen komisch wirken, sprecht das an!</strong></p></blockquote>
<p>Dies halte ich für den einzig sinnvollen Ansatz im Umgang mit GHB/GBL &#8211; ob es jetzt um den Stoff als Vergewaltigungswaffe oder als Droge geht. Eine Verteufelung dieses Stoffs wird weder das Problem lösen, dass Leute solch verachtenswürdige Straftaten wie eine Vergewaltigung mithilfe von GHB/GBL (K.O.-Tropfen) begehen, noch wird die Verteufelung dazu führen, dass es weniger Schäden gibt, nachdem die Leute den Stoff &#8211; warum auch immer &#8211; konsumiert haben. Aufklärung über mögliche Gefahren von GHB/GBL &#8211; ob als Vergewaltigungswaffe oder als Liebesdroge &#8211; ist der einzige Weg, Probleme wirklich anzugehen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Claudia Fromme: Thomasius des Blätterwalds</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/claudia-fromme-thomasius-des-blatterwalds/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Aug 2008 08:20:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[drogen]]></category>

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		<description><![CDATA[Abermals gibt es ein nicht ganz meinungsfreies Stück von Claudia Fromme (Süddeutsche Zeitung) zum Thema Drogenpolitik. Diesmal hat sie ein Interview zum Thema &#8220;Crystal&#8221; geführt. In einem Interview können sich &#8211; schlechte &#8211; Journalist/innen ja auf die Äußerungen des Interviewpartners zurückziehen, jedoch sollte man genau hinschauen, zum Beispiel an dieser Stelle Fromme: Aber kann ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Abermals gibt es ein nicht ganz meinungsfreies Stück von Claudia Fromme (Süddeutsche Zeitung) zum Thema Drogenpolitik. Diesmal hat sie <a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/133/305103/text/">ein Interview zum Thema &#8220;Crystal&#8221;</a> geführt. In einem Interview können sich &#8211; schlechte &#8211; Journalist/innen ja auf die Äußerungen des Interviewpartners zurückziehen, jedoch sollte man genau hinschauen, zum Beispiel an dieser Stelle</p>
<blockquote><p><strong>Fromme:</strong> Aber kann ein Stoff eingedämmt werden, wenn härtere Strafen drohen?</p>
<p><strong>Härtel-Petri:</strong> Ja, höhere Strafen werden den Stoff teurer machen, Preis und Verfügbarkeit sind ein sehr wichtiger Faktor für die Verbreitung. Dealer werden mehr dafür verlangen, dass sie die Droge besorgen, weil es risikoreicher ist. Das hat zur Folge, dass der Markt schrumpft.</p></blockquote>
<p>Was hat Roland Härtel-Petri, Leiter der Suchtstation im Bezirkskrankenhaus Bayreuth, eigentlich für eine Expertise, derartige Fragen kompetent zu beantworten? Die Frage ist ja berechtigt, jedoch vergisst Fromme, noch mal nachzufragen &#8211; ist das wirklich so, dass das Strafrecht Konsum eindämmen kann? Kann man mit dem Strafrecht die schwarzen Märkte zähmen? Das wird ja von den meisten Forscher/innen in diesem Bereich bezweifelt. Es drängt sich der Eindruck auf, dass Fromme weniger wirklich interviewen möchte, sondern lieber die Stichworte des Arztes aufschreibt, der in erster Linie mit denjenigen zu tun hat, die eben nicht mehr mit der Droge klarkommen. </p>
<p>Das wird auch in der reißerischen Einleitung</p>
<blockquote><p>Keine Droge wütet in den USA schlimmer als Methamphetamin. </p></blockquote>
<p>und der Suggestivfrage zum Eingang</p>
<blockquote><p><strong>Fromme:</strong> Wird die Droge Methamphetamin unterschätzt, Herr Härtel-Petri?</p></blockquote>
<p>deutlich.</p>
<p>Claudia Fromme war mir schon andermal als ideologisch agierende Schreiberin aufgefallen. Beim Googlen fand ich eben noch <a href="http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/artikel/293/98195/">&#8220;Stoffe für Albträume&#8221;</a>, einen Artikel mit ebenfalls drogenfeindlichem Tenor, den ich noch nicht kannte. Anlässlich der Salvia-Debatte schrieb sie <a href="http://www.sueddeutsche.de/,ra17m2/gesundheit/artikel/272/127071/">&#8220;Drogen aus dem Kräutergarten&#8221;</a> &#8211; ich schrieb einen <a href="http://julia-seeliger.de/widerspruchlich-und-uninformiert-bundesregierung-zu-salvia/">Leserbrief</a>, der leider nie beantwortet wurde. In dem Salvia-Artikel wurde deutlich, dass Claudia Fromme nicht informiert war, sondern lediglich die &#8211; völlig von Unkenntnis geprägten &#8211; <a href="http://dip.bundestag.de/btd/16/061/1606150.pdf">Antworten der Bundesregierung</a> (PDF) auf die <a href="http://dip.bundestag.de/btd/16/060/1606058.pdf">&#8220;Kleine Anfrage&#8221;</a> (PDF) der Grünen wiederkäute. So vermengte Fromme genau wie die Bundesregierung Salvia Divinorum mit Pilzen, was pharmazeutisch haltlos ist.</p>
<p>In dem Salvia-Artikel wird <a href="http://www.cannabislegal.de/argumente/thomasius.htm">Dr. Rainer Thomasius</a> zitiert, in dem Crystal-Interview ist abermals ein Arzt Gesprächspartner, der nur mit den schlimmsten Auswirkungen des Stoffs zu tun hat. Die Süddeutsche wäre gut beraten, Claudia Fromme nicht mehr mit Artikeln, die sich mit dem Thema Drogen befassen, zu betrauen. Sie befindet sich offenbar in einem ganz persönlichen &#8220;War on Drugs&#8221; und das sollte eine ernstzunehmende liberale Zeitung wie die Süddeutsche nicht weiter unterstützen.</p>
<p><strong>Drogen-Artikel von Claudia Fromme</strong></p>
<ul>
<li>Neue Drogen: <a href="http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/artikel/293/98195/">&#8220;Stoff für Albträume&#8221;</a></li>
<li>Salvia Divinorum: <a href="http://www.sueddeutsche.de/,ra17m2/gesundheit/artikel/272/127071/">&#8220;Fauler Zauber&#8221;</a></li>
<li>Crystal-Interview: <a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/133/305103/text/">&#8220;Stoff für die Leistungsgesellschaft&#8221;</a></li>
</ul>
<div align="right" style="float:right;padding:5px 0xp 0px 5px;"><a name="fb_share" type="icon_link" share_url="http://julia-seeliger.de/claudia-fromme-thomasius-des-blatterwalds/"></a></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Grüner Wagen: &#8220;Für ein besseres Hanf-Klima!&#8221;</title>
		<link>http://julia-seeliger.de/gruner-wagen-fur-ein-besseres-hanf-klima/</link>
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		<pubDate>Sat, 02 Aug 2008 22:18:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Seeliger</dc:creator>
				<category><![CDATA[aktivismus]]></category>
		<category><![CDATA[drogen]]></category>

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		<description><![CDATA[taz: &#8220;Gebt doch einfach alles frei!&#8221; Am Checkpoint Charlie spricht sich Julia Seeliger, die im Berliner Landesvorstand der Grünen sitzt, für mehr Transparenz beim Hanfanbau und für ein Recht auf Gelderstattung bei gepanschtem Gras aus: &#8220;Wir Ökos wollen Gras mit Biosiegel.&#8221; Sie geht noch weiter und plädiert für &#8220;fair gehandeltes Opium und ökologisch unbedenkliches Ecstasy&#8221;. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<blockquote><p>taz: <a href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/gebt-doch-alles-frei/">&#8220;Gebt doch einfach alles frei!</a>&#8221;</p>
<p>Am Checkpoint Charlie spricht sich Julia Seeliger, die im Berliner Landesvorstand der Grünen sitzt, für mehr Transparenz beim Hanfanbau und für ein Recht auf Gelderstattung bei gepanschtem Gras aus: &#8220;Wir Ökos wollen Gras mit Biosiegel.&#8221; Sie geht noch weiter und plädiert für &#8220;fair gehandeltes Opium und ökologisch unbedenkliches Ecstasy&#8221;. Die Demonstranten sind euphorisch; ein süßlicher Geruch liegt in der Luft. Auch Paradegänger Robert aus Potsdam ist für Biogras. &#8220;Ökologischer Anbau ist eine gute Variante&#8221;, findet er und schwenkt seine Fahne, auf der &#8220;Free the Weed&#8221; steht. Nach Biobananen und fair gehandeltem Kaffee hat der Ökotrend auch die Kifferszene erreicht.</p></blockquote>
<p><img src="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2008/08/hanfparade4.png" alt="Hanfparade Banner" /></p>
<p>Gestern fand <a href="http://www.hanfparade.de/hanfparade">die zwölfte Hanfparade</a> statt. <a href="http://www.flickr.com/photos/modernezeiten/sets/72157606517573561/">Mein Flickr-Fotoset zur Hanfparade</a> ist schon online, genauso <a href="http://julia-seeliger.de/gruner-wagen-fur-ein-besseres-hanf-klima/#more-1195">der Text meiner Rede</a>.</p>
<p>In den letzten Tagen davor hatte ich zusammen mit anderen die letzten Dinge für den grünen Wagen zusammengesammelt, bin viele Kilometer mit einem Leihauto durch Berlin gefahren, habe <a href="http://robosonic.cc">tolle DJs</a> und in Bundestagsbüros unterschiedlichster Parteicouleur angerufen, <a href="http://myclimate.org ">ein Klima-Zertifikat</a> für den luftverpestenden Paradelaster gekauft, das Banner ersonnen und gemalt, schmückende Blumen ausgewählt &#8230;</p>
<p>&#8230; und jetzt ist die Demo schon wieder vorbei. </p>
<p><img src="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2008/08/hanfparade3.png" alt="Hanfparade Frontbanner Friedrichstraße" /><br />
<em>Diesmal mit zwei Bannern vorne &#8211; es waren um die 1500 Leute</em></p>
<p><img src="http://julia-seeliger.de/wp-content/uploads/2008/08/hanfparade2.png" alt="Hanfparade Volker Beck" /><br />
<em>Volker Beck: &#8220;In der Bibel steht nicht: Hanf soll verboten sein&#8221;</em></p>
<p>Bis noch weitere Bilder von der Hanfparade 2008 online sind, empfehle ich <a href="http://flickr.com/search/?q=hanfparade">Flickr</a> oder <a href="http://www.hanfparade.de/archiv/">die Archiv-Seite der Hanfparade</a>, wo es ebenfalls viele schöne Fotogalerien gibt. Auf Youtube gibt es eine Hanfparade-Vorschau-Folge <a href="http://de.youtube.com/watch?v=lvZ5zSCTvEs">&#8220;Kreuz und Quer durch Berlin&#8221;</a> von <a href="http://de.youtube.com/user/ExzessivDasMagazin">&#8220;Exzessiv &#8211; das Magazin&#8221;</a>. In der taz findet ihr <a href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/der-markt-lechzt-nach-biogras/">ein Interview mit Steffen Geyer</a> vom Hanfparade-Orga-Team.</p>
<p><strong>Route der Hanfparade 2008</strong></p>
<p>Nach dem Start am Berliner Fernsehturm zog die Hanfparade 2008 über „Unter den Linden“ und die Friedrichstraße zum Checkpoint Charlie. Anschließend ging es an Bundesfinanzministerium und Bundesrat vorbei bis zum Potsdamer Platz.</p>
<p><strong>Meine Rede</strong> [<a href="http://julia-seeliger.de/gruner-wagen-fur-ein-besseres-hanf-klima/#more-1195">KLICK</a>]<br />
<span id="more-1195"></span><br />
<em>Es gilt das gesprochene Wort (bald zu finden als Video)</em></p>
<p><em>Anrede</em></p>
<p>Wir Grünen haben in diesem Jahr als Banner &#8220;Für ein besseres Hanf-Klima&#8221; gemalt. Das sind, wenn man genau hinschaut, mindestens zwei Botschaften:</p>
<p>Zum einen wollen wir endlich eine Verbesserung im Bereich der Drogenpolitik. Leider ist es uns in unserer Regierungszeit nicht gelungen, Cannabis zu legalisieren. Das nehmen uns viele sehr übel, &#8211; mit Recht! &#8211; es war wirklich eine große Enttäuschung, dass das nicht geklappt hat.</p>
<p>Doch lasst uns nach Vorne schauen<br />
und heute Gesicht zeigen für eine andere,<br />
für eine akzeptierende Drogenpolitik!</p>
<p>Schon zum zwölften Mal haben sich Leute aus Berlin, ja dem ganzen Bundesgebiet, vielleicht sogar aus der ganzen Welt versammelt, um für Hanf zu demonstrieren. Wir wollen eine Legalisierung von Cannabis als als Genussmittel, Medizin und Rohstoff. </p>
<p>Wir wollen das, denn das Cannabisverbot ist unverhältnismäßig und gehört endlich abgeschafft!</p>
<p>Jugendschutz &#8211; Verbraucherschutz &#8211; Legalisierung</p>
<p>Wir wollen ein besseres Klima für all diejenigen, die nicht so gut mit dem Kiffen klarkommen. Das Strafrecht löst keine Drogenprobleme, es beschäftigt die Justiz und hält die Polizei davon ab, sich darum zu kümmern, was ihre eigentliche Aufgabe ist &#8211; Verbrecher zu jagen.</p>
<p>Kifferinnen und Kiffer sind keine Verbrecher!</p>
<p>Diese sinnlose Verfolgung harmloser Menschen kostet sehr viel Geld.<br />
Schätzungen gehen von rund einer Milliarde Euro aus. Dieses viele Geld wäre im Bereich der Sozialen Arbeit, für eine gute Ausstattung der Schulen und bei der Drogen-Aufklärung hunderttausendmal besser aufgehoben!</p>
<p>Der Staat soll sich um das kümmern, was wirklich wichtig ist! Zum Beispiel um Jugendschutz.</p>
<p>Wir wollen nicht, dass Kinder und Jugendliche kiffen. </p>
<p>Nach unseren Vorstellungen soll Cannabis in speziellen Fachgeschäften mit geschultem Personal und regelmäßigen Kontrollen verkauft werden. Dies nur in die Richtung derjeniger, die meinen, uns Drogenlegalisierern ginge es um die Verallgemeinerung eines hedonistischen Weltbildes. </p>
<p>Weit gefehlt! Nur wenn Drogen legalisiert werden, ist es möglich, die schwarzen Märkte auszutrocknen. Heutzutage haben wir einen völlig unkontrollierten Drogenmarkt, Jugendschutz gibt&#8217;s da nicht.</p>
<p>Das muss sich endlich ändern! Mehr Realismus in der Drogenpolitik ist angesagt!</p>
<p>Realismus, Stichwort Verbraucherschutz. Wenig Realismus bewies auch die Drogenbeauftragte Sabine Bätzing, als sie den Menschen in Leipzig &#8211; ihr wisst schon, die Fälle mit dem Bleigras &#8211; wenig hilfreiche Tipps gab. </p>
<p>Bätzing meint, man soll, um Schäden wegen Dreck-Gras zu vermeiden, auf den Konsum ganz verzichten.</p>
<p>Ja, geht&#8217;s denn noch? </p>
<p>Das ist genauso wie die Forderung nach Sex-Abstinenz, damit es zu weniger ungewollten Schwangerschaften und Geschlechtskrankheiten kommt. Und da sind wir in Deutschland zum Glück schon lange drüber hinweg!</p>
<p>Von Sabine Bätzing ist ja eigentlich nicht bekannt, dass sie tief in Moselweingläser schaut, aber wer solche Tipps gibt, kann eigentlich nicht nüchtern sein!</p>
<p>Was würde Bätzing denn sagen, wenn man Gift in ihren Moselwein panschen würde? Wäre ihr Rat, nie wieder Wein zu trinken? Oder würde sie da nicht doch eher nach Sanktionen für die Weinpanscher rufen? </p>
<p>Genauso sollte es beim Cannabis sein &#8211; Das mindeste wäre: Wenn jemand Gras panscht, dann muss der Kunde da auch durchsetzbare Geld-Zurück-Rechte haben. Allerdings wäre es nur konsequent, denjenigen &#8211; es sind sehr wenige, das muss man zur Rettung der Dealerzunft zugeben &#8211; solchen Gift-Dealern auch mit dem Strafrecht kommen zu können.</p>
<p>Da wird Dreck ins Gras gemischt und Bätzings einziger Tipp ist, auf den Konsum zu verzichten. Diese Frau ist als Bundesdrogenbeauftrage eigentlich nicht mehr tragbar.</p>
<p>Diese menschenverachtende Politik kritisieren wir!</p>
<p>Wir gehen heute auf die Straße, um unserer Kritik Gewicht zu verleihen. Wir wollen Jugendschutz &#8211; Verbraucherschutz &#8211; Legalisierung.</p>
<p>Auch aus ökologischen Gründen ist eine Legalisierung von Hanf &#8211; ich würde sogar behaupten von Drogen an sich &#8211; geboten.</p>
<p>Neben praktischen Einsatzmöglichkeiten von Nutzhanf </p>
<p>zB für Dämmungen, perspektivisch auch als Treibstoff &#8211; wie war das nochmal mit den Spritpreisen? &#8211; ja als Energielieferant an sich &#8211; man kann Hanf verbrennen und damit ein Blockheizkraftwerk betreiben &#8211; </p>
<p>sage ich jetzt vor allem mal was zur unökologischen Herstellung von Drogen.</p>
<p>Unser Grasangebot wird ja hauptsächlich durch atomstrombetriebene &#8211; ich nehme es mal schwer an, noch ist konventioneller Strom ja ein paar wenige Cent billiger &#8211;  Indoor-Plantangen gedeckt. Draufgekippt werden noch Pestizide, bäh, und die landen nicht nur in euren Lungen &#8211; was ja auch schon schädlich genug ist &#8211; sondern letztlich dann auch im Boden. </p>
<p>Das geht so nicht weiter!</p>
<p>Wir Ökos &#8211; und Öko hat ne Menge mit internationaler Solidarität zu tun, das nur nebenbei &#8211; wir wollen Bio-Atomstromfrei-Gras haben, gern staatlich zertifiziert.<br />
Das, nun ja &#8211; sieht man von dem gewünschten Bio-Siegel für Gras ab &#8211; lässt sich ja mit einem Ökostromtarif und weiteren Anstrengungen ja fast noch selbstorganisiert realisieren.</p>
<p>Ein befriedigender Status Quo ist das nicht!</p>
<p>Richtig schlimm sieht es bei den chemischen Drogen aus. Im Vergleich zur Menge der produzierten Droge fällt ein Vielfaches an giftigen Abfallsubstanzen an &#8211; dabei sind so sympathische Namen wie</p>
<ul>
<li>Jodwasserstoffsäure</li>
<li>Benzol</li>
<li>FCKW</li>
<li>Schwefelsäure</li>
<li>Ätznatron</li>
<li>Quecksilberchlorid</li>
<li>Diethylether</li>
<li>Lösungsmittel</li>
</ul>
<p>mit den freundlichen Eigenschaften</p>
<ul>
<li>Giftig</li>
<li>Brennbar</li>
<li>Krebserregend</li>
<li>
Ätzend</li>
</ul>
<p>Das bleibt nicht ohne Folgen:</p>
<p>Oft sind die Drogenlabore hochgradig verseucht &#8211; übrigens auch nicht gerade die sozialsten Arbeitsbedingungen für die Menschen, die dort arbeiten. </p>
<p>Häufig werden Fässer mit Produktionsrückständen einfach im Wald abgestellt. </p>
<p>Mit fatalen Folgen für Mensch und Natur:</p>
<p>Beispiel Kokain: Die Landwirtschafts-Universität Lima schätzte in den frühen Neunzigern, dass in den Anden durch die Kokainherstellung jährlich rund 600 Millionen Liter Chemikalien anfallen, für die es keine legale Entsorgungsmöglichkeit gibt. Die Folgen: In einigen Flüssen wurden fast alle ursprünglich heimischen Pflanzen und Tiere vernichtet.</p>
<p>Kokain ist ja eh auch ein ganz schlimmes Beispiel für die fatalen ökologischen Auswirkungen des &#8220;Kriegs gegen die Drogen&#8221;. Millionen Hektar Regenwald sind in den letzten zwanzig Jahren für den Cocaanbau gerodet &#8211; und damit vernichtet &#8211;  worden.</p>
<p>Den Rest gibt der Natur die Strategie der USA, Coca-Anbaugebiete aus Flugzeugen mit Pflanzenvernichtungsmitteln zu besprühen. Überlegt euch mal, wie es wäre, in einer Gegend zu wohnen, in der regelmäßig Gift vom Himmel regnet.</p>
<p>Umweltzerstörung fällt immer auf den Menschen zurück.</p>
<p>Diese sinnlose Vergiftung wollen wir nicht mehr! </p>
<p>Wir wollen eine andere Drogenpolitik, und dazu gehören auch soziale und ökologische Standards. Die Leute, die Drogen anbauen oder herstellen, müssen an ihrem Arbeitsplatz geschützt sein. </p>
<p>Wir wollen, dass es möglich ist, Gras mit Biosiegel zu kaufen<br />
fair gehandeltes Opium<br />
ökologisch unbedenkliches Ecstasy!</p>
<p>Koksen für den Regenwald!</p>
<p>Wir wollen, dass sich das Klima für Hanf und andere Drogen dreht. </p>
<p>Für ein besseres Hanf-Klima</p>
<p>Jugendschutz &#8211; Verbraucherschutz &#8211; Legalisierung</p>
<p><em>Abschluss</em></p>
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